Amely Mizzi

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Amely Mizzi

China dämmt internationalen Flugverkehr weiter ein

In den letzten Wochen hat China die Corona-Beschränkungen wieder massiv verschärft. Diverse Großstädte wurden in Lockdowns geschickt und nun zeichnet sich auch ab, dass es im internationalen Flugverkehr zu weiteren Verschärfungen kommen wird. Während Neuseeland und Australien die Null-Covid-Strategie, die grandios gescheitert ist, mittlerweile aufgegeben hat, hält die Führung der Volksrepublik China weiterhin an dieser fest. Treten nur wenige Corona-Fälle auf, so werden ganze Metropolen in strikte Lockdowns geschickt. Der internationale Flugverkehr ist seit längerer Zeit an harte Kriterien geknüpft und subjektiv empfunden hat schon so ziemlich jede Airline im China-Verkehr mindestens einmal ein Flugverbot kassiert, weil man angeblich Corona-Fälle „importiert“ hat. China setzt weiterhin auf Abschottung und schränkt nun zunehmend den internationalen Flugverkehr ein. So sind im Winterflugplan maximal 400 grenzüberschreitende Verbindungen erlaubt und auch diese sind an harte Bedingungen sowie Einreisebestimmungen, die fast nur von Staatsbürgern erfüllt werden können, geknüpft. Besatzungen beklagen sich immer wieder darüber, dass die während Nightstops in heruntergekommenen Unterkünften, die sie nicht verlassen dürfen, übernachten müssen. Im direkten Vergleich mit dem Angebot, das es im Winterflugplan 2019/20 – vor dem Auftreten von Corona in China – gab, hat man nur noch 2,2 Prozent des internationalen Flugangebots. Im direkten Vergleich mit der jüngst abgelaufenen Sommerflugplanperiode wurde das von den Behörden zugelassene Angebot um ein Drittel reduziert. Es geht ja nicht darum, dass die Airlines nicht nach China fliegen wollen, sondern sie dürfen es – nach Ausschöpfung des Kontingents – schlichtweg nicht. Die zuständige Zivilluftfahrtbehörde der Volksrepublik China begründet den Schritt unter anderem mit den Maßnahmen

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Dänemark: Star Air stockt die Frachter-Flotte auf

Die Maersk-Tochter Star Air wird innerhalb der nächsten drei Jahre fünf weitere Frachtflugzeuge in die Flotte aufnahmen. Dabei handelt es sich um drei Boeing 767-300F und zwei B777F. Die beiden zuletzt genannten Maschinen wurden direkt beim Hersteller bestellt und sollen Mitte 2024 ausgeliefert werden. Die Boeing 767-300F sollen im Laufe des nächsten Jahres übernommen werden und werden von der Air Transport Services Group geleast. „Als globaler Integrator von Containerlogistik verbessert Maersk die Fähigkeit, unseren Kunden One-Stop-Shop- und End-to-End-Logistikkapazitäten anzubieten. In diesem Jahr haben wir unser integriertes Logistikangebot durch E-Commerce-Logistikübernahmen, Technologieinvestitionen und die Erweiterung unserer Lagerkapazität gestärkt für die Bedürfnisse der Kunden“, so Vincent Clerc, Executive Vice President der Maersk Group.

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Air Malta: Kleine Hunde und Katzen fliegen für 70 Euro mit

