Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Ferienzeit: Deutsche Flughäfen im Aufwind

Die deutschen Verkehrsflughäfen konnten während der 12-wöchigen Ferienzeit doppelt so viele Passagiere abfertigen wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Allerdings lag man deutlich unter der Leistung, die man im Jahr 2019 erzielen konnte. Vom 19. Juni bis 12. September 2021 nutzten 28,6 Millionen Reisende (an+ab) einen deutschen Flughafen als Start- oder Zielpunkt für ihre wohlverdienten Ferien. Das ist ein Plus von 14,9 Millionen Passagieren während der Sommerferienzeit gegenüber 2020. Gegenüber dem Vorkrisenniveau von 2019 wurde etwas mehr als die Hälfte der Passagiere (52 Prozent) erreicht. Noch bei der Vorlage der ADV-Halbjahresbilanz lag der Rückgang des Luftverkehrs für die ersten 6 Monaten 2021 im Vergleich zu 2019 bei 86 Prozent. Es wurden so wenig Passagiere wie zuletzt im Jahr 1971 registriert. „Nach monatelangen Corona-Einschränkungen waren sowohl Hoffnung als auch Vorfreude an den Flughäfen für die Sommersaison groß“, so ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel. „Die Menschen wollen wieder Flugreisen wahrnehmen, trotz der sich häufig verändernden Reisebestimmungen, die die Pandemielage mit sich bringt. Positiv ist, dass die Reisenachfrage nach dem Ferienende nicht signifikant zurückgeht. Anhand der Buchungszahlen ist davon auszugehen, dass sich das aktuell gute Niveau im Oktober fortsetzt. Mit dem Ende der Urlaubszeit kommt auch die Geschäftsreisenachfrage wieder zurück“.

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La Compagnie verschiebt Starts in Mailand und Tel Aviv

Die französische Fluggesellschaft La Compagnie verschiebt die Starts auf den Flughäfen Tel Aviv und Mailand-Malpensa. Die Nonstop-Flüge ab der italienischen Metropole sollen erst ab 27. März 2022 bedient werden. Ursprünglich kündigte La Compagnie an, dass ab 29. November 2021 fünf wöchentliche Umläufe zwischen Mailand-Malpensa und New York Newark bedient werden sollen. Dieser Termin hält nicht, sondern der Erstflug soll am 27. März 2022 durchgeführt werden. Eine nähere Begründung für die Entscheidung nannte die französische Airline nicht. Ebenso betroffen sind die Flüge auf der Strecke Tel Aviv-New York Newark via Paris-Orly. Diese hätten eigentlich durchgehend in der gesamten Sommerflugplanperiode 2021 angeboten werden sollen. Nun ist der Start für den 6. Dezember 2021 geplant. Vorerst sollen zwei Rotationen pro Woche durchgeführt werden. Der Aufenthalt in Paris-Orly beträgt jeweils rund 1,5 Stunden. La Compagnie ist eine französische Fluggesellschaft, die sich in Orly und Nizza auf die Durchführung von Langstreckenflügen spezialisiert hat. Der Carrier setzt das Muster Airbus A321LR in reiner Business-Class-Bestuhlung ein. In der Vergangenheit flog man auch mit Boeing 757.

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Icelandair kündigt achtstündige B737-Max-8-Flüge an

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair schickt ihre Maschinen des Typs Boeing 737 Max 8 auf die Langstrecke: Der Carrier beabsichtigt ab 9. Oktober 2021 mit diesem Muster zwischen Keflavik und Portland zu fliegen. Reisezeit: Acht Stunden. Punktuell kam dieser Maschinentyp bereits auf USA-Flügen zum Einsatz, jedoch werden diese momentan vorranging mit Boeing 757 und 767 bedient. Der zuerst genannte Typ wird mittelfristig die Flotte verlassen. Icelandair plant nahezu alle 757-Strecken schrittweise auf Boeing 737 Max 8 umzustellen. Ab 9. Oktober 2021 wird man regulär auf der achtstündigen Strecke Keflavik-Portland fliegen. Endgültig entschieden hat sich die isländische Fluggesellschaft hinsichtlich eines Nachfolgers für die Boeing 757 noch nicht, denn man hat einige Destinationen im Netzwerk, die außerhalb der Reichweite der B737 Max 8 liegen. Icelandair evaluiert in diesem Zusammenhang sowohl größere Varianten der Max als auch den Airbus A321LR/XLR.

