Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Dublin: Verärgerter Anwohner brachte 12.200 Lärmbeschwerden ein

Wenn man mit etwas unzufrieden ist, beschwert man sich. Folgt keine Reaktion, dann eben nochmals. So oder so ähnlich dürfte wohl ein Ire, der allein im Vorjahr 12.200 Beschwerden über Fluglärm nahe dem Flughafen Dublin eingebracht hat, gedacht haben. Die Folge daraus ist, dass laut DAA 90 Prozent aller Beschwerden, die man im Vorjahr erhalten hat, von einer einzigen Person stammen. Bereits seit dem Jahr 2019 verzeichnet der Flughafen Dublin einen stetigen Anstieg. Zuletzt hatte man 13.569 Stück, wobei 12.200 Beschwerden von nur einer Person eingebracht wurden. Die DAA nannte den überaus fleißigen Beschwerdeschreiber nicht namentlich, sondern erklärte lediglich, dass dieser im Schnitt 34 Schriftsätze pro Tag geschickt habe und aus dem Vorort Ongar stammen soll. Dabei steigerte sich der unzufriedene Bürger in den letzten Jahren kräftig, denn waren es in 2019 noch wenige Beschwerden, schrieb er im Jahr 2020 – trotz wegen der Corona-Pandemie deutlich reduziertem Flugverkehr – immerhin 6.227 Mitteilungen an den Flughafen Dublin. Im Vorjahr gelang dem nicht näher bezeichneten Iren fast die Verdoppelung.

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Ħal Far: Geplanter neuer Modellflugplatz sorgt weiter für Diskussionen

In unmittelbarer Nähe der ehemaligen Royal Air Force Base Ħal Far soll ein Modellflugplatz entstehen. Dies sorgt auf Malta für kontroverse Diskussionen, denn der geplante Standort grenzt an ein Natura-2000-Gebiet, das auch als Vogelschutzzone ausgewiesen ist. Nun hat man einen Ort gefunden, jedoch sorgt dieser erneut für Debatten. Hintergrund ist, dass das Projekt laut einem Bericht der Times of Malta, der sich auf Dokumente, die nur aufgrund eines Antrags auf Informationsfreiheit herausgegeben wurde, bezieht, viermal so groß wie ursprünglich angekündigt ausfallen soll. Demnach soll die Ħal Far Model Flying Association auf ein 44.400 Quadratmeter großes Grundstück umziehen. Die ehemalige RAF-Base Ħal Far ist heute ein Industriepark und die Modellflugzeuge werden als störend empfunden. Der ursprünglich geplante neue Standort sorgte rasch für Kritik, denn die kleine Runway sollte sich in unmittelbarer Nähe eines Vogelschutzgebiets, in dem seltene Seevögel brüten, befinden. Die Staatsführung nahm daraufhin Abstand vom Projekt und sprach sich für eine alternative Stelle aus. Mit diesem ist man offensichtlich auch nicht glücklich, weil befürchtet wird, dass das Aufblasen der Fläche zur Errichtung einer Autorennbahn führen könnte. Hintergrund: Auf den Resten der einstigen Start- und Landebahnen der ehemaligen RAF-Base Ħal Far werden gelegentlich kleinere Motorsport-Events durchgeführt. Die Industrie soll auch diese loswerden wollen.

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Kreditkarten: Commerzbank macht Inhabern der Tui-Card das Leben schwer

Die deutsche Commerzbank AG schreibt seit einigen Monaten zahlreiche Kunden auf verschiedenen Wegen an und bittet diese um Bestätigung bzw. Aktualisierung ihrer Daten. Wer dem nicht nachkommt, dem blüht die Kündigung seitens des Kreditinstituts. Betroffen sind auch Inhaber der Tui-Kreditkarten, die von der Commerzbank herausgegeben werden. Banken und Sparkassen müssen zahlreiche EU-weit gültige Auflagen und Vorschriften beachten. Zu diesen zählt auch, dass die Datensätze ihrer Kunden aktuell gehalten werden müssen. Daher kommt es immer wieder vor, dass Kreditinstitute mit ihren Klienten Kontakt aufnehmen und um Aktualisierung oder Bestätigung bitten. Die Vorgehensweise der Commerzbank, dass die Kündigung ausgesprochen wird, wenn nicht rechtzeitig reagiert wird, sorgt für Kritik. Viele Betroffene behaupten, dass sie nie ein Schreiben bekommen hätten oder falls dieses über das Onlinebanking zugestellt wurde, nicht wahrgenommen hätten. Zahlreiche Inhaber der Tui-Card – eine Kreditkarte, die von der Commerzbank AG im Rahmen einer Kooperation mit dem Reiseveranstalter herausgegeben wird – erhielten die Kündigung zugeschickt. Teilweise sollen die Karten sofort gesperrt worden sein. Der Umfang muss derartig weitgehend gewesen sein, so dass Tui einschritt und den Issuer der Kreditkarten um Aufklärung ersuchte. Nun lenkte die Commerzbank AG ein und will betroffenen Kunden die Tui-Cards weiterhin gewähren. Allerdings ist hierfür aktives Handeln der Karteninhaber notwendig. Diese müssen sich an [email protected] wenden und dortihr Anliegen vorbringen. Anschließend soll die Bank erneut um “Mithilfe bei regulatorischen Themen bitten”. Die Fragen müssen fristgerecht beantwortet werden. Dann will die Commerzbank die Kündigung zurückziehen und die Kreditkarte wieder zur normalen Verwendung freigeben. Die durchaus aggressive Vorgehensweise gegenüber Inhabern

