Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Lübeck: Sundair führte Erstflug nach Heraklion durch

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair hat am Samstag den ersten Flug ab Lübeck durchgeführt. Dieser führte in Heraklion und soll während der laufenden Sommersaison an den Verkehrstagen Dienstag und Sonntag durchgeführt werden. Eingesetzt wurde ein Mittelstreckenjet des Typs Airbus A319, der nach Angaben des Flughafens “gut ausgelastet” gewesen sein soll. Das Ziel Palma de Mallorca wird ab 4. Mai 2022 jeweils mittwochs und samstags angesteuert. Ab 20. Mai 2022 wird Sundair an den Verkehrstagen Montag und Freitag nach Antalya fliegen. Der Erstflug soll ausgebucht sein. Sundair setzt ab Lübeck Mittelstreckenjets der Typen Airbus A319 und A320 ein. Es kommen sowohl eigene Maschinen als auch jene der kroatischen Konzernschwester FlyAir41 zum Einsatz. Derzeit ist man der einzige Kunde des Airports, denn Lübeck Air ist die Hausmarke des Flughafens Lübeck.

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Condor stellt Leipzig/Halle-Athen wieder ein

Condor verzeichnet auf der neuen Strecke zwischen Leipzig/Halle und Athen offenbar eine zu niedrige Nachfrage. Der Carrier setzt die Strecke aus und wird im Mai 2022 nur an drei einzelnen Tagen fliegen. Die Wiederaufnahme ist für Ende August 2022 geplant. Dem aktuellen Informationsstand nach wird Condor ab Leipzig/Halle vorläufig nur am 2., 5. und 9. Mai 2022 in Richtung Athen fliegen. Alle anderen Flüge auf dieser Strecke wurden bereits gestrichen und aus dem Verkauf genommen. Dies bestätigte eine Unternehmenssprecherin und erklärte unter anderem auch, dass betroffene Reisende auf andere Flüge umgebucht werden sollen. „Nachfragebedingt hat Condor ihre Flüge ab Leipzig/Halle für den kommenden Sommer angepasst. Dies betrifft auch die Flugverbindungen nach Athen, diese finden vorerst lediglich Anfang Mai statt und werden dann voraussichtlich Ende August wieder aufgenommen”, so eine Condor-Medienreferentin.

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Rauchgeruch: KLM Cityhopper absolvierte Sicherheitslandung in Düsseldorf

Am Samstagvormittag musste ein von KLM Cityhopper betriebener Embraer 190 eine außerplanmäßige Landung auf dem Flughafen Düsseldorf einlegen. Laut Erklärung der Bundespolizei haben die Piloten Rauchgeruch wahrgenommen und sich daher für die Sicherheitslandung entschieden. Der Regionaljet setzte sicher in Düsseldorf auf. Passagiere und Besatzung konnten das Flugzeug unbeschadet verlassen. KLM will die betroffenen Reisenden umgebucht haben. Der betroffene Embraer 190 wurde zum Zweck der technischen Überprüfung temporär aus dem Flugbetrieb abgezogen. Die von KLM Cityhopper betriebene Maschine befand sich im Auftrag der Muttergesellschaft auf dem Weg von Amsterdam-Schiphol nach Venedig. Die Piloten hatten Rauchgeruch festgestellt und haben dann vorschriftsgemäß eine Sicherheitslandung durchgeführt. Vorsorglich, jedoch zum Glück dann doch nicht benötigt, hat man sich in Düsseldorf auf den Ernstfall eingestellt. Insgesamt vier ankommende Flüge wurden daher nach Köln/Bonn umgeleitet. Bei den Abflügen gab es kleinere Verzögerungen.

