Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Flughafen Salzburg baut Photovoltaikanlagen aus

Der Flughafen Salzburg will in den nächsten Jahren stark in Solaranlagen, die auf dem Areal des zweitgrößten Airports Österreichs montiert werden sollen, investieren. Bereits heute sind auf den Dächern der Gebäude Panels montiert, die etwa 480.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr produzieren. Innerhalb der nächsten Jahre soll die Produktion elektrischer Energie aus Sonnenkraft stark ausgebaut werden, erklärte Flughafenchefin Bettina Ganghofer gegenüber den Salzburger Nachrichten. Man will auch auf Freiflächen Solarpanels aufstellen und mehrere Millionen Kilowattstunden pro Jahr produzieren. „Ich sehe insgesamt ein Potenzial, über das nächste Jahrzehnt über sechs Millionen Kilowattstunden hier aufzusetzen. Davon zirka die Hälfte aus Freiflächen und die andere Hälfte aus Gebäudedächern“, wird Ganghofer von den Salzburger Nachrichten zitiert.

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„Wilder Streik“: Chaotische Zustände in Amsterdam

Auf dem größten Airport der Niederlande, Amsterdam-Schiphol, mussten Fluggäste am Samstag viel Geduld aufbringen. Zahlreiche Bodenmitarbeiter von KLM traten spontan in einen “wilden Streik”, der nicht mit den Gewerkschaften koordiniert bzw. abgesprochen war. Es kam zu erheblichen Verspätungen und Ausfällen zahlreicher Verbindungen, die KLM für Samstag geplant hatte. Der Schiphol-Airport bat am Vormittag die Reisenden darum, dass diese aus Sicherheitsgründen nicht zum Flughafen anreisen sollen. Die Zustände waren zum Teil chaotisch, denn vor den Schaltern bildeten sich lange Warteschlangen. Davon unabhängig soll es auch bei den Sicherheitskontrollen wiederholt zu längeren Wartezeiten gekommen sein. Offiziellen Angaben nach sollen sich rund 150 KLM-Mitarbeiter aus dem Bereich Gepäckabfertigung an der spontanen Arbeitsniederlegung beteiligt haben. Die Geschäftsleitung trat mit diesen unmittelbar in Gespräche, um möglichst rasch eine Linderung der chaotischen Situation herbeiführen zu können. Das Bodenpersonal fordert unter anderem höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Auch will man erreichen, dass weitere Mitarbeiter eingestellt werden, denn man sieht sich stark überlastet. Der “wilde Streik” traf KLM auch aufgrund des Umstands, des Ferienbeginns in den Niederladen hart. Die Flugverbindungen sind an diesem Wochenende nach Angaben zahlreicher Airlines stark nachgefragt und viele Flüge sollen ausgebucht sein.

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Basel: Easyjet nimmt Venedig und Chania auf

Die Fluggesellschaft Easyjet nimmt ab Basel zwei zusätzliche saisonale Strecken auf. Dabei handelt es sich um Venedig und Chania. Die Flüge in die italienische Stadt sollen am 22. Mai 2022 aufgenommen werden. Der Carrier beabsichtigt Venedig ab Basel bis zum 27. Oktober 2022 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag anzubieten. Nach Kreta geht es zwischen 1. Juli und 2. September 2022. Chania soll jeweils an Freitagen bedient werden. In der Schweiz unterhält der orangefarbene Billigflieger unter dem Namen Easyjet Switzerland eine Fluggesellschaft, die über eigene Zertifikate verfügt. Der Firmensitz befindet sich in Genf. Derzeit besteht die Schweiz-Flotte aus drei Airbus A319, 22 A320 und vier A320neo.

