Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Cluj: FlyEgypt ruiniert sich bei Landung vier Reifen

Im rumänischen Cluj erlitt am 15. Oktober 2021 eine Boeing 737-700 von FlyEgypt einen Landeunfall, bei dem die vier Haupträder des Fahrwerks beschädigt wurden. Die Maschine ist als FT3103 aus Hurghada kommend eingeflogen. Die Boeing 737-700 mit der Registrierung SU-TMM setzte gegen 19 Uhr 12 Lokalzeit äußerst hart auf der Runway auf. Dabei wurden die vier Hauptreifen des Fahrwerks ruiniert. Laut Airportia sollen Funken und Flammen sichtbar gewesen sein. An Bord befanden sich 113 Personen, wobei es keinerlei Opfer und keine ernsthaft Verletzten gibt. Der Tower veranlasste die umgehende Schließung der Start- und Landebahn. An Ort und Stelle wurden die beschädigten Räder ausgetauscht und die Maschine mittels eines Schleppers von der Runway entfernt. Die SU-TMM befand sich für rund 20,5 Stunden am Boden, denn nach der Reparatur musste der Mittelstreckenjet umfangreich überprüft werden. Mittlerweile ist die Maschine wieder im Einsatz und wurde unter anderem in Berlin gesehen.

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Berlin: Transaiva France hat Paris-Orly aufgenommen

Die Fluggesellschaft Transavia France verbindet seit Freitag die deutsche Bundeshauptstadt Berlin mit Paris. In Frankreich wird der stadtnahe Orly Airport genutzt. Im Regelfall kommen Maschinen des Typs Boeing 737-800 zum Einsatz Die Flugzeit beträgt rund eine Stunde und fünfzig Minuten. Die Verbindung wird seit Freitag bis zum 14. November, vom 17. Dezember bis 3. Januar 2022 sowie ab Februar 2022 dann durchgängig über den ganzen Sommer angeboten. Derzeit führt Transavia France drei Umläufe zwischen den beiden Städten durch.

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Nice Places: Chillen bei den Delfinen in Eilat

Die südlichste Stadt Israels hat mit dem Dolphin Reef einen äußerst interessanten Ort, der sowohl zum Baden als auch zum Beobachten der Meeressäuger einlädt. Es handelt sich ausdrücklich um keine „Delfinshow“, denn die Tiere leben in der Bucht und umstrittene Shows und Kunststücke müssen die Tiere nicht vorführen. Der Ansatz des Dolphin Reefs ist, dass man Delfine in ihrer natürlichen Umgebung erleben kann. Das heißt konkret, dass die Tiere beobachtet werden können, jedoch diese zu rein gar nichts gezwungen werden. Wenn ein Delfin mal ein Kunststück zeigt oder neugierig zum Steg angeschwommen kommt, dann macht er es freiwillig und wenn er nicht mehr möchte, schwimmt er einfach weiter. Das Anfassen der Meeressäuger ist nicht erlaubt und das hat auch seinen guten Grund. Delfine sind keine Kuscheltiere, sondern hochintelligente Raubtiere. Es kann schon mal vorkommen, dass ein Delfin Nähe sucht, aber nur dann, wenn er das auch will. Wenn aber Menschen Nähe suchen und deutliche Ablehnung der Meeressäuger missachten, können Delfine aggressiv reagieren und ihren Standpunkt mit einer Attacke untermauern. Das gilt insbesondere für weibliche Tiere, die einen Säugling aufziehen. Doch was macht das Dolphin Reef in Eilat zu einem einzigartigen Ort? Die Delfine sind natürlich der große Hingucker und laden zum stundenlangem Beobachten ein. Irgendwann wird man auch bemerken, dass auch die Delfine die Menschen im Blick haben und mit etwas Glück „zerplatzt“ zumindest ein Tier vor Neugierde und kommt angeschwommen, um sich den Menschen am Steg genauer anzusehen. Mit noch ein bisschen mehr Glück interagiert das Tier mit dem

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Zuschlag: Air Nostrum gewinnt Andorra-Ausschreibung

Die spanische Fluggesellschaft Air Nostrum erhielt den Zuschlag für den Betrieb einer subventionierten Strecke zwischen Andorra – La Seu d’Urgell und Madrid. Die Regierung von Andorra hatte diese zuvor ausgeschrieben. Das kleine europäische Land verfügt auf seinem Staatsgebiet über keinen eigenen Flughafen. Der Airport Andorra – La Seu d’Urgell befindet sich in Spanien. Um die Konnektivität verbessern zu können, lockte man Fluggesellschaften im Rahmen einer Ausschreibung mit Subventionen. Es gab zuletzt keine regelmäßigen Linienflüge. Air Nostrum wird ab 17. Dezember 2021 zunächst zweimal pro Woche auf der subventionierten Route fliegen. Vorgesehen ist, dass Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-600 zum Einsatz kommen werden. Die Route soll von Madrid aus bedient werden, wo Air Nostrum eine große Basis unterhält.

