Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Weeze hatte 63.500 Passagiere rund um Ostern 2022

Der Flughafen Niederrhein in Weeze konnte während der NRW-Osterferien rund 63.500 Passagiere abfertigen. Gleichzeitig profitiert man von den niederländischen Meivakanties, so dass sich die erste “Hochsaison” des Jahres 2022 nahtlos fortgesetzt hat. Verkehrsspitzen mit rund 5.000 Passagieren und 30 Starts und Landungen am Tag haben das Airport–Team und die beteiligten Behörden ohne längere Wartezeiten zügig abgearbeitet. Vor den Check-In-Schaltern und an der Sicherheitskontrolle verlief alles reibungslos, nahezu alle Flüge der Ryanair und der Corendon Airlines hoben pünktlich ab. Während der zweiwöchigen Osterferien zählte der Flughafen insgesamt 63.500 Passagiere. Zum Vergleich: Im Vor-Corona Jahr 2019 waren es 74.100 Reisende. Die Zahlen passen in den Trend. Schließlich zog die Nachfrage nach Urlaubs- und Privatreisen im Frühjahr wieder deutlich an. Im April wurden erstmals seit der Pandemie wieder mehr als 100.000 Passagiere in Weeze gezählt – eine wichtige Marke. Zuletzt waren bereits 40 Prozent der Fluggäste niederländischer Herkunft. Der Anteil dürfte in den kommenden Wochen unverändert hoch sein. Immerhin enden die sogenannten Meivakanties im Nachbarland erst am 15. Mai, viele Niederländer treten in diesen Tagen noch ihre Urlaubsreisen an. Und die Auswahl ist groß: Die Airlines am Airport Weeze planen in der laufenden Sommersaison in jeder Woche 80 Abflüge zu über 30 Zielen. Einen sprichwörtlichen “Griff ins Klo” musste der Regionalflughafen aber auch hinnehmen. Die von Ticketverkäufer Green Airlines angekündigten innerdeutschen Verbindungen nach Heringsdorf, Sylt, München und Berlin konnten nicht aufgenommen werden. Nach nur einem einzigen Sylt-Flug, der mit einer Cessna Caravan bedient wurde, war Schluss. Der Ticketverkäufer stellte danach seine Geschäftstätigkeit ein.

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Aeroflot macht Niederlassungen in Europa und den USA dicht

Die russische Fluggesellschaft Aeroflot und all ihre Töchter stellen sich offenbar darauf ein, dass man länger nicht in die Europäische Union und andere Staaten, die aufgrund des kriegerischen Überfalls auf die Ukraine Sanktionen verhängt haben, fliegen kann. Alle Niederlassungen, Verkaufs- und Stadtbüros in diesen Ländern werden dicht gemacht. Gänzlich freiwillig setzt man diesen Schritt aber nicht, denn aufgrund der Sanktionen wollen unter anderem europäische Regierungen und die USA keine Büros russischer Fluggesellschaften mehr auf ihren Hoheitsgebieten haben. Laut Valérie Broquet, die bislang Country Managerin für Aeroflot in Frankreich war, werden alle Niederlassungen in Europa und den USA dicht gemacht. Zuvor suspendierte auch die Luftfahrtallianz Skyteam die Mitgliedschaft des Carriers. Der Mitbewerber Oneworld trennte sich von seinem russischen Mitglied S7 Airlines. Momentan steuern russische Fluggesellschaften nur wenige Staaten an. Hauptsächlich kommen Maschinen aus russischer Fertigung zum Einsatz, denn in vielen Ländern droht die Pfändung von Leasingflugzeugen, die nicht zurückgegeben werden. Interessanterweise plant Aeroflot in Kürze wieder mit Airbus A330 auf die Malediven zu fliegen. Es bleibt abzuwarten, ob der Plan tatsächlich umgesetzt wird und ob es gegebenenfalls dazu kommen könnte, dass Lessoren mit Hilfe der lokalen Justiz Flugzeuge quasi als Faustpfand sicherstellen lassen.