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Nach Twitter-Posting: Indien erteilte Boeing 737 von Spicejet Flugverbot

Die indische Zivilluftfahrtbehörde ordnete aufgrund eines Twitter-Postings eines Passagiers, der sich über den Zustand der Kabine beklagte, die sofortige Stilllegung einer Boeing 737 von Spicejet an. Das Vorgehen ist wohl weltweit einzigartig. Ein Reisender flog am 19. April 2022 mit Spicejet von Bengaluru nach Guwahati. Der Zustand der Kabine erboste ihn. Er postete, dass diese regelrecht heruntergekommen ist, wichtige Teile kaputt sind oder komplett fehlen. Mit seinem Smartphone machte er Fotos und markierte im Twitter-Posting auch die indische Zivilluftfahrtbehörde DGCA. Diese reagiere prompt und verordnete dem betroffen Mittelstreckenjet ein temporäres Flugverbot. Das Amt bestätigte den Vorfall. Doch ganz ohne „zweite Chance“ für Spicjet lief es nicht. Das Posting setzte der Passagier kurz nach der Landung des Hinfluges ab, so dass die Behörde Zeit zur Vorbereitung hatte. Am Flughafen Bengaluru überraschten Kontrolleure der DGCA die Crew nach der Landung des Rückfluges. Diese nahmen die Boeing 737 unter die Lupe und befanden diese für nicht flugfähig. Ein sofortiges Grounding wurde angeordnet. Dieses gilt so lange bis Spicejet alle festgestellten Mängel behoben hat und die Inspekteure der Zivilluftfahrtbehörde im Zuge einer neuerlichen Prüfung diese für in Ordnung befunden haben. Spicejet konnte dann besonders schnell reparieren, denn bereits einen Tag später lud man die Kontrolleure zur Abnahme der Arbeiten ein. Das Unternehmen erklärte dazu unter anderem: „Auf Anweisung der DGCA wurden an einer Boeing 737 von SpiceJet, die am 19. April gegen 15:40 Uhr in Bengaluru gelandet war, Arbeiten an der Kabine durchgeführt. Das Flugzeug nahm den Flugbetrieb am Morgen des 20. April nach

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Europa: Reiseversicherer rechnet mit 600 Prozent mehr Touristen aus den USA

U.S.-Amerikaner scheinen laut einer Statistik, die vom Reiseversicherer Allianz Partners erstellt wurde, heuer verstärkt ihre Urlaube in Europa verbringen zu wollen. Die Assekuranz geht davon aus, dass im direkten Vergleich mit dem Vorjahr um rund 600 Prozent mehr Ankünfte erfolgen werden. Das Reiseversicherungs- und Assistance-Unternehmen analysierte mehr als 40.000 Flugrouten für fünf- bis achttägige Reisen zwischen Memorial Day und Labor Day und stellte fest, dass London mit 22 Prozent aller Buchungen den Löwenanteil aller geplanten Reisen hält. Paris (Nr. 2) und Dublin (Nr. 3) bleiben ebenfalls an der Spitze der begehrtesten europäischen Urlaubsorte für Sommerreisen 2022. Zu den weiteren Top-Destinationen gehören Reykjavik, das sich auf Platz 4 hält, und Lissabon, das zum ersten Mal seit 2019 wieder auf der Liste steht, auf Platz 7. Rom und Edinburgh rückten auf Platz 5 bzw. 6 vor, während Athen in diesem Jahr um drei Plätze von 2021 auf Platz 8 fiel. Barcelona (Platz 9) und Amsterdam (Platz 10) vervollständigen die Liste, die im Vergleich zum letzten Jahr jeweils um einen Platz nach unten gerutscht sind. Die Umfrage untersuchte auch die geplanten Reisedaten und die Reisedauer derjenigen, die in dieser Sommersaison den Atlantik überqueren wollen. Die Umfrage zeigt, dass 75 Prozent derjenigen, die in diesem Sommer ins Ausland reisen, sieben Tage Urlaub machen werden, und 11 Prozent planen, acht Tage weg von zu Hause zu sein. Die Untersuchung des Reiseversicherungs- und Assistance-Unternehmens ergab außerdem, dass Freitag, der 27. Mai, voraussichtlich der beliebteste Reisetag sein wird, der das Memorial-Day-Wochenende und den inoffiziellen Sommerbeginn einläutet.

