Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Stuttgart soll Knotenpunkt für Elektro-Flugzeuge werden

Lilium beabsichtigt auf dem Flughafen Stuttgart-Echterdingen einen Knotenpunkt für das geplante Süddeutschland-Netzwerk einzurichten. Angedacht ist unter anderem, dass München und Nürnberg mit elektrischen Flugzeugen angesteuert werden sollen. Stuttgart tritt damit in das süddeutsche Netzwerk bestehend aus den Flughäfen München und Nürnberg ein, die bereits ihre Kooperation bekannt gegeben hatten. Das Münchener Luftfahrtunternehmen Lilium, das sich als globaler Technologieführer für elektrische Senkrechtstarter positioniert, hat bereits einen Teil der geplanten Produktion seines 7-sitzigen Lilium-Jets für das süddeutsche Netzwerk eingeplant. Bereits im letzten Jahr hatten die Flughäfen Köln-Bonn und Düsseldorf sowie ein geplantes Netzwerk von 14 Standorten in Florida (USA) eine geplante Betriebsaufnahme ab 2024 angekündigt. Lilium hat auch eine strategische Allianz mit der führenden brasilianischen Fluggesellschaft Azul für die Entwicklung eines regionales Netzwerk mit dem Lilium Jet ab 2025 in Brasilien bekanntgegeben. „Wir wollen, dass die Menschen in unserer Region bestmöglich zu ihren nahen und fernen Zielen gelangen und eine breite Verkehrsmittelwahl haben. Darum entwickeln wir den Stuttgart Airport zu einer einmaligen Drehscheibe für nachhaltige und innovative Mobilitätsformen. Die regionalen und überregionalen Hochgeschwindigkeitsverbindungen mit elektrischen Kleinflugzeugen, wie sie Lilium plant, sind eine vielversprechende Ergänzung für den Standort Stuttgart“, erklärt Flughafendirektorin Arina Freitag. Der Lilium Jet bietet Platz für sechs Passagiere und einen Piloten. Mit einer geplanten maximalen Reichweite von 250 km und einer Reisegeschwindigkeit von 280 km/h hat der Lilium Jet Potential, Marktführer für Passagier- und auch Frachttransporte zu werden. Der Lilium Jet befindet sich seit mehreren Jahren in der Entwicklung und in entsprechenden Zertifizierungsprojekten mit der EASA und der FAA. Der

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Horizon Air will Dash 8-400 auf Wasserstoff-Antrieb umrüsten

Derzeit ruht die Produktion der de Havilland Dash 8-400, aber möglicherweise könnte dieses Muster hinsichtlich alternativer Antriebe eine große Rolle spielen. Zeroavia und die Alaksa Air Group wollen das Turbopropflugzeug auf wasserstoffelektrischen Betrieb umrüsten. Zumindest ein Exemplar hat die Firmengruppe fix bestellt. Gleichzeitig sicherte man sich 50 Optionen des so genannten ZA2000-Kits. Innerhalb der Alaska Air Group ist die Dash-Operation bei Horizon Air angesiedelt. Momentan besteht die Dash-Teilfotte aus 32 Exemplaren. Würden alle Optionen für die Nachrüstung gezogen werden, würde die Flotte wachsen. Die Range der „Wasserstoff-Dash“ soll in etwa 500 nautische Meilen betragen. Die Kapazität wird mit 76 Sitzplätzen angegeben. Der Antrieb soll durch Elektromotoren, die jedoch noch entwickelt werden müssen, erfolgen. Den notwendigen Strom liefert der Wasserstoff. Es handelt sich um ein eher langfristiges Projekt.

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Air France führt Hop bis mindestens 2026 weiter

Die zuletzt vor einer ungewissen Zukunft stehende Air-France-Tochter Hop soll bis mindestens März 2026 fortgeführt werden. Mit den Gewerkschaften wurde eine Einigung erzielt, die in erster Linie dazu führt, dass die Kosten pro Flugstunde sinken werden. Hop entstand im Jahr 2013 aus der Zusammenlegung der vormaligen Air-France-Regionaltöchter und trat zunächst unter eigener Marke auf. Man wollte die Regio-Flüge als eine Art Mischung aus Billigflieger und Regionalfluggesellschaft vermarkten. Erfolg war dem Konzept nicht gekrönt, so dass auf ACMI-Dienstleistungen für die Muttergesellschaft umgestellt wurde. Die Hop-Flotte wurde in den letzten Jahren schleichend verkleinert, denn für ausscheidende Turbopropflugzeuge gab es keinen Ersatz. Auch baute man Personal ab, was zu diversen Streitigkeiten mit den Gewerkschaften geführt hatte. Zuletzt wurde die Zukunft dieser Air-France-Tochter in Frage gestellt, denn in erster Linie will man sich auf die Marken Transavia und Air France konzentrieren. In langwierigen Verhandlungen konnten die Arbeitnehmervertreter und die Spitze der Muttergesellschaft einen Kompromiss finden. Bis mindestens 2026 wird Hop fortgeführt und bekommt seitens Air France eine Abnahmegarantie für die Flugdienstleistungen. Gleichzeitig machen die Arbeitnehmer Zugeständnisse, so dass die Kosten pro Flugstunde sinken.

