Amely Mizzi

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Amely Mizzi

A321neo-Storno: Qatar verliert Klage gegen Airbus

Paukenschlag im Rechtsstreit zwischen Qatar Airways und Airbus. Ein britisches Gericht hat entschieden, dass der europäische Flugzeugbauer die Order über 50 Airbus A321neo stornieren darf. Das Rechtsmittel des Golfcarriers wurde abgewiesen. Im Jänner dieses Jahres annullierte Airbus überraschend eine Großbestellung von Qatar Airways für den Maschinentyp Airbus A321neo. Dies war der vorläufige Gipfel der Unstimmigkeiten zwischen den beiden Unternehmen, denn der Golfcarrier wirft erhebliche Qualitätsmängel am A350 vor. Diese werden vom Hersteller bestritten. Airbus hatte vereinfacht gesagt die Schnauze voll und stornierte die erwähnte Großbestellung. Das wollte Qatar Airways natürlich nicht auf sich sitzen lassen und zog in London vor Gericht. Der Verhandlungsort ergibt sich daraus, dass in den Lieferverträgen das Vereinigte Königreich als Gerichtsstandort für den Fall von Streitigkeiten einvernehmlich vereinbart ist. Somit war die Justiz des Inselstaats am Zug. Qatar Airways konnte kürzlich einen vorläufigen Etappensieg erzielen, denn die Richter gewährten vorläufigen Rechtsschutz. Es wurde Airbus temporär untersagt die Lieferslots des Golfcarriers an andere Kunden zu vergeben. Damit ist jetzt Schluss, denn der europäische Flugzeugbauer kann mit gerichtlichem Segen die 50 Airbus A320neo anderweitig verkaufen. Qatar Airways hat zwischenzeitlich die Fühler in Richtung Boeing ausgestreckt und schielt auf die noch nicht fliegende Boeing 737 Max 10. Dieses Muster hat, ganz davon abgesehen, dass es noch keine Zulassung hat, auch einen anderen Nachteil. Der A321neo hat eine größere Range als das Konkurrenzmodell. Qatar Airways versuchte mit diesem Argument auch das britische Gericht überzeugen, jedoch biss man auf Granit. Die Richter sind der Ansicht, dass sich Qatar Airways sehr wohl

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Akureyri: Nice Air will nach Kopenhagen, Stansted und Teneriffa fliegen

Das isländische Luftfahrt-Startup Nice Air will ab 2. Juni 2022 Charterflüge mit einem von Hifly Malta betriebenen Airbus A319 anbieten. Diese sollen von Akureyri aus zu vorerst drei Destinationen führen. Der Erstflug soll am 2. Juni 2022 durchgeführt werden. Das Ziel ist Kopenhagen. Die dänische Hauptstadt will man jeweils an Donnerstagen und Sonntagen anfliegen lassen. Ab 3. Juni 2022 geht es an den Verkehrstagen Montag und Freitag nach London-Stansted. Teneriffa Süd soll erstmals ab dem 7. Juni 2022 angesteuert werden. Derzeit ist vorgesehen, dass jeweils mittwochs geflogen wird. Während der Hauptsaison gilt ein abweichender Flugplan. Nice Air ist keine Fluggesellschaft, denn man hat kein AOC und keine Betriebsgenehmigung. Man chartert einen von Hifly Malta betriebenen Airbus A319. Die Sitzplätze vermarktet man auf eigene Rechnung. Derartige Konstruktionen werden gelegentlich auch „virtuelle Fluggesellschaft“ genannt. Die Initiatoren halten den sich im Norden von Island befindlichen Flughafen Akureyri für unterversorgt und wollen hier einen Homebasecarrier aufbauen. Zu einem späteren Zeitpunkt will man AOC und Betriebsgenehmigung erlangen und dann den Flugbetrieb selbst durchführen.

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Einreise: Geimpfte brauchen in Thailand keinen PCR-Befund

Thailand lockert ab Anfang Mai 2022 die Einreisebestimmungen. Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, müssen keinen negativen PCR-Test mehr vorweisen. Auch ist keine Quarantäne mehr anzutreten. Geimpfte müssen im Zuge der Einreisekontrolle ihren Status nachweisen können. Weiters muss eine Krankenversicherungspolizze, die Covid-19-Erkrankungen auf dem Gebiet von Thailand abdeckt, vorgewiesen werden. Thailand erhofft sich, dass der für den Staat so wichtige Tourismus aufgrund der Lockerungen einen zusätzlichen Schub bekommt. Ungeimpfte können gegen Vorlage eines negativen PCR-Befunds, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, einreisen. Alternativ kann man eine fünftägige Quarantäne in dafür vorgesehenen Hotels antreten.

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Personalmangel: Swiss muss Sommerflugplan 2022 kürzen

Als sprichwörtlicher Bumerang scheint sich der Stellenabbau, den die Fluggesellschaft Swiss im Zuge der Corona-Pandemie und der Impfpflicht vorgenommen hat, zu erweisen. Der Carrier muss den Flugplan ab Juni 2022 über den gesamten Hochsommer 2022 ausdünnen. Swiss leidet derzeit unter akutem Personalmangel und entschied sich nun das Angebot frühzeitig zurückzufahren. Eine Sprecherin der Fluggesellschaft erklärte dazu unter anderem: „Wir haben bewusst frühzeitig die Kapazitäten im Hochsommer reduziert, um einen stabilen Flugplan anbieten zu können und etwaige Umbuchungen möglichst gering zu halten“. Die Kürzungen betreffen hauptsächlich das europäische Streckennetz. Allerdings fährt man auch die Hub-Anbindungen an die Lufthansa-Drehkreuze München und Frankfurt am Main zurück. Diese werden teilweise von Konzernmutter Lufthansa übernommen, wie ein Sprecher gegenüber Aviation.Direct bestätigt: „Zwischen Juni und Oktober wird ein Teil der Flüge von Zürich nach München und Frankfurt aufgrund einer gruppeninternen Portfolio-Optimierung vorübergehend von Lufthansa übernommen, die Anschlüsse sind nach wie vor garantiert.“ Für Swiss ist der Personalmangel durchaus problematisch, denn die Nachfrage ist im Hochsommer 2022 durchaus hoch. Ursprünglich wollte man etwa 80 Prozent jener Kapazität, die man vor der Corona-Pandemie hatte, anbieten. Wie viele Flüge tatsächlich aus dem Verkauf genommen wurden, konnte man nicht genau beziffern. Es soll sich im einstelligen Prozentbereich bzw. eine dreistellige Anzahl an Flugverbindungen handeln.

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Ab 2. Mai 2022: Malta schafft ePLF-Formular ab

Mit Wirksamkeit zum 2. Mai 2022 kommt es bei der Einreise nach Malta zu weiteren Lockerungen. Das bislang verlangte elektronische PLF-Formular ist dann nicht mehr notwendig. Allerdings bleibt die 3G-Regel aufrecht. Diese soll weiterhin am Flughafen Luqa bzw. an den Seehäfen kontrolliert werden. Über einen längeren Zeitraum hinweg hat Malta lediglich Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, ohne Quarantäne einreisen lassen. Seit 11. April 2022 kann man auch wieder mit negativem Coronatest einreisen, wobei erstmals auch Ergebnisse von Antigen-Schnelltests akzeptiert werden. Daran wird sich vorläufig nichts ändern, jedoch muss man laut einer Ankündigung von Gesundheitsminister Chris Fearne ab 2. Mai 2022 das elektronische PLF (umgangssprachlich auch „Einreiseformular“ genannt) dann nicht mehr ausfüllen. Innerhalb des Landes wird die Maskenpflicht weiter gelockert. So muss man ab diesem Datum in Geschäften, Hotels, Restaurants, öffentlichen Gebäuden und vergleichbaren Innenräumen keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen. Lediglich in Altenheimen und Krankenhäusern bleibt die Maske. Die Anordnung, dass auf Flügen von/nach Malta Mund und Nase bedeckt werden müssen, bleibt ebenfalls aufrecht. Im übrigen öffentlichen Verkehr, beispielsweise in Linienbussen, entfällt am 2. Mai 2022 die Maskenpflicht.

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Personalmangel: Salzburg sucht händeringend neue Mitarbeiter

Nach über zwei Jahren coronabedingter Durststrecke hat der Salzburger Flughafen ein ganz anderes Problem: Man hat zu wenig Personal. Es fehlt in nahezu allen operativen Bereichen an Mitarbeitern, weshalb man händeringend nach Neuzugängen sucht. Dem Vernehmen nach haben aufgrund der Kurzarbeit einige Beschäftigte selbst gekündigt und sich in anderen Firmen neu orientiert. Das allein soll aber nicht die Kernursache des Personalmangels sein, sondern eher, dass viele langjährige Mitarbeiter in den wohlverdienten Ruhestand getreten sind und sich offensichtlich das Interesse an den ausgeschriebenen Stellen in eng gesteckten Grenzen hält. Wie kompliziert der Personalmangel für die Salzburger ist, zeigte auch der Umstand, dass Flughafenchefin Bettina Ganghofer wiederholt selbst in der Lounge ausgeholfen hat. Von anderen europäischen Flughäfen ist ebenfalls zu hören, dass man deutlich weniger Bewerbungen auf ausgeschriebene Stellen bekommt. Vor der Coronapandemie war Arbeiten in der Luftfahrtbranche sehr begehrt, jetzt offenbar nicht mehr. Salzburg versucht nun auch über Social-Media-Kanäle offensiv auf die freien Jobs aufmerksam zu machen. Am 22. April 2022 führte man auch einen Bewerbertag durch. Wer diesen verpasst hat oder erst heute davon erfahren hat, der kann mit gleichen Chancen am 28. April 2022 ins Terminal 2 des Salzburger Airports kommen. Freie Stellen gibt es in so ziemlich allen Unternehmensbereichen. Manche Jobs kann man auf Wunsch auch als Saisonier annehmen, was gerade für Beschäftigte im Wintersport eine interessante Möglichkeit für den Sommer sein könnte.

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Statt Paid Catering: Viele Lufthansa-Flüge heben nur mit Wasserflaschen ab

Bei Lufthansa läuft es derzeit im Bereich Paid Catering am Standort Frankfurt am Main unrund. Viele Flüge heben gänzlich ohne Mahlzeiten und Getränke ab. Lediglich Wasserflaschen, die ohnehin kostenfrei ausgeteilt werden, sollen mit an Bord kommen. Hintergrund ist laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins “Der Spiegel”, dass es bei Caterer Gate Gourmet, der das Europageschäft von LSG gekauft hatte, zu massiven Personalengpässen gekommen ist. Dies soll dazu führen, dass auf Kurz- und Mittelstreckenflügen der Lufthansa das Paid-Catering-Angebot nicht an Bord kommt. So erhalten Reisende in der Economy Class lediglich eine kostenlose Flasche Wasser überreicht. Mehr gibt es nicht – auch nicht gegen Bezahlung. Nicht betroffen sind Langstreckenverbindungen sowie Business-Class-Passagiere. Hier soll es auch weiterhin das gewohnte Angebot an Speisen und Getränken geben. Im Zuge des Verkaufs des Europageschäfts der LSG an Gate Gourmet soll es in manchen Bereichen zu Kürzungen der Gehälter gekommen sein. AUch habe es bei der Abrechnung der Löhne Anlaufschwierigkeiten gegeben, bestätigte ein Sprecher des Konzerns. Möglicherweise haben aus diesem Grund einige Beschäftigte das Unternehmen verlassen. Einen besonders akuten Personalmangel scheint Gate Gourmet im Bereich jener LKW-Fahrer zu haben, die über die Ausbildung und Zulassung zur Belieferung der Flugzeuge verfügen. Man versucht nun in Frankfurt am Main gegenzusteuern und bietet allen Beschäftigten, die im April 2022 maximal einen Tag krankheitsbedingt ausgefallen sind, eine Sonderzahlung in der Höhe von 250 Euro. Diese soll bereits mit der nächsten Überweisung der Löhne angewiesen werden.

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Freiburg: Borussia Mönchengladbach landete direkt neben dem Stadion

Am Freitagabend kam es in Freiburg zu einer Premiere, denn die Fußballmannschaft von Mönchengladbach landete mit einer Dornier 328. Die Besonderheit: Die Runway befindet sich quasi direkt neben dem Europapark-Stadion. Hintergrund ist, dass sich die Verantwortlichen im Vorfeld darauf geeinigt hatten, dass die Sportstätte in der Nähe eines kleinen Flugplatzes gebaut wird. Borussia Mönchengladbach war am Freitag die erste Gastmannschaft, die diesen auch für die Anreise zum Auswärtsmatch nutze. Die Entfernung zum Stadion ist quasi nur ein symbolischer Steinwurf.  Der “City Airport Freiburg” trägt den ICAO-Code EDTF und wird überwiegend von der General Aviation genutzt. Der internationale Flugverkehr nutzt im Regelfall den wesentlich größeren EuroAirport, der sich auf französischem Staatsgebiet befindet.

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Ostern: Karlsruhe hatte mehr Passagiere als vor der Pandemie

Der deutsche Regionalflughafen Karlsruhe/Baden-Baden zählte zwischen 14. und 17. April 2022 rund 17.000 Passagiere, die im Linien- und Charterverkehr unterwegs waren. Durchgeführt wurden 100 Starts und Landungen. Der Airport erklärt dazu unter anderem, dass die Abfertigung ohne Probleme bewältigt werden konnte. Mit gesteigertem Andrang hatte man gerechnet, jedoch soll es zu keinem Chaos gekommen sein. Hinsichtlich der Anzahl der Fluggäste lag man sogar über dem Vergleichszeitraum aus dem Jahr 2019. „Wir haben bereits früh damit begonnen, uns auf die Zeit nach Corona einzustellen, und die veränderten Bedingungen in unsere Abläufe zu integrieren. Alle relevanten Prozesse wurden analysiert und auf die neuen Bedingungen – wie beispielsweise größere Abstände zwischen Fluggästen und ein erhöhtes Kontrollaufkommen von Dokumenten – hin angepasst. Als Folge wurden Veränderungen beim Check-In, in der Wegeführung und im Gate-Bereich umgesetzt. Diese Maßnahmen haben sich nun ausgezahlt”, so Eric Blechschmidt, Bereichsleiter Luftverkehr am FKB.

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Ab Juni 2022: Skyalps nimmt Bozen-Zürich auf

Die Hausmarke des Flughafens Bozen, Skyalps, beabsichtigt das Streckennetz auf bis zu 37 Destinationen auszubauen. Neu will man beispielsweise nach Zürich fliegen. Die Flotte wird auf vier de Havilland Dash 8-400 ausgebaut. Geschäftsführer CEO Alex Spinato erklärte im Gespräch mit Adv Training unter anderem, dass man „innerhalb weniger Monate ein zu 100 Prozent italienischer Operator“ sein wird. Gemeint ist damit, dass man den Flugbetrieb, der momentan von der maltesischen Luxwing gestellt wird, mit eigenem AOC und eigener Betriebsgenehmigung selbst durchführen wird. Die entsprechenden Anträge sind bereits bei der italienischen Zivilluftbehörde ENAC eingebracht und das formelle Zulassungsverfahren läuft. Erst vor wenigen Tagen wurde auf dem AOC von Luxwing die dritte de Havilland Dash 8-400 (9H-ALE) registriert. Es handelt sich um eine Maschine, die vormals bei Austrian Airlines im Einsatz war. Auch das vierte Turbopropflugzeug war vormals für die österreichische Lufthansa-Tochter in der Luft. Es handelt sich laut Spinato um die Maschine mit der Seriennummer 4104 (OE-LGJ „Baden“). Diese wird spätestens Mitte Mai 2022 in Bozen eintreffen. Bis zu 37 Destinationen – Ab Juni 2022 neu nach Zürich Ab Juni 2022 will man Linienflüge zwischen Zürich und der Landeshauptstadt Südtirols anbieten. Dies bestätigte Alex Spinato gegenüber Adv Training. Weitere Routen sollen folgen, wobei der Manager eine Andeutung machte, dass man künftig auch außerhalb der Homebase fliegen könnte. Den Auftakt macht man mit der Charter-Operation ab Maribor. Im Auftrag eines Tour Operators bedient man ab dem slowenischen Airport drei Ziele in Italien. „Dank der Vielseitigkeit unserer Maschinen sind wir in der Lage Strecken

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