Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Ethiopian Airlines brachte Boeing 737 Max wieder in die Luft

Die Fluggesellschaft Ethiopian Airlines hat am Dienstag nach langer Zeit wieder einen kommerziellen Flug mit dem Maschinentyp Boeing 737 Max durchgeführt. Die Abstürze bei Lion Air und bei diesem Carrier führten zu einem weltweiten Flugverbot, das in manchen Staaten noch immer nicht aufgehoben wurde. Ethiopian Airlines lies zunächst offen, ob man die Boeing 737 Max jemals wiedereinsetzen wird. Allerdings bekannte man sich dann doch rasch zu diesem Maschinentyp, jedoch ließ man sich im direkten Vergleich mit anderen Operators deutlich mehr Zeit für den Wiedereinsatz. Die Luftfahrtbehörde des nordafrikanischen Staats prüfte – aufgrund der tragischen Vorgeschichte dieses Musters – besonders genau. Man hat sich eben nicht nur auf die Ergebnisse anderer Behörden verlassen, sondern zusätzlich selbst auf Herz und Nieren geprüft. Auch Ethiopian Airlines hat die Boeing 737 Max nicht „einfach so“ wieder in Dienst gestellt, sondern dem heutigen Ereignis ging enorm harte Arbeit von Technikern, Ingenieuren und Piloten voraus. Rein gar nichts hat dieser Operator dem Zufall überlassen, sondern nach bestem Wissen und Können geprüft, überprüft und trainiert. Am Dienstag war es dann soweit, denn Ethiopian Airlines führte den ersten kommerziellen Linienflug seit dem Grounding dieses Maschinentyps durch. An Bord befanden sich die Führungsriege des Carriers, Vertreter von Regierung und Botschaft sowie Vertreter von Boeing. Selbstverständlich waren auch „normale“ Passagiere dabei.

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Podgorica: Air Montenegro nimmt drei Frankreich-Strecken auf

Die staatliche Fluggesellschaft Air Montenegro kündigt die Aufnahme von drei neuen Strecken für den Sommerflugplan 2022 an. Dabei handelt es sich um Nantes, Lyon und Paris-Carles de Gaulle. Der Carrier beabsichtigt ab 7. Mai 2022 einmal pro Woche zwischen Podgorica und Nantes zu fliegen. Bereits ab dem 9. April 2022 soll in selbiger Frequenz das Ziel Lyon angesteuert werden. Am selben Tag will Air Montenegro drei wöchentliche Umläufe nach Paris-Charles de Gaulle aufnehmen. Erst kürzlich wurde bekannt, dass die Regierung von Montenegro einen weiteren Embraer 195, der vormals von Montenegro Airlines genutzt wurde, gekauft hat. Die Besonderheit an diesem Regionaljet ist, dass ein Triebwerk fehlt. Dieses wurde in der Vergangenheit gepfändet. Die gerichtliche Maßnahme steht aber in keinem Zusammenhang mit Air Montenegro.

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Frankfurt: Air Canada erweitert Frachtbereich

Die Fluggesellschaft Air Kanada erweitert am Flughafen Frankfurt am Main die Frachtkapazität. Hintergrund ist, dass der Carrier im Laufe des Jahres Cargoflüge mit Boeing 767-300ER aufnehmen wird. Der bestehende Cargobereich ist 5.000 Quadratmeter groß und soll Unternehmensangaben nach erweitert werden. „Dies stellt eine bedeutende Verbesserung für Air Canada Cargo in Frankfurt dar, einem Standort, der eine Schlüsselrolle in unseren globalen Aktivitäten spielt. Es wird unsere Fähigkeiten weiter verbessern, wenn wir den Betrieb mit der erwarteten Ankunft regelmäßiger Frachtschiffe in diesem kritischen Drehkreuz hochfahren“, erklärt John Lloyd, Director, Europe, Middle East and India at Air Canada Cargo.

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Aida gestattet wieder individuelle Landgänge

Ab 3. Februar 2022 gestattet die deutsche Reederei Aida wieder individuelle Landgänge. Bis dahin dürfen die Fahrgäste das Schiff nur in so genannten „Bubbles“ verlassen. Dies führte in den letzten Tagen zu heftiger Kritik. Aida Cruises führte kürzlich ein, dass Passagiere nur in Gruppen das Schiff verlassen können und an Land zusammenbleiben müssen. Das hatte zur Folge, dass private Besichtigungen, die vom Angebot der Reederei abweichen, nicht mehr möglich waren. Dies führte zu Kritik, jedoch rechtfertigte Aida dies mit Schutzmaßnahmen aufgrund der Omikron-Coronavariante. Mit Wirksamkeit zum 3. Februar 2022 verabschiedet man sich wieder von diesem Konzept. Man empfiehlt den Fahrgästen weiterhin die von der Reederei organisierten bzw. vermittelten Ausflüge zu buchen, jedoch ist dies für Landgänge dann keine Pflicht mehr.