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Indien: IndiGo-Crew musste funkensprühendes Smartphone löschen

Am vergangenen Donnerstag sorgte ein Smartphone auf IndiGo-Flug 6E2037, durchgeführt mit dem Airbus A320neo mit der Registrierung VT-IJV, für Aufregung. Das Gerät begann zu Rauchen und schlug Funken. Die Kabinenbesatzung des Billigfliegers schritt ein und unternahm Brandlöschungsmaßnahmen. Durch das rasche Handeln der Flugbegleiter konnte verhindert werden, dass sich weiterer Rauch oder gar Feuer in der Kabine des Airbus A320neo ausbreiten konnten. Der Mittelstreckenjet erlitt laut IndiGo keine Beschädigungen und konnte den Flug bis zum planmäßigen Landeort fortsetzen. Lithium-Ionen-Akkus bereiten der Luftfahrtbranche Sorgen, denn bei unvorhersehbaren Fehlfunktionen können diese Hitze, Rauch, Funken und sogar Feuer entwickeln. Daher weisen viele Carrier darauf hin, dass man sich unverzüglich an die Besatzung wenden soll, wenn man feststellt, dass sich beispielsweise das Smartphone anders als sonst verhält. Flug 6E2037 befand sich am Donnerstag auf dem Weg von Dibrugarh nach Delhi. Bis zum Auftreten des “Smartphone-Problems” war der Verbindung völlig unspektakulär. Nachdem die Crew das problematische Kundengerät “im Schach halten” konnte, landete der Airbus A320neo sicher auf dem Flughafen Delhi.

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Für Eurowings-Discover Wetlease: Finnair bietet reguläre A350-Tickets nach Deutschland an

Das Oneworld-Mitglied Finnair wird am 14. Mai 2022 zwei Oneway-Flüge mit Airbus A350-900 von Helsinki nach Deutschland durchführen. Diese führen nach Frankfurt am Main bzw. München und sind regulär buchbar. Der “Sondereinsatz” der Langstreckenflugzeuge hat einen Grund: Ab 15. Mai 2022 fliegt der finnische Carrier im Auftrag von Eurowings Discover. Die Lufthansa-Tochter nimmt nebst zwei Airbus A220-300, die für die Kurz- und Mittelstrecke bestimmt sind, auch drei von Finnair betriebene Airbus A350-900 ins Wetlease. Diese kommen ab München und Frankfurt am Main zum Einsatz. Das finnische Luftfahrtunternehmen führt jedoch zum Zweck der Überstellung nach Deutschland keine Leerflüge durch, sondern bietet reguläre Tickets an. Zwei Maschinen dieses Typs werden in Frankfurt und eine in München stationiert. Unter der Flugnummer AY1401 geht es am 14. Mai 2022 von Helsinki nach München. In der Economy-Class sind Tickets ab 145,01 Euro erhältlich. In der Business-Class fallen zumindest 256,01 Euro an. Der Frankfurt-Flug wird am 14. Mai 2022 als AY1415 durchgeführt. Der Einstiegspreis in der Economy-Klasse liegt bei 118,01 Euro und in der Business-Klasse bei 254,01 Euro. Der dritte Airbus A350-900 wird am 29. Mai 2022 von Helsinki nach Frankfurt am Main überstellt. Auch für diesen Flug, der als AY1415 geplant ist, können Flugtickets gekauft werden. In der Economy-Class sind diese ab 143,01 Euro und in der Business-Class ab 454,01 Euro erhältlich. Mit Hilfe des eingemieteten Langstreckengeräts lässt Eurowings Discover ab der bayerischen Landeshauptstadt unter anderem die Destination Las Vegas ansteuern. Von Frankfurt am Main aus wird Finnair unter anderem Tampa und ebenfalls die U.S.-amerikanische