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Cebu Pacific setzt A330neo mit 465 Sitzen nach Australien ein

Der Billigflieger Cebu Pacific verzeichnet derzeit eigenen Angaben nach gute Vorausbuchungen für die für Juni 2022 geplante Wiederaufnahme der Nonstop-Verbindung zwischen Manila und Sydney. Deshalb wird man mit 465 Sitzplätzen bestuhlte Airbus A330-900 auf dieser Route einsetzen. In Europa wird Lowcostern immer wieder vorgeworfen, dass diese ihren Passagieren besonders wenig Beinfreiheit bieten sollen. Das kann man sehen wie man will, aber bei Cebu Pacific geht es im A330neo definitiv deutlich enger zu. Lediglich 28 Zoll befinden sich zwischen den dünnen Recaro-Sitzen. Keine andere Airline hat den Maschinentyp A330-900 mit so vielen Sitzen bestuhlt. Derzeit hat der Carrier mit Sitz auf den Philippinen zwei Flugzeuge, mit denen bis zu 465 Reisende befördert werden können. Diese tragen die Registrierungen RP-C3900 und RP-C3901. Gleichzeitig sind es besonders junge Flottenteilnehmer, da diese von Airbus erst kürzlich ausgeliefert wurden. Eigentümer der beiden Flugzeuge ist das Leasingunternehmen Avolon. Die Entfernung zwischen Manila und Sydney beträgt rund 6.242 Kilometer. Der Carrier wird an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag mit Airbus A330-900 fliegen. Die Rückflüge werden jeweils am Folgetag durchgeführt. Derzeit ist vorgesehen, dass im November 2022 im Zuge einer Frequenzaufstockung auf Airbus A330-300 umgestellt wird. Bis dahin kann sich aber noch einiges ändern.

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Mietwägen: Elektroautos bei Urlaubern kaum gefragt

Elektroautos scheinen besonders an europäischen Urlaubsorten regelrechte Ladenhüter zu sein. Laut einer Auswertung, die von der Plattform Billiger-Mietwagen.de durchgeführt wurde, bestellen nur 0,22 Prozent der Kunden Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb. In Zahlen ausgedrückt: In den letzten zwölf Monaten haben nur 2.500 Urlauber Elektro-Mietautos bestellt. Davon sind 77 Prozent auf Spanien, zehn Prozent auf Frankreich und zwei Prozent auf Deutschland entfallen. Der Rest verteilt sich auf andere Staaten. Zu den Gründen warum sich Urlauber für klassische Verbrennungsmotoren entscheiden zählt nicht nur der Preis, sondern auch der Umstand, dass diese sich Sorgen machen, dass man beispielsweise beim Hotel oder der Ferienwohnung keine Möglichkeit zum Aufladen haben könnte. Lediglich auf der Balearen-Insel Mallorca soll es eine signifikante Nachfrage im Bereich Elektro-Mietwägen geben. Das hängt laut der Analyse auch damit zusammen, dass die öffentliche Hand viel Geld in Ladesäulen, die zum Teil kostenlos genutzt werden können, in die Hand genommen hat. Auch hält man für E-Autos an vielen touristischen Orten reservierte Parkplätze bereit.

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Wien: SupremeFly legt Charteflüge nach Monastir und Tunis auf

Das österreichische Startup SupremeFly legt für den Sommer 2020 zahlreiche Charterflüge von Wien nach Tunis und Monastir auf. Tickets sind zum Preis von 499 Euro (return) unter anderem im Verkaufsbüro des Anbieters erhältlich. Im Beförderungspreis enthalten sind 20 Kilogramm Aufgabegepäck sowie fünf Kilogramm Handgepäck. Kinder bekommen einen Rabatt von 50 Euro. Die Flugscheine für die Charterflüge nach Tunis und Monastir können direkt bei Supremefly telefonisch oder im Verkaufsbüro in der Rochusgasse 19, 1030 Wien gekauft werden. Geplante Charterflüge im Sommer 2022: 04.07 Wien – Monastir 16:30 – 18:55 04.07 Monastir – Wien 19:35 – 22:00 05.07 Wien – Tunis 08:00 – 10:15 05.07 Tunis – Wien 10:55 – 13:10 14.07 Wien – Monastir 07:00 – 09:25 14.07 Monastir – Wien 10:05 – 12:30 14.07 Wien – Tunis 13:10 – 15:25 14.07 Tunis – Wien 16:05 – 18:20 05.08 Wien – Monastir 07:00 – 09:25 05.08 Monastir – Wien 10:05 – 12:30 05.08 Wien – Tunis 13:10 – 15:25 05.08 Tunis – Wien 16:05 – 18:20 26.08 Monastir – Wien 10:05 – 12:30 26.08 Tunis – Wien 16:05 – 18:20