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Tschechien schafft Corona-Einreiseregeln ab

Nebst zahlreicher anderer EU-Staaten hebt auch Tschechien sämtliche Einreisebeschränkungen für die eigenen Bürger sowie internationale Gäste auf. Weder das Ausfüllen von Formularen noch Nachweise über Impfungen oder Genesung werden verlangt. Damit ordnet sich die Tschechische Republik in die Vorgehensweise zahlreicher EU-Staaten ein, die ihre Einreisebestimmungen stark gelockert bzw. Stand vor der Corona-Pandemie wiederhergestellt haben. Für Tschechien muss man nun kein PLF-Formular ausfüllen. Auch benötigt man keinen Nachweis mehr, dass man geimpft oder genesen ist. Während der Corona-Pandemie schloss dieses EU-Mitglied wiederholt die Grenzen weitgehend. Allerdings gingen dem Höchstgericht die Maßnahmen teilweise zu weit, so dass diese gleich mehrfach gekippt wurden. Temporär hatte man eine Regelung, die defacto dazu führte, dass Ausländer nur dann ohne Quarantäne einreisen können, wenn diese drei Impfungen gegen Covid-19 nachweisen können. Allerdings erwies sich dies als wenig praxistauglich, so dass man nach sehr kurzer Zeit wieder Abstand davon nahm.

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Österreich: Bundesheer kündigt Überschall-Abfangtrainings an

Das österreichische Bundesheer wird im Zeitraum von 25. April bis 6. Mai 2022 Abfangmanöver im Überschallbereich trainieren. Pro Tag sind jeweils zwei Überschallflüge zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr vorgesehen. Geflogen wird beinahe über dem gesamten Bundesgebiet mit Ausnahme von Ballungsräumen sowie den Bundesländern Tirol und Vorarlberg. Die Fluggebiete werden in Zusammenarbeit mit der zivilen Flugsicherung festgelegt. Um den Geräuschpegel möglichst gering zu halten, wird in großen Höhen geflogen. „Dieses Training ist ein unverzichtbarer Teil für eine funktionierende österreichische Luftraumüberwachung. Ein sicherer Flugbetrieb ist auch bei Einsätzen im Überschallbereich zu gewährleisten und die Flugsicherheit hat höchste Priorität. Die Piloten trainieren unter realen körperlichen Belastungen, die im Simulator nicht dargestellt werden können. Die enge und äußerst zeitkritische Koordinierung zwischen Militärpiloten, Radarleitoffizieren und der militärischen sowie zivilen Flugsicherung ist ebenso wesentlicher Zweck des Trainings“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP).

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Unfallermittlungen: Boeing 737-800 von Ryanair schrammte haarscharf an Katastrophe vorbei

Nur knapp schrammte eine von Malta Air betriebene Boeing 737-800 auf dem Flughafen Luqa am 2. April 2021 an einer Katastrophe vorbei. Während einem Schleppvorgang löste sich die Stange und der Mittelstreckenjet rollte selbstständig in Richtung geparkter Tankwägen. An Bord befanden sich keine Passagiere. Das maltesische Büro für Flugunfalluntersuchungen ist zum Schluss gekommen, dass eine ganz gehörige Portion Glück im Unglück im Spiel war, denn der Bericht kommt zum Schluss, dass nur wenige Meter weiter links ausreichend gewesen wären, um vier prallvolle Tankwägen sowie ein weiteres Flugzeug zu treffen. Dies hätte zu einer Explosion enormen Ausmaßes führen können, denn in der Nähe befindet sich auch noch ein Kerosinlager einer Mineralölgesellschaft. Letztlich kam es aber anders, denn die “selbstständige” Boeing 737-800 kollidierte mit nur einem Tanklaster und abgesehen von Sachschaden und Auslaufen von Treibstoff ist nichts passiert. Die Flugunfallermittler befassten sich dennoch intensiv mit der Frage was hätte passieren können und wie es in der Zukunft vermieden werden kann.  Die Kernbotschaft des Berichts ist, dass die Schleppstange unsachgemäß montiert wurde. Dies führen die Ermittler darauf zurück, dass das Bodenpersonal mangelhaft ausgebildet war und es obendrein an klaren Verfahren gemangelt habe. Die Boeing 737-800 hätte mit Hilfe eines Schlepper-Fahrzeugs zwischen zwei Vorfeldern überstellt werden sollen. Ungefähr auf halbem Weg lösten sich laut Flugunfallbericht die Sicherungsstifte und bei der nächsten Kurve rollte der Mittelstreckenjet eigenständig weiter und zwar in Richtung Treibstofflager und Tankflugzeuge. Auch die Koordination zwischen Schlepper-Fahrer und dem übrigen Bodenpersonal wurde seitens der maltesischen Behörde als unzureichend eingestuft. Der Bodendienstleister erklärte,