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Zagreb: Ryanair dünnt den Flugplan stark aus

Bislang standen bei der von Lauda Europe betriebenen Ryanair-Basis Zagreb die Zeichen auf Expansion. Doch nun setzt der Lowcoster den Rotstift an und fährt die Präsenz in den Monaten Mai und Juni 2022 stark zurück. Betroffen sind insgesamt 17 Strecken, auf denen die Frequenzen stark reduziert werden. Die Verbindungen nach Basel und Brindisi, die erst kürzlich aufgenommen werden, sollen im Mai und Juni 2022 gänzlich ausgesetzt werden. Auch wird man temporär nicht nach Sofia fliegen. Die angekündigten Flüge nach Korfu wurden auf Juli 2022 verschoben und reduziert, denn die griechische Insel soll ab Zagreb nur einmal pro Woche angesteuert werden. Die Reduktionen betreffen auch die Deutschland-Strecken. Beispielsweise fährt Ryanair die Frequenzen in Richtung Karlsruhe/Baden-Baden, Frankfurt-Hahn, Memmingen und Weeze zurück. Selbiges gilt unter anderem für Charleroi, Dublin, Göteborg, London-Stansted, Luqa, Malmö, Paphos und Rom. Die britische Hauptstadt wird nicht mehr täglich, sondern vorläufig nur noch viermal wöchentlich bedient.  Es ist das zweite Mal in den letzten Monaten, dass Ryanair die Zahl ihrer Flüge ab Zagreb entweder vorübergehend eingestellt oder reduziert. Im Januar und Februar wurden sechzehn Ryanair-Strecken von der kroatischen Hauptstadt aus vorübergehend eingestellt. Der Carrier hat bereits die Aufnahme von 24 Routen ohne nähere Kommunikation nach hinten verschoben. Dabei handelt es sich fast ausschließlich um Strecken, die man mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2022 aufnehmen hätte wollen. Überwiegend wurden diese auf Anfang Juni 2022 verschoben. Ein paar wenige Routen sind für Mai 2022 angekündigt. Dabei handelt es sich unter anderem um Aarhus, Bukarest, Bordeaux, Bari, Bologna, Bergamo, Bournemouth, Birmingham, Göteborg, Danzig,

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Hamburg: Eurowings hat Verona-Flüge aufgenommen

Die Fluggesellschaft Eurowings hat zu den Ostertagen ab Hamburg Nonstop-Flüge nach Verona aufgenommen. Diese werden an den Verkehrstagen Montag und Freitag durchgeführt. Das günstigste Oneway-Ticket soll 59,99 Euro kosten. „Wir freuen uns sehr, unseren Passagieren mit Verona ein neues Top-Ziel in Europa anbieten zu können. Der Trend zeigt: Die Norddeutschen möchten ihren lang ersehnten Urlaub jetzt voll auskosten und ihr endgültiges Reiseziel schnell erreichen. Diesen Wunsch erfüllt die neue Direktverbindung optimal. Denn vom zentral gelegenen Flughafen ist die Weiterreise ins Stadtzentrum oder an den Gardasee unkompliziert und zuverlässig möglich“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. Die Lufthansa-Tochter Eurowings bietet im Sommerflugplan 2022 rund 60 Destinationen ab der Freien und Hansestadt an. Der Fokus liegt heuer auf touristischen Zielen in Spanien, Griechenland und Italien. Neben Verona nimmt die Fluggesellschaft ab Hamburg sechs weitere Ziele neu ins Programm, darunter beliebte Urlaubsziele wie Lissabon und Porto, aber auch Göteborg in Schweden.