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Flashmob: Alitalia-Flugbegleiterinnen zogen sich bis auf die Unterwäsche aus

Flugbegleiterinnen, die im Zuge des Übergangs von Alitalia auf ITA Airways ihre Jobs verloren haben, führten am Mittwoch einen Flashmob in Rom durch. Die Damen zogen dabei ihre Uniformen aus und riefen händehaltend auf Italienisch „wir sind Alitalia“. Am 15. Oktober 2021 hat der Nachfolger ITA Airways den Flugbetrieb aufgenommen. Viele Alitalia-Mitarbeiter wurden nicht übernommen und haben ihre Jobs verloren. Obwohl die Neugründung kurzfristig in den Besitz der Markenrechte gekommen ist, darf man sich nicht als offizieller Alitalia-Nachfolger betrachten. Dies ist eine Auflage der EU-Kommission. Gewerkschaften kritisieren, dass nur etwa 3.000 Alitalia-Mitarbeiter bei ITA Airways einen neuen Job bekommen haben. Auch sollen die Lohnkonditionen deutlich unter jenen, die beim Vorgänger bezahlt wurden, liegen. Einige Flugbegleiterinnen organisierten nun in Rom einen Flashmob, bei dem symbolisch alles bis auf die Unterwäsche ausgezogen wurde.

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Fluggastzahlen: Ferien-Nachfrage pushte Wien-Nutzung

Österreichs größter Flughafen, Wien-Schwechat, konnte im Juli und August 2021 wieder deutlich über eine Million Passagiere zählen. Gestartet ist man in das Jahr 2021 aber auf sehr niedrigem Niveau. In Wien zeichnet sich seit März 2021 ein schrittweiser Aufwärtstrend ab. Die Monate Jänner und Feber 2021 waren aufgrund der Lockdowns und der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen schwach. Man hatte nur etwa acht Prozent des Aufkommens des Vorjahres. Seit März 2021 steigen die Fluggastzahlen wieder, jedoch zunächst auf geringem Niveau. Die Sommerferien haben Wien dann einen deutlichen Sprung beschert. Vergleicht man Juni 2021 mit Juli 2021 so ist fast eine Verdoppelung zu erkennen. Der starke Anstieg, der sich im August 2021 fortsetzte und 1.778.047 Passagiere auf 15.270 Flügen ausmachte, ist in erster Linie auf die traditionell während der Sommerferien höhere Nachfrage zurückzuführen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte man sich deutlich steigern, jedoch lag man erheblich unter dem Wert des Rekordjahres 2019. Wien-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung ggü. 2020 Fluggäste Veränderung ggü. 2020 Jänner                3.733 -81%             198.295 -91% Februar                2.806 -85%             158.786 -92% März                3.879 -63%             215.637 -73% April                5.009 422%             269.127 2031% Mai                5.806 444%             399.518 1878% Juni                8.222 235%             725.230 425% Juli               13.578 78%          1.474.634 156% August               15.270 46%          1.778.047 123%

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Verkehrszahlen: Graz nie unter 2.000 Passagiere gefallen

Eigentlich gilt Salzburg als zweitgrößter Flughafen Österreichs, doch Graz kam hinsichtlich der Passagierzahlen besser durch die ersten Monate des Jahres 2021. Der Airport in der Steiermark ist im laufenden Jahr nie unter 2.000 Fluggäste pro Monat gefallen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit dürfte das auch daran liegen, dass man fast durchgehend an mindestens zwei Drehkreuze – Amsterdam und Wien – angebunden war. Die meisten anderen Bundesländerflughäfen hatten dieses Privileg nicht. Graz hatte in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres jeweils über 2.000 Passagiere pro Monat. Sonderlich viel ist das natürlich nicht, jedoch performte man besser als andere Bundesländer-Flughäfen. Seit April 2021 verzeichnet Graz einen durchgehenden Aufwärtstrend. Deutlich sichtbar ist der Impact der Ferienflüge. So steigerte man sich im Juni 2021 auf 13.139 Passagiere, die auf 392 Verbindungen unterwegs waren. Im Juli 2021 hatte Graz 34.513 Reisende und 606 Flugbewegungen. Im August waren es mit 580 Movements zwar weniger Verbindungen, jedoch waren diese offensichtlich besser ausgelastet. Graz zählte im August 2021 38.410 Passagiere. Graz-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung ggü. 2020 Fluggäste Veränderung ggü. 2020 Jänner                   115 -89%                2.714 -96% Februar                   100 -90%                2.165 -96% März                   120 -75%                2.784 -88% April                   230 1991%                3.606 25657% Mai                   249 1679%                4.983 15472% Juni                   392 460%               13.139 1105% Juli                   606 130%               34.513 241% August                   580 111%               38.410 194%

