Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Condor baut Palma-Angebot ab Frankfurt stark aus

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor ist offensichtlich bestrebt in Frankfurt am Main die Marktführerschaft in Richtung Palma de Mallorca zu gewinnen. Der Carrier stockt das Angebot im Sommerflugplan 2022 stark auf. In der Hauptsaison bietet Condor bis zu 36 Flüge pro Woche zwischen den beiden Airports an. Damit fliegt man deutlich häufiger als noch vor der Corona-Pandemie. Die Aufstockungen werden schrittweise vorgenommen. Zunächst fährt der Carrier per 1. Juni 2022 die Frequenzen um sieben Rotationen auf 35 Umläufe pro Woche hoch. Einen Monat später kommt Umlauf Nummer 36 dazu. Bis vorerst 30. September 2022 will Condor derartig hochfrequent fliegen. Neu ist auch, dass man freitags einen Abendflug, der Frankfurt am Main um 20 Uhr 10 verlassen und Palma um 22 Uhr 20 erreichen wird, einführt. Der dazugehörige Rückflug hebt an Samstagen um 2 Uhr 55 ab und erreicht die deutsche Stadt gegen 5 Uhr 10. Der Hinflug dürfte besonders für Personen, die am Freitag arbeiten müssen, jedoch das Wochenende auf Mallorca verbringen wollen, interessant sein.

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Easyjet legt neue Strecken ab Basel und Genf auf

Die Fluggesellschaft Easyjet legt mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2022 drei weitere Ziele ab der Schweiz auf. Dabei handelt es sich um Heraklion ab Basel sowie Hammamet und Izmir ab Genf. Kreta soll ab Basel im Zeitraum von 27. März bis 29. Oktober 2022 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag angesteuert werden. Von Genf aus geht es ab 29. März 2022 jeweils dienstags, donnerstags und sonntags nach Hammamet. Ebenso ab diesem Datum wird Izmir donnerstags und sonntags bedient. „Die Lockerung der Reisebedingungen ist eine gute Nachricht für den lokalen Tourismus und folglich positiv für die laufende Schweizer Skisaison, aber auch eine gute Nachricht für Schweizer, die ins Ausland reisen wollen. Wir stellen an all unseren Standorten fest, dass die Menschen reisen wollen“, erklärt Easyjet-Manager Thomas Haagensen.

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Walsh: „Wizz Air im Umgang mit Gewerkschaften aggressiver als Ryanair“

IATA-Chef Willie Walsh sieht den Fokus vieler EU-Staaten auf die Eisenbahn kritisch, denn seiner Meinung nach müssten „Millionen Kilometer Bahnstrecken neu verlegt werden“. Er geht davon aus, dass dies zu Protesten führen würde. Im Gespräch mit der Luzerner Zeitung weist der ehemalige IAG-Generaldirektor darauf hin, dass die Bahn einen „enormen Landverschleiß“ verursachen würde und nur dann sauber ist, „wenn sie mit grünem Strom betrieben wird“. Die Realität ist aber, dass weltweit gesehen die überwiegende Mehrheit des Eisenbahnverkehrs mit Dieselmotoren unterwegs ist und auch in europäischen Ländern haben diese oftmals keine Partikelfilter. Bei Elektrolokomotiven wird oftmals aus Kohlekraft gewonnener Strom genutzt, so dass es lediglich zu einer örtlichen Verschiebung des Kohlenstoffdioxis-Ausstoßes kommt. Insofern ist die Aussage des Willie Walsh, dass die Bahn nur dann grün ist, wenn die notwendige Energie aus „grünen Quellen“ (beispielsweise: Wasser- oder Windkraft) stammt, korrekt. Der IATA-Präsident ist der Ansicht, dass ein Verbot von Kurzstreckenflügen innerhalb Europas dazu führen würde, dass „Hunderttausende, wenn nicht Millionen Kilometer Bahnstrecken neu verlegt“ werden müssen. Er rechnet damit, dass solche Bauvorhaben so Protesten in der Bevölkerung führen würden. „Wizz Air ist aggressiver im Umgang mit Gewerkschaften als Ryanair“ Konfrontiert damit, dass manche Fluggesellschaften Flüge nach Palma de Mallorca unter 20 Euro verkaufen würden, antwortete der Manager gegenüber der Luzerner Zeitung, dass man so Nachfrage generieren würde. Weiters: „Aber viele Airlines, die solche Tickets anbieten, sind sehr profitabel. Es gibt sowieso kaum je nur einen Preis für einen Flug. Unter dem Strich war die Deregulierung der Aviatik in Europa aus Sicht der

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Geimpfte: England schafft Testpflicht bei Einreise ab

