Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Polen: Flugsicherung und Lotsen-Gewerkschaft erzielen Einigung

Sprichwörtlich Zwei vor Zwölf konnte in Polen ein Tarifstreit im Bereich der Flugsicherung gelöst werden. Die Gewerkschaft und die Geschäftsführung von Pansa erzielten am Freitag eine Einigung, die sicherstellen soll, dass es in den nächsten Tagen und Wochen zu keinen Einschränkungen im Flugverkehr kommen soll. Hintergrund des Streits war, dass die Gehälter der Lotsen aufgrund der Pandemie um bis zu 70 Prozent gekürzt werden sollten. Das haben sich viele nicht gefallen lassen und ihre Kündigungen, die zum 30. April 2022 wirksam geworden wären, eingereicht. Im Großraum Warschau hätte man dann nur noch 40 Fluglotsen gehabt. Die Zivilluftfahrtbehörde hatte vorsorglich einen Notfallplan ausgearbeitet. Dieser hat die Beschränkung auf 180 Starts und Landungen pro Tag ab Chopin und Modlin vorgesehen. Ryanair schaltete sich zwischenzeitlich indirekt in den Streit ein und monierte, dass im Notfallszenario die staatliche Lot überdurchschnittlich stark berücksichtigt worden sein soll. Man fühlte sich prophylaktisch diskriminiert und brachte vorsorglich eine Beschwerde bei der EU-Kommission ein. Diese dürfte aufgrund des Umstands, dass im Tarifstreit einige Einigung erzielt wurde und die Lohnkürzungen zurückgezogen wurden, nun hinfällig sein. Lot geht in einer Medienaussendung davon aus, dass es im Mai 2022 zu keinen Einschränkungen im Flugverkehr kommen wird und man normal fliegen kann. Man plant sämtliche Flüge regulär durchzuführen. Auch die Gewerkschaft von Eurocontrol Maastricht warnte erst kürzlich, dass aufgrund von Sparmaßnahmen besonders in Osteuropa die Flugsicherungen unterbesetzt sind und es deswegen im Sommer 2022 europaweit zu Verspätungen und Ausfällen kommen könnte.

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DLR und NASA schicken Boeing 747SP „Sofia“ in Pension

Die Boeing 747SP mit der Registrierung N747NA, auch als „Sofia“ bekannt, wird im September 2022 in den Ruhestand geschickt. Nasa und DLR betreiben diese Maschine seit 2014 gemeinsam als Forschungslabor. Bereits unter der Präsidentschaft des Donald Trump stand der Weiterbetrieb der „Sofia“ auf dem Prüfstand. Letztlich entschied man sich aber das Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie weiterhin einzusetzen. Im September 2022 soll aber endgültig Schluss sein. Nasa und DLR haben gemeinsam entschieden die Maschine stillzulegen. „Der Flugbetrieb von SOFIA hat auf hervorragende Art und Weise zu der langen Geschichte der deutsch-amerikanischen Kooperation beigetragen. Wir freuen uns, darauf aufzubauen“, betont NASA-Wissenschaftsdirektor Thomas Zurbuchen. „In einem gemeinsamen Workshop im Sommer wollen wir mit dem DLR neue Projekte in wissenschaftlichen Zukunftsfeldern erarbeiten“. Die wissenschaftlichen Daten von SOFIA sind in den NASA-Archiven für Astronomen weltweit verfügbar. Die zu einem Observatorium für Infrarot-Astronomie umgebaute Boeing 747 SP hat ihre fünfjährige Haupt-Mission 2019 abgeschlossen und um weitere drei Jahre bis ins Jahr 2022 verlängert. Die SOFIA-Kooperation zwischen der NASA und der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR ist in einem beiderseitigen Abkommen vereinbart. Es legt die Verteilung der Arbeitspakete fest. Deutschland lieferte das weltweit einzigartige 2,7-Meter Teleskop, das in den Rumpf von SOFIA eingebaut ist, und beteiligt sich mit 20 Prozent an den Betriebskosten. Im Gegenzug wurden Wissenschaftlergruppen aus Deutschland pro Jahr rund 30 Wissenschaftsflüge zugeteilt. Die NASA hatte die gebrauchte Boeing 747 gekauft und für den Einbau des Teleskops entsprechend umgebaut. NASA führt zudem den Betrieb des Observatoriums von Palmdale in Kalifornien aus, dem Heimatflughafen von SOFIA.