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Oceania Cruises modernisiert Riviera und Marina

Die Reederei Oceania Cruises will zwei weitere Schiffe sanieren: Die Riviera soll ab Mitte November 2022 modernisiert werden und die Marina soll voraussichtlich im OKtober 2023 ins Trockendock. Beide Schiffe haben eine Kapazität für jeweils rund 1.210 Fahrgäste. Zuvor wurden die Regatta, Insignia, Nautica und Sirena auf den neuesten Stand gebracht. Die Reederei erklärte unter anderem, dass die eingangs genannten Schiffe umfangreich umgestaltet werden sollen. Dies betrifft in erster Linie die Kabinen und Suiten, die neue Möbel und exklusive Wand- und Deckengestaltung erhalten sollen. Auch sollen die Waschräume erneuert und vergrößert werden. Ebenso will Oceania Cruises der Riviera und der Marina eine runderneuerte Gastronomie verpassen. Diese soll nicht nur modernisiert, sondern auch erweitert werden. Man will künftig ein zusätzliches Lokal im Außenbereich anbieten können. Unter anderem soll dieses mit einem Grill und einem Holz-Pizzaofen ausgestattet werden.

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Air Serbia will die Flotte weiter ausbauen

Die Fluggesellschaft Air Serbia will ihre Flotte um bis zu acht Maschinen aufstocken. Teilweise handelt es sich aber nur um kurzfristige Drylease-Deals, die zur Abfederung von Saisonspitzen im Hochsommer eingesetzt werden sollen. Vier ATR72-600 sollen in Kürze zur Flotte stoßen. Diese dienen in erster Linie als Ersatz für ältere Turbopropmodelle. Derzeit geht man bei Air Serbia davon aus, dass die vier Maschinen bis zum Hochsommer eingeflottet sein werden. Auch wird man einen zusätzlichen Airbus A319 übernehmen, der bis spätestens Anfang Juni 2022 einsatzbereit sein soll. Weiters prüft das Unternehmen derzeit, ob man zwei A320 oder Boeing 737 einflotten wird. Final hat man darüber noch nicht entschieden. Unabhängig davon wird es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Short Lease handeln, denn diese Flugzeuge sollen die Kapazität während dem Hochsommer verstärken. Die in die Jahre gekommenen ATR72-200/-500 wird man bis Ende dieses Jahres ausmustern. Das bedeutet auch, dass man über den Sommer 2022 parallel mit dem Nachfolgemodell ATR72-600 fliegen wird. Das Unternehmen begründet die Vorgehensweise mit der zu erwartenden hohen Nachfrage während der Hauptreisezeit. Gesucht werden derzeit über 200 fliegende MItarbeiter. Aus diesem Grund hält man unter anderem in Belgrad regelmäßige Bewerbertage ab.

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Heston fliegt für Condor und Finnair für Eurowings Discover

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor setzt in der aktuellen Sommerflugplanperiode 2022 in größerem Umfang auf die Dienstleistungen anderer Airlines. Diese fliegen im Rahmen von Wetlease-Verträgen im Auftrag des Ferienfliegers. Konkret hat Condor European Air Charter, Bulgaria Air, Sundair und Heston Airlines angeheuert. Das eingemietete Fluggerät kommt ab verschiedenen deutschen Airports zum Einsatz. Teilweise ist dieses auch – zumindest angedeutet – in der neuen Livery des Auftraggebers gestaltet. Zum Beispiel gibt es bereits Airbus-Jets von European Air Charter und Bulgaria Air, die Streifen auf dem Leitwerk tragen. Heston Airlines wurde von Condor neu unter Vertrag genommen. Das Luftfahrtunternehmen mit Sitz in Vilnius ist eine Neugründung, die erst im Vorjahr AOC und Betriebsgenehmigung erlangte. Die Flotte besteht aus sechs Flugzeugen: drei Airbus A320 und drei Airbus A330-200. Das Durchschnittsalter der Flotte beträgt laut CH-Aviation.com 14,7 Jahre. Eurowings und Eurowings Discover setzen ebenfalls auf ACMI-Dienstleister Condor ist mit dem verstärkten Einsatz von Wetlease-Fluggerät kein Einzelfall. Der Mitbewerber Eurowings sicherte sich für diese Sommersaison fünf Airbus A220-300, die von Air Baltic ab Düsseldorf betrieben werden. Weiters fliegen elf A320 von Avion Express Malta von Stuttgart und Düsseldorf aus für die Lufthansa-Tochter. Dazu kommen von Tuifly betriebene Maschinen sowie Jets, die auf adhoc-Charter-Basis kurzfristig zum Einsatz kommen. Auch die Konzernschwester Eurowings Discover lässt sich von anderen Fluggesellschaften unter die Flügel greifen. Zwei Airbus A220-300 von Air Baltic fliegen ab Mai 2022 auf der Kurz- und Mittelstrecke für die jüngste Lufthansa-Airline. Ungefähr zeitgleich wird Finnair auf der Langstrecke für Eurowings Discover zum Einsatz kommen. Aus Flugplandaten ergibt

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