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American, Southwest und Alaska schreiben wieder Gewinne

American Airlines konnte im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Gewinn in der Höhe von 169 Millionen Euro einfliegen. Zieht man allerdings die erhaltenen Hilfen zur Arbeitsplatzsicherung ab, wäre man mit 641 Millionen U.S.-Dollar tief in den roten Zahlen. Konzernchef Doug Parker geht davon aus, dass im vierten Quartal die Nachfrage weiterhin hoch sein wird. Dennoch rechnet er damit, dass der Umsatz um rund 20 Prozent unter dem Vergleichszeitraum „vor Corona“ liegen wird. Im dritten Quartal lag der Umsatz bei neun Milliarden U.S.-Dollar und damit ums Neunfache über dem Vorjahreszeitraum. Der Mitbewerber Southwest Airlines meldet für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Gewinn in der Höhe von 446 Millionen U.S.-Dollar. Der Umsatz soll gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 161 Prozent erhöht gewesen sein. Gegenüber dem Q3/2019 waren die Einnahmen um 17 Prozent vermindert. Die Auslastung lag zuletzt bei 81 Prozent. Die Alaska Air Group meldete ebenfalls die Rückkehr in die Gewinnzone. Für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres meldet man einen Überschuss in der Höhe von 194 Millionen U.S.-Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte man einen Verlust von 431 Millionen U.S.-Dollar.

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Klagenfurt hatte 178 Flüge im Sommer 2021

Der Flughafen Klagenfurt konnte in den Sommermonaten Juli und August 2021 wieder deutlich mehr Passagiere zählen. Im August wurde der Airport von 6.444 Reisenden auf 92 Flügen genutzt. Der Airport ist mit 48 Fluggästen auf vier Flügen in das Jahr 2021 gestartet. Im Feber 2021 hatte man 47 Passagiere auf zwei Verbindungen. Anschließend brach man auf null herunter. Im Mai 2021 zählte man dann 88 Reisende auf zwei Flugverbindungen. Deutlicher Aufwind ist erst seit Juni 2021 zu erkennen, denn auf 28 Movements hatte man 1.058 Passagiere. Im Juli 2021 waren es 86 Flüge mit 5-780 Passagieren. Im reisestarken August steigerte man sich auf 6.444 Fluggäste, die auf 92 Flügen unterwegs waren. Klagenfurt-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung ggü. 2020 Fluggäste Veränderung ggü. 2020 Jänner                       4 -98%                     48 -100% Februar                       2 -99%                     47 -100% März  – -100%  – -100% April  –  –  – – Mai                       2  –                     88 – Juni                     28  –                1.058 – Juli                     86 207%                5.780 113% August                     92 142%                6.444 100%

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USA: Flixbus schluckt Greyhound Lines

Der deutsche FlixMobility-Konzern schluckt den U.S.-amerikanischen Mitbewerber Greyhound Lines. Als Kaufpreis wurden bis zu 172 Millionen U.S.-Dollar vereinbart. Eigentümer der legendären amerikanischen Überlandbusse war zuletzt die britische First Group. Flixbus ist bereits in den Vereinigten Staaten tätig. Durch die Übernahme der Greyhound-Linien wächst das Streckennetz um etwa 2.400 Ziele an. Im Kaufpreis ist die Infrastruktur nicht inkludiert. Diese wird bei der First Group verbleiben, jedoch künftig von FlixMobility gemietet. „Eine stetige Weiterentwicklung unseres Netzes durch Kooperationen oder Zukäufe ist schon immer ein wesentlicher Teil unserer Wachstumsstrategie, um unsere globale Präsenz weiter auszubauen. Die Übernahme von Greyhound bringt uns hier einen entscheidenden Schritt weiter und stärkt die Position von FlixBus in den USA“, erklärt FlixMobility-Chef Jochen Engert. Die Zahlungsmodalitäten wurden wie folgt vereinbart: Der Käufer überweist zunächst 140 Millionen U.S.-Dollar an die First Group. Innerhalb der nächsten 18 Monate sollen weitere 32 Millionen U.S.-Dollar in Raten an die First Group bezahlt werden. Weiters wurde bestätigt, dass jene 108 Millionen U.S.-Dollar, die Greyhound aufgrund der Corona-Pandemie von der U.S.-Regierung erhalten hat, verbleiben werden und somit FlixMobility davon profitieren kann.

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