Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Russland: Azimuth-Superjet kollidiert bei Landung mit Reh

Am 1. November 2021 kollidierte der von Azimuth betriebene Sukhoi SSJ-100-95 mit der Registrierung RA-89180 auf dem Flughafen Pskov mit einem Reh. Dabei ist Sachschaden am Fluggerät entstanden. Flug A4 101 befand sich auf dem Weg von Krasnodar nach Pskov. Bei der Landung machten der Superjet und ein Reh ungewollte Bekanntschaft miteinander. Das Flugzeug wurde dabei beschädigt und vermutlich hat das Tier den Zwischenfall nicht überlebt. Laut Rosaviatsia soll die RA-89180 Beschädigungen im Bereich der Tragfläche auf der rechten Seite erlitten haben. Auch das Triebwerk soll in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Ein Video auf YouTube, das von Aviation Herald hochgeladen wurde, zeigt auch, dass diese Bereiche stark blutverschmiert sind. An Bord befanden sich sechs Crewmitglieder und 96 Passagiere, die allesamt den Superjet unverletzt verlassen konnten.

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Hamburg: Mann auf Pegasus-Flug aus der Türkei verstorben

Auf einem Flug von Istanbul nach Hamburg, der von Pegasus durchgeführt wurde, ist ein 51-jähriger Mann aus Schleswig-Holstein verstorben. Laut Polizei gibt es keinerlei Hinweise auf Fremdverschulden, jedoch wurde im Zuge der Obduktion eine Coronainfektion festgestellt. Dem aktuellen Informationsstand nach dürfte Corona aber nicht die Todesursache sein. Die Exekutive erklärte unter anderem, dass der männliche Passagier diverse Vorerkrankungen gehabt habe. Während dem Flug soll er am Fenster gesessen haben und eine Maske getragen haben. Das Kabinenpersonal soll erst aufmerksam geworden sein als der Mann beim Aussteigen den Sitzplatz nicht verlassen hatte. Konnte er auch nicht, denn er lebte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Einige Boulevard-Medien haben gar behauptet, dass der Mann bereits in der Türkei verstorben wäre und man habe ihn in das Flugzeug gesetzt, um ihn zum Problem von Deutschland zu machen. Dieser Darstellung tritt die Gerichtsmedizin entgegen, denn die Obduktion habe ergeben, dass der verstorbene Passagier definitiv lebendig in das Pegasus-Flugzeug eingestiegen ist. Zur genauen Todesursache wurden aber – auch aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes – keine Angaben gemacht. Aufgrund der positiven Coronatestung, die posthum durchgeführt wurde, hat der Todesfall für die Passagiere, die ringsherum gesessen haben, ein Nachspiel. Diese wurden vom Hamburger Gesundheitsamt mit einem Quarantänebescheid beglückt. Der Todesfall ereignete sich bereits am 25. Oktober 2021, wurde jedoch von der Polizei erst am Montag publik gemacht.

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Eurowings Discover führte A320-Premierenflug durch

Die Lufthansa-Tochter Eurowings Discover hat am Sonntag den ersten kommerziellen Flug mit dem Maschinentyp Airbus A320 durchgeführt. Dieser führte als 4Y 306 von Frankfurt am Main nach Teneriffa. Derzeit stehen neben vier wöchentlichen Flügen nach Teneriffa noch fünf wöchentliche Flüge nach Gran Canaria sowie je zwei wöchentliche Frequenzen nach Fuerteventura und Lanzarote im Flugplan des Ferienfliegers. Auf Grund von sich verändernden Bestimmungen einzelner Länder kann es im Laufe des Winters noch zu vereinzelten Anpassungen des Flugplans auf der Kurz- und Mittelstrecke kommen. Im Sommerflugplan 2022 fliegt Eurowings Discover mit insgesamt fünf Airbus 320 von Frankfurt zu über 20 touristischen Zielen auf der Kurz- und Mittelstrecke. In München nimmt die Airline ab Juni 2022 mit eigener Kurzstreckenbasis und fünf Airbus 320 ihren Flugbetrieb auf und bedient ebenfalls zahlreiche touristische Ziele. In der Economy Class gibt es ein Buy-on-Board-Angebot mit einer breiten Auswahl an Getränken sowie warmen und kalten Speisen. In der Business Class bleibt der Mittelsitz immer frei. Reisende können hier zwischen einer warmen oder kalten Speise inkl. Dessert wählen und sich über eine exklusive Getränkeauswahl freuen. In beiden Klassen stehen vegetarische und vegane Optionen zur Auswahl. Im Sinne der Nachhaltigkeit verkauft die Airline außerdem am Ende aller Kurz- und Mittelstrecken Rückflüge verbliebene, frische Speisen zum Mitnehmen für rund die Hälfte des Preises („Save a Snack-Bag“). „100 Tage zuverlässig zu den schönsten Zielen dieser Welt. Ein großer Dank gilt unseren großartigen Crews, die keine Mühen scheuen, jeden Flug für unsere Gäste zu einem besonderen Erlebnis zu machen. Wir schauen heute nicht

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Prag: Smartwings und Eurowings arbeiten zusammen

In Prag werden sich die Fluggesellschaften Eurowings und Smartwings keine sonderliche Konkurrenz machen, denn am Montag wurde kommuniziert, dass ein Codeshare- und Vertriebsabkommen unterschrieben wurde. Künftig werden ausgewählte Eurowings Verbindungen ab der neuen Basis in Prag auch unter Smartwings Flugnummern angeboten und über smartwings.com und andere Vertriebskanäle verkauft. Smartwings Kunden profitieren damit von der wachsenden Zahl an Direktverbindungen der Lufthansa Group-Airline ab der tschechischen Hauptstadt. Während der Corona-Krise wurden in Prag zahlreiche Nonstopverbindungen zu Zielen in Europa abgebaut, die nun erfolgreich wiederaufgenommen werden. „Wir freuen uns über das Codeshare-Abkommen mit unserem Partner Smartwings, das unsere Position an unserer neuen Basis in Tschechien stärken wird. Wir wollen direkt von Prag – als hochattraktive europäische Stadt – noch mehr Geschäfts- und Urlaubsreisenden attraktive Nonstop-Verbindungen nach ganz Europa anbieten“, so Eurowings CEO Jens Bischof. „Unsere langfristige Priorität ist es, unser Netzwerk zu erweitern. Dank der neuen Partnerschaft mit Eurowings können wir unseren Kunden bequeme Verbindungen zu einem breiten Portfolio an Destinationen anbieten“, sagte Roman Vik, Vorstandsmitglied und CEO von Smartwings. Seit 31. Oktober 2021 verbindet Eurowings Prag mit 14 neuen europäischen Zielen. Bis zum Sommer 2022 wird die Lufthansa Tochter drei Flugzeuge des Typs Airbus A320 inklusive lokaler Crews in der tschechischen Hauptstadt stationieren. Die Flüge werden von Eurowings Europe durchgeführt, dem österreichischen Ableger der Firmengruppe.

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BER: Acht Millionen Passagiere im ersten Betriebsjahr

Der Flughafen Berlin-Brandenburg wurde am 31. Oktober 2020 offiziell eröffnet. Die ersten 12 Monate waren stark von der Corona-Pandemie geprägt, weshalb der Airport nur acht Millionen Passagiere abfertigen konnte. Derzeit wird lediglich das Terminal 1 genutzt. Die Terminals 2 und 5 (Ex-Schönefeld) sind außer Betrieb, wobei ein Termin für eine mögliche Inbetriebnahme derzeit nicht in Sicht ist. Der BER hatte immer wieder mit Pannen zu kämpfen und sorgte wiederholt wegen enorm langer Wartezeiten für Aufsehen. Darauf geht die Geschäftsführung in ihrer jüngsten Aussendung aber nicht ein, sondern feiert regelrecht, dass in den ersten 12 Monaten 74 Fluggesellschaften ihre Dienstleistungen zu 160 Zielen in 53 Ländern angeboten haben. Weiters zählte man 24.400 Tonnen Luftfracht.  Im ersten Betriebsjahr gab es auf Grund der Pandemie nur eine Langstreckenverbindung mit Qatar Airways nach Doha. Inzwischen verbindet Scoot, die Tochter von Singapore Airlines, wieder die Region Berlin Brandenburg auf direktem Weg mit Singapur. Im kommenden Jahr bietet United Airlines Verbindungen nach New York und Washington vom BER aus an. Die lettische Fluggesellschaft SmartLynx Airlines fliegt im Winter nonstop nach Dubai in die Vereinigten Arabischen Emirate. „Bisher hat es am BER keinen Tag Normalität gegeben, wie wir sie aus der Zeit vor der Pandemie kennen. Dennoch haben die vergangenen zwölf Monate gezeigt, dass der BER über eine funktionierende Infrastruktur verfügt. Acht Millionen Fluggäste unter den Bedingungen der Pandemie zu befördern, war ein Stück harte Arbeit. Dafür danken wir allen, die den Flughafen am Laufen halten. Jetzt kommt es darauf an, die Passagierprozesse weiter zu verbessern und

