Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Spanische Staatsbahn will Eurostar Konkurrenz machen

Die Eurostar-Züge, die durch den Kanaltunnel zwischen dem europäischen Festland und dem Vereinigten Königreich verkehren, könnten schon bald Konkurrenz von der spanischen Staatsbahn bekommen.  Tunnel-Betreiber Getlink bestätigte, dass es mit Renfe Gespräche gibt und will das Vorhaben ausdrücklich unterstützten. Dies würde nicht nur für mehr Wettbewerb sorgen, sondern auch für niedrigere Tarife für die Passagiere. Die Eurostar-Züge gelten derzeit als durchaus hochpreisig. Auch überlegt man die Gründung einer Leasinggesellschaft, die Wagenmaterial an weitere Betreiber vermieten könnte. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Betriebsaufnahme mindestens fünf, aber bis zu zehn Jahre dauern könnte. Eurostar ist eine Tochtergesellschaft der französischen Staatseisenbahnen. Diese plant die Fusionierung ihrer Töchter Eurostar und Thalys, um die Kosten senken zu können. Während der Corona-Pandemie sind die Fahrgastzahlen auf der Kanaltunnel-Strecke stark eingebrochen, was in erster Linie an den komplizierten Einreise- und Quarantänebestimmungen lag.

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Irland gewährt Start-Up Emerald Airlines Corona-Finanzhilfe

Die Regionalfluggesellschaft Emerald Airlines ist erst seit wenigen Tagen in der Luft, konnte jedoch eine millionenschwere Corona-Staatshilfe der irischen Regierung an Land ziehen. Diese wird über den Irish Strategic Investment Fund gewährt und beträgt rund sechs Millionen Euro.  Deutlich mehr bekommt Aer Lingus, denn der Carrier wird zusätzlich zu den Ende 2020 ausbezahlten 150 Millionen Euro weitere 200 Millionen Euro ausbezahlt bekommen. Zuletzt machte die IAG-Tochter im Jahr 2021 einen Verlust in der Höhe von 347 Millionen Euro. Weiters hat man eine Kreditlinie über 220 Millionen Euro, die ebenfalls über den ISIF abgewickelt wird. “Die Aufstockung der verfügbaren Fazilität des ISIF auf 350 Millionen Euro bietet zusätzliche Sicherheit und ist zusammen mit der Konzentration der Fluggesellschaft auf die Verbesserung unserer Kosteneffizienz und Wettbewerbsfähigkeit ein wichtiges Element bei der Planung unserer Erholung”, erklärt Finanzchefin Elizabeth Haun. Formell gewährt Irland die staatlichen Unterstützungen als Darlehen, jedoch weisen diese eine durchaus lange Laufzeit aus. Seitens Aer Lingus gibt man sich zuversichtlich, dass die Erholung der Luftfahrtbranche dieses Jahr in Schwung kommt. Allerdings gibt es zahlreiche Faktoren, die sich negativ auswirken könnten. Daher befinde man sich weiterhin mit der Konzernmutter IAG sowie dem ISIF in Gesprächen, um möglichen zusätzlichen Liquiditätsbedarf abdecken zu können. Start-up Emerald bekommt sechs Millionen Euro Etwas anders ist die Situation bei Emerald Airlines. Dieser Carrier nahm erst vor wenigen Tagen den Flugbetrieb auf. Man fliegt als Franchisenehmer unter der Marke Aer Lingus Regional auf eigene Rechnung. Auf manchen Strecken ist man auch als ACMI-Provider für die IAG-Tochter tätig. Man hat

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DHL bezieht 800.000 Liter SAF-Kraftstoff