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Eurowings Europe nimmt Pristina-Zürich auf

Die Fluggesellschaft Eurowings Europe beabsichtigt ab 7. November 2021 eine Nonstop-Verbindung zwischen Pristina und Zürich aufzunehmen. Damit tritt man unter anderem mit Chair Airlines in den direkten Wettbewerb. Eurowings Europe unterhält in der Hauptstadt des Kosovo eine Basis und bedient von dort aus einige Routen, unter anderem in Richtung Deutschland. Zürich soll ab 7. November 2021 einmal pro Woche angeflogen werden. Derzeit ist geplant, dass jeweils an Sonntagen geflogen werden soll.

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Airbus erhöht Gewinnprognose

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres den Umsatz um 17 Prozent auf 35,2 Milliarden Euro steigern. Bislang konnte man 425 Verkehrsflugzeuge an Kunden übergeben. Dies ist auch der maßgebliche Grund für die Steigerung des Umsatzes. Betrachtet man die Zivilsparte, so konnte diese sich in finanzieller Sicht um 21 Prozent steigen. Airbus Helicopters konnte um 14 Prozent zulegen. Im Bereich Defence and Space verzeichnete die Firmengruppe eine weitgehende Stagnation. Ausgeliefert wurden beispielsweise vier A400M. Unter dem Strich steht ein Ebit in der Höhe von 3,369 Milliarden Euro. Airbus erhöht daher die Prognose um ein halbes Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Man rechnet damit, dass bis Ende des Jahres 2021 etwa 600 Flugzeuge an Kunden ausgeliefert werden können.

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737-Max: Lot verklagt Boeing auf 252,76 Millionen U.S.-Dollar

Die polnische Fluggesellschaft Lot will von Boeing Entschädigungen für das Grounding der 737-Max-Flotte sehen. Gefordert werden rund 252,76 Millionen U.S.-Dollar, die der Flugzeugbauer aber nicht bezahlen will. Ein Sprecher der Lot bestätigte die Berichterstattung der Nachrichtenagenturen PAP und Reuters. Aus prozesstaktischen Gründen will man sich aber nicht weitergehend über den Inhalt der Klage äußern. Fix ist jedenfalls, dass der treue Boeing-Kunde Lot ziemlich sauer auf den U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer ist. Lokale Medien schreiben unter anderem, dass dieser sich auf eine Klausel im Vertrag berufen soll. Unter anderem soll der „Hasenfuß“ besagen, dass Kompensationen in den Leasingverträgen ausgeschlossen sein sollen. Nun wird ein Gericht darüber zu entscheiden haben, ob sich Boeing schadenersatzpflichtig gemacht hat oder nicht.

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Italien: Grounding bei Blue Panorama Airlines

Die italienische Fluggesellschaft Blue Panorama Airlines, die seit einiger Zeit auch unter der Marke Luke Air auftritt, musste am Abend des 26. Oktober 2021 den Flugbetrieb einstellen. Es ist nicht das erste Mal, dass der Carrier in finanzielle Bedrängnis geraten ist. Die Gewerkschaften Uiltrasporti, Filt Cgil und Fit Cisl teilten mit, dass Blue Panorama Airlines aus finanziellen Gründen den Flugbetrieb einstellen musste. Davon sind auch die Leisure-Aktivitäten unter der Marke Luke Air betroffen. Die Flotte bestand zuletzt aus acht Boeing 737-800, einer B737-300, einer B737-400 und zwei Airbus A330-200. Blue Panorama Airlines hatte bereits in den Jahren 2012 und 2017 ernsthafte finanzielle Probleme. In 2017 wurde der Carrier nach einem gerichtlichen Sanierungsverfahren durch den Tour Operator Gruppo Uvet übernommen. Bislang hat Blue Panorama Airlines nur in geringem Umfang Corona-Hilfsgelder ausbezahlt bekommen. Die Gewerkschaften machen nun Druck, dass die Auszahlung beschleunigt werden soll, denn im Sommer 2021 war die Nachfrage eher verhalten. Sollte die Regierung nun unter die Arme greifen, könnten die Arbeitsplätze gesichert werden und der Flugbetrieb wiederaufgenommen werden. Andernfalls würde die Abwicklung drohen.