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Finnland: Air Baltic hat Basis in Tampere eröffnet

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat am Montag im finnischen Tampere eine neue Basis eröffnet. Schrittweise sollen vorerst sieben Strecken, darunter auch München und Frankfurt am Main aufgenommen werden. Ab Mai 2022 wird Air Baltic Nonstopflüge von Tampere nach Oslo (Norwegen) und Kopenhagen (Dänemark), Frankfurt und München (beide Deutschland) sowie zu den sonnigen Urlaubszielen Málaga (Spanien) und Rhodos (Griechenland) anbieten, zusätzlich zu weiteren Flügen nach Riga (Lettland). Ab Juni 2022 wird der Carrier auch nach Amsterdam (Niederlande) fliegen.  „Ab heute nennen wir Tampere eine unserer Basen. Die Eröffnung der neuen Basis bietet neue Reisemöglichkeiten für unsere derzeitigen und zukünftigen Passagiere. Wir hoffen, dass die Passagiernachfrage allmählich zunimmt, so dass wir im Laufe der Zeit weitere neue Destinationen zu verschiedenen Geschäfts- und Freizeitzielen anbieten können”, so Air-Baltic-Chef Martin Gauss. Die Tampere-Strecken auf einen Blick: Destination served Flight frequency Start date Tampere–Oslo 3 flights weekly May 2, 2022 Tampere–Copenhagen 3 flights weekly May 3, 2022 Tampere–Frankfurt Up to 3 flights weekly May 2, 2022 Tampere–Munich 3 flights weekly May 2, 2022 Tampere–Malaga 2 flights weekly May 1, 2022 Tampere–Rhodes 2 flights weekly May 3, 2022 Tampere–Amsterdam 2 flights weekly June 1, 2022 Tampere–Riga 6 flights weekly Ongoing

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Geimpft und doppelt getestet: Neuseeland lässt wieder Touristen einreisen

Seit Montag lässt Neuseeland wieder Touristen aus insgesamt 60 Staaten, darunter auch Österreich, Deutschland und die Schweiz, wieder einreisen. Notwendig ist unter anderem, dass man mindestens zwei Impfungen gegen Covid-19 nachweisen kann. Per 2. Mai 2022 hat Neuseeland nach langer Abschottung wieder die Einreisen für Geimpfte, die aufgrund ihrer Staatsbürgerschaft kein Visum benötigen, freigegeben. Man rechnet aber damit, dass sich aufgrund der Jahreszeit der Tourismus erst ab etwa Oktober 2022 erholen wird. Ganz ohne Auflagen funktioniert die Einreise aber noch nicht. Zusätzlich zum Impfnachweis muss ein negativer PCR-Testbefund, der vor der Abreise im Heimatland gemacht wurde, vorgelegt werden. Unmittelbar nach der Einreise muss man sich in Neuseeland einem weiteren PCR-Test unterziehen. Die Vorgehensweise wird von der lokalen Touristik scharf kritisiert, denn beispielsweise Australien würde zusätzlich zur Impfpflicht keine “doppelte Testung” mehr verlangen. Neuseeland hatte sich im März 2020 aufgrund der Corona-Pandemie weitgehend von der Außenwelt abgeschottet. Selbst eigene Staatsbürger hat man nur noch mit wichtigem Grund und zum Teil langer Quarantäne einreisen lassen. Dieser Umstand wurde vom Höchstgericht für rechtswidrig erklärt. Lange verfolgte die Regierung die Null-Covid-Strategie, jedoch wurde diese zwischenzeitlich aufgegeben.  Seit einigen Wochen öffnet sich Neuseeland wieder schrittweise für internationale Besucher.