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USA: Play steuert Stewart International Airport an

Die isländische Fluggesellschaft Play wird in der Metropolregion New York den Stewart International Airport ansteuern. Dieser ist weit weniger bekannt als die Flughäfen John F. Kennedy, Newark und La Guardia. Ab 9. Juni 2022 will Play täglich zwischen Keflavik und dem Stewart-Airport fliegen. Dieser befindet sich etwa 88 Kilometer nordöstlich von New York City, nahe der Stadt Newburgh. Hauptsächlich wird dieser Flughafen für Inlandsflüge genutzt. Play dürfte sich in erster Linie aus Kostengründen für den Stewart International Airport entschieden haben, da dieser gegenüber John F. Kennedy, Newark und La Guardia als günstiger gilt. Die Anbindung an New York City erfolgt beispielsweise über eine Bahnlinie und diverse Bustransfer-Anbieter. Für das laufende Jahr plant Play drei Ziele in den Vereinigten Staaten anzubieten. Dabei handelt es sich um Baltimore, Boston und neu Stewart International. Die Strecken sollen ab Keflavik mit Airbus A321neo bedient werden. Zubringer werden von diversen Airports in Europa angeboten.

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ÖAMTC: Ambulanzjet kam im Vorjahr 73 Mal zum Einsatz

Der österreichische Autofahrer-Klub ÖAMTC organisierte im Vorjahr für 1.946 erkrankte oder verletzte Personen die Heimreise aus dem In- und Ausland. Dabei kam in 73 Fällen auch der Ambulanzjet zum Einsatz. Laut Mitteilung des ÖAMTC wurde die überwiegende Mehrheit mit Krankenwägen nach Hause befördert. In 124 Fällen wurden reguläre Linienflüge gebucht und 73 Mal kam der Ambulanzjet zum Einsatz. „Diese Zahlen zeigen, wie wichtig gerade in Corona-Zeiten der uneingeschränkte Nothilfe-Betrieb des ÖAMTC war und ist“, erklärt Maria Tüchler, Leiterin der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. „Unsere Calltaker hatten reichlich zu tun – im Schnitt haben sie 516 Anrufe pro Tag entgegengenommen. Im August, als das Reisen wieder etwas leichter möglich war, waren es täglich sogar rund 1.260 Telefonate“. Außerdem wurden 7.254 Fahrzeuge rückgeholt, großteils innerhalb von Österreich. „Gleichzeitig musste die Gesundheit der Mitarbeiter bestmöglich geschützt werden. Erreicht haben wir das bereits ganz zu Beginn der Pandemie mit einer Homeoffice-Offensive.“ Im Zuge dessen hat allein im Raum Wien, Niederösterreich und Burgenland rund die Hälfte der in der Nothilfe-Zentrale tätigen Gelben Engel das Callcenter in Wien-Erdberg gegen einen privaten Arbeitsplatz getauscht.

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EU-Kommission bewilligt 1,7 Milliarden Euro für den BER

Der Flughafen Berlin-Brandenburg darf eine staatliche Beihilfe in der Höhe von bis zu 1,7 Milliarden Euro erhalten. Die EU-Kommission gibt für die Maßnahme grünes Licht. Der Airport geriet aufgrund der Coronapandemie in finanzielle Schieflage. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager begründete die Freigabe wie folgt: „Die Flughäfen sind durch den Ausbruch des Coronavirus und die geltenden Reisebeschränkungen besonders hart getroffen worden. Mit dieser Maßnahme trägt Deutschland dazu bei, die Eigenkapitalposition des Flughafens Berlin Brandenburg zu stärken und dem Unternehmen zu helfen, die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ausbruchs zu bewältigen. Gleichzeitig wird die öffentliche Unterstützung an Bedingungen geknüpft, um unzulässige Wettbewerbsverzerrungen zu begrenzen. Wir arbeiten weiterhin eng mit den Mitgliedstaaten zusammen, um sicherzustellen, dass die nationalen Unterstützungsmaßnahmen im Einklang mit den EU-Vorschriften so schnell und wirksam wie möglich umgesetzt werden können“. Wann der Flughafen Berlin-Brandenburg die nun genehmigte Staatshilfe ausbezahlt bekommen wird, ist noch offen. Vermutlich wird es nicht lange dauern, denn die Geschäftsleitung warnte wiederholt davor, dass der Betreibergesellschaft langsam, aber sicher das Geld ausgeht.

