Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Trotz Insolvenz: Personalmangel auch am Hahn

Selbst der insolvente Flughafen Frankfurt-Hahn leidet derzeit unter Personalmangel. Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner befindet sich auf der Suche nach neuen Mitarbeitern. Zuletzt gab dem Hunsrück-Airport die Osterreisewelle neuen Schub. Der Jurist bestätigte, dass der Flugbetrieb auch im Mai 2022 aufrechterhalten werden kann. Besonders im Bereich der Bodenverkehrsdienste ist man auf der Suche nach zusätzlichen Mitarbeitern. Derzeit beschäftigt der insolvente Airport rund 430 Menschen. Im Oktober 2021 musste Frankfurt-Hahn Insolvenz anmelden. Hintergrund war, dass der chinesische Mehrheitseigentümer HNA unter dem über viele Jahre hinweg angehäuften Schuldenberg kollabiert ist. In diesen Strudel wurde auch der deutsche Regionalflughafen hineingezogen. Offiziellen Angaben nach sollen sich mehrere Interessenten für eine Übernahme des Airports interessieren.

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Aida schafft PCR-Pflicht ab

Die Reederei Aida Cruises streicht mit Wirksamkeit zum 28. April 2022 die Verpflichtung bei der Einschiffung einen negativen PCR-Befund vorzulegen. Man verlangt jedoch weiterhin, dass zumindest ein negatives Antigen-Schnelltestergebnis vorgelegt wird. Das Unternehmen teilte unter anderem mit, dass man die Änderung auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse getroffen habe. Den Antigen-Befund müssen alle Passagiere ab einem Lebensalter von drei Jahren vorlegen können. Ab 12 Jahren muss man zudem vollständig gegen Corona geimpft sein. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Aida Cruises nicht mehr auf die so genannten Booster-Impfungen pocht, sondern zwei Stiche für die Einschiffung wieder ausreichend sind. Im Feber 2022 führte man aufgrund des Umstands, dass die Kreuzfahrtindustrie im Kreuzfeuer der Kritik stand ein, dass nur noch Personen, die dreimal gegen Covid-19 geimpft sind, an Bord durften. Die Maskenpflicht wird seitens Aida nicht nennenswert gelockert. Man verlangt das Tragen medizinischer Masken auch weiterhin in fast allen öffentlichen Innenbereichen der Schiffe. Davon ausgenommen sind logischerweise die privaten Kabinen.

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Saarbrücken: Wizz Air nimmt Sarajevo auf

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air wird ab 14. Juni 2022 zweimal wöchentlich den deutschen Flughafen Saarbrücken ansteuern. Der Carrier nimmt diesen Airport erstmals ins Streckennetz auf. Angeboten werden zwei wöchentliche Flüge in die Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina, Sarajevo. Die Route soll an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag bedient werden. Weitere Strecken ab Saarbrücken sind vorstellbar, jedoch äußerte sich Wizz Air nicht zu möglichen Planungen. Bisher bedient Wizz Air zehn deutsche Airports mit seinen Strecken, die neben einem Schwerpunkt auf Ost-Europa längst auch weitere Verbindungen im Süden und Westen des Kontinents bieten. Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Bremen und ab 14. Juni 2022 ab Saarbrücken.

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Italien: Aeroitalia will Langstrecken-Drehkreuz in Forli aufbauen

Das italienische Startup Aeroitalia will am Flughafen Forli ein Drehkreuz errichten. Bereits im kommenden Monat sollen von diesem Airport aus die ersten Linienflüge abheben. Das Unternehmen erklärte, dass man sich vollständig aus privaten Geldquellen finanziert. Das Logo und die Livery der Neugründung sind offensichtlich am ehemaligen Flagcarrier Alitalia angelehnt. Es gibt allerdings keine Verbindung zwischen den beiden Unternehmen. Eigenen Angaben nach soll die Marke Aeroitalia unter anderem für Wärme, Sorgfalt, Exzellenz und Schönheit stehen. Seit 22. April 2022 ist man offiziell eine Fluggesellschaft, denn an diesem Tag bekam man von der italienischen Zivilluftfahrtbehörde AOC und Betriebsgenehmigung erteilt. Zunächst will man einige Charterflüge durchführen. Ab Mai 2022 will man die ersten Linien bedienen. Auch auf die Langstrecke will man gehen, jedoch soll zunächst ein Zubringernetz nach Forli aufgebaut werden. Initial will man mit fünf Boeing 737-800 an den Start gehen. Hinsichtlich der Strecken gibt man sich aber noch zugeknöpft und verwies im Rahmen einer Pressekonferenz darauf, dass die ersten beiden Routen in den nächsten Tagen kommuniziert werden sollen. Für Forli habe man sich unter anderem deshalb entschieden, weil dieser Airport in der Emilia-Romagna unterversorgt ist. Im Gegensatz zu Rimini und Bologna gibt es nur wenige regelmäßige Flüge ab Forli. Lowcoster haben sich in den letzten Jahren nicht wirklich für diesen Flughafen interessiert. Air Dolomiti will zwar eine Anbindung an den Lufthansa-Hub München aufnehmen, jedoch wurde diese Route wiederholt ausgesetzt. Charterflüge bietet unter anderem Albawings in Richtung Tirana an. Die griechische Lumiwings bot im Vorjahr einige Inlandsflüge an, jedoch sind die Verbindungen

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Lotsen-Tarifkonflikt: Polen droht Chaos ab 1. Mai 2022

Ein Tarifkonflikt bei der polnischen Flugsicherung Pansa könnte ab 1. Mai 2022 zu zahlreichen Flugausfällen führen. Die größte Airline des Landes, Lot, warnt, dass allein ab Warschau-Chopin bis zu 75 Prozent der Verbindungen ausfallen könnten. Noch hofft man darauf, dass sich Pansa und die Gewerkschaft der Lotsen bis dahin einig werden. Die Fronten sind aber verhärtet. Lot befürchtet, dass im Mai 2022 etwa 50.000 Passagiere von arbeitskampfbedingten Einschränkungen im Flugverkehr betroffen sein könnten. Man habe darauf genau wie alle anderen Fluggesellschaften keinen Einfluss. Die Gehälter der polnischen Lotsen wurden unter anderem aufgrund der Corona-Pandemie um bis zu 70 Prozent gesenkt. Das wollen die Betroffenen aber nicht akzeptieren. Allein in Warschau befinden sich 170 Lotsen in der Kündigungsfrist. Somit herrscht ab 1. Mai 2022 obendrein akuter Personalmangel. Die polnische Zivilluftfahrtbehörde verordnete bereits, dass ab diesem Datum die maximale Anzahl der Starts und Landungen ab Chopin und Modlin auf 180 Movements pro Tag beschränkt werden kann. Die Betriebszeiten sollen auf 9 Uhr 30 bis 17 Uhr 00 eingeschränkt werden.

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Münster/Osnabrück rechnet mit 700.000 Passagieren in 2022

Der deutsche Flughafen Münster/Osnabrück rechnet damit, dass man im Gesamtjahr 2022 etwa 700.000 Passagiere haben wird. Während der jüngsten Osterferien hatte der Airport etwa 60.000 Reisende. Wenig überraschend waren laut FMO die Flüge in Richtung Palma de Mallorca besonders stark nachgefragt. Aber auch in Richtung Antalya und der kanarischen Inseln waren viele Urlauber unterwegs. Der Airport ist zuversichtlich, dass man heuer die Passagieranzahl des Vorjahres auf 700.000 Reisende verdoppeln kann. Diese Prognose basiert auf den von den Fluggesellschaften angemeldeten Flügen und der aktuell hohen Nachfrage. Schwerpunkte bilden in diesem Jahr die Verbindungen in die Türkei, auf die griechischen Inseln und natürlich nach Palma de Mallorca. Auch wurden die Zubringer zu den Lufthansa-Drehkreuzen Frankfurt am Main und München bereits aufgesteckt. Laut FMO sind diese für Geschäftsreisende von besonderer Bedeutung.

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Österreichischer Zoll kassierte im Vorjahr 7,1 Milliarden Euro

Der österreichische Zoll, der rund 1.600 Beamte beschäftigt, hatte im Vorjahr rund 700.000 Einsätze und Kontrollen. Die Beamten nahmen etwa sieben Millionen Deklarationen entgegen. Im Jahr 2020 waren es „nur“ 4,2 Millionen Anmeldungen. Die Aufgaben des Zolls bieten eine große Bandbreite, angefangen bei der Kontrolle der korrekten Erhebung von Verbrauchsteuern, was im Vorjahr Einnahmen in Höhe von 7,1 Mrd. Euro bedeutete, bis zur Erhebung der Einfuhrumsatzsteuer. Im Jahr 2021 betrug diese 335 Mio. Euro (2020: 299 Mio. Euro). Zoll verhindert Zigaretten- und Suchtgiftschmuggel Zu den vielseitigen Aufgaben des Zolls zählt auch die Bekämpfung von Schmuggel – besonders beliebt in der illegalen Einfuhr nach Österreich sind immer wieder Zigaretten. Im Jahr 2021 wurden in mehr als 2.100 Aufgriffen insgesamt über 2 Mio. Zigaretten gefunden. Dazu kamen noch etwa 660 Kilogramm an sonstigen Tabakwaren. Auch dem Suchtgiftschmuggel ist der Zoll mit seinen 25 Zollspürhunden auf der Fährte. Mit ihrer Hilfe konnten so im vergangenen Jahr rund 600 kg Drogen sichergestellt werden, den Großteil davon machte Cannabis aus. 74 artengeschützte Chamäleons gerettet Strenge Kontrollen werden auch im Rahmen des Artenschutzes durchgeführt. So wurden beispielsweise im vergangenen Jänner 74 artengeschützte Chamäleons im Koffer eines Reisenden aus Tansania entdeckt. Insgesamt griff der Zoll knapp 2.600 Tiere und Pflanzen auf, die unter strengem Schutz stehen. Im Kampf gegen Tierseuchen sind Österreichs Zöllnerinnen und Zöllner ebenso tagtäglich im Einsatz und konnten im Vorjahr insgesamt 31 Tonnen an tierischen Produkten beschlagnahmen. Starker Anstieg bei verbotenen Arzneiwaren Eine enorme Steigerung an Aufgriffen verzeichnete man auch im Bereich der verbotenen

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August 2022: British Airways plant A380-Rekordmonat

Bei der Fluggesellschaft British Airways geht man derzeit davon aus, dass im Sommer 2022 der Maschinentyp Airbus A380 wieder auf jenem Niveau, das man vor der Pandemie hatte, im Einsatz sein werde. Gegebenenfalls könnte dieses im August 2022 sogar übertroffen werden. Aus den geladenen Flugplandaten geht hervor, dass die IAG-Tochter für August 2022 um sieben Prozent mehr Flüge mit den Superjumbos plant als im Rekordjahr 2019. Derzeit sind 495 Flüge mit Airbus A380 im Reservierungssystem geladen. So viele Verbindungen hatte British Airways zuvor in noch keinem Einzelmonat mit dem Flaggschiff der Flotte bedient. Einige Carrier, darunter Lufthansa, haben sich im Zuge der Corona-Pandemie für die Ausflottung ihrer Airbus A380 entschieden. British Airways und Emirates haben aber schon früh signalisiert, dass man auch in den nächsten Jahren auf die Superjumbos, deren Produktion zwischenzeitlich eingestellt wurde, setzen wird.

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Wegen Personalmangel: British Airways eröffnet Crew-Base in Madrid

British Airways versucht mit einer Crew-Base, die im spanischen Madrid angesiedelt ist, dem Flugbegleitermangel im Vereinigten Königreich gegenzusteuern. Der Carrier musste aufgrund von Personalmangel seit Anfang April etwa 1.400 Flüge streichen. Für die IAG-Tochter ist die stark angestiegene Nachfrage besonders wichtig, denn in den letzten beiden Jahren hat man aufgrund der Corona-Pandemie viel Geld verloren. Die Einrichtung einer Crewbase im spanischen Madrid ist insofern neu, da die Flugbegleiter auf der Kurzstrecke eingesetzt werden. Crewbases außerhalb des Vereinigten Königreichs hat man bislang nur an einigen Langstreckendestinationen. Das lokale Personal kommt aber auf den Interkontinentalflügen und nicht auf der Kurzstrecke zum Einsatz. Derzeit hat British Airways Probleme in UK mehr Flugbegleiter für den Job begeistern zu können. Im Zuge der Pandemie hat man im Bereich des Kabinenpersonals viele Stellen abgebaut und sich offenbar verkalkuliert, denn so gut wie niemand kehrte zurück, sondern orientierte sich in anderen Branchen neu. Im Vereinigten Königreich unterhält British Airways nur noch in Heathrow und Gatwick Crewbases. Die anderen wurden im Verlauf des letzten Jahrzehnts geschlossen. Nun hofft man, dass in Spanien zusätzliche Flugbegleiter gewonnen werden können. Diese sollen dann ins Vereinigte Königreich eingeflogen werden und dort ihren Dienst auf Maschinen der British Airways versehen.

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Irkut MS-21 bekommt keine Triebwerke von Pratt & Whitney

Die Rostec-Tochter UAC ist nicht mehr in der Lage den Mittelstreckenjet MS-21 mit Triebwerken aus dem Hause Pratt & Whitney anzubieten. Ursprünglich konnten sich die Fluggesellschaften für das PW1000G als Alternative zum Aviadvigatel PD-14 entscheiden. Juri Borissow, stellvertretender Ministerpräsident der Russischen Föderation, kündigte an, dass die MS-21 nur noch mit einer Triebwerksoption erhältlich sein wird. Dabei handelt es sich um das in Russland produzierte Aviadvigatel PD-14. Das hat Folgen für den Zeitplan, denn dieses Triebwerk ist noch nicht serienreif. Aufgrund der Sanktionen, die unter anderem die Vereinigten Staaten von Amerika und die Europäische Union als Reaktion auf den kriegerischen Überfall auf die Ukraine gegen die Russische Föderation ausgesprochen haben, darf Pratt & Whitney keine Triebwerke liefern. Somit kann Irkut auch keine mit PW1000G bestückten MS-21 anbieten. Generell muss die United Aircraft Corporation dieses Muster überarbeiten, denn viele Komponenten stammen aus dem Westen. Laut Borissow sollen diese nun innerhalb von Russland produziert werden. Damit will man sich von Importen unabhängig machen. Was leicht gesagt ist, ist in der Praxis durchaus kompliziert und führt zu weiteren Verzögerungen.

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