Der Logistikkonzern DHL Express will innerhalb der nächsten fünf Jahre rund 800.000 Leiter nachhaltigen Flugkraftstoffs (SAF) beziehen. Dazu schloss man mit BP und Neste eine strategische Partnerschaft ab. In Kombination mit der bereits angekündigten Einführung des innovativen neuen Kraftstoffs im DHL-Netzwerk an den Flughäfen San Francisco (SFO), East Midlands (EMA) und Amsterdam (AMS) werden damit 50 Prozent des Ziels von DHL Express erreicht, bis 2026 zehn Prozent des Treibstoffbedarfs in der Luftfracht durch nachhaltige Kraftstoffe zu decken. Der Logistikdienstleister erwartet, dass sich mit der strategischen Kooperation über den gesamten Lebenszyklus des Flugkraftstoffs hinweg circa zwei Millionen Tonnen Kohlendioxid-Emissionen einsparen lassen – dies entspricht dem jährlichen Kohlendioxidausstoß von rund 400.000 Pkw DHL Express befördert in seinem globalen Netzwerk, das 220 Länder und Territorien umfasst, mehr als 480 Millionen eilige Dokumente und Sendungen pro Jahr. Vereinfacht ausgedrückt: Die rund 1.000 DHL-Flüge, die jährlich zwischen Cincinnati in den USA und dem Hub Leipzig mit Maschinen vom Typ Boeing 777 abgewickelt werden, könnten für die Dauer von zwölf Jahren vollständig mit den vereinbarten 800 Millionen Litern Bio-Kerosin betrieben werden  – eine 100-prozentige Nutzung des nachhaltigen Flugturbinenkraftstoffs unterstellt. Dies entspricht insgesamt 12.000 CO2-neutralen Langstreckenflügen. „Wir haben uns als weltweit führender Logistikdienstleister dazu verpflichtet, unseren Kunden umweltfreundliche und nachhaltige Lösungen anzubieten. Die wegweisenden SAF-Vereinbarungen mit bp und Neste sind ein bedeutender Schritt für die Luftfahrtbranche und unterstreichen einmal mehr die Ziele unseres Nachhaltigkeitsfahrplans“, sagt Frank Appel, CEO Deutsche Post DHL Group. „Die Verwendung nachhaltiger Flugkraftstoffe ist derzeit einer der wichtigsten Hebel in der Luftfahrt, um die

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Ab 27. März 2022: Friedrichshafen wieder normal geöffnet

Der deutsche Regionalflughafen Friedrichshafen wird ab 27. März 2022 wieder zu den normalen Betriebszeiten geöffnet sein. Die aufgrund der Corona-Pandemie eingeführte PPR-Regelung wird ab diesem Tag aufgehoben. In den letzten zwei Jahren gab es am Bodensee-Airport, wie auch an manchen anderen kleineren Airports, darunter beispielsweise Klagenfurt, Einschränkungen der Betriebszeiten. Diese wurden in erster Linie deshalb erlassen, weil die Nachfrage so gering war. Teilweise bestand auch Voranmeldepflicht. Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer des Flughafens dankt ausdrücklich den Piloten und Nutzern des Flughafens für ihre Flexibilität und ihr Verständnis aufgrund dieser Einschränkungen während der letzten zwei Jahre. Friedrichshafen ist somit wieder montags bis freitags von 06:00 Uhr Ortszeit bis 22:00 Uhr Ortszeit sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 09:00 Uhr Ortszeit bis 30 Minuten nach Sonnenuntergang, jedoch längstens 20:00 Uhr Ortszeit, für den Betrieb geöffnet.

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Portugal schreibt Azoren-PSO-Flüge neu aus

Für die Fluggesellschaften Sata und Azores Airlines könnte es nun eng werden, denn die Regierung von Portugal schreibt die PSO-Strecken zwischen dem Festland und den Azoren sowie Madeira neu aus. Das hat zur Folge, dass sich sämtliche EU-Carrier bewerben können. Bislang sind die subventionierten Azoren-Strecken fest in der Hand von Sata und ihrer Tochter Azores Airlines. Allerdings handelt es sich nicht bei allen Routen um PSO-Strecken, denn manche werden eigenwirtschaftlich betrieben. Auf diesen will der Konzern in den letzten Jahren fast ausschließlich Verluste eingeflogen haben. Ausgeschrieben sind nun Flugverbindungen zwischen dem Festland und den Azoren sowie zwischen den Azoren und Madeira, die nicht gewinnbringend betrieben werden können, jedoch für die Konnektivität der Inseln von Bedeutung sind. Bewerben kann sich jede Fluggesellschaft mit Sitz in der Europäischen Union, die die Voraussetzungen erfüllt. Für Sata und Azores Airlines ist dies durchaus problematisch, denn es besteht zumindest die theoretische Möglichkeit, dass man auf der einen oder anderen Strecke den Zuschlag verlieren könnte.

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Manchester muss Feuerwerleute für Gepäckhandling einsetzen

Normalerweise ist die Feuerwehr an Verkehrsflughäfen für die Brandbekämpfung zuständig. In Manchester wurden einige Mitarbeiter der Betriebsfeuerwehr gebeten im Bereich des Gepäck-Handlings mitzuhelfen.  Dieser Umstand führt auch zu Kritik, denn dadurch könnte die Einsatzfähigkeit beeinträchtigt werden. Das sieht man seitens der Manchester Airports Group gänzlich anders und verweist unter anderem darauf, dass man nicht nur Feuerwehrleute, sondern auch Beschäftigte aus anderen Bereichen des Unternehmens um Mithilfe gebeten habe. Man würde am Flughafen Manchester den “One-Team-Spirit” leben und daher helfen sich die einzelnen Divisionen gegenseitig. Weiters wurden Brandereignisse ohnehin sehr selten vorkommen. Allein in diesem Jahr ist es auf diesem Airport wiederholt zu Problemen im Bereich Gepäck-Handlung gekommen. Passagiere mussten zum Teil fünf Stunden und länger auf die Ausgabe ihrer Koffer warten. Hintergrund war unter anderem, dass es hinten und vorne an Personal gemangelt haben soll. Viele Beschäftigte sollen im Zuge der Corona-Pandemie gekündigt haben und sich anderweitig orientiert haben bzw. wurden vom Handling-Unternehmen abgebaut.  Der Flughafen Manchester erklärt auch, dass mit dem Einsatz von Mitarbeitern aus anderen Bereichen, so auch Feuerwehrleuten, die Wartezeiten für die Reisenden minimiert werden sollen. Man räumt jedoch auch ein, dass es nur ein Provisorium und keine Dauerlösung ist. Die Handling-Firmen befinden sich auf der Suche nach zusätzlichen Mitarbeitern.