So genannte „Handtaschenhunde“ und Katzen können bei Air Malta künftig einfacher mitfliegen. Der Carrier ermöglicht nun die Onlinebuchung der Mitnahme von kleinen Vierbeinern, die nicht schwerer als zehn Kilogramm sind. Dabei handelt es sich aber um keinen Transportservice, sondern das Produkt nennt sich „Travelling with pets“. Eigenen Angaben nach nehmen rund 2.500 Passagiere pro Jahr Hund oder Katze mit auf ihre Reisen. Bislang war es notwendig, dass nach der Buchung des Flugscheins separat über das Callcenter oder eigen Agentur das Tier zur Mitnahme angemeldet werden musste. Selbstredend: Kostenlos war das auch schon vorher nicht. Nun will Air Malta das Kundensegment, der Fluggäste, die mit kleinen Hunden oder Katzen fliegen wollen, verstärkt ansprechen und die erforderliche Gebühr gleich während der Onlinebuchung bzw. bei Bedarf nachträglich über den Log-in auf der Homepage kassieren. Die Kosten für die Mitnahme von kleinen Vierbeinern können aber höher sein als für den Passagier, denn pro Strecke fallen 70 Euro an. Der Hund oder die Katze muss zum Flugzeitpunkt mindestens 15 Wochen alt sein und in einer angemessen großen Transportbox verstaut sein. Hat man beispielsweise einen ausgewachsenen Schäferhund, so muss man die Mitnahme weiterhin mindestens fünf Tage vor dem Abflug buchen. In diesem Fall muss das Tier im Regelfall im Frachtraum mitfliegen. Generell und prinzipiell ausgenommen sind Assistenzhunde wie Blindenhunde. Diese müssen zwar angemeldet werden, dürfen jedoch immer kostenfrei in der Kabine mitfliegen. Eventuell erforderliche Nachweise sind bei der Fluggesellschaft im Einzelfall zu erfahren.

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Einige Strecken wackeln: Serbien ändert subventionierte Routen

Die Fluggesellschaft Air Serbia wird erstmals seit der Trennung von Montenegro und Serbien wieder Inlandsflüge anbieten. Geflogen werden soll viermal pro Woche zwischen Belgrad und Nis. Hierfür fließen Subventionen seitens der Regierung. Für die Strecke zwischen Kraljevo und Wien sieht es aber nicht gut aus. Hintergrund ist, dass die serbische Regierung ab Kraljevo nun je zwei wöchentliche Umläufe nach Istanbul, Thessaloniki und Tivat subventioniert. Wien ist nicht mehr in der Liste der finanziell unterstützten Routen ab diesem Airport enthalten. Derzeit ist die Bedienung der Strecke in die österreichische Hauptstadt nur bis zum 30. Dezember 2021 sichergestellt. Die Einstellung ist daher höchstwahrscheinlich. Ebenso wird es ab Nis weitere Routen, die von der serbischen Regierung subventioniert werden, geben. Dabei handelt es sich um Tivat, Athen, Istanbul, Ljubljana, Köln/Bonn und Frankfurt-Hahn. Der zuletzt genannte Airport musste erst kürzlich Insolvenz anmelden. Innerhalb Serbiens werden vier wöchentliche Umläufe zwischen Belgrad und Nis subventioniert. Die neuen Unterstützungen treten mit 1. Jänner 2022 in Kraft und haben eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2023. Die Verträge über die zuvor subventionierten Routen laufen per 30. Dezember 2021 aus. Laut Mitteilung des Verkehrsministeriums warden für die zuvor geförderten Destinationen dann keine Subventionen mehr bezahlt. Das hat zur Folge, dass nicht nur Kraljevo-Wien mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht fortgeführt wird, sondern ab Nis auch die Ziele Karlsruhe/Baden-Baden, Friedrichshafen, Göteborg, Nürnberg, Rom und Salzburg wegfallen könnten. Noch hat Air Serbia aber nicht darüber entschieden, ob die eine oder andere Destination eigenwirtschaftlich fortgesetzt werden könnte.

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Thai Airways vor harter Schrumpf-Kur

Das Star-Alliance Mitglied Thai Airways wird laut Vorstand Piyasvasti Amranand die Flotte auf 52 Maschinen verkleinern. Die Belegschaft soll um etwa ein Drittel reduziert werden. Unter anderem mit diesen Mitteln will man im Jahr 2023 wieder Gewinne schreiben. Auch ist eine Kapitalerhöhung im Ausmaß von rund 1,3 Milliarden Euro vorgesehen. Damit will man die größte Sorge des Managements, die Liquidität, lösen. Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Umsatz stark zurückgegangen. Lokale Medien schreiben auch, dass der Carrier die Maschinentypen Boeing 747, Airbus A330 und A380 ausflotten wird. Künftig wird man nur noch 52 Flugzeuge betreiben.

