Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Ab 1. Oktober 2021: AUA reaktiviert Montreal-Flüge

Per 1. Oktober 2021 wird Austrian Airlines die Nonstop-Verbindung zwischen Wien und dem kanadischen Montreal reaktivieren. Hintergrund ist auch, dass vollständig Geimpfte seit 7. September 2021 in den nordamerikanischen Staat einreisen können. Vorerst sollen drei wöchentliche Umläufe mit dem Maschinentyp Boeing 767 angeboten werden. Zuletzt bediente die Airline die Route von April 2019 bis März 2020, bevor sie wegen der Corona-Pandemie ausgesetzt werden musste. “Nach über eineinhalb Jahren können wir Montreal endlich wieder in unser Destinationsportfolio aufnehmen. Wir freuen uns, unsere erfolgreiche Kooperation mit Air Canada weiterzuführen und unsere Heimatbasis in Wien zu stärken“, sagt Austrian Airlines CCO Michael Trestl. Seit dem 7. September können vollständig geimpfte Reisende mit einem PCR-Test ohne weitere Einschränkungen nach Kanada einreisen. „Es freut uns sehr, dass Kanada auf dem nordamerikanischen Subkontinent mit gutem Beispiel vorangeht und touristische Reisen erleichtert. Dank dieser Maßnahme können wir wieder Menschen rund um den Globus verbinden, egal ob Geschäftsreisende, Familien oder Reisende, die Neues mit uns entdecken wollen“, so CCO Michael Trestl. Auch bei Codeshare-Partner Air Canada sieht man die Wiederaufnahme der AUA-Langstreckenverbindung positiv. Dazu Mark Galardo, Senior Vice President, Network Planning and Revenue Management: „Mit großer Freude begrüßen wir Austrian Airlines zurück in Montreal. Vor allem in den Wintermonaten ist Wien mit seinen schönen Palästen und Weihnachtsmärkten eine einzigartige Destination. Darüber hinaus ermöglicht die langjährige Zusammenarbeit der beiden Fluggesellschaften den Passagieren in Wien eine nahtlose Verbindung zu wichtigen Zielen in Europa und im Nahen Osten“.

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Cargo: Leipzig erneut auf Rekordkurs

Der Flughafen Leipzig/Halle konnte über das gesamte Jahr gesehen den Frachtumschlag um 18,4 Prozent auf 1.025.187 Tonnen steigern. Damit knackte man erstmals in der Firmengeschichte die 1-Millionen-Tonnen-Marke bereits im August. Im jüngst abgelaufenen Monat dieses Jahres sind rund 125.505 Tonnen abgefertigt worden. Das entspricht einer Steigerung von 15,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 1,38 Millionen Tonnen Fracht umgeschlagen, ein neues Rekordergebnis. Die Zahl der Flüge im Frachtverkehr wuchs in den ersten acht Monaten des Jahres um 25,8 Prozent auf über 40.000. Insgesamt steuern über 80 Fracht-Airlines den Airport an und bedienen ein Streckennetz, das über 270 Ziele weltweit umfasst. Wöchentlich verzeichnet der Airport bis zu 1.300 Starts und Landungen im Frachtverkehr. Der Airport ist das weltweit größte Drehkreuz der DHL sowie das erste regionale Luftfrachtzentrum von Amazon Air in Europa. Damit ist der Airport eines der bedeutendsten Drehkreuze für Express- und E-Commerce-Sendungen.

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Marke Alitalia kommt in Kürze unter den Hammer

Der ursprüngliche Plan der italienischen Regierung war, dass der Alitalia-Nachfolger Ita einfach unter der Traditionsmarke fliegen soll. Genau so hat man es in der Vergangenheit schon öfters gemacht. Die EU-Kommission will aber, dass das Brand unter den Hammer kommt. Das wird jetzt eingeleitet. In Kürze soll die Marke Alitalia versteigert werden. Der Zuschlag wird an den Höchstbieter gehen. Theoretisch kann jeder, der die bei Auktionen notwendige Bietersicherheit vorweisen kann, mitsteigern. Dass ITA mitbieten wird ist fix. Ob aber die staatliche Neugründung den Zuschlag bekommen wird, wird sich noch zeigen. In der Theorie könnte ein Mitbewerber zuschlagen und dann legal eine „neue Alitalia“ an den Start bringen. Alternativ könnte auch einfach nur der Preis in die Höhe getrieben werden. Es bleibt daher abzuwarten wer das Höchstgebot für die Marke Alitalia abgeben wird.