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Neue Flybe hebt im April 2022 ab

Die neu gegründete Regionalfluggesellschaft Flybe beabsichtigt ab April 2022 den Flugbetrieb aufzunehmen. Den Verkauf von Flugscheinen hat man bereits über die Firmenhomepage begonnen. Schwerpunkte im Initial-Flugplan bilden die Bases am George Best Belfast City Airport und in Birmingham. Lange hat es gedauert, denn der Nachfolger der einst größten Regio-Airline des Vereinigten Königreichs musste im Vorfeld die eine oder andere Hürde überwinden. Überwiegend waren die Schwierigkeiten dem Insolvenzverfahren des Vorgängers geschuldet. Nun ist es aber so weit, denn im April 2022 will man an den Start gehen. Nebst Flügen, die von Birmingham und Belfast-City aus durchgeführt werden, hat der Carrier auch einige dezentrale Strecken im Programm. Beispielsweise will man zwischen Amsterdam und London-Heathrow fliegen. Auch von Southampton aus plant man die eine oder andere Strecke. Ab dem zuerst genannten Flughafen plant Flybe die nachstehenden Ziele anzusteuern: Birmingham (ab 13.04.2022, bis zu 28 Flüge pro Woche) Glasgow (ab 14.04.2022, bis zu 28 Flüge pro Woche) Leeds/Bradford (ab 28.04.2022, bis zu 21 Flüge pro Woche) London-Heathrow (ab 28.04.2022, zweimal täglich) Amsterdam (ab 28.05.2022, täglich) Edinburgh (ab 23.06.2022, bis zu 21 Flüge pro Woche) East Midlands (ab 07.07.2022, bis zu 14 Flüge pro Woche) Manchester (ab 07.07.2022, bis zu 28 Flüge pro Woche) Southampton (ab 28.07.2022, bis zu 14 Flüge pro Woche) Inverness (ab 25.08.2022, bis zu vier Flüge pro Woche) Aberdeen (ab 25.08.2022, bis zu vier Flüge pro Woche) Newcastle (ab 25.08.2022, täglich) Von der Homebase Birmingham aus plant Flybe die nachstehenden Ziele neu aufzunehmen: Brest (ab 09.07.2022, einmal wöchentlich) Avignon (ab 09.07.2022,

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Außerplanmäßige Zwischenlandung in Wien: Jet2 schmeißt Unruly PAX raus

Jet2-Flug LS895, durchgeführt mit dem Airbus A321 mit der Registrierung G-HLYF, musste am Montag auf dem Weg von Manchester nach Antalya eine außerplanmäßige Zwischenlandung auf dem Flughafen Wien-Schwechat einlegen. Unternehmensangaben nach befand sich an Bord ein so genannter Unruly PAX, der ausgeladen werden musste. Eine Frau verlor an Bord des Fluges offensichtlich den Verstand, lief durch die Kabine und brüllte wahllos Passagiere und Besatzungsmitglieder an. Sämtliche Versuche die Dame zu beruhigen hatten keinen Erfolg, so dass der Kapitän entschied eine Sicherheitslandung in Wien-Schwechat einzulegen. Dort wurde der Unruly PAX von der österreichischen Polizei abgeführt. Anschließend konnte Jet2 den Flug nach Antalya fortsetzen. Das Unternehmen erklärte auf Anfrage wie folgt: “Wir können bestätigen, dass der Flug LS895 von Manchester nach Antalya am Montagvormittag nach Wien umgeleitet wurde, damit ein störender Passagier ausgeladen werden konnte. Als familienfreundliche Fluggesellschaft haben wir eine Null-Toleranz-Politik gegenüber störendem Verhalten”. Der Airline war der Vorfall offensichtlich unangenehm, denn sämtliche Passagiere, die sich an Bord befanden, bekamen per SMS eine Entschuldigung geschickt: “Hallo, es tut uns leid, dass Ihr Flug aufgrund des störenden Verhaltens eines Mitreisenden nach Wien umgeleitet wurde. Wir arbeiten an einer Lösung, damit Sie so schnell wie möglich Ihren Weiterflug antreten können”.