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Smartwings stationiert drei Flugzeuge in Las Palmas

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings wird im Oktober 2021 eine Winter-Basis in Las Palmas betreiben. Von dort aus sollen Charterflüge nach Helsinki, Belgrad, Tallin, Sofia, Bodø, und Tromsø bedient werden. Zusätzlich werden von Deutschland und der Schweiz aus im Veranstalterauftrag Las Palmas und Fuerteventura angeflogen. Die temporäre Basis auf der Kanaren-Insel soll bis vorläufig Ende April 2022 betrieben werden. Eine mögliche Fortführung hängt von der Auftragslage ab, denn diese Routen sind Vollcharter und werden daher nicht auf eigene Rechnung geflogen. Ab der Schweiz und Deutschland sollen insgesamt neun Airports mit Las Palmas und Fuerteventura verbunden werden. Weiters werden Heraklion und Rhodos angesteuert. Unter Berücksichtigung des Umstands, dass Smartwings bereits vor einiger Zeit kommuniziert hatte, dass man zahlreiche Ziele in der Slowakei, in Tschechien, Polen und Frankreich mit den kanarischen Inseln verbinden wird, wird die neue Basis mit drei Maschinen ausgestattet.

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USA: DOT weist Condor-Beschwerde ab

Die deutsche Ferienfluggesellschaft versuchte in den Vereinigten Staaten von Amerika gegen das geplante Codesharing zwischen Eurowings Discover und anderen Mitgliedern der Lufthansa Group vorzugehen. Die Eingabe war nicht erfolgreich. Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ zitiert das U.S.-amerikanische Department of Transportation dahingehend, dass dieses keinen Nachteil für U.S.-amerikanische Konsumenten sieht. Condor hatte unter anderem argumentiert, dass eben diese benachteiligt werden könnten. Der Ferienflieger und seine einstige Konzernmutter Lufthansa liefern sich seit längerer Zeit eine juristische Schlacht, die ihren Ursprung darin hatte, dass der Kranich einen uralten Vertrag über Zubringerflüge aufkündigen wollte. Condor hatte mit der jüngsten Beschwerde beim DOT keinen Erfolg, so dass der konkurrierende Konzern auch die Codes von Austrian Airlines, Brussels Airlines, Swiss und Lufthansa auf die Eurowings-Discover-Flüge legen kann. Dies setzt voraus, dass auch in Europa die entsprechenden Bewilligungen erteilt werden.

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Edelweiss fliegt für Alfa-Romeo-Formel-1-Team

Der Ferienflieger Edelweiss fungiert künftig als offizieller Airline-Partner des Alfa-Romeo-Formel-1-Teams. Der Carrier wird den Rennstall bei seinen Flügen zu Rennzielen in Europa und der Welt unterstützen. Es handelt sich um eine Kooperation zweier schweizer Unternehmen, denn hinter das Traditionsteam Sauber tritt seit einiger Zeit aufgrund eines langfristigen Titel-Sponsoringvertrags als Alfa Romeo an. Der Sitz ist weiterhin in Hinwil im Kanton Zürich.  “Edelweiss ist ebenso einzigartig in der Schweiz wie das Team Alfa Romeo Racing Orlen. Wir tragen mit Stolz Schweizer Werte wie Qualität, Zuverlässigkeit und Präzision in die ganze Welt. Und wir fühlen uns geehrt, dass wir das Team Alfa Romeo Racing Orlen in Zukunft an die unterschiedlichsten Rennstrecken der Welt fliegen dürfen. Wir werden alles dafür geben, damit das Team jeweils entspannt an den Zieldestinationen ankommt, damit es an der Rennstrecke Bestleistungen abliefern kann. Ich freue mich über diese spannende Partnerschaft, welche die moderne Schweiz mit der Welt verbindet”, so Patrick Heymann, CCO von Edelweiss.

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Stadt und Land ersetzen Nürnberg die Corona-Vorhaltekosten

Der bayerische Flughafen Nürnberg erhält seitens des Landes und der Stadt die Vorhaltekosten, die man während dem ersten Lockdown hatte, kompensiert. Konkret erhält der Airport für den Zeitraum von März bis Juni 2020 einen finanziellen Zuschuss. Als systemrelevante Infrastruktureinrichtung blieb der Flughafen unter anderem für Rückholflüge, Beförderung von Erntehelfern, medizinische Notfälle und Corona-Patiententransporte sowie wichtige Frachtflüge rund um die Uhr an sieben Tage pro Woche geöffnet. Als Kompensation für die Vorhaltekosten in diesem Zeitraum überreichten Kerstin Schreyer, Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, und Marcus König, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, jetzt die Zuwendungsbescheide der Anteilseigner. „Unser Flughafen hat sichergestellt, dass während des Shutdowns die Menschen und die Wirtschaft der Metropolregion Nürnberg nicht von essentiellen Warentransporten abgeschnitten waren und medizinische Hilfsflüge jederzeit möglich blieben. Damit leisteten wir unseren Beitrag zur Bewältigung der Coronakrise”, so NUE-GEschäftsführer Michael Hupe. Zwar blieb das Terminal im ersten Halbjahr 2020 weitgehend verwaist, hinter den Kulissen jedoch lief der Betrieb weiter. Im Rahmen der öffentlichen Daseinsvorsorge wurde der Flughafen durchgehend offen gehalten, damit die Metropolregion für notwendige Rettungs-, Ambulanz- und Frachtflüge erreichbar blieb. So wurden zunächst Rückholflüge für im Ausland befindliche Reisende abgewickelt. Es folgten Frachtflüge, die beispielsweise Desinfektionsmittel und medizinische Ausrüstung geladen hatten. Hinzu kamen medizinische Flüge, die u.a. Corona-Patienten transportierten. Der Bund sowie die Anteilseigner des Airport Nürnberg, der Freistaat Bayern und die Stadt Nürnberg, übernehmen die entstandenen Vorhaltekosten in Höhe von rund 14 Millionen Euro je zur Hälfte. Der Airport Nürnberg ist einer von 12 Flughäfen, für die auch der Bund aufgrund seiner verkehrspolitischen