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Norse Atlantic Airways will am 14. Juni 2022 abheben

Das Langstrecken-Startup Norse Atlantic Airways plant ab 14. Juni 2022 den kommerziellen Flugbetrieb aufzunehmen. Der Erstflug soll mit Boeing 787 von Oslo nach New York-JFK führen. Diese Destination will man zunächst zwei pro Woche ansteuern. Diese U.S.-amerikanische Metropole ist vorerst jenes Ziel, das im Sommerflugplan 2022 am häufigsten angesteuert werden soll. Schrittweise sollen die Frequenzen auf täglich hochgefahren werden. Zunächst will Norse Atlantic Airways per 23. Juni 2022 auf drei Umläufe pro Woche aufstocken. Täglich soll ab voraussichtlich 4. Juli 2022 geflogen werden. Fort Lauderdale ist die zweite Destination, die ab der norwegischen Hauptstadt bedient werden soll. Auf dieser Route ist der Erstflug für den 18. Juni 2022 angekündigt. Vorerst soll dreimal pro Woche geflogen werden. Orlando will Norse Atlantic Airways ab 5. Juli 2022 in identer Frequenz ab Oslo anbieten. Voraussichtlich ab 9. August 2022 sollen die Dreamliner der jungen norwegischen Fluggesellschaft dreimal wöchentlich Los Angeles anfliegen. Der Verkauf von Flugscheinen für die angekündigten Routen soll in Kürze unter anderem über die Homepage des Carriers eröffnet werden. Der Start von Norse Atlantic Airways fällt kleiner aus als ursprünglich angekündigt. Einige Maschinen werden temporär dry an Air Europa vermietet.

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Turkish Airlines verpasst TC-JSU Bio-Special-Livery

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines hat dem Airbus A321 mit der Registrierung TC-JSU eine Special Livery verpasst. Mit Blättern wirbt der Carrier für den Einsatz von so genanntem SAF-Treibstoff. Der erste kommerzielle Flug in neuem Design wurde als TK1795 nach Stockholm-Arlanda durchgeführt. In den Tanks befand sich laut Turkish Airlines Biotreibstoff. An Bord wurde ein Zero-Waste-Konzept praktiziert. Neben der Bereitstellung von Informationen zu den Nachhaltigkeitsmaßnahmen mit dem Green-Class-Konzept dieses Erstflugs hat das Luftfahrtunternehmen auch neue umweltbewusste Maßnahmen ergriffen. Während des Flugs wurden Recyclingpapier, Pappbecher und hölzerne Salz- und Pfefferstreuer verwendet und alle Passagiere erhielten kostenlosen, gesunden Grüntee. Weitere Sondermaßnahmen waren umweltfreundliche Kissenbezüge und Decken, die mit 100 Prozent recycelten, zertifizierten Fasern hergestellt wurden, um Wasser zu sparen. Die Kinder bekamen FSC-zertifiziertes Holzspielzeug. „Als staatliche Fluggesellschaft der Türkei ist unser neu gestaltetes Flugzeug jetzt in der Luft, um deutlich zu machen, wie wichtig uns Nachhaltigkeit ist. Mit dem Biokraftstoff-Hinweis auf unserem Flugzeug möchten wir die Bedeutung der Verwendung von nachhaltigem Flugzeugtreibstoff hervorheben – eine der größten Hürden im Kampf der Luftfahrtindustrie gegen CO2-Emissionen. Daher unterstützen wir die Bemühungen zur Herstellung von Biokraftstoffen und zielen darauf ab, auf so vielen unserer Flüge wie möglich Biokraftstoffe zu verwenden“, so Vorstandsvorsitzender Ahmet Bolat.

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Welttourismusverband UNWTO suspendiert Russlands Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft der Russischen Föderation in der Weltorganisation für Tourismus UNWTO wurde aufgrund eines Votums von zwei Drittel der teilnehmenden Staaten suspendiert. Die Organisation betrachtet dies als eine Reaktion auf den Angriffskrieg gegen die Ukraine. Bereits im Vorfeld hatte Russland angekündigt, dass man sich freiwillig aus der UN-Sonderorganisation zurückziehen möchte. Kurz nach dem kriegerischen Überfall gegen die Ukraine hatte die UNWTO angekündigt, dass die Mitgliedschaft der Russischen Föderation ausgesetzt werden soll. Dazu war jedoch eine Abstimmung notwendig. In der Organisation sind 159 Staaten vertreten. Am Mittwoch wurde eine Generalversammlung im spanischen Madrid abgehalten. Laut Mitteilung der UNWTO stimmten zwei Drittel der Mitglieder für die Suspendierung der Mitgliedschaft der Russischen Föderation.  Der Vertreter Russlands nahm an der Abstimmung nicht teil.

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Einreise: Malaysia streicht Testpflicht für Geimpfte

Mit Wirksamkeit zum 1. Mai 2022 lockert Malaysia die Einreisebestimmungen für vollständig geimpfte Personen. Die bislang praktizierte Testpflicht entfällt für Geimpfte sowie deren mitreisende Kinder unter zwölf Jahren. Neu ist dann auch, dass keine Reiseversicherung, die Covid-19-Erkrankungen abdeckt, nachgewiesen werden muss. Ungeimpfte können bereits seit 1. April 2022 nach Malaysia einreisen, jedoch müssen diese auch weiterhin einen negativen PCR-Befund vorweisen. Unmittelbar nach der Ankunft muss ein Antigen-Schnelltest absolviert werden. Diese Personengruppe muss weiterhin eine fünftägige Quarantäne einhalten. Per 1. Mai 2022 lockert Malaysia auch die im Inland praktizierte Maskenpflicht. Nur noch in Innenräumen und in öffentlichen Verkehrsmitteln müssen Mund und Nase bedeckt werden. Das bedeutet konkret, dass in Flughafenterminals und an Bord von Flugzeugen weiterhin das Tragen einer Maske verpflichtend ist.

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Türkei lockert Maskenpflicht: In Flugzeugen ändert sich nichts

Die Türkei, die dieses Jahr bei Urlaubern wieder stark gefragt ist, hat die Maskenpflicht weitgehend abgeschafft. In öffentlichen Verkehrsmitteln, zu denen auch Flugzeuge zählen, müssen Mund und Nase aber weiterhin bedeckt werden. Präsident Recep Tayyip Erdoğan kündigte an, dass die Maskenpflicht in Öffis sowie in Krankenhäusern und vergleichbaren Einrichtungen solange bestehen bleibt bis die tägliche Anzahl an Neuinfektionen unter 1.000 Stück fällt. Erst dann wäre mit Lockerungen in diesen Bereichen zu rechnen. Für Türkei-Urlauber bedeuten die jüngsten Änderungen der Maskenpflicht, dass an Bord der Flüge Mund und Nase bedeckt werden müssen. Beispielsweise in Flughafenterminals, in Geschäften, Hotels oder Restaurants ist keine Maske mehr notwendig.

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Ab Montag: Keine Maskenpflicht am Flughafen Luqa

Ab Montag, 2. Mai 2022, ist das Tragen von Masken im Terminal des Flughafens Luqa (Malta) nicht mehr vorgeschrieben. Allerdings schreibt die Regierung weiterhin vor, dass an Bord von Flugzeugen von/nach Malta Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss. Somit wird ab Montag die Regelung mit jener in Deutschland vergleichbar sein. Innerhalb des Airports muss dann keine Maske mehr getragen werden, jedoch beim Einsteigen ins Flugzeug muss diese dann aufgesetzt werden. Derzeit hat die maltesische Regierung keine Pläne die Verpflichtung zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz an Bord von Verkehrsflugzeugen aufzuheben. Innerhalb der Inselrepublik muss man ab Montag nur noch in Krankenhäusern und Altersheimen Mund und Nase bedecken. Beispielsweise in Geschäften oder an Bord der Linienbusse besteht dann keine Maskenpflicht mehr. Hinsichtlich der Einreise kommt es auch zu Änderungen: Das bislang notwendige elektronische PLF-Formular entfällt ab Montag komplett. Die 3G-Regel bleibt allerdings aufrecht. Erst seit wenigen Wochen akzeptiert die Republik Malta auch Ergebnisse von Antigen-Schnelltests. Geimpfte müssen mindestens zwei Impfungen nachweisen können und rund sechs Monate nach dem Zweitstich ist der so genannte Booster nachzuweisen. Alle Unterlagen werden ausschließlich in Form der EU-Zertifikate mit lesbarem QR-Code anerkannt.

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Spanien: World2Fly tritt IATA bei

Die junge spanische Fluggesellschaft World2Fly, die dem Iberostar-Konzern angehört, ist dem Weltluftfahrtverband IATA beigetreten. Damit erhöht sich die Anzahl der Mitglieder aus Spanien auf elf Airlines. Es handelt sich um die sechste Fluggesellschaft, die sich in den letzten Jahren der IATA angeschlossen hat. Zuletzt traten bei: National Airlines, Ravn Alaska, ITA Airways, Eastern Airlines und Badr Airlines. Die Mitgliedschaft in der IATA ist freiwillig. Daher gehören nicht alle Carrier diesem Bündnis an. Beispielsweise sind Ryanair und Wizz Air keine Mitglieder. World2Fly ist eine junge Fluggesellschaft, die sich auf den Verkehr zwischen Spanien und Lateinamerika spezialisiert hat. Der Carrier gehört dem Iberostar-Konzern, der unter anderem in Spanien und Südamerika zahlreiche Hotels besitzt an.

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Flughafen Wien: Kostenloses Buch im Duty-Free-Shop erhältlich

Gegen eine freie Spende, die den Opfern des Krieges in der Ukraine zu Gute kommt, können Passagiere am Flughafen Wien-Schwechat in den Duty-Free-Shops von Gebrüder Heinemann ein kostenloses Buch erhalten. Es handelt sich um den Titel „Unter Deutschen“, eine humorvolle Betrachtung der österreichischen und deutschen Wesensart, verfasst von Christian Moser. Der österreichische Autor ist privat und beruflich seit vielen Jahren in Deutschland und Österreich unterwegs und beschreibt in humorvollen Erzählungen seine Erlebnisse in beiden Kulturen und Wesensarten. Dass ein Wort völlig entgegengesetzte Bedeutungen haben kann, der Amtsschimmel in beiden Ländern fröhlich wiehert und Corona so manche Verhaltensoriginalität noch verstärkt, sind nur ein paar der Eindrücke, die der langjährige Kommunikationsberater, Universitätsdozent, Journalist und nun auch Autor in seinem Buch augenzwinkernd beschreibt. Erhältlich ist das Buch seit heute im Terminal 2 gleich beim Heinemann-Shop. Alle Erlöse kommen der Initiative Nachbar in Not und den Opfern des Ukraine-Kriegs zugute. Christian Moser war schon vieles: Lagerarbeiter, Tennislehrer, Politikberater, Radio- und Fernsehmacher, Universitätsdozent sind nur ein Bruchteil seiner Tätigkeiten. Nur Wirt war er noch nie. Seit vielen Jahren ist der erfahrene Kommunikationsberater nicht nur in Österreich, sondern vor allem auch in Deutschland aktiv und berät Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik. Bei seinen zahllosen Reisen und Aufenthalten vor allem in Berlin, Hannover und Wien hat er viel erlebt – und das humorvoll niedergeschrieben. In seinem vor kurzem erschienenen Erstlingswerk „Unter Deutschen“ erzählt er augenzwinkernd in Geschichten und Anekdoten, was die Österreicher von ihren deutschen Nachbarn trennt, aber auch verbindet. Denn während man in Deutschland sagt: „Die

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