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Eurowings Discover gibt erste Mittelstreckenziele frei

Die Lufthansa-Tochter Eurowings Discover wird mit Beginn der Winterflugplanperiode 2021/22 einige Mittelstreckenziele ab Frankfurt am Main aufnehmen. Diese sollen überwiegend mit dem Maschinentyp Airbus A320 bedient werden. Den Auftakt machen am 31. Oktober 2021 die Destinationen Marrakesch und Teneriffa Süd. Beide Destinationen sollen viermal wöchentlich bedient werden. Einen Tag später will Eurowings Discover erstmals nach Fuerteventura fliegen. Dieses Ziel soll zweimal pro Woche angeflogen werden werden. Ab 2. November 2021 steht fünfmal wöchentlich Las Palmas auf dem Flugplan. Nach Hurghada wird es ab 3. November 2021 zweimal pro Woche gehen. Einen Tag darauf soll der Erstflug nach Lanzarote durchgeführt werden. Diese Destination soll ebenfalls zweimal in der Woche angesteuert werden. Das ägyptische Marsa Alam soll ab 5. November 2021 je einmal pro Woche angeflogen werden. Eurowings Discover wurde als neuer Ferienflieger der Lufthansa Group gegründet. Zunächst werden nur Langstreckenziele mit dem Maschinentyp Airbus A330 bedient. Mit Beginn der Winterflugplanperiode dehnt man das Streckennetz auch auf Mittelstreckenziele aus. Dazu werden einige Airbus A320 aus Konzernbeständen eingeflottet.

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Breeze Airways stockt A220-300-Bestellung auf

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Breeze Airways will noch mehr A220-300 haben. Hierzu tätigte man eine Order über 20 weitere Exemplare. Damit erhöht sich das Bestellvolumen auf 80 Exemplare. Die Übergabe des ersten Exemplars, das bereits die Farben des Lowcosters trägt, ist für das vierte Quartal 2021 angekündigt. Die Lackierung des Flugzeugs wurde im Airbus-Werk in Mobile, Alabama, abgeschlossen, das in den nächsten sechseinhalb Jahren etwa einen A220 pro Monat an Breeze liefern wird. Die Airline plant, Flüge mit der Airbus-Flotte im zweiten Quartal 2022 aufzunehmen. Der Carrier ist eine Neugründung rund um David Neeleman, der bereits Jetblue gegründet hatte. Breeze Airways nutzt derzeit Maschinen der Typen Embraer 190/195. Langfristig ist der Einsatz von 80 Airbus A220-300 geplant. Dem Carrier werden auch Ambitionen bezüglich einer möglichen Embraer-E2-Bestellung nachgesagt.

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Kein Geld für Triebwerke: Zahlreiche Air-India-A320 müssen am Boden bleiben

Bei der staatlichen Fluggesellschaft Air India befinden sich zumindest 12 Airbus-Jets seit längerer Zeit auf dem Boden. Ursache ist aber nicht die Corona-Pandemie, sondern der Umstand, dass man kein Geld für den notwendigen Triebwerkstausch hat. Das lokale Portal Hindustan Times berichtet unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen, dass unklar ist, ob die betroffenen Mittelstreckenjets im Falle einer Privatisierung reaktiviert werden konnten. Air India wollte den Medienbericht nicht kommentieren. Betroffen sein sollen „mindestens“ zwölf Maschinen der Airbus A320-Reihe. Deren Triebwerke sind am Ende der zulässigen Einsatzzeit und müssen gewartet bzw. getauscht werden. Hierfür soll aber das Geld fehlen, weshalb einige Jets bereits seit mehreren Jahren ungenutzt abgestellt sind. Im August 2019 machte die lokale Pilotengewerkschaft öffentlich, dass insgesamt 19 Maschinen verschiedener Typen mangels Ersatzteile nicht mehr abheben können. Im aktuellen Privatisierungsanlauf können noch bis zum 15. September 2021 verbindliche Gebote abgegeben werden. In diesem Zusammenhang sollen auch Air India Express sowie die Hälfte der Anteile von Air India Sats verkauft werden.

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Prag: Eurowings Europe hat 6.000 Bewerber für 100 freie Stellen

Im Vorfeld der Eröffnung der Eurowings-Europe-Basis in der tschechischen Hauptstadt Prag befindet sich der Carrier auf Personalsuche. Eigenen Angaben nach habe man bislang 6.000 Bewerbungen für Stellen in der Kabine und im Cockpit erhalten. Die ersten Auswahlgespräche für die vakanten Positionen im Cockpit und in der Kabine haben bereits begonnen. Die auf preiswerte europäische Direktflüge spezialisierte Lufthansa Tochter hatte Ende Juli für ihren zehnten Standort ein Bewerbungsverfahren für Crews gestartet, um rund 100 Stellen in Cockpit und Kabine lokal zu besetzen. „Wir sind begeistert von dieser Resonanz und dem starken Interesse, auf das unser Angebot in Tschechien stößt. Ich freue mich sehr, dass wir am Standort Prag ‚local touch‘ anbieten und unsere Teams mit der Einstellung von Kolleg:innen vor Ort verstärken können“, erklärt Eurowings-Europe-Geschäftsführer Robert Jahn. Ab 31. Oktober 2021 hebt Eurowings zunächst mit zwei Flugzeugen des Typs Airbus A320 ab, im Sommer 2022 soll ein drittes Flugzeug folgen. Durchgeführt werden die Flüge von Eurowings Europe, dem pan-europäischen Flugbetrieb von Eurowings. Zur Gründung der Basis und bei Aufnahme des Flugbetriebs in Prag sind ab Oktober zunächst Crews von Eurowings Europe aus Wien im Einsatz. Mittelfristig sollen die Flüge jedoch vollständig von lokal stationierten Prager Crews durchgeführt werden. Crewmitglieder, die bereits für Eurowings Europe fliegen, haben gemäß den innerbetrieblichen Regelungen ein bevorzugtes Wechselrecht.