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Kai Duve ist neuer Eurowings-Finanzchef

Die Fluggesellschaft Eurowings bekommt mit Kai Duve einen neuen kaufmännischen Geschäftsführer. Der bisherige Lufthansa-Kabinenchef folgt auf Frank Bauer, der eine neue Aufgabe als Executive Vice President bei der Konzernmutter übernimmt. Duve komplettiert damit die dreiköpfige Eurowings-Geschäftsführung. Dieser gehören weiterhin Jens Bischof als Vorsitzender und Jens Ritter an. Frank Bauer leitete rund drei Jahre die finanziellen Geschicke der Lufthansa-Tochter. „Kai Duve passt hervorragend zu Eurowings – fachlich wie menschlich“, sagt Eurowings CEO Jens Bischof. „Er wird die Geschäftsführung mit seiner umfangreichen Expertise und seiner internationalen Erfahrung bereichern. Deshalb bin ich überzeugt, dass Kai Duve genau der Richtige ist, mit dem wir unseren eingeschlagenen Weg bei Eurowings fortführen – hin zu einer starken und beliebten Value Airline für Europa.“ Frank Bauer wechselt mit Wirkung zum 1. Februar 2022 in das Finanz-Ressort der Lufthansa Group. Er wird künftig als Executive Vice President das Corporate Controlling der Lufthansa Group leiten und dort – unter anderem – konzernweit für Effizienzsteigerungen und Performance-Management verantwortlich sein. „Frank Bauer hat gemeinsam mit den Teams den finanziellen Turnaround von Eurowings gestaltet und die Umsetzung konsequent vorangetrieben. Damit konnten wir die Wettbewerbsfähigkeit von Eurowings deutlich verbessern“, sagt Jens Bischof.

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Trotz Tailstrike: British-Airways-Piloten verhindern schweren Landeunfall mit A321neo

Zu einer spektakulären Szene kam es am Montag beim Landeversuch von British-Airways-Flug BA1307 auf dem Flughafen London-Heathrow. Der Airbus A321neo schrammte haarscharf an einem gröberen Unfall vorbei. Die G-NEOP befand sich auf dem Weg von Aberdeen zum Heathrow Airport. Dort herrschten zum Zeitpunkt des Landeversuchs äußerst starke Winde. In einem Video, das von einem lokalen Spotter aufgenommen wurde, ist dies bereits auf den letzten Metern vor der Runway deutlich sichtbar. Der Airbus A321neo versucht vergleichsweise spät auf der Piste aufzusetzen und berührt zunächst mit dem rechten Fahrwerk den Boden. Anschließend setzt die G-NEOP zwar auch mit dem den anderen Rädern auf, hält jedoch weiterhin den Bug steil nach oben. In jenem Moment, in dem die Piloten dann auch das vordere Fahrwerk aufsetzen wollen, wird der Mittelstreckenjet von einer starken Windböe, die von der Seite kommt, erfasst. Diese drückt den Airbus A320neo stark nach links, wobei Tragfläche und Triebwerk den Boden nicht berühren. Zum Glück, denn sonst hätte es für das Flugzeug, die Crew und die Passagiere ganz anders ausgehen können. Den Piloten gelingt es im Bruchteil einer Sekunde den Airbus A321neo zu stabilisieren. Gleichzeitig wird ein Durchstartemanöver eingeleitet. Bei diesem setzt die G-NEOP mit dem Heck auf dem Boden auf und erleidet somit einen so genannten Tailstrike. Die Maschine konnte jedoch starten und einige Zeit später sicher auf dem größten Flughafen des Vereinigten Königreichs landen. Im untenstehenden Augenzeugenvideo, das ein lokaler Spotter aufgenommen und durchaus emotional live kommentiert hat, ist ersichtlich, dass nicht viel zu einem schweren Landeunfall gefehlt hat.

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Smartlynx Malta übernimmt Ex-Air-Asia-A330

Bei Smartlynx Malta ist ein von Air Asia übernommener Airbus A330-343 eingetroffen. Dieser trägt weiterhin die Grundlackierung des vormaligen Operators. Das Langstreckenflugzeug wurde auf 9H-SMI registriert und wurde am Montag von Birmingham nach Luqa (Malta) überstellt. Der Smartlynx-Konzern bündelt bei der maltesischen Tochter die Cargo-Aktivitäten. Beispielsweise betreibt man im Auftrag von DHL den Maschinentyp Airbus A321F. Im Vorjahr hat man auch den ersten Widebody eingeflottet. Derzeit ist noch offen, ob Smartlynx Malta die 9H-SMI umlackieren wird oder lediglich Sticker auf der rot-weißen Air-Asia-Grundlackierung anbringen wird. Im Cargobereich ist es nicht gerade selten, dass auf teure Farbenkleider verzichtet wird.

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