Der britische Premierminister Boris Johnson kündigte am Montag an, dass die derzeit für die Einreise verpflichtenden Corona-Tests für Geimpfte komplett abgeschafft werden sollen. Momentan müssen auch diese spätestens am zweiten Tag nach der Einreise auf eigene Kosten eine Testung durchführen lassen. Vorerst wird die Einreiseerleichterung nur für den Landesteil England gelten, jedoch schließen sich Schottland, Wales und Nordirland in der Regel an. Die überwiegende Mehrheit der Passagiere reist über die Flughäfen Londons ins Vereinigte Königreich ein. Die Änderung soll zum 11. Februar 2022 in Kraft treten. Naturgemäß reagierte die Luftfahrt- und Reisebranche positiv auf die bevorstehende Abschaffung der Testpflicht. Beispielsweise sagte Easyjet-Chef Johan Lundgren: „Wir begrüßen diese Nachricht, da wir wissen, dass Millionen unserer Kunden ebenfalls erfreut sein werden, die Rückkehr des uneingeschränkten Reisens in Großbritannien zu sehen. Wir blicken nun auf einen unserer Meinung nach starken Sommer. Wir glauben, dass das Testen für Reisen nun endgültig der Vergangenheit angehören sollte. Es ist klar, dass Reisebeschränkungen die Verbreitung von Omicron in Großbritannien nicht wesentlich verlangsamt haben, und daher ist es wichtig, dass es keine reflexartigen Reaktionen auf zukünftige Varianten mehr gibt“.

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Bamboo Airways kündigt Hanoi-Frankfurt offiziell an

Die vietnamesische Fluggesellschaft Bamboo Airways hat ihre schon seit längerer Zeit geplanten Europa-Flüge offiziell angekündigt. Ab 25. Februar 2022 will man zweimal wöchentlich mit Boeing 787-9 von Hanoi nach Frankfurt am Main fliegen. Nach London-Heathrow soll es ab dem 22. März 2022 gehen. In die britische Hauptstadt sind ebenfalls zwei wöchentliche Rotationen geplant. Weitere Neuaufnahmen: Melbourne (2/7) ab Ho-Chi-Minh-Stadt, das am 19. Februar 2022 erstmals geflogen werden soll sowie Tokio-Narita ab dem 25. Januar 2022. „Beginnend mit einer Route, die Vietnam mit Deutschlands größtem Flughafen Frankfurt verbindet, erwarten wir, unser Flugnetz schnell auf viele Wirtschaftszentren Deutschlands auszudehnen und Möglichkeiten zu bieten, neue internationale Ziele zu erreichen und zu erleben“, so Bamboo-Chef Dang Tat Thang. Auf der Frankfurt-Strecke wird man in den Wettbewerb mit Vietnam Airlines treten. Dieser Carrier plant die derzeit pausierende Route per 27. Januar 2022 zu reaktivieren. Ab 8. Februar 2022 soll diese einmal wöchentlich nach dem Muster Hanoi-Frankfurt-London Heathrow-Hanoi bedient werden. Weiters will Vietnam Airlines den zweiten Umlauf als Hanoi-Frankfurt-Paris CDG-Hanoi durchführen. Bamboo Airways plant ab Ho-Chi-Minh-Stadt nach München zu fliegen. Für diese Route gibt es noch keinen konkreten Starttermin. Auch in Richtung Frankfurt am Main will man ab dieser vietnamesischen Stadt fliegen. Vor einigen Wochen stellte man vage die schrittweise Aufnahme ab dem 16. Januar 2022 in Aussicht, jedoch hatte man die notwendigen Genehmigungen noch nicht in der Tasche. Nun beginnt man im Februar 2022 mit Hanoi-Frankfurt. Melbourne war für April 2022 angekündigt, wird jedoch nun früher aufgenommen. In Deutschland wird Bamboo Airways von Aviareps vertreten.

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ITA Airways will Marke Alitalia reaktivieren

So richtig hat man es nicht glauben können: ITA Airways sicherte sich für 90 Millionen Euro in einer Nacht- und Nebelaktion die Markenrechte für Alitalia und das nur damit niemand anderer das Brand bekommt? Das könnte sich schon bald ändern, denn Alfredo Altavilla will die Marke wiederbleben. Die Tageszeitung Corriere della Serra berichtet unter Berufung auf eine Anhörung der parlamentarischen Verkehrskommission, dass ITA Airways plant in Kürze – zumindest teilweise – als Alitalia abzuheben. Eine große Änderung wäre das gar nicht, denn die überwiegende Mehrheit der Maschinen trägt noch immer die Livery des Vorgängers und fast alle Mitarbeiter haben noch keine neuen Uniformen bekommen. Unklar ist noch was genau gemacht wird. Es wurde in Aussicht gestellt, dass nur ein Teil des Angebots als Alitalia vermarktet wird. Dabei wurden die Inlands- und Kurzstreckenflüge genannt. Gleichzeitig wird aber ausgeschlossen, dass die Traditionsmarke als eine Art Billigflieger genutzt werden soll. Am 31. Jänner 2022 sollen entsprechende Beschlüsse im Verwaltungsrat gefasst werden. Es ist nicht auszuschließen, dass am Ende dieses Prozesses steht, dass ITA Airways im Außenauftritt sich wieder als Alitalia präsentieren könnte. Eine Zwei-Marken-Strategie würde angesichts der überschaubaren Größe überhaupt keinen Sinn machen. Indes berichten lokale Medien, dass Lufthansa kurz vor dem Einstieg stehen soll und bis zu 40 Prozent des Aktienkapitals übernehmen könnte.

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Aida und Costa brechen weitere Kreuzfahrten ab

Die Reedereien Costa und Aida müssen weitere Kreuzfahrten absagen. Beim zuerst genannten Unternehmen ist die Ausfahrt der Costa Firenze betroffen. Auch Phoenix Reisen ändert eine Kreuzfahrt und schickt die Amadea nach Europa. Bei Aida sind die so genannten Orientfahrten betroffen. Diese sollten mit der Aida Bella durchgeführt werden. Im Jänner 2022 werden mit dieser keine Ausfahrten mehr durchgeführt. Derzeit ist geplant, dass dieses Schiff am 5. Feber 2022 wieder in See stechen soll. Die Fahrten mit der Aida Luna wurden bereits abgesagt. Die Costa Firenze bricht die aktuelle Ausfahrt ab und wird bis voraussichtlich 4. Feber 2022 nicht mehr in See stechen. Der Tour Operator Phoenix Reisen entschied, dass die Karibik-Ausfahrt der Amadea abgebrochen wird. Das Schiff nahm dann Kurs auf Las Palmas, wo positiv getestete Personen ausgeschifft wurden.

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Malta MedAir fliegt in Libyen für Medsky Airways

Die staatliche Fluggesellschaft Malta MedAir konnte einen Flugauftrag aus Libyen an Land ziehen. Der Carrier wird mit dem Airbus A320, der die Registrierung 9H-MSA trägt, im Auftrag des Startups Medsky Airways fliegen. Der Newcomer will noch im Laufe dieses Jahres starten. Das erste Flugzeug wurde im irischen Shannon in die Farben von Medsky Airways lackiert. Die 9H-MSA soll von Libyen aus auf zahlreichen Strecken eingesetzt werden. Der operative Betrieb dieser Maschine wird im Rahmen eines Chartervertrags durch Malta MedAir erfolgen.

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Kreuzfahrten: Aidaluna beendet Wintersaison komplett

Die deutsche Reederei Aida bricht die Wintersaison des Kreuzfahrtschiffs Aidaluna komplett ab. Dieses soll bis mindestens 30. März 2022 im Hafen bleiben. Die geplanten Karibik-Ausfahrten wurden abgesagt. Eigenen Angaben nach kontaktiert Aida derzeit die betroffenen Kunden. Diese sollen zwischen Umbuchung und Rückerstattung des Reisepreises wählen können. Momentan plant die Reederei, dass dieses Schiff erst am 30. März 2022 wieder in See stechen soll. „Aufgrund der sich in den letzten Wochen verändernden Rahmenbedingungen hat Aida Cruises bereits Ergänzungen an seinen umfassenden Gesundheitsprotokollen vorgenommen. Um seinen Gästen auch weiterhin einen komfortablen Urlaub bei größtmöglicher Sicherheit mit dem gewohnten Service bieten zu können, fokussiert Aida Cruises das Angebot in der Karibik auf zwei Aida Schiffe und unterbricht den Kreuzfahrtbetrieb von Aidalune für die verbleibende Wintersaison 2021/2022“, so die Reederei. „Dies bedeutet für unsere Gäste, dass wir die Reisen von Airdaluna mit Abfahrt vom 29. Januar bis 26. Februar 2022 sowie die Reisen von der Karibik nach Hamburg mit Abfahrt am 6. bzw. 12. März bis 30. März 2022 aussetzen.“

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Air Belgium wächst mit Investor aus China

Die chinesische Hongyuan Group baut ihr Investment bei der Fluggesellschaft Air Belgium weiter aus. Die Anschaffung der Cargo-Maschinen des Typs Boeing 747-8F folgt nicht zuletzt aufgrund finanzieller Unterstützung aus China. Eine erste Boeing 747 trägt den Schriftzug „Hongyuan Group“ auf dem Rumpf. Auf dem Leitwerk befindet sich das Logo von Air Belgium. Laut Mitteilung will das chinesische Unternehmen die Beteiligung auf bis zu 49 Prozent aufstocken. Die Mehrheit soll weiterhin in den Händen der bisherigen belgischen Gesellschafter verbleiben. Hongyuan will auf dem Flughafen Brüssel weiter wachsen und diesen Airport als Gateway für Europa nutzen. Derzeit hat man ein 8.000 Quadratmeter großes Lager, das erweitert werden soll. Auch unterhält man in Liege eine vergleichbare Liegenschaft. Die ersten beiden Boeing 747-8F stammen aus Beständen von Air Saudia und werden von Aircraft Finance Germany geleast. Es handelt sich um die Maschinen mit den ehemaligen Registrierungen HZ-AI3 und HZ-AI4. Die erste B747F wurde bereits als OO-ABI auf Air Belgium eingetragen.

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