Amely Mizzi

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Amely Mizzi

D-ABTL: Lufthansa holte letzte B747-400 aus Twente zurück

Lufthansa hat am Montag mit der D-ABTL die letzte in Enschede-Twente abgestellte Boeing 747-400 ausgeflogen. Damit endet auch ein kurioses Kapitel, denn um die Genehmigungen für die Starts musste der Konzern ringen. Hintergrund ist, dass der Twente Airport als Endstation für viele Flugzeuge gilt. Für das Muster Boeing 747 hat man zwar die Zulassung für Landungen, jedoch nicht für Starts. Das wurde zum Zeitpunkt des Long Time Storage nicht wirklich berücksichtigt. Die Folge daraus war, dass Sondergenehmigungen eingeholt werden mussten und die niederländischen Behörden diese zunächst verweigert haben. Der Kranich-Konzern hatte sechs Boeing 747-400 auf diesem Airport geparkt. Diese wurden nach einer regelrechten Seifenoper zwischen Flughafen und den Behörden dann nach und nach ausgeflogen. Lufthansa setzt diesen Maschinentyp wieder kommerziell ein.

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Nach USA-Ankündigung: Lufthansa verzeichnet viele Neubuchungen

Die Lufthansa Group sieht sich angesichts der bevorstehenden Öffnung der USA für vollständig geimpfte EU-Bürger optimal vorbereitet. In einer Aussendung verweist man unter anderem darauf, dass die Firmengruppe bereits jetzt 17 Destinationen in den Vereinigten Staaten ansteuert. Kurz nach der Ankündigung habe man einen “sprunghaften Anstieg der Buchungen um 40 Prozent” verzeichnet. Die neuen Richtlinien erlauben US-Reisenden, die vollständig mit von der WHO zertifizierten Impfstoffen geimpft sind sowie einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als drei Tage sein darf, ab November 2021 die uneingeschränkte Einreise an. „Die angekündigte Rücknahme von Reiserestriktionen in die USA stellt nicht nur für unsere Airlines einen großen Schritt aus der Krise dar, sondern sie ist auch eine hervorragende Nachricht für die transatlantische Partnerschaft. Ab November können sich Familien und Freunde endlich wiedersehen und Geschäftspartner ihre Beziehungen wieder persönlich weiterentwickeln. Zusammen mit der beschlossenen Kapitalerhöhung zur vorzeitigen Rückzahlung der staatlichen Stabilisierung erfolgten innerhalb von 24 Stunden zwei wesentliche Weichenstellungen für den Weg aus der Krise und den nachhaltigen Erfolg der Lufthansa”, erklärt Konzernchef Carsten Spohr. Das Flugangebot zwischen Europa und den USA wurde in den vergangenen Monaten kontinuierlich auf über 200 wöchentlichen Verbindungen zu 17 US-Zielen ausgebaut. Rechtzeitig zu der Öffnung im November haben Reisende damit ein umfangreiches Flugangebot zur Auswahl, das im Bedarfsfall auch kurzfristig noch erweitert werden kann.

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Großbestellung: Airbus und Air Asia erzielen Einigung

Der Flugzeugbauer Airbus und die aufgrund der Coronapandemie angeschlagene Air Asia Group konnten sich über Preise und Liefertermine einigen. Dabei kommt der Hersteller dem Kunden entgegen und kann so verhindern, dass mehrere Großbestellungen wegbrechen. Offiziell wollen sich die beiden Vertragspartner zu einem Bericht von Reuters, der sich auf mit der Sache vertraute Personen bezieht, nicht kommentieren. Es gilt allerdings als höchstwahrscheinlich, dass eine Einigung erzielt werden konnte. Für Airbus standen Großbestellungen über rund 400 Flugzeuge auf dem Spiel. Im Vorfeld stellte Air Asia die Anzahlungen, die je nach Baufortschritt geleistet werden müssen, ein. Dies brachte die Airbus-Konzernführung regelrecht auf die Palme. Man vergab Lieferslots an andere Kunden, darunter auch Condor. Laut Reuters konnte nun ein Deal, der 13 A320neo, 379 A321neo und 76 A330-900 umfasst, geschlossen werden. Air Asia wird die Bestellungen deutlich später übernehmen und Airbus kommt dem angeschlagenen Konzern sowohl bei den Preisen als auch bei den Zahlungsmodalitäten entgegen.  Damit konnte der Flugzeugbauer einen Totalausfall der Großbestellung abwenden.