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Lübeck: Sundair führte Erstflug nach Heraklion durch

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair hat am Samstag den ersten Flug ab Lübeck durchgeführt. Dieser führte in Heraklion und soll während der laufenden Sommersaison an den Verkehrstagen Dienstag und Sonntag durchgeführt werden. Eingesetzt wurde ein Mittelstreckenjet des Typs Airbus A319, der nach Angaben des Flughafens “gut ausgelastet” gewesen sein soll. Das Ziel Palma de Mallorca wird ab 4. Mai 2022 jeweils mittwochs und samstags angesteuert. Ab 20. Mai 2022 wird Sundair an den Verkehrstagen Montag und Freitag nach Antalya fliegen. Der Erstflug soll ausgebucht sein. Sundair setzt ab Lübeck Mittelstreckenjets der Typen Airbus A319 und A320 ein. Es kommen sowohl eigene Maschinen als auch jene der kroatischen Konzernschwester FlyAir41 zum Einsatz. Derzeit ist man der einzige Kunde des Airports, denn Lübeck Air ist die Hausmarke des Flughafens Lübeck.

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Condor stellt Leipzig/Halle-Athen wieder ein

Condor verzeichnet auf der neuen Strecke zwischen Leipzig/Halle und Athen offenbar eine zu niedrige Nachfrage. Der Carrier setzt die Strecke aus und wird im Mai 2022 nur an drei einzelnen Tagen fliegen. Die Wiederaufnahme ist für Ende August 2022 geplant. Dem aktuellen Informationsstand nach wird Condor ab Leipzig/Halle vorläufig nur am 2., 5. und 9. Mai 2022 in Richtung Athen fliegen. Alle anderen Flüge auf dieser Strecke wurden bereits gestrichen und aus dem Verkauf genommen. Dies bestätigte eine Unternehmenssprecherin und erklärte unter anderem auch, dass betroffene Reisende auf andere Flüge umgebucht werden sollen. „Nachfragebedingt hat Condor ihre Flüge ab Leipzig/Halle für den kommenden Sommer angepasst. Dies betrifft auch die Flugverbindungen nach Athen, diese finden vorerst lediglich Anfang Mai statt und werden dann voraussichtlich Ende August wieder aufgenommen”, so eine Condor-Medienreferentin.

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Rauchgeruch: KLM Cityhopper absolvierte Sicherheitslandung in Düsseldorf

Am Samstagvormittag musste ein von KLM Cityhopper betriebener Embraer 190 eine außerplanmäßige Landung auf dem Flughafen Düsseldorf einlegen. Laut Erklärung der Bundespolizei haben die Piloten Rauchgeruch wahrgenommen und sich daher für die Sicherheitslandung entschieden. Der Regionaljet setzte sicher in Düsseldorf auf. Passagiere und Besatzung konnten das Flugzeug unbeschadet verlassen. KLM will die betroffenen Reisenden umgebucht haben. Der betroffene Embraer 190 wurde zum Zweck der technischen Überprüfung temporär aus dem Flugbetrieb abgezogen. Die von KLM Cityhopper betriebene Maschine befand sich im Auftrag der Muttergesellschaft auf dem Weg von Amsterdam-Schiphol nach Venedig. Die Piloten hatten Rauchgeruch festgestellt und haben dann vorschriftsgemäß eine Sicherheitslandung durchgeführt. Vorsorglich, jedoch zum Glück dann doch nicht benötigt, hat man sich in Düsseldorf auf den Ernstfall eingestellt. Insgesamt vier ankommende Flüge wurden daher nach Köln/Bonn umgeleitet. Bei den Abflügen gab es kleinere Verzögerungen.

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