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Corendon lässt besonders viele Wetlease-Flugzeuge für sich fliegen

Der türkische Corendon-Konzern setzt in der aktuellen Sommerflugplanperiode 2022 zu einer großangelegten Expansion an. Für diese hat man nicht ausreichend Flugzeuge zur Verfügung und setzt daher auf Wetlease-Dienstleistungen diverser Airlines. Unter Berücksichtigung des Umstands, dass Corendon beispielsweise in Deutschland enorm viele Flughäfen ansteuert, stellt sich rasch die Frage wie das Unternehmen die vielen Routen bewerkstelligen will. Die Flotte der türkischen Corendon Airlines (CX) besteht derzeit aus 14 Boeing 737-800 und einer B737 Max 8. Dazu kommen zehn Boeing 737-800, die von der maltesischen Corendon Europe (XR) betrieben werden. Die niederländische Corendon Dutch Airlines (CD) verfügt über drei Einheiten dieses Typs. Konzernweit hat man also 28 Flugzeuge zur Verfügung. Viel zu wenige, um den umfangreichen Sommerflugplan 2022 durchführen zu können. Die Wahrscheinlichkeit, dass man als Corendon-Passagier in einer Wetlease-Maschine, die von einer anderen Fluggesellschaft betrieben wird, sitzt, ist momentan außerordentlich hoch. Der türkische Konzern kann sich – bezogen auf die Flottengröße im Eigenbetrieb – im Sommer 2022 als inoffizieller “Wetlease-Europameister” feiern. Ob alles reibungslos verläuft, wird sich nach der Hochsaison zeigen. Fast alle Maschinen, die im Sommer 2022 für Corendon fliegen, sind nur für die reisestarke Zeit angemietet. Nur wenige Verträge laufen über den Flugplanwechsel in die Winterperiode 2022/23 hinaus. Mit anderen Worten: Corendon führt die Expansion überwiegend mit Fremdgerät durch, was die Strategie durchaus riskant macht. Dem aktuellen Informationsstand nach hat die türkische Corendon Airlines folgende Fluggesellschaften unter Vertrag genommen: Air Explore (sieben Boeing 737-800), BH Air (drei Airbus A320), DAT Danish Air Transport (1 Airbus A321), GetJet (zwei Airbus

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Tel Aviv: Amerikanische Familie wollte Blindgänger-Bombe als Souvenir mitnehmen

Gegenstände, die wie eine Bombe aussehen an einen Flughafen mitzunehmen ist gar keine gute Idee. Schon gleich gar nicht in Israel, wo besonders gründlich überwacht und kontrolliert wird. Eine amerikanische Familie sah das anders und musste die Konsequenzen daraus tragen. Es sollte offenbar ein besonderes Urlaubssouvenir werden, denn die U.S.-Amerikaner hatten einen Blindgänger, also eine nicht-explodierte, aber echte Bombe, im Gepäck. Lokalen Medienberichten nach bestand keinerlei schädliche Absicht, denn die Reisenden sollen angegeben haben, dass sie nicht wussten, dass der Gegenstand mitunter hochgefährlich hätte sein können. Man hielt dies für ein ausgefallenes Urlaubssouvenir, das man noch dazu selbst irgendwo eingesammelt hatte. Die Sicherheitsbehörden der Republik Israel sahen das aber ganz anders. Beim Durchleuchten des Gepäcks wurde das “Andenken” entdeckt. Das löste schnelle Reaktionen aus, denn unverzüglich wurde der gesamte Bereich des Ben-Gurion-Flughafens gesperrt. Dabei war man mit Informationen vielleicht etwas zu offen, denn eine Ansage, dass wegen Bombenverdachts evakuiert wird, löste aus, dass viele Reisende und Mitarbeiter die Abfertigungshalle regelrecht fluchtartig und verängstigt verlassen haben. Offiziellen Angaben nach wurde in der Panik zumindest ein Mann leicht verletzt. Er wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus zur Untersuchung gebracht. Doch wie kam eigentlich der Blindgänger ins Gepäck der U.S.-Amerikaner? Lokale Medien berichten, dass sich die Familie in den Golanhöhen aufgehalten haben soll. Dort soll das Kind den Blindgänger gefunden haben und die Familie entschied sich diesen als Souvenir mitzunehmen. Man habe nicht gewusst, dass es sich um eine nicht-explodierte Bombe handelte, sondern war der Meinung, dass es lediglich ein ungewöhnliches Stück Metall ist.