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Einreise: Tunesien rudert bei Kinder-Testpflicht zurück

Erst vor wenigen Tagen überraschte Tunesien mit der Einreiseauflage, dass Kinder ab zwei Jahren einen negativen PCR-Test vorlegen müssen. Nun rudert man wieder zurück und hebt das Alter wieder auf 12 Jahre an. Vollständig Geimpfte sind von der Quarantäne ausgenommen. Tunesien schreibt nun vor, dass sämtliche Einreisenden ab 12 Jahren einen negativen PCR-Test, der einen QR-Code aufweisen muss, vorzulegen haben. Dieser darf zum Zeitpunkt des Check-ins bei der Fluggesellschaft maximal 72 Stunden alt sein. Weiters ist ein elektronisches Einreiseformular auszufüllen und doppelter Ausfertigung unterschrieben mitzunehmen. Bei der Einreise nimmt man eine Temperaturkontrolle (“Fiebermessen”) vor und behält sich das Recht vor stichprobenartige Schnelltests vorzunehmen. Fällt dieser positiv aus, so hat man sich auf eigene Kosten in ein Quarantänehotel zu begeben. Vollständig Geimpfte müssen – unabhängig davon, ob Pauschal- oder Individualreise – nicht mehr in Quarantäne. Ist man nicht vollständig gegen Covid-19 geimpft und ein Individualreisender, so ist eine zehntägige Absonderung abzutreten. Von dieser kann man sich frühestens nach sieben Tagen freitesten. Davon ausgenommen sind alleinreisende Minderjährige sowie Kinder in Begleitung ihrer vollständig geimpften Eltern. Diese müssen keine Hotelquarantäne antreten.

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Salzburg vor starkem Winter-Comeback

Für den Salzburger Flughafen ist das Wintergeschäft traditionell besonders wichtig, denn in der kalten Jahreszeit macht Österreichs zweitgrößter Airport den Löwenanteil des Jahresumsatzes. Im Vorjahr war das Schi-Geschäft aufgrund der Corona-Pandemie ein regelrechter Totalausfall. Nun haben zahlreiche Airlines ihre Winterpläne vorgestellt. Besonders stark ist das Angebot ab dem Vereinigten Königreich nach Salzburg. Mit London-City und Southampton legt British Airways zwei neue Strecken auf. Auch ab London-Heathrow fliegt das IAG-Konzernmitglied wieder in die Mozartstadt. Ryanair wird ab London-Stansted und neu auch am Manchester nach Salzburg fliegen. Jet2 bringt Newcastle und Bristol neu an den Start. Weiters fliegt dieser Carrier auch ab Birmingham, Edinburgh, East Midlands und ab weiteren UK-Airports in die Mozartstadt. Aus Keflavik kommend gibt es heuer sogar zwei Anbieter, denn Icelandair und die neu gegründete Play bieten ihre Flugdienstleistungen an. Tarom nimmt eine Verbindung von/nach Bukarest auf. Air Alsie wird ab Feber 2022 unter der Marke Lübeck Air wieder von/nach Lübeck fliegen. Easyjet reaktiviert Hamburg und Berlin Transavia hat heuer die Ziele Rotterdam, Eindhoven und Amsterdam ab Salzburg angekündigt. Flydubai wird weiterhin ab Dubai in die Mozartstadt fliegen. Eurowings steuert mehrmals pro Woche Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Köln/Bonn an. Lufthansa hat Frankfurt am Main im Angebot. Easyjet wird wieder Hamburg und Berlin ansteuern.  Turkish Airlines hält die Hub-Anbindung an Instanbul aufrecht. Weiters wird es ab Salzburg diverse Outgoing-Charter, darunter Teneriffa, Gran Canaria und Hurghada, geben. Es ist davon auszugehen, dass in den nächsten Wochen und Monaten noch weitere Incoming-Charter aufgelegt werden. „Unsere Mannschaft am Flughafen ist bestens für den

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Wien: ANA-Comeback hängt weiter in der Warteschleife

Die japanische All Nippon Airways verschiebt das Comeback auf dem österreichischen Flughafen Wien erneut nach hinten. Nach mehreren Verschiebungen wollte man mit Beginn der Winterflugplanperiode 2021/22 die Tokio-Strecke reaktivieren. Der Termin erneut nicht. Seit dem Beginn der Coronapandemie in Europa pausiert die ANA-Route. Wiederholt wurden Zeitpunkte für die Reaktivierung nach hinten verschoben. Maßgeblich sind dabei die vergleichsweise harten Einreise- und Quarantänebestimmungen in Japan. Diese sind für Nicht-Staatsbürger quasi nicht erfüllbar. Ein Vertreter der All Nippon Airways erklärte gegenüber Aviation Direct, dass sich die Frage, ob die Wien-Strecke wieder aufgenommen wird, gar nicht stellen würde. Es gehe eher um das “wann”. Man hofft darauf, dass Japan die Reiseregeln lockert. Momentan plant ANA ab Jänner 2022 zwischen Tokio und Wien zu fliegen. Zunächst plant man mit drei wöchentlichen Umläufen, die an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Sonntag durchgeführt werden sollen. Eine hundertprozentige Garantie, dass dieser Termin halten wird, kann der Carrier aber nicht geben. Vieles hängt auch weiterhin von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einreise- und Quarantänebestimmungen ab. Daher gilt es weiterhin das ANA-Comeback auf Österreichs größtem Flughafen abzuwarten.