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Tonga: Lockdown und Grounding wegen nur eines Corona-Falls

Wegen nur einem einzigen Corona-Fall, der aus dem neuseeländischen Christchurch „importiert“ wurde, schickt die Regierung von Tonga die Bevölkerung in einen einwöchigen Lockdown. Das hat auch Auswirkungen auf Lulutai Airlines. Der Carrier sagte vorläufig alle Flüge ab und belässt die Flotte temporär am Boden. Hintergrund ist auch, dass die Regierung strenge Ausgangsbeschränkungen, die von Polizei und Militär durchgesetzt werden sollen, verhängt hat. Lulutai Airlines ist insofern auch betroffen, weil der Gouverneur der Vava’u-Inseln die See- und Luftgrenze geschlossen hat. Während am Montag alle Flüge abgesagt wurden, konnte am Dienstag wieder in sehr geringem Umfang geflogen werden. Offiziellen Angaben nach soll sich der Flugverkehr auf die notwendige Versorgung der Inseln beschränken.

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Eurowings kündigt acht weitere Prag-Strecken an

Die neue Eurowings-Europe-Basis in Prag soll ab März 2022 weiter ausgebaut werden. Firmenchef Jens Bischof sagt unter anderem, dass der Standort für den Carrier „hochrelevant“ ist und kündigt acht weitere Destinationen an. „Wir freuen uns sehr, dass unser neues Prag-Angebot bereits so gut angenommen wird. Für Eurowings ist der Standort Prag hochrelevant, sodass wir unser Streckennetz im nächsten Sommerflugplan mit acht neuen Zielen noch einmal deutlich ausweiten werden. So können wir ab März noch mehr Urlaubs- und Geschäftsreisende zu attraktiven Zielen in ganz Europa fliegen“, betonte Bischof am Dienstagvormittag in Prag. „Eurowings wird wieder mehr preiswerte Flüge in den tschechischen Flugmarkt bringen mit einer starken Ausrichtung auf Kundenwünsche sowie auf neue, kreative Service-Lösungen.“ Schrittweise ab März 2022 sollen die nachstehende Ziele ab Prag aufgenommen werden: Alicante, Palma de Mallorca, Valencia, Faro, Larnaka, Korfu, Heraklion und Stockholm-Arlanda. Am größten Airport der schwedischen Hauptstadt wird Eurowings Europe ebenfalls eine Basis eröffnen.

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Smartlynx Malta bekommt zwei weitere Airbus A321F

Die Smartlynx Gruppe wird sich zwei weitere Airbus A321F zulegen. Diese sollen durch den maltesischen Ableger betrieben werden. Bis Ende 2022 soll die Teilflotte auf acht aktive Exemplare anwachsen. Die beiden Neuzugänge tragen die Registrierungen 9H-CGC und 9H-CGD und befinden sich im Eigentum des Lessors Cross Ocean Partners. Die Umrüstung von Passagieren auf Frachter wird von Precision Conversions in den USA durchgeführt und die Flugzeuge werden voraussichtlich im ersten Quartal 2022 in Dienst gestellt. Die Erweiterung ist ein wesentlicher Bestandteil der strategischen Expansionspläne von SmartLynx, um in naher Zukunft der größte Betreiber von A321F-Frachtfrachtern zu werden. Der Frachter A321F hat die umsatzstärkste Nutzlast und die vielseitigsten, kundenfreundlichsten Funktionen auf dem heutigen Frachtmarkt. SmartLynx betreibt bereits seine erste A321F zur Unterstützung des europäischen DHL-Netzwerks, wobei ein zweites Flugzeug vornehmlich den Betrieb für DHL aufnehmen wird. „Die Aufnahme von zwei neuen A321F in die SmartLynx-Flotte ist Teil einer umfassenden Expansionsstrategie, die darauf abzielt, die Position des Unternehmens an der Spitze der Frachtunternehmen zu festigen und die Nachfrage nach erhöhter Luftfrachtkapazität zu unterstützen. Die A321F ist das treibstoffeffizienteste Schmalrumpf-Frachtflugzeug auf dem Markt und wir haben uns bewusst dafür entschieden, den Anforderungen des Marktes nach einem nachhaltigeren Luftverkehr zu folgen. Diese Flugzeugauswahl unterstreicht das Engagement von SmartLynx für die Zukunft, das sich auf einen saubereren, umweltbewussten und nachhaltigen Luftfrachtverkehr konzentriert. Wir beobachten bereits heute ein dramatisch gestiegenes Marktinteresse für diesen Flugzeugtyp“, so Smartlynx-Chef Zygimantas Surintas.