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SunExpress geht mit 25 neuen Strecken in den Sommer 2022

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunExpress konnte im Vorjahr einen Gewinn in der Höhe von 59 Millionen Euro erzielen. Das Joint-Venture von Lufthansa und Turkish Airlines hatte rund sechs Millionen Passagiere bei einer Auslastung von 75 Prozent an Bord. „Die touristische Nachfrage über 2019-Niveau bestätigt, dass deutsche Urlauber sich nach wie vor auf die Türkei als sicheres, nahes und günstiges Reiseland verlassen. Mit täglichen Direktflügen ab 15 Abflughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bleibt SunExpress die führende Airline für Urlaubsflüge an die türkische Riviera und wird in 2022 kräftig in den Ausbau dieser Positionierung investieren”, so Airline-Chef Max Kownatzki. „Die derzeitige Buchungslage lässt auf einen starken Sommer schließen. Unser Ziel dieses Jahr neun Millionen Passagiere an Bord begrüßen zu dürfen, rückt damit in greifbare Nähe.“  Derzeit zieht die Ferienfluggesellschaft in Erwägung, dass die aus 47 Boeing-Mittelstreckenjets bestehende Flotte verstärkt werden könnte. Dabei kommen sowohl das Einmieten von Wetlease-Kapazitäten als auch die Einflottung zusätzlicher Flugzeuge in Frage. Auf SunExpress Deutschland kann man nicht mehr zurückgreifen, denn die einstige Konzernschwester wurde im ersten Coronajahr dicht gemacht. Carrier legt 25 neue Strecken auf Im gesamten Netz verzeichnet SunExpress im kommenden Sommer mit insgesamt 25 neuen Strecken und 16.250 zusätzlichen Flügen den bisher größten Streckennetz-Ausbau in ihrer Unternehmensgeschichte. Damit bietet SunExpress Nonstop-Flüge auf mehr als 175 Strecken von der Türkei zu 60 Destinationen in 30 Ländern. Im Sommer bietet SunExpress alleine insgesamt 33.000 Flüge nach Antalya, Izmir, Dalaman und Bodrum an. Größter internationaler Wachstumsmarkt für SunExpress ist Großbritannien, mit rund 40 wöchentlichen Direktverbindungen ab London-Gatwick,

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Deutschland: Flughafenverband ADV kritisiert Verdi-Streik heftig

Die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Verkehrsflughäfen kritisiert den neuerlichen Warnstreik, u dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hat, heftig. Dieser findet in Frankfurt, Berlin, Bremen, Hamburg, Hannover, Stuttgart, Düsseldorf und Köln/Bonn statt und wird nach Ansicht des ADV auf dem Rücken der Passagiere ausgetragen. Im Gegensatz zu anderen europäischen Staaten werden in Deutschland im Regelfall die Sicherheitskontrollen nicht von den Flughäfen selbst organisiert, sondern obliegen der Bundespolizei. Diese führt die “Siko” natürlich nicht selbst durch und beauftragt daher speziell zertifizierte Sicherheitsfirmen als Subunternehmer. Meistens beaufsichtigt mindestens ein uniformierter Beamte die Arbeit der sogenannten Luftsicherheitsassistenten In Frankfurt am Main kommt es – erstmalig in Deutschland – zu einer Änderung, denn dort darf der Flughafen die Kontrollen selbst durchführen. Derzeit befindet man sich in einer Übergangsphase. In anderen Ländern, beispielsweise in Österreich, muss die Kontrolltätigkeit vom jeweiligen Airportbetreiber selbst gestellt werden. Die Aufsicht darüber übt die lokal zuständige Landespolizeidirektion aus. Es gibt allerdings auch Staaten, in denen die Sicherheitskontrollen komplett von Behörden gestellt werden. In Deutschland besteht die Kernproblematik darin, dass die Siko-Mitarbeiter keine Spitzenverdiener sind und noch dazu die Jobs aufgrund des Umstands, dass die Bundespolizei bzw. das jeweils übergeordnete Regierungspräsidium regelmäßige Neuausschreibungen machen muss, nicht wirklich dauerhaft stabil. Aus Kreisen der Gewerkschaft ist immer wieder zu hören, dass es bei den Subunternehmern oftmals akuten Personalmangel gibt und die öffentliche Hand darauf wenig bis gar nicht reagiert. Die Folgen daraus: Starke Arbeitsbelastung für die Mitarbeiter und gegebenenfalls lange Wartezeiten für die Passagiere. ADV kann Streik nichts abgewinnen Die Forderung von Verdi ist eindeutig:

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