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Jettime fliegt ab Skandinavien für Tui

Die dänische Fluggesellschaft Jettime konnte einen größeren Auftrag des Reiseveranstalters Tui an Land ziehen. Dieser lässt rund 200.000 Passagiere aus Dänemark, Schweden und Finnland bis Herbst 2022 mit dem Carrier fliegen. Die Abflüge werden ab insgesamt zehn Flughäfen in den drei genannten Staaten durchgeführt werden. Jettime wird Tui-Kunden nach Kreta, Zypern, Rhodos, Mallorca und auf andere kleine griechische Inseln fliegen. Laut Mitteilung der beiden Firmen beträgt der Auftragswert rund 66,7 Millionen Euro. Jettime hat seinen Sitz in Kopenhagen, aber ein wichtiger Aspekt der Strategie von Jettime und Tui ist es, den Gästen je nach Abflughafen ihren Service in den Landessprachen Dänisch, Schwedisch und Finnisch anzubieten. “Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Jettime. Es ist eine Fluggesellschaft, die unseren Gästen den persönlichen und lokalen Service bieten kann, den wir anstreben. Unsere Gäste sind bei Jettime in sehr guten Händen, und deshalb sind wir froh, dass wir diesen Vertrag an Land gezogen haben”, erklärt Tommy Serban, Commercial Director bei Tui. Für die Fluggesellschaft Jettime sagte deren Geschäftsführer Jørgen Holme: “Wir von Jettime freuen uns darauf, den TUI-Gästen in der sicheren und gemütlichen Gesellschaft unserer dänischen, schwedischen und finnischen Crew einen unvergesslichen Start und Abschluss ihres Urlaubs zu bieten. Charterflüge sind unsere Kernkompetenz und tief in unserer DNA verankert. Dank dieser Vereinbarung mit TUI haben wir eine arbeitsreiche Sommersaison vor uns, in der wir das tun können, was wir am besten können.”

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Air Dolomiti hat Innsbruck-Zulassung erhalten

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti hat die Zulassung für den Flugbetrieb ab Innsbruck erhalten. Diese hat man benötigt, weil ab 2. Mai 2022 bis zu dreimal täglich nach Frankfurt am Main geflogen werden soll. Der Flughafen ist für seine einzigartige Lage bekannt: Starts und Landungen sind kompliziert, da der Flughafen von Bergen umgeben ist und die nahen Alpen atypische Luftströmungen erzeugen. Dies erfordert eine RNP AR-Zertifizierung, die hohe Navigationsstandards garantiert. Im Februar hat die österreichische Behörde Austro Control die Zulassung für den Einsatz auf dem Flughafen erteilt, und in den letzten Tagen hat die Fluggesellschaft auch die Zulassung von ENAC erhalten: Air Dolomiti hat damit als erste italienische Fluggesellschaft die RNP AR-Zertifizierung erhalten.  „Diese neue ENAC-Zulassung ist sehr wichtig und macht uns stolz, denn sie bestätigt unsere starke Dynamik und unseren Willen, immer neue Wege zu gehen. Wir verfügen über die Unterstützung und Ermutigung der Lufthansa Group, die es uns zusammen mit unserem Enthusiasmus und unserer Professionalität ermöglicht, den kommenden Monaten des Jahres mit Optimismus entgegenzusehen, da wir uns auf viele Projekte freuen: neue Flugzeuge, neue Flugstrecken und neue Zwischenlandeorte“, erklärt Steffen Harbarth, CEO von Air Dolomiti.  “Der Flughafen Innsbruck ist bekannt für seinen komplexen Start- und Landebetrieb und seine sehr präzisen Navigationsanforderungen. Aus diesen Gründen müssen die Piloten, die auf diesem Flughafen eingesetzt werden sollen, geschult und darauf vorbereitet sein, die Komplexität der Manöver meistern zu können. Wir sind daher besonders stolz darauf, die RNP AR Zertifizierung für den Betrieb auf diesem Flughafen erhalten zu haben, auch weil dies

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