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Turkish Airlines meldet Quartalsgewinn von 161 Millionen U.S.-Dollar

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines konnte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres – im direkten Vergleich mit 2019 – die EInnahmen um zehn Prozent auf rund drei Milliarden U.S.-Dollar steigern. Unter dem Strich steht ein Netto-Gewinn in der Höhe von 161 Millionen U.S.-Dollar. Der Carrier hatte in den ersten drei Monaten des aktuellen Geschäftsjahres eigenen Angaben nach 12,7 Millionen Fluggäste an Bord. In diesem Segment verzeichnete man einen 12,5-prozentigen Umsatzrückgang, der jedoch mit einem Wachstum von 141 Prozent im Bereich Cargo überkompensiert werden konnte.  Auf die Frachtflüge entfallen rund 980 Millionen U.S.-Dollar des Gesamtumsatzes. Man baute die Kapazität seit dem Beginn der Corona-Pandemie stetig aus und sieht sich selbst als momentan größter Anbieter in der Türkei. In ihrem Ergebnisbericht stellt die Fluggesellschaft fest, dass sie 91 Prozent der im gleichen Zeitraum des Jahres 2019 bereitgestellten Kapazität erreicht hat, obwohl die Inlandskapazität weiterhin 23 Prozent hinter dem Niveau von 2019 zurückliegt. Der internationale Reiseverkehr erreichte jedoch 93 Prozent der Kapazität für 2019, was nicht überrascht, da die Fluggesellschaft ihr Angebot an Überseereisen konsequent ausgebaut hat. Turkish Airlines geht derzeit davon aus, dass man bereits in diesem Jahr das Niveau, das man vor der Corona-Pandemie hatte, erreichen wird. Für 2023 prognostiziert man rund 102,7 Millionen Fluggäste. Der Russland-Verkehr, in dem man weiterhin tätig ist, soll derzeit drei bis vier Prozent des Konzernumsatzes ausmachen. Zu schaffen macht Turkish Airlines, dass die Treibstoffkosten stark gestiegen sind. Die Betriebskosten sind im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres auf 2,9 Milliarden U.S.-Dollar gestiegen. Davon entfallen 957 MIllionen U.S.-Dollar

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Oceania Cruises nimmt Verkauf für Kreuzfahrtsaison 2024 auf

Die Reederei Oceania Cruises wird am 4. Mai 2022 den Verkauf von Fahrscheinen für die Kreuzfahrt-Saison 2024 aufnehmen. Angeboten werden rund 350 Ausfahrten. Betreiberangaben nach soll es die bislang umfangreichste Europa-Saison werden. Man setzt sechs Schiffe unter anderem in Richtung Grönland, Island, Israel und Ägypten ein. Im nördlichen Europa sollen insgesamt 60 Kreuzfahrten angeboten werden. Im Süden werden die Riviera und die Vista eingesetzt werden. Neu steuert man auch die Häfen Beppu, Kumamoto, Bluff, Castro, Coron, Djupivogur, Gatun Lake, Heimaey, Seydisfjordur, Port Royal, Limerick, Sao Francisco do Sul, Stettin und Taranto an. Zu den Höhepunkten des Programms zählen unter anderem die Fahrten in den arabischen Raum, nach Indien, Japan und die Philippinen. In Richtung Australien wird man mit der Regatta und der Nautica insgesamt 24 Kreuzfahrten anbieten. Von Seattle, Vancouver, Seward und Los Angeles aus unternehmen die Nautica und die Marina 23-tägige Alaska-Fahrten sowie 15 Südamerika-Kreuzfahrten. Auch gibt es Routen, die durch den Panamakanal nach Mexiko und in die Karibik führen.

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Aeromexico stockt Europa-Strecken auf

Die Fluggesellschaft Aeromexico plant die Frequenzen auf den Langstreckenverbindungen in Richtung Europa anzuheben. Betroffen sind die Strecken, die ab Mexiko-Stadt (Benito Juárez International) angeboten werden. Derzeit bietet der Carrier ab mexikanischen Airports 40 wöchentliche Umläufe nach Europa an. Erst kürzlich wurden mit Guadalajara-Madrid und Monterrey-Madrid zwei zusätzliche Routen aufgenommen. Im Gegenzug hat man aber die Flüge zwischen Mexiko-Stadt und Barcelona aufgegeben. Ab Juni 2022 sollen die Verbindungen ab der mexikanischen Hauptstadt nach London-Heathrow, Paris-Charle de Gaulle und Madrid aufgestockt werden. Ins Vereinigte Königreich geht es ab dem 1. Juni 2022 täglich. Die spanische Hauptstadt wird ab 13. Juni 2022 bis zu 15 Mal pro Woche angeflogen. Paris wird um zwei Umläufe auf neun Rotationen pro Woche aufgestockt. Pro Monat werden dann 350 Flüge zwischen Mexiko und Europa angeboten. Das Angebot wird seitens des Carriers mit 95.000 Sitzplätzen beziffert. Im Gegensatz zu anderen Regionen der Welt konnte sich Mexiko besonders rasch von den Einbrüchen, die der Corona-Pandemie geschuldet waren, erholen. Im Inlandsverkehr liegt das Angebot sogar über dem Niveau, das man vor der Krise hatte. Auch im internationalen Verkehr holt man rasch auf, jedoch liegt man hier noch etwa zehn Prozent unter dem Vorkrisenniveau.