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HiFly Malta fliegt mit Airbus A330 für FlyPop

Der erste für das britische Startup FlyPop bestimmte Airbus A330-343 wird als 9H-POP auf dem AOC von HiFly Malta registriert werden. Die genannte Maschine, die vormals in den Diensten von Cebu Pacific stand, ist vor wenigen Tagen als VP-CUF auf dem Flughafen Luqa eingetroffen. Derzeit werden im Safi Aviation Park, der sich auf dem Areal des Malta International Airport befindet, Wartungsarbeiten vorgenommen. Diese betreffen in erster Linie die Kabine. Am 26. Oktober 2021 wurde der Langstreckenjet aus dem Hangar geschoben und wird nach Portugal überstellt. HiFly Malta soll dem derzeitigen Informationsstand nach zwei Airbus A330 für FlyPop betreiben. Die zweite Maschine wird für die nächsten Tage in Luqa erwartet. Damit ist nun auch klar, dass das britische Startup auf Charterdienstleistungen von HiFly Malta zurückgreifen wird und – zumindest vorläufig – keinen eigenen Flugbetrieb aufbauen wird.

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ITA Airways setzt auf „doppelte“ Premium-Eco

Der italienische Staatscarrier ITA Airways will künftig mit 13 Airbus A350-900 und zehn Airbus A330neo auf die Langstrecke gehen. Die Maschinen werden laut Firmenchef Fabio Lazzerini vier Beförderungsklassen aufweisen. Diese nennen sich Business, Premium, Comfort und Economy. Damit schafft man zwei Klassen, die im Bereich der Premium-Economy angesiedelt sein werden. Der Unterschied zwischen Premium und Comfort soll insbesondere darin liegen, dass die Comfort-Class näher an der Economy als an der Business sein wird. Im Zuge der Präsentation der Marke ITA Airways stellte Fabio Lazzerini die zuvor genannten Beförderungsklassen in Aussicht. Dabei handelt es sich aber um ein mittelfristiges Projekt, da zunächst in der Konfiguration, die man von Alitalia übernommen hat, geflogen wird. Nach und nach sollen die bestehenden Flugzeuge umgebaut und in das neue Design umlackiert werden. Weiters betonte Lazzerini abermals, dass man auf ein duales Hub-Konzept in Rom-Fiumicino und Mailand-Linate setzt. An beiden Airports könne man es sich nicht leisten Marktanteile an andere Carrier zu verlieren. Am innerstädtischen Flughafen Mailands hat der Vorgänger Alitalia zahlreiche Start- und Landerechte verloren, die unter anderem von Easyjet, Blue Air und Wizz Air übernommen wurden. Ryanair kam ebenfalls zum Zug, verzichtete jedoch auf den Start in Linate.

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Bern-Belp errichtet neuen Hangar

Auf dem Areal des Flughafens Bern-Belp wird ein neuer Hangar gebaut. Auftraggeber ist die Lions Air Group, die hier unter anderem mit der Tochter Alpine Air Ambulance mit Bereich Organtransporte und Ambulanzflüge präsent ist. Der Neubau wird zwischen dem Hangar 6, der aus dem Jahr 1937 stammt und teilweise zurückgebaut wird, sowie dem General Aviation Center erreichtet. Die Lions Air Group beabsichtigt die neue Halle unter anderem für Wartungen an Helikoptern und Flugzeugen zu nutzen. Der Spatenstich für das neue Gebäude wurde bereits vorgenommen. Seit dem Grounding von SkyWork Airlines hat Bern-Belp nur noch unregelmäßigen Linienverkehr. Verschiedene Anläufe konnten sich nicht halten, so auch die Hausmarke Flybair keinen durchschlagenden Erfolg brachte. Die von Air Alsie durchgeführte Lübeck-Air-Verbindung ist derzeit der einzige regelmäßige Flugverkehr. Ansonsten gibt es hier nur Charterflüge, Business- und General Aviation.

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