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Norwegen: Flyr kündigt drei neue Strecken an

Das norwegische Airline-Startup Flyr hat drei Routen, die ab Oslo bedient werden sollen, vorgestellt. Dabei handelt es sich um Kopenhagen, Paris und Rom. Die Ziele sollen mit Boeing 737-800 bedient werden. Innerhalb Norwegens hat man Bergen, Bodø, Harstad/Narvik, Tromsø und Trondheim im Programm. International steuert Flyr bislang Nizza, Alicante und Malaga an. In Rom wird der Carrier den Flughafen Fiumicino nutzen und in Paris Charles de Gaulle. Der Carrier will in den nächsten Wochen zahlreiche Routen für den Sommerflugplan 2022 ankündigen. Die Flotte der jungen Fluggesellschaft besteht derzeit aus drei Boeing 737-800. Diese tragen die Registrierungen LN-FGA, LN-FGB und LN-DYI. Das durchschnittliche Alter der Maschinen beträgt 9,3 Jahre.

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Air Malta will Gatwick, Madrid und Moskau reaktivieren

Die staatliche Air Malta beabsichtigt ab 27. März 2022 die Destinationen London-Gatwick, Madrid und Moskau-Sheremetyevo zu reaktivieren. Teilweise sollen diese hochfrequent bedient werden. Gatwick will Air Malta täglich anfliegen. Nach Madrid soll es zunächst dreimal pro Woche gehen. In die russische Hauptstadt sind zwei wöchentliche Umläufe geplant. Der Flughafen London-Heathrow soll im Sommerflugplan 2022 bis zu 15 Mal pro Woche angesteuert werden. Insgesamt plant Air Malta für den Sommer 2022 pro Woche rund 250 Flüge zu 20 Destinationen. „Wir arbeiten hart an einem ehrgeizigen Flugplan, der unsere feste Überzeugung zeigt, dass Reisen und Tourismus im nächsten Jahr wieder anziehen werden. Wir planen, unsere Kapazität, die wir im kommenden Winter betreiben werden, effektiv zu verdoppeln. Es ist ein starkes Engagement von Air Malta gegenüber dem reisenden Publikum und der Branche. Unser Fokus wird weiterhin auf unseren europäischen Kernmärkten liegen“, so Chairman David G. Curmi.

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UK lockert die Einreiseregeln für Geimpfte

Mit Wirksamkeit zum 4. Oktober 2021 lockert der UK-Landesteil England die Einreisebestimmungen für Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Die Vorlage eines negativen PCR-Tests entfällt dann, aber nur dann, wenn man aus Ländern, die „Green“ oder „Amber“ eingestuft sind. Die Vornahme eines Coronatests am zweiten Tag nach der Einreise soll weiterhin bleiben. Gelockert wird hier, dass anstatt PCR nun auch Antigen-Schnelltests akzeptiert werden. Voraussetzung ist aber, dass man vollständig gegen Covid-19 geimpft ist und das Vakzin im Vereinigten Königreich zugelassen ist. Unverändert bleiben die Bestimmungen für Personen, die aus roten Ländern einreisen wollen. Unabhängig davon, ob man geimpft ist oder nicht: Eine kostenpflichtige Hotelquarantäne ist anzutreten. Weiters sind mehrere PCR-Tests zu absolvieren. Bei der Einreise muss ebenso ein negativer Befund vorgelegt werden.

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Utair meldet Flotte teilweise nach Russland um

Bei der russischen Fluggesellschaft Utair bekommen zahlreiche Maschinen neue Registrierungen. Hintergrund ist, dass entschieden wurde, dass man sämtliche Flugzeuge, die sich im Eigentum befinden, künftig in Russland eintragen wird. Aus historischen Gründen heraus, aber auch um Einfuhrsteuern umgehen zu können, lassen russische Fluggesellschaften ihre westlichen Maschinen gerne in Irland und auf den Bermuda Inseln registrieren. Anfangs war der Hauptgrund dafür, dass die russische Luftfahrtbehörde nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion mit der Aufsicht über diese Maschinen überfordert war, weil man eben keine Erfahrung damit hatte. Leasinggeber haben auf die Registrierung außerhalb der Russischen Föderation gepocht. Hierzu auch der Hintergrund, dass das lokale Register einige Jahre nicht anerkannt wurde, so dass die Maschinen als unbeaufsichtigt gegolten hätten. Die Folge daraus: Enormer Wertverlust. Mittlerweile sind viele Jahre vergangen und die russische Zivilluftfahrtbehörde wird nicht nur anerkannt, sondern hat auch kompetentes Personal für westliche Typen aufgebaut. Dennoch registriert selbst die staatliche Aeroflot gerne in Irland und auf den Bermudas. Dadurch umgeht man vergleichsweise hohe Einfuhrsteuern für Fluggerät, das außerhalb der Russischen Föderation gebaut wurde. Das ist der Regierung schon länger ein Dorn im Auge. Daher hat man den Druck auf die Carrier massiv erhöht. Utair hat sich nun dazu entschieden, dass sämtliche Maschinen, die im Eigentum der Fluggesellschaft stehen, in das russische Register umgemeldet werden. Die Leasing-Maschinen bleiben im Ausland eingetragen. Somit ist nur ein kleiner Teil der Flotte betroffen, denn die überwiegende Mehrheit ist geleast.

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