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Griechenland erhöht den Druck auf Ungeimpfte

Seit Montag gelten in Griechenland geänderte Bestimmungen in Sachen Coronatests. Personen, die nicht gegen Covid-19 geimpft sind und beispielsweise in Restaurants oder an ihren Arbeitsplatz wollen, müssen zumindest einen negativen Antigen-Befund vorlegen. Die Testung ist selbst zu bezahlen und kostet mindestens zehn Euro. Die griechische Regierung hat unter anderem angeordnet, dass die meisten öffentlichen Innenbereiche nur noch dann betreten werden dürfen, wenn man gegen Covid-19 geimpft ist. Ist man das nicht, so benötigt man einen negativen Testbefund. Die Kosten für den Schnelltest sind selbst zu tragen. Alternativ werden auch negative PCR-Befunde anerkannt, wobei auch diese kostenpflichtig sind. Mit der Maßnahme will Griechenland Druck auf Personen, die sich bislang nicht haben impfen lassen, ausüben. Innerhalb des EU-Mitglieds ist die Vorgehensweise massiv umstritten und hat bereits mehrere größere Demonstrationen in Athen und anderen größeren Städten verursacht. Die Regelung gilt für alle, also ausdrücklich auch für Touristen. Wichtig: Auf allen Inlandsverbindungen, unabhängig davon, ob diese per Flugzeug, Schiff, Bus oder Bahn erfolgen, müssen Ungeimpfte ebenfalls einen negativen Corona-Test vorlegen. Der Antigen-Schnelltest kostet mindestens zehn Euro und ist nicht mehr kostenfrei. Geimpfte brauchen keinen Testbefund. Urlauber, die Beförderungsangebote oder Räumlichkeiten, die der Test- bzw. Impfpflicht unterliegen, in Anspruch nehmen wollen, müssen ihr EU-Zertifikat vorweisen. Derzeit sind Genesungsnachweise den Impfnachweisen gleichgestellt. Zusätzlich müssen Personalausweis oder Reisepass zum Nachweis der Identität mitgeführt werden. Je nach Örtlichkeit bzw. Beförderungsunternehmen kann es vorkommen, dass die Unterlagen vorab online übermittelt werden müssen.

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August 2021: Frankfurt hatte 3,4 Millionen Passagiere

Deutschlands größter Flughafen, Frankfurt am Main, konnte im August 2021 die beste Verkehrsleistung seit dem Beginn der Corona-Pandemie erzielen. Die Fraport AG teilte mit, dass man rund 3,4 Millionen Fluggäste gezählt hat. Im direkten Vergleich mit August 2020 entspricht dies einem Zuwachs von 123 Prozent. Allerdings liegt man um 51 Prozent unter dem Wert, den man im August 2019 erzielen konnte. Im Bereich Fracht legte man im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 178.223 Tonnen zu. Der börsennotierte Flughafenbetreiber führt das „Hoch“ insbesondere auf die erhöhte Nachfrage im Bereich Sommerurlaube zurück. Man ist sich deswegen auch im Klaren darüber, dass der jüngst erzielte Wert mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht im Herbst und Winter gehalten werden kann. Konzernchef Stefan Schulte rechnet mit etwa 20 bis 25 Millionen Reisenden im Gesamtjahr 2021. Im Jahr 2019 erzielte Frankfurt am Main mit etwa 70 Millionen Passagieren einen Allzeit-Rekord. Von diesem ist man auch heuer weit entfernt. Im Vorjahr hatte der größte Airport Deutschlands rund 19 Millionen Reisende. Anzumerken ist, dass die Monate Jänner und Feber 2020 sowie die ersten beiden März-Wochen von der Pandemie weitgehend unbetroffen waren. Das war im heurigen Winter nicht der Fall.

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Subventionen: Andorra schreibt Madrid-Flüge aus

Der Kleinststaat Andorra will die Verkehrsanbindung an die spanische Hauptstadt Madrid verbessern und schreibt daher PSO-subventionierte Flüge aus. Diese sollen vollständig auf spanischem Staatsgebiet durchgeführt werden, da sich der Flughafen Andorra in Spanien befindet. In der Vergangenheit gab es immer wieder Flugverbindungen von Andorra – La Seu d’Urgell nach Barcelona und Madrid, jedoch konnten diese sich nicht dauerhaft halten. Der kleine Airport ist aufgrund der nur 1.500 Meter langen Piste auch hinsichtlich des Fluggeräts eingeschränkt. Nun will die Regierung von Andorra eine möglichst dauerhafte Anbindung an die spanische Hauