Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Deutsche Aircraft und Akkodis starten strategische Kooperation

Die Deutsche Aircraft und das digitale Ingenieurberatungsunternehmen Akkodis haben eine strategische Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel der Partnerschaft ist die signifikante Weiterentwicklung und Produktion von innovativen Regionalflugzeugen in Deutschland. Durch die Zusammenführung der jeweiligen Kompetenzen soll die technologische Führungsrolle Europas in der Luftfahrtindustrie gestärkt werden. Im Rahmen der Vereinbarung übernimmt Akkodis die Rolle eines sogenannten First-Tier-Suppliers und wird damit zu einem zentralen Akteur in der Lieferkette der Deutsche Aircraft. Die Aufgabe von Akkodis ist es, den gesamten Entwicklungsprozeß zu steuern. Dies umfaßt die Definition von Anforderungen, die Integration komplexer Systeme, Tests am Boden und in der Luft sowie die finale Zertifizierung der neuen Regionalflugzeuge. Ergänzend dazu bringt die Aerospace & Defence Division von Akkodis Expertise im Bereich digitales Modellieren und Simulation ein. Die Partnerschaft wird von beiden Seiten als langfristiges Engagement verstanden, das über eine herkömmliche Projektzusammenarbeit hinausgeht. Nico Neumann, der Vorstandsvorsitzende der Deutsche Aircraft, betonte, daß die Kooperation ein signifikanter Schritt bei der Entwicklung der nächsten Generation von Regionalflugzeugen sei. Dr. Peter Mehrle, Vorstandsvorsitzender von Akkodis Deutschland, hob hervor, daß durch die Verbindung des digitalen Engineering-Know-hows von Akkodis mit der Expertise der Deutsche Aircraft die industrielle Stärke und Innovationsfähigkeit Europas demonstriert werde. Die Unternehmen nutzen digitale Entwicklungsmethoden, um die Entwicklung zu beschleunigen und effizienter zu gestalten.

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CPK-Großflughafen sucht Auftragnehmer für über 500 Transportgeräte

Die Projektgesellschaft CPK (Centralny Port Komunikacyjny) hat die Ausschreibung für die Lieferung von Aufzügen, Rolltreppen und Fahrsteigen am neuen Großflughafen in Polen gestartet. Die sogenannte Kurzstreckentransportgeräte (UTB) umfassen mehr als 500 Systeme, welche zur Ausstattung des Passagierterminalgebäudes sowie der unterstützenden Einrichtungen dienen sollen. Das Verfahren wird im Rahmen eines wettbewerblichen Dialogs durchgeführt. Die Ausschreibung umfaßt die gesamte Kette von der Planung über die Lieferung, Installation und Inbetriebnahme bis hin zur Wartung der Systeme. Die Auftragsvergabe soll bereits im nächsten Jahr erfolgen. Die Entscheidung, das Projekt früher als ursprünglich für 2026 geplant zu starten, unterstreicht laut CPK die raschen Fortschritte bei der Umsetzung des Investitionsprogramms. Die Geräte sind für stark frequentierte Bereiche wie die Piers des Terminals, die Bahnhöfe und den Umsteigeknotenpunkt vorgesehen. Auch der Tower der Flugsicherung und weitere Gebäude im Luft- und Landbereich sollen ausgestattet werden. Mit über 500 Aufzügen, Rolltreppen und Fahrsteigen handelt es sich um eine der größten Flughafenausschreibungen dieser Art in den letzten Jahren. Zum Vergleich: Der Flughafen Istanbul verfügt über 661 dieser Systeme, der König-Abdulaziz-Flughafen in Saudi-Arabien über 532. Der CPK-Flughafen ist als strategische Investition geplant, welche das Rückgrat für Transport, Logistik und Mobilität in Mitteleuropa bilden soll. Der neue Flughafen in Polen soll Ende 2032 zusammen mit dem ersten Abschnitt der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Warschau und Łódź in Betrieb gehen.

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Streit um Gebühren und Slots: Ryanair setzt Tel-Aviv-Flüge länger aus

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat am 30. September bekanntgegeben, daß sie ihre Flüge von und nach Tel Aviv für den kommenden Winterflugplan aussetzen wird. Die Entscheidung betrifft den Verlust von rund einer Million Sitzplätzen und die Einstellung von 22 Routen. Als maßgebliche Gründe nannte Ryanair nicht primär die anhaltende Sicherheitslage in Israel, sondern die Weigerung des Flughafens Ben Gurion, die historischen Slots für den Sommerflugplan 2026 zu garantieren. Darüber hinaus kritisiert die Airline die wiederholte und als willkürlich empfundene Schließung des Low-Cost-Terminals 1, welche Ryanair dazu zwinge, in das deutlich teurere Terminal 3 auszuweichen und die damit verbundenen höheren Gebühren zu tragen. Ryanair stellt klar, daß sie diese Zusatzkosten nicht mehr akzeptieren werde, solange der Flughafen die Low-Cost-Vereinbarungen nicht einhalte. Verfahrensstreit um Low-Cost-Terminal und Slots Der Kern des Konflikts liegt in der operativen und finanziellen Abwicklung der Ryanair-Flüge am Flughafen Ben Gurion (TLV). Ryanair, die sich selbst als Europas „Fluggesellschaft Nr. 1“ bezeichnet, ist darauf angewiesen, ihre Flüge über das speziell für Low-Cost-Carrier vorgesehene Terminal 1 abzuwickeln, um ihre günstigen Tarife zu realisieren. In der Vergangenheit sei der Flugbetrieb nach Tel Aviv mehrfach durch äußere Umstände, wie die Sicherheitslage im israelischen Luftraum, beeinträchtigt worden. Hinzu kamen jedoch nach Angaben von Ryanair dreimalige Entscheidungen des Flughafens, das Terminal 1 zu schließen und die Airline in das kostspieligere Terminal 3 zu drängen. Da Ryanair die Tickets unter der Kalkulation der Terminal 1-Gebühren verkauft habe, seien die Flüge durch die hohen Kosten des Terminal 3 unrentabel geworden. Ein Sprecher von Ryanair machte die

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Deutsche Bahn führt Halbstundentakt in 21 Städten ein

Die Deutsche Bahn (DB) hat den neuen Fahrplan 2026 vorgestellt, der ab dem 14. Dezember 2025 in Kraft tritt und eine deutliche Ausweitung des Fernverkehrs vorsieht. Der Staatskonzern kündigte an, künftig 21 Städte im Halbstundentakt an das Hochgeschwindigkeitsnetz anzubinden – „mehr Städte als je zuvor“. Das Streckennetz mit dem halbstündlichen Taktangebot wächst von 900 auf 2.300 Kilometer. Betroffen sind unter anderem Verbindungen zwischen Hamburg, Hannover und Kassel sowie zwischen Erfurt, Halle und Berlin. Eine weitere Verbesserung soll auf den wichtigen Nord-Süd-Achsen erreicht werden. Die Verbindungen Hamburg–Frankfurt (Main) und Berlin–München werden durch 14 neue, besonders schnelle ICE-Fahrten verstärkt. Eine neue Sprinter-Verbindung zwischen Berlin und Stuttgart über Nürnberg soll die Fahrzeit auf rund 4:45 Stunden verkürzen und ist damit über eine Stunde schneller als bisher. Zudem wird das internationale Angebot ausgebaut: Ab Mai 2026 startet die durchgehende Verbindung Prag–Kopenhagen über Dresden, Berlin und Hamburg. Eine neue Eurocity-Linie verbindet Leipzig mit Krakau in Polen. Neue ICE-Direktverbindungen aus Nordrhein-Westfalen fahren bis in die Schweizer Städte Zürich und Chur, und die Stadt Brig wird neu an das deutsche ICE-Netz angebunden. Zur Erhöhung der Zuverlässigkeit des Bahnbetriebs plant die DB, Start- und Zielbahnhöfe, Zwischenhalte und Taktzeiten auf den wichtigsten ICE-Linien zu vereinheitlichen. Zudem soll möglichst immer dieselbe ICE-Baureihe eingesetzt werden, um das System weniger komplex und stabiler zu gestalten. Dies führe vereinzelt zu Änderungen von Direktverbindungen; so erhält etwa Kiel statt unsystematischer Einzelverbindungen einen festen Zweistundentakt in Richtung Hannover, Frankfurt und Stuttgart. Die Bahn verzichtet zudem weitestgehend auf sogenannte Flügelkonzepte (Teilung oder Zusammenführung von Zugteilen), da

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FAA gibt Boeing limitierte Zertifizierungsbefugnis für 737 Max und 787 zurück

Nach mehrjährigen, strikten Einschränkungen hat die US-Luftfahrtbehörde (Federal Aviation Administration, kurz FAA) Boeing einen Teil der Befugnis zur Ausstellung von Lufttüchtigkeitszeugnissen für die Modelle 737 Max und 787 zurückgegeben. Die Entscheidung, die am 29. September 2025 in Kraft tritt, markiert den ersten Schritt seit Jahren, bei dem Boeing wieder eine, wenn auch limitierte, Kontrolle über den Zertifizierungsprozeß erlangt. Die FAA hatte Boeings Delegationsbefugnisse nach den Abstürzen der 737 Max in den Jahren 2018 und 2019 sowie nach separaten Qualitätsproblemen beim 787-Programm massiv beschnitten. Die Aufsichtsbehörde begründet die vorsichtige Wiederherstellung der Autorität mit dem Vertrauen in die Sicherheit des Verfahrens, unterstreicht jedoch die Fragilität des Vertrauensverhältnisses. Wechselndes Verfahren zur Sicherstellung der Aufsicht Die FAA hat ein sorgfältig abgestimmtes Verfahren festgelegt, um die Überwachung der Flugzeugproduktion aufrechtzuerhalten. Das neue Arrangement sieht vor, daß sich Boeing und die FAA wöchentlich bei der Ausstellung der Zertifikate für neue Flugzeuge abwechseln. Dies ist ein Novum in der Flugzeugzertifizierung und garantiert, daß die Bundesinspektoren weiterhin eine tägliche Präsenz in den Boeing-Fabriken beibehalten. FAA-Inspektoren bleiben in den Werken präsent, um kritische Phasen der Montage zu überwachen, die Einhaltung der genehmigten Konstruktionspläne durch die Mechaniker zu kontrollieren und zu beurteilen, ob die Sicherheitskultur des Unternehmens Mitarbeiter ermutigt, Probleme ohne Angst vor Repressalien zu melden. Die Behörde erklärte in einer Stellungnahme: „Sicherheit bestimmt alles, was wir tun, und die FAA wird diesen Fortschritt nur zulassen, weil wir zuversichtlich sind, daß er sicher durchgeführt werden kann.“ Die vollständige Entziehung der Zertifizierungsbefugnis für die 737 Max erfolgte im Jahre 2019, als

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Lufthansa enthüllt Sonderlackierung zum 100-jährigen Jubiläum

Die Lufthansa hat anläßlich ihres 100-jährigen Gründungsjubiläums im Jahre 2026 eine neue Sonderlackierung vorgestellt. Ab Dezember 2025 wird eine neue Maschine des Typs Boeing 787-9 das neu gestaltete Symbol der Lufthansa, den Kranich, um die Welt tragen. Das Design soll Tradition, Zukunft, Bewegung und Eleganz vereinen und dient als fliegender Botschafter für das bedeutende Jubiläum der Fluggesellschaft. Das besondere Design zeichnet sich durch einen blauen Flugzeugrumpf aus, über den ein weißer Kranich zu schweben scheint. Ein optischer Effekt läßt die Flügel des Vogels in die Tragflächen des Flugzeugs übergehen. Der Kranich, welcher bereits im Jahre 1918 vom Grafiker und Architekten Otto Firle als Markenzeichen entworfen wurde, gilt seit Jahrzehnten als unverwechselbares Erkennungsmerkmal der Lufthansa. Neben dem Kranich sind auf dem Rumpf die Jahreszahlen „1926 / 2026“ sowie die Zahl „100“ integriert, welche an das Gründungsjubiläum erinnern. Die Boeing 787-9 mit der Kennung D-ABPU erhielt die Sonderlackierung im amerikanischen Charleston. Die Übergabe des Flugzeugs an die Lufthansa in Frankfurt wird voraussichtlich im November 2025 erfolgen. Die Maschine ist mit der neuen Allegris-Ausstattung des Konzerns ausgerüstet und soll ab Dezember 2025 regulär im Liniendienst eingesetzt werden. Jens Ritter, der Vorstandsvorsitzende der Lufthansa Airlines, hob die Symbolik des Kranichs hervor, der für Werte wie Sicherheit, Pioniergeist und Premiumqualität stehe, und betonte, daß die Sonderlackierung ein Bekenntnis zur Tradition sei.

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Air France und Delta Air Lines beenden Bodenabfertigung durch KLM in Amsterdam

Die Fluggesellschaften Air France und Delta Air Lines haben sich entschieden, ihre Zusammenarbeit mit KLM im Bereich der Bodenabfertigung am Flughafen Amsterdam Schiphol (AMS) zu beenden und einen neuen Partner für diese Dienstleistungen zu suchen. Der Schritt, der am 29. September 2025 bekanntgegeben wurde, ist eine direkte Reaktion auf die jüngsten Streiks des KLM-Bodenpersonals in Amsterdam, die zu hunderten von Flugannullierungen und Millionenschäden bei den Partnern geführt haben. Während KLM selbst die schwerwiegenden operativen und finanziellen Konsequenzen dieser Entscheidung einschätzt, hat die Gewerkschaft CNV die Verbindung zwischen den Streiks und dem Ende der Partnerschaft bestritten. Air France, obwohl Teil derselben Konzernstruktur wie KLM, und Delta Air Lines werden nun Angebote anderer Abfertigungsdienstleister einholen. Streiks und Millionenschäden als Auslöser Die Entscheidung von Air France und Delta Air Lines, sich von KLM als Partner für die „Below-the-Wing“-Operationen – einschließlich der Gepäckbe- und -entladung – zu trennen, ist vor dem Hintergrund wiederholter Arbeitsniederlegungen des KLM-Bodenpersonals zu sehen. Die Streiks, die sich primär auf den Flughafen Schiphol konzentrierten, hatten in den letzten Monaten zu erheblichen Störungen im Flugbetrieb geführt. Ein Sprecher von KLM bestätigte, daß diese Unterbrechungen eine „große Rolle bei der Entscheidung“ der beiden alliierten Fluggesellschaften gespielt hätten. Die Folgekosten der Streiks für die Partner sind beträchtlich. Der KLM-Sprecher erklärte, daß Air France und Delta „Millionen von Euro an Schäden erlitten und viele ihrer Kunden enttäuschen mußten“. Diese finanziellen und reputativen Schäden waren offensichtlich zu groß, um die Zusammenarbeit fortzusetzen. Die Fluggesellschaften sahen sich gezwungen, die operativen Risiken durch einen Wechsel des Abfertigungspartners

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Rückläufiges Investitionsvolumen im österreichischen Hotelmarkt

Der österreichische Hotelimmobilienmarkt verzeichnete im ersten Halbjahr 2025 einen deutlichen Rückgang beim gesamten Transaktionsvolumen. Dieses sank österreichweit um 54 Prozent auf 79,2 Millionen Euro. Auch die Anzahl der Deals fiel drastisch um 75 Prozent auf nur 18 ab. Im historischen Vergleich zum ersten Halbjahr 2019, als das Volumen noch bei 438 Millionen Euro lag, bedeutet dies sogar einen Rückgang von 82 Prozent. Trotz der allgemein schwachen Investmentaktivität zeigten sich regionale Lichtblicke. Das Bundesland Tirol führte die Rangliste der Hoteltransaktionen an und erzielte mit elf Deals knapp die Hälfte des österreichweiten Gesamtvolumens (41,0 Millionen Euro). Salzburg konnte sein Transaktionsvolumen im ersten Halbjahr 2025 sogar um vier Prozent auf 15,9 Millionen Euro steigern. Vera Woschnagg, Geschäftsführerin der Austria Real GmbH, betont jedoch, daß die derzeitige Phase des Marktes spannende Chancen für Investoren biete, die attraktive Objekte zu Konditionen sichern könnten, die in Aufschwungphasen nicht möglich seien. Die Analyse der Käuferstruktur zeigt, daß Unternehmen mit 70 Prozent den größten Anteil am Marktgeschehen ausmachten, gefolgt von Privatpersonen (28 Prozent). Internationale Investoren waren mit nur elf Prozent eher zurückhaltend und stammten größtenteils aus Deutschland. Besonders aktiv traten eigenkapitalstarke Käufer wie Family Offices und sogenannte Owner-Operators in Erscheinung. Gleichzeitig blieb die Nachfrage im Tourismusgeschäft positiv: Die Zahl der Nächtigungen stieg im ersten Halbjahr leicht an (plus 0,4 Prozent), wobei Wien sogar ein Plus von sechs Prozent verzeichnen konnte. Die höchsten Zimmerpreise, berechnet auf Basis des Kaufpreises pro Zimmer, wurden in Tirol mit 268.275 Euro und in Salzburg mit 245.515 Euro erzielt, jeweils für Vier-Sterne-Superior-Hotels. Die Daten

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Vereinigte Staaten stellen Preclearance-Programm an Kanadischen Flughäfen zur Disposition

Die Vereinigten Staaten von Amerika prüfen eine mögliche Beendigung ihres sogenannten Preclearance-Programms an kanadischen Flughäfen. Hintergrund ist der signifikante Rückgang der Passagierzahlen auf den Flugstrecken zwischen den beiden Ländern, der die wirtschaftliche Rechtfertigung des von der US-Regierung finanzierten Dienstes in Frage stellt. Diese kritische Einschätzung wurde vom US-Botschafter in Kanada, Pete Hoekstra, öffentlich geäußert und löste umgehend Besorgnis in der kanadischen Luftfahrtindustrie aus. Das Preclearance-Verfahren, bei dem US-Grenz- und Zollkontrollen bereits in Kanada durchgeführt werden, ist ein wichtiger Wettbewerbsvorteil für kanadische Fluggesellschaften und bietet Reisenden einen erheblichen Zeitgewinn. Wirtschaftliche Unrentabilität als Hauptargument US-Botschafter Pete Hoekstra machte seine Äußerungen auf dem Global Business Forum in Banff, Alberta. Er stellte offen die Frage, ob das Preclearance-Programm aus geschäftlicher Sicht noch sinnvoll sei, da es die US-Regierung sei, die die Betriebskosten trage. Hoekstra verwies auf die gesunkenen Reisezahlen von Kanada in die USA und konstatierte, daß man möglicherweise „die Zahlen nicht mehr zum Funktionieren bringen“ könne. Daten der US Customs and Border Protection (CBP) belegen diesen Trend: Die Zahl der Kanadischen Einwohner, die im August aus den USA auf dem Luftwege zurückkehrten, war um über 25 Prozent gesunken. Obwohl Kanada das Land mit dem größten Tourismusaufkommen in die USA bleibt und das Preclearance-Verfahren dort bereits seit 1952 – und damit am längsten außerhalb der USA – betrieben wird, sieht die US-Regierung die Notwendigkeit einer Überprüfung der Kosten-Nutzen-Relation. Der Botschafter appellierte an das wirtschaftliche Verständnis der Zuhörer: „Pre-clearance ist etwas, das auf Kosten der US-Regierung geschieht. Wir haben dafür bezahlt. Wenn man die Zahlen

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Gemeindealpe Mitterbach erringt Triplegold bei Skiareatest

Die Gemeindealpe Mitterbach in Niederösterreich ist beim sogenannten Skiareatest für die Sommersaison 2025 mit dem „Internationalen Sommergütesiegel“ in Triplegold ausgezeichnet worden. Zusätzlich erhielt die Destination vier weitere Auszeichnungen in verschiedenen Kategorien. Das Prüfteam des Skiareatest, welches seit dreißig Jahren Tourismusdestinationen im europäischen Alpenraum anonym bewertet, bescheinigte der Gemeindealpe Mitterbach eine beeindruckende Bilanz. Neben der höchsten Auszeichnung in Triplegold wurden der Erlebnisberg vier weitere Awards zuerkannt: in den Kategorien „Erlebnis & Familienberg“, „Ideen & Umsetzung“ und „Fun & Action“ sowie die Cleanliness-Trophy. Die anonymen Tester besuchten die Gemeindealpe unangekündigt und bewerteten das Angebot in insgesamt fünfzehn Kategorien, zu denen unter anderem die Sicherheit, die Fahrbetriebsmittel, die Mountaincarts und die Qualität des Personals zählen. Udo Landbauer, Verkehrslandesrat und Landeshauptmann-Stellvertreter von Niederösterreich, gratulierte dem Team zu dem Erfolg und betonte die Wichtigkeit der Leistung für die Landsleute. Die Geschäftsführer der NÖVOG, Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl, dankten den Mitarbeitern, die mit ihrem Einsatz die besonderen Bergerlebnisse für die Gäste schaffen würden. Die Sommersaison auf der Gemeindealpe Mitterbach läuft noch bis zum 2. November 2025. Besuchern wird ein vielfältiges Angebot geboten, das von der 4,6 Kilometer langen Mountaincartstrecke und dem neuen Mountain Escape Spiel bis zu gut markierten Wanderwegen reicht. Im Gipfelbereich gibt es einen 800 Meter langen Panoramarundweg, der auch für Kinderwägen geeignet ist, sowie das Bergrestaurant Terzerhaus mit regionaler Kulinarik. Die zwei Sesselbahnen befördern die Gäste bequem von 800 auf 1.626 Meter Seehöhe.

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