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Peter Kolba: „Kostenloses Rücktrittsrecht schriftlich vereinbaren“

In den letzten Tagen ist die Anzahl der neuen Coronafälle in Europa zum Teil stark gestiegen. Der Verbraucherschutzverein von Peter Kolba warnt, dass kostenfreie Stornierungen aufgrund der allgemeinen Pandemielage nicht immer einfach sind. „Wer mitten in einer Pandemie Reisen und Hotels bucht, muss wissen, dass eine kostenlose Stornierung wegen einer gefährlichen Covid-19-Lage vor Ort höchst umstritten sein kann. Daher rät der Verbraucherschutzverein bei Buchungen unbedingt eine solche kostenlose Stornomöglichkeit zu vereinbaren“, so Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereines (VSV). „Im Februar-März 2020 haben etwa die Hoteliers in Ischgl von Gästen, die früher abreisen wollten, dennoch die volle Zahlung des Aufenthaltes verlangt.“ Der Konsumentenschützer weist unter anderem darauf hin, dass wenn man eine Reise aufgrund einer Covid-19-Infektion nicht antreten kann, dies unter das „Risiko in der eigenen Sphäre“ fällt. Hat man keine entsprechende Reiserücktrittsversicherung, muss man im Regelfall die Stornogebühr bezahlten. Kolba geht davon aus, dass diese in der Regel durch eine entsprechende Reiserücktrittsversicherung abgedeckt ist. Dennoch sollte man vor dem Abschluss abklären, ob Covid-19-Eigeninfektionen versichert sind, denn das ist noch immer nicht bei allen Anbietern der Fall. Wenn aber vor Ort die Gefahr sich mit Covid-19 zu infizieren hoch ist und es unter Umständen entsprechende Reisewarnungen gibt, dann wäre das ein Grund für einen kostenlosen Rücktritt vom Vertrag, so Kolba. „Doch da gibt es einen Haken: Wenn die Situation vorhersehbar war – und wir fürchten das würden die Gerichte so sehen – dann gibt es keinen Wegfall der Geschäftsgrundlage und auch keinen kostenlosen Rücktritt“. Die Empfehlung des VSV-Obmanns lautet: „Wir empfehlen

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Aer Lingus bringt Langstrecke nach Shannon zurück

Über einen längeren Zeitraum hinweg war es unklar, ob Aer Lingus wieder Langstreckenflüge ab Shannon anbieten wird. Der UK-Ableger Manchester sollte diese Basis eigentlich ersetzen, aber nun entschied man sich anders und kündigt 16 Transatlantik-Ziele ab der irischen Stadt an. Eingesetzt werden sollen überwiegend Maschinen des Typs Airbus A321neoLR. Der „Comeback“-Flug ist für den 10. März 2022 angekündigt. Dieser soll als EI 135 nach Boston führen. Nach und nach soll das Langstreckennetzwerk ab Shannon hochgefahren werden. Derzeit ist geplant, dass auch die Ziele New York JFK, Los Angeles, Chicago, San Francisco, Washington, Philadelphia, Seattle und Toronto im ersten Schritt reaktiviert werden sollen. „Dies ist ein ehrgeiziger Zeitplan für den Sommer 2022 und ein wichtiger Schritt für die Fluggesellschaft und das Land, wenn wir Irland wieder mit der Welt verbinden. Aus unserer Kundenrecherche wissen wir, dass die Iren sehr daran interessiert sind, wieder zu fliegen, und wir freuen uns auf jeden Fall, sie wieder an Bord begrüßen zu dürfen“, erklärt Reid Moody, Chief Strategy and Planning Officer bei Aer Lingus.