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Austro Control lädt zum Online-Bewerbertag ein

Die österreichische Flugsicherung Austro Control hält ihren traditionellen Bewerbertag heuer online ab. Am 29. September 2021 können sich Personen, die sich für den Beruf Fluglotse interessieren, virtuell informieren und gleich bewerben. Im Rahmen des Online-Rundgangs werden die Lotsen im Tower, in der An- und Abflugkontrolle oder im Area Control Centre besucht und so wird ein Einblick in die Tätigkeit der Flugsicherung gegeben. Gespräche über die Ausbildung und den Berufsalltag runden das Programm des Online-Recruiting-Days ab. Fluglotsinnen und Fluglotsen sind verantwortlich für die Sicherheit im österreichischen Luftraum. Sie geben Flugroute und Flughöhe vor, erteilen die Starterlaubnis, geben die Freigabe zur Landung und sorgen dafür, dass Flugzeuge sich nie zu nahe kommen. Wer sich diesen herausfordernden und abwechslungsreichen Job zutraut, hat am 29. September wieder online die Möglichkeit, sich direkt bei Austro Control zu informieren. „Unser Austro Control Online-Recruiting-Day ist die beste Gelegenheit, den Beruf der Fluglotsin und des Fluglotsen näher kennenzulernen.  Die Luftfahrt ist faszinierend, und der Job verbindet eine abwechslungsreiche, verantwortungsvolle Tätigkeit mit einer ausgewogenen Work Life Balance. Ich freue mich ganz besonders, dass zuletzt bereits die Hälfte all jener, die die Aufnahme als Trainee bei uns geschafft haben, Frauen waren. Daher geht mein Apell ganz besonders an alle Maturantinnen, die auf der Suche nach einer beruflichen Herausforderung sind: einfach für den Online-Recruiting-Day anmelden, mit dabei sein, Fragen stellen, sich umfassend informieren und dann gleich als Fluglotsin bewerben!“, sagt Austro Control Geschäftsführerin Valerie Hackl. Gesucht werden Maturantinnen und Maturanten, die über ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen, gerne im Team arbeiten

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Umfrage: Mehrheit der Europäer hat konkrete Reisepläne

Eine Umfrage des Dachverbands der europäischen Tourismusmarketingorganisationen, European Travel Commission, hat ergeben, dass rund 70 Prozent der Europäer bis Ende 2022 eine Reise antreten wollen. Mit 53 Prozent will die Mehrheit ins europäische Ausland. Etwa ein Drittel gab an, dass man den Urlaub im eigenen Land verbringen will. 17 Prozent sagten, dass man zu Hause bleiben will und derzeit keine Reisepläne hat. Etwa 15 Prozent wissen noch nicht was sie machen wollen. Interessant ist auch, dass rund 54 Prozent der Umfrageteilnehmer erklärten, dass sie sich aufgrund der Covid-Impfungen hinsichtlich Reisepläne optimistisch zeigen. 57 Prozent halten die EU-Impfzertifikate für eine deutliche Erleichterung.

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Fiji-Inseln vor Tourismus-Comeback

Die Fiji-Inseln wollen sich gegen Jahresende wieder für vollständig geimpfte Touristen öffnen. Derzeit arbeitet das Tourismusministerium mit den Hoteliers an einem Konzept für das Comeback des für den kleinen Staat so wichtigen Wirtschaftszweigs. „Bis heute haben fast 100% der impfbaren erwachsenen Bevölkerung Fijis die erste Impfung mit einem COVID-19-Impfstoff erhalten und über 60% der Einwohner von Fiji sind vollständig geimpft, was sehr positive Anzeichen dafür ist, dass Fiji bereit und vorbereitet ist“, erklärt Brent Hill, Chef von Tourism Fiji. Derzeit würden die Vorbereitungen für den Neustart der Touristik auf Hochtouren laufen. Mit einer offiziellen Ankündigung seitens der Regierung wird für die nächsten Wochen gerechnet. Hinter den Kulissen wird um die Einreisebedingungen für Urlauber verhandelt. Als fix gilt, dass man nur vollständig geimpft ohne Quarantäne einreisen darf. Ob zusätzliche PCR-Tests notwendig sind, ist noch offen. Tourism Fiji setzt sich jedenfalls dafür ein, dass die Einreise möglichst einfach gestaltet wird.

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