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Russland: Azimuth-Superjet kollidiert bei Landung mit Reh

Am 1. November 2021 kollidierte der von Azimuth betriebene Sukhoi SSJ-100-95 mit der Registrierung RA-89180 auf dem Flughafen Pskov mit einem Reh. Dabei ist Sachschaden am Fluggerät entstanden. Flug A4 101 befand sich auf dem Weg von Krasnodar nach Pskov. Bei der Landung machten der Superjet und ein Reh ungewollte Bekanntschaft miteinander. Das Flugzeug wurde dabei beschädigt und vermutlich hat das Tier den Zwischenfall nicht überlebt. Laut Rosaviatsia soll die RA-89180 Beschädigungen im Bereich der Tragfläche auf der rechten Seite erlitten haben. Auch das Triebwerk soll in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Ein Video auf YouTube, das von Aviation Herald hochgeladen wurde, zeigt auch, dass diese Bereiche stark blutverschmiert sind. An Bord befanden sich sechs Crewmitglieder und 96 Passagiere, die allesamt den Superjet unverletzt verlassen konnten.

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Hamburg: Mann auf Pegasus-Flug aus der Türkei verstorben

Auf einem Flug von Istanbul nach Hamburg, der von Pegasus durchgeführt wurde, ist ein 51-jähriger Mann aus Schleswig-Holstein verstorben. Laut Polizei gibt es keinerlei Hinweise auf Fremdverschulden, jedoch wurde im Zuge der Obduktion eine Coronainfektion festgestellt. Dem aktuellen Informationsstand nach dürfte Corona aber nicht die Todesursache sein. Die Exekutive erklärte unter anderem, dass der männliche Passagier diverse Vorerkrankungen gehabt habe. Während dem Flug soll er am Fenster gesessen haben und eine Maske getragen haben. Das Kabinenpersonal soll erst aufmerksam geworden sein als der Mann beim Aussteigen den Sitzplatz nicht verlassen hatte. Konnte er auch nicht, denn er lebte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Einige Boulevard-Medien haben gar behauptet, dass der Mann bereits in der Türkei verstorben wäre und man habe ihn in das Flugzeug gesetzt, um ihn zum Problem von Deutschland zu machen. Dieser Darstellung tritt die Gerichtsmedizin entgegen, denn die Obduktion habe ergeben, dass der verstorbene Passagier definitiv lebendig in das Pegasus-Flugzeug eingestiegen ist. Zur genauen Todesursache wurden aber – auch aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes – keine Angaben gemacht. Aufgrund der positiven Coronatestung, die posthum durchgeführt wurde, hat der Todesfall für die Passagiere, die ringsherum gesessen haben, ein Nachspiel. Diese wurden vom Hamburger Gesundheitsamt mit einem Quarantänebescheid beglückt. Der Todesfall ereignete sich bereits am 25. Oktober 2021, wurde jedoch von der Polizei erst am Montag publik gemacht.

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