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Codeshare: ITA Airways und Air Malta arbeiten zusammen

Alitalia und Air Malta haben schon seit vielen Jahren im Rahmen von Codeshare-Abkommen zusammengearbeitet. Dies wird nun mit dem Nachfolger ITA Airways fortgeführt. Ein entsprechender Vertrag wurde bereits unterzeichnet. Das Codesharing zwischen Air Malta und dem Alitalia-Nachfolger soll am 31. Oktober 2021 in Kraft treten und in erster Linie Umstiege in Rom-Fiumicino, Mailand-Linate und Luqa erleichtern. In einer Medienerklärung gehen die beiden Fluggesellschaften davon aus, dass die Kooperation den beiderseitigen Tourismus ankurbeln wird und auch Geschäftsreisenden eine bessere Konnektivität bieten wird.

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Comeback: Easyjet reaktiviert Berlin-Köln/Bonn

Im Nachgang der Air-Berlin-Pleite übernahm Easyjet viele Strecken ab Berlin-Tegel. Um die Slots halten zu können, griff man damals auch auf Wetlease-Gerät, beispielsweise von Smartlynx und WDL zurück. Nun soll es ab dem BER wieder zum Comeback im innerdeutschen Verkehr kommen. Die Corona-Pandemie führte dazu, dass die von Easyjet Europe durchgeführten Flüge innerhalb Deutschlands – abgesehen von Berlin-Sylt – auf unbestimmte Zeit ausgesetzt wurden. Zuvor hatte man beispielsweise Berlin (Tegel)-Stuttgart und Berlin (Tegel)-Köln/Bonn im Angebot. Am BER hatte man es bislang – abgesehen von Sylt – noch nicht gewagt wieder innerdeutsch zu fliegen. Das soll sich mit dem 1. Dezember 2021 ändern, denn dann sollen die Airbus-Jets des orangefarbenen Billigfliegers wieder bis zu zweimal zwischen Berlin (BER) und Köln/Bonn fliegen. Derzeit sind 12 Umläufe pro Woche geplant. Die Nachfrage wird der Carrier wohl sehr genau beobachten, denn es ist noch nicht entschieden, ob die anderen innerdeutschen Routen, beispielsweise Berlin-Stuttgart, reaktiviert werden.

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Wien geht mit neuen Destinationen in den Winterflugplan

In der Winterflugplanperiode 2021/22 gibt es am Flughafen Wien-Schwechat wieder fast 90 Prozent des Destinationsangebots, das es „vor Corona“ gab. Auch einige Neuaufnahmen, darunter Akaba und Banja Luka, wagen die Fluggesellschaften. Neben neuen Destinationen und Frequenzaufstockungen bieten einige Airlines auch wieder Verbindungen an, die aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt wurden: Austrian Airlines nimmt neu Cancún in Mexico auf und bietet mit Malé auf den Malediven und Mauritius im Indischen Ozean drei sonnige Fernreiseziele, um der kalten Jahreszeit zu entfliehen. Wizz Air und Ryanair erweitern ihr Streckennetz ab Wien um insgesamt 13 Ziele. Mit Verbindungen zurück in Wien sind Aegean, Air Cairo, Corendon Airlines, Jet2, Pegasus Airlines, Sunexpress, Transavia France und Volotea. Auch Toronto mit Air Canada, Addis Abeba mit Ethiopian Airlines, Abu Dhabi mit Etihad und Dschidda mit Saudia sind im Winter ab Wien erreichbar. Der Flughafen Wien deckt mit 150 Destinationen im Winterflugplan 2021 bereits fast 90 Prozent des Vorkrisenangebots (172 in 2019) ab. „Der Winterflugplan stimmt vorsichtig optimistisch, das Destinationsangebot ab Wien wächst. Im heurigen Winter sind rund 90 Prozent der vor der Krise verfügbaren Reiseziele wieder direkt erreichbar und darunter sogar neue Destinationen wie Cancún, Abu Dhabi, Akaba, Banja Luka und Lappeenranta in Finnland. Die Planungen und Ankündigungen der Airlines geben uns auch Hoffnung für 2022: Mit Start des nächsten Sommerflugplans im Frühjahr 2022 erwarten wir eine deutliche Erholung bei den Passagierzahlen“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Austrian Airlines baut Langstrecke wieder aus Derzeit werden ab Österreichs größtem Flughafen 150 Nonstop-Destinationen angeboten. In der Winterflugplanperiode

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