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Wetlease: Finnair fliegt mit vier A321 für British Airways

British Airways nimmt in der laufenden Sommerperiode 2022 vier Airbus A321-200 ihres Oneworld-Partners Finnair ins Wetlease. Die Maschinen werden auf dem Flughafen London-Heathrow stationiert und sollen im europäischen Streckennetz eingesetzt werden. Aus dem jüngsten Geschäftsbericht von Finnair geht hervor, dass die ersten beiden Airbus A321-200 von Finnair ab 3. Mai 2022 zum Einsatz kommen werden. Die beiden anderen Maschinen werden im Juni 2022 folgen. Vorerst ist vereinbart, dass die vier Airbus A321-200 pro Flugzeug rund vier Monate für die IAG-Tochter fliegen werden. Es besteht die Möglichkeit auf Verlängerung der Zusammenarbeit. Aufgrund der geografischen Lage ist Finnair besonders hart von den gegenseitigen Luftraumsperren, die aufgrund des Krieges in der Ukraine erlassen wurden, betroffen. Langstreckenflüge müssen zum Teil enorm lange Umwege fliegen, so dass der Carrier diese nur noch schwer wirtschaftlich durchführen kann. Man versucht so viele Flugzeuge wie möglich bei anderen Airlines im Rahmen von Wetlease-Verträgen unterzubringen. So fliegen in Kürze drei Airbus A350-900 ab München und Frankfurt am Main für die Lufthansa-Tochter Eurowings Discover. Vier Airbus A321-200 konnte man nun bei Oneworld-Partner British Airways unterbringen. Dazu sagte Finnair-Chef Topi Manner unter anderem: “Wir stellen uns auf die Sperrung des russischen Luftraums ein und haben damit begonnen, Maßnahmen zur Anpassung zu ergreifen. Was das Netz angeht, so richten wir uns nach Westen und Südasien aus und erschließen beispielsweise auch Indien und die USA. In den letzten Monaten hat unser Team hart daran gearbeitet, eine rentable Nutzung für unsere ungenutzte Kapazität nach der Schließung des russischen Luftraums zu finden”.

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Oberösterreich: Stern Schifffahrt setzt auf synthetischen Kraftstoff

Die oberösterreichische Stern-Schifffahrt setzt am Attersee ab sofort Shell GTL Fuel ein. Dieser soll im Vergleich mit anderen Kraftstoffen umweltfreundlicher sein. Bereits seit dem Jahr 2011 betreibt man auch ein Schiff, das über einen Solarantrieb verfügt. „Mit dem Einsatz dieses synthetischen Treibstoffes erfüllen wir die Abgasnormen der neuesten Motorengeneration. Der Treibstoff verbrennt ohne Rußpartikel, hat damit einen deutlich geringeren Schadstoffausstoß, ist nahezu geruchslos und praktisch schwefelfrei. Und unsere Kunden können das Erlebnis am See und unsere regionalen Schmankerl an Bord noch besser genießen“, so Geschäftsführerin Doris Cuturi-Stern. Unternehmensangaben nach sollen die Firmengründer, Josef Stern und Franz Hafferl, bereits im Jahr 1913 Elektroschiffe am Attersee eingesetzt haben. Im Jahr 2011 feierte diese Antriebsform mit der Indienststellung von Österreichs erstem Solarschiff ihr Comeback. Jene Schiffe, die über konventionelle Verbrennungsmotoren verfügen, sollen seit diesem Jahr mit Shell GTL Fuel, einem synthetischen Kraftstoff, betankt werden.

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