Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Blue Air kürzt und verschiebt Deutschland-Strecken

Die rumänische Billigfluggesellschaft Blue Air verschiebt die Wiederaufnahme zahlreicher Strecken zwischen Deutschland und Bukarest bzw. Cluj um rund zwei Monate dahinten. Auch werden einige Routen zunächst in geringerem Umfang als ursprünglich angekündigt bedient. Betroffen sind die Angebote ab den Flughäfen Düsseldorf, Köln/Bonn, Stuttgart, Frankfurt am Main und München. Mit einer Ausnahme pausieren die Strecken bzw. wurden noch nicht (neu) aufgenommen. Damit wird es auch noch einige Zeit dauern. Ab München wollte Blue Air die Bukarest-Strecke per 1. April 2022 wieder täglich bedienen. Man wird diese zwar per 2. April 2022 reaktivieren, jedoch zunächst nur dreimal pro Woche fliegen. Derzeit plant der Carrier am 8. Juni 2022 auf täglich umzustellen. In Stuttgart fährt Blue Air das Angebot in Richtung Bukarest in den Kalendermonaten April und Mai 2022 temporär auf fünf wöchentliche Flüge zurück. Die Wiederaufnahme der Cluj-Strecke erfolgt nicht zum 1. April 2022, sondern erst am 11. Juni 2022. Auch in Köln/Bonn nimmt der Carrier Änderungen vor. Ab 3. April 2022 geht es in geringerem Umfang als ursprünglich angekündigt wieder nach Bukarest. Zunächst will Blue Air nur einmal pro Woche fliegen, jedoch per 10. Juni 2022 auf vier wöchentliche Rotationen aufstocken. Die Cluj-Strecke hat man gleich auf den 10. Juni 2022 verschoben. Die neu angekündigte Strecke von Düsseldorf nach Bukarest wird nicht mit fünf Umläufen pro Woche, sondern mit nur drei Rotationen aufgenommen. Ab Mai 2022 soll dann fünf Mal wöchentlich geflogen werden. Auch ab Deutschlands größtem Flughafen, Frankfurt am Main, kommt es zu einer Änderung. Statt täglich wird Blue Air

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Montenegro kauft Embraer 195 mit nur einem Triebwerk

Die Regierung von Montenegro hat beschlossen, dass ein Embraer 195, der sich im Besitz der brasilianischen Bank BNDS befindet, gekauft werden soll. Es handelt sich dabei um jene Maschine, die die Registrierung 4O-AOC trägt und vormals bei Montenegro Airlines im Einsatz war. Das betroffene Flugzeug ist seit längerer Zeit nicht mehr im Einsatz gewesen, da die der insolvente Ex-Staatscarrier nicht mehr die notwendigen Mittel für die Instandsetzung auftreiben konnte. Dem Nachfolger Air Montenegro fehlte das Geld für den Ankauf dieses Embraer 195. Das Finanzministerium bestätigte nun einen Medienbericht von „Vijesti“. Demnach übernimmt nun die Regierung das Flugzeug und wird es an Air Montenegro verleasen. Seit dem 26. Dezember 2020 ist die 4O-AOC auf den Podgorica Airport abgestellt. Allerdings muss man so einiges an Geld in diesen Embraer 195 stecken, denn aufgrund offener Rechnungen von Montenegro Airlines wurde das linke Triebwerk gepfändet und mittlerweile verwertet. Konkret bedeutet das, dass man mindestens ein neues GE CF34-10E benötigt. Über den Zustand des rechten Triebwerks ist nicht viel bekannt. Das Management von Air Montenegro schätzt den Kostenaufwand, um die 4O-AOC wieder „fit to fly“ zu machen, auf rund 8,2 Millionen Euro.

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Ungarn will Wizz-Air-A330F in Richtung USA einsetzen

Der ungarische Billigflieger Wizz Air hat mit der HA-LHU ein Frachtflugzeug des Typs Airbus A330-200F in der Flotte. Dieses wird im Auftrag der ungarischen Regierung betrieben und könnte schon bald für Cargoflüge in die Vereinigten Staaten von Amerika eingesetzt werden. Zu Beginn der Corona-Pandemie zeigte sich in Ungarn, dass der Umstand, dass man keine eigenen Widebody-Frachter zur Verfügung hatte, als problematisch. Die Regierung organisierte daher einen gebrauchten A330F, der von Wizz Air im Staatsauftrag betrieben wird. Das wirtschaftliche Risiko des Betriebs liegt daher nicht beim Operator, sondern beim Auftraggeber, also beim Staat. Der Frachter ist ein Unikum in der Flotte von Wizz Air, denn er trägt eine Livery, die gänzlich von jener aller anderen Flugzeuge abweicht und es ist der einzige Widebody-Vollfrachter, den Wizz Air Hungary auf dem AOC hat. Bislang wurde die Maschine überwiegend eingesetzt, um Schnelltests, Masken und Co von China nach Ungarn einzufliegen. Nun soll es auch in Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika gehen. Gegenüber CH-Aviation.com bestätigte das Unternehmen: „Wizz Air bestätigt, dass es in den USA einen Antrag auf Erteilung einer Genehmigung als ausländisches Luftfahrtunternehmen für das Frachtflugzeug A330 gestellt hat, das der ungarischen Regierung gehört und von der Fluggesellschaft betrieben wird. Der Zweck dieser Anfrage besteht darin, alle möglichen zukünftigen kommerziellen Frachtoperationen von und nach den Vereinigten Staaten zu sichern“.

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Corendon nimmt Salzburg-Antalya auf

Die türkische Fluggesellschaft Corendon nimmt am 5. Juni 2022 eine Nonstop-Verbindung zwischen Antalya und Salzburg auf. Diese soll während der Sommerflugplanperiode zweimal wöchentlich bedient werden. Der Carrier beabsichtigt diese Route an Donnerstagen als XC4285/4285 und an Sonntagen als XC7733/7734 zu bedienen. Nebst Salzburg bietet der Corendon-Konzern im Sommer 2022 auch ab Linz, Graz und Wien Flüge an. Dabei fliegt man sowohl auf eigene Rechnung als auch im Auftrag von Reiseveranstaltern.

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Mali-Flugbann macht deutscher Bundeswehr Probleme

Für die deutsche Bundeswehr erweist sich das kürzlich seitens der Militärregierung ausgesprochene Flugverbot für ausländische Streitkräfte als problematisch. Ein Transportflugzeug des Typs A400M musste mangels Genehmigung umkehren und wieder nach Deutschland zurückfliegen. Derzeit hat die Bundesrepublik rund 1.300 Soldaten im Rahmen der UN-Mission in diesem afrikanischen Staat stationiert. Zwischen der Militärregierung und der Minusma herrscht seit einiger Zeit dicke Luft. Die Staatsführung blockiert nun seit knapp über einer Woche Flugbewegungen der ausländischen Streitkräfte. Davon ausgenommen sind lediglich Bewegungen, die aus medizinischen Gründen durchgeführt werden. Der betroffene Militärflug hob am Mittwoch gegen Nachmittag am Fliegerhorst Wunstorf ab und sollte unter anderem 74 Soldaten nach Mali bringen. Zuvor hatten diese eine zweiwöchige Hotelquarantäne zu absolvieren. Offiziellen Angaben nach waren alle Militärangehörige dreifach gegen Covid-19 geimpft und wurden mehrfach negativ getestet. Der Airbus A400M machte sich auf den Weg zu einem Stützpunkt in Niger und sollte anschließend das deutsche Quartier bei Gao anfliegen. Allerdings wurde daraus nichts, denn die Militärregierung von Mali verweigerte den Überflug. Daher wich die Luftwaffe nach Las Palmas aus und dort wurden zunächst die Soldaten sowie die militärische Crew in Hotels untergebracht. In der deutschen Politik wird die Fortführung des Bundeswehreinsatzes in Mali nun kontrovers diskutiert, da diese ohne regelmäßige militärische „Shuttleflüge“ kompliziert aufrechterhalten werden kann. Einige Oppositionspolitiker äußerten sich, dass kein Abzug erfolgen soll, während die Verteidigungsministerin zumindest sagte, dass man so nicht weitermachen kann.

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Mallorca: Fincas waren im Vorjahr stark gefragt

Das auf die Vermittlung von Fincas auf der spanischen Insel Mallorca spezialisierte Unternehmen Fincallorca teilte mit, dass man im Vorjahr deutlich mehr Unterkünfte als im Jahr 2019 habe vermitteln können. Der Anteil der Reisenden, die kurzfristig gebucht haben, hat sich laut dem Anbieter gegenüber dem Vorkrisenniveau gar vervierfacht. Trotz Lockdown und sich ständig ändernder Reisebestimmungen führte dies zu knapp 11.000 Buchungen. Das bedeutete gerade für die Eigentümer der Fincas, meist Mallorquiner, eine sehr wichtige Einnahmequelle in der vom Tourismus so stark abhängigen Destination. Von der angebotenen kostenfreien Stornierung sollen rund 16 Prozent der Kunden Gebrauch gemacht haben. Laut Fincallorca konnte man von dieser Kapazität 75 Prozent neu vermitteln. Für das laufende Jahr erhielt der Vermittler eigenen Angaben bereits rund 5.000 Buchungen. Daher rechnet man damit, dass Fincas auf Mallorca auch heuer wieder stark nachgefragt sein werden.

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Deutschland: Condor sucht 150 neue Flugbegleiter

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor ist auf der Suche nach rund 150 Flugbegleitern, die ab Frankfurt, Düsseldorf, München, Hamburg und Leipzig fliegen sollen. Diese sollen auf den Mustern Boeing 757, B767, Airbus A320, A321 und ab Herbst 2022 auch auf dem A330neo eingesetzt werden. Condor wird das neue Kabinenpersonal, das in Vollzeit angestellt wird, zunächst mit befristeten Zweijahresverträgen beschäftigten. Teilzeit-Flugbegleiter sollen unbefristete Kontrakte bekommen. Condor stellt bereits seit November 180 neue Pilotinnen und Piloten ein und übernimmt außerdem die selbst ausgebildeten Condor-Piloten. Damit bereitet sich der Carrier auf das neue Langstreckenflugzeug, den Airbus A330neo, vor. Condor ist der deutsche Erstkunde für dieses Muster.

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CO2-Zertifikate: Air-Berlin-Insolvenzverwalter verliert vor dem EuGH

Vor dem Europäischen Gerichtshof hat Air-Berlin-Insolvenzverwalter Lucas Flöther eine Schlappe in Sachen der Kohlenstoffdioxid-Emissionszertifikate erlitten. Für die Masse zog der Jurist vor Gericht, um die nach der Insolvenz eingestellte Zuteilung von Gratis-Zertifikaten einzuklagen. Der Fall wurde vom Verwaltungsgericht Berlin zur Vorab-Entscheidung dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt. Dieser lehnte das Ansinnen der Insolvenzmasse der ehemaligen Fluggesellschaft ab. Hintergrund der Klage ist, dass Air Berlin für den Zeitraum von 2012 bis 2020 kostenfreie Emissionszertifikate zugeteilt bekommen hatte. Diese sind handelbar und wurden teilweise auch verkauft. Die deutschen Behörden gaben an Air Berlin nach Insolvenz und Einstellung des Flugbetriebs aber keine Zertifikate mehr aus. Diese sind jedoch durchaus wertvoll und hätten zu Gunsten der Gläubiger verkauft werden können. Dazu kommt der Umstand, dass Air Berlin dies auch getan hat und zwar jene, die für 2018 zugesagt wurden, hatte man bereits vor August 2017 veräußert. Diese bekam man dann aber nicht. Daher zog Insolvenzverwalter Flöther zunächst vor das Verwaltungsgericht Berlin. Dieses legte den Fall dem Europäischen Gerichtshof zur Vorab-Entscheidung vor. Diese fiel zu Ungunsten von Air Berlin aus, so dass das deutsche Gericht das Urteil mit hoher Wahrscheinlichkeit übernehmen wird.

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Nürnberg: Lufthansa startet Kofferaufgabe beim Busfahrer

Nicht zuletzt aufgrund politischen Drucks hat Lufthansa die Ultrakurzstrecke zwischen Nürnberg und München auf die Straße verlagert. Seit einiger Zeit verkehren Busse unter Lufthansa-Flugnummern zwischen den beiden Städten. Nun soll auch das Gepäck bereits am Bus aufgegeben werden können. Bei der Abfahrt in Nürnberg sollen die Gepäckstücke gelabelt werden und dann am Flughafen München durch das Personal abgegeben und auf die Reise geschickt werden. Bisher mussten die Fahrgäste ihre Koffer in München selbst einchecken. Laut einer Lufthansa-Sprecherin können sich die Passagiere nun in München direkt zum Gate begeben. Zunächst berichtete Frankfurt Flyer über die Neuerung. Die Kofferaufgabe beim Busfahrer ist allerdings vorläufig nur in Nürnberg möglich. Auf den anderen Lufthansa-Express-Buslinien heißt es weiterhin: Selber den Abgabeschalter in München bzw. Frankfurt am Main aufsuchen. Zwischen Nürnberg und München bietet Lufthansa momentan vier Kurspaare pro Tag auf der Straße an. Mit der Auslastung der Busse ist man zufrieden.

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Emirates fliegt wieder mit Boeing 777 in die USA

Golfcarrier Emirates Airline bedient ab dem heutigen Freitag die U.S.-amerikanischen Ziele Chicago, Dallas Fort Worth, Miami, Newark, Orlando und Seattle wieder regulär. Am Samstag sollen wieder alle 12 Ziele in den Vereinigten Staaten angeflogen werden. Das Unternehmen setzte einige Verbindungen, die mit dem Muster Boeing 777 bedient werden, temporär aus. Hintergrund ist, dass dieser Maschinentyp bezüglich dem 5G-Mobilfunknetz noch keine Freigabe seitens der FAA hatte. Betroffen waren alle Operator. Die Fluggesellschaft betreibt auch Boeing 777-Frachtflugzeuge nach Chicago, Houston, Los Angeles, Columbus und Aguadilla, die Exporte und wichtige Fracht wie Lebensmittel und lebensrettende Medikamente und Pharmazeutika befördern. „Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, die unseren Kunden durch die vorübergehende Aussetzung von Flügen zu einigen unserer US-Destinationen entstehen. Sicherheit wird immer unsere oberste Priorität sein, und wir werden an dieser Front niemals spielen. Wir begrüßen die neueste Entwicklung, die es uns ermöglicht, wichtige Transportverbindungen in die USA wieder aufzunehmen, um Reisende und Frachtverlader zu bedienen. Wir sind uns jedoch auch sehr bewusst, dass dies eine vorübergehende Begnadigung ist und eine langfristige Lösung erforderlich wäre. Emirates wird weiterhin eng mit den Flugzeugherstellern und den zuständigen Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten, um die Sicherheit und Kontinuität unserer Dienste zu gewährleisten“, so Emirates-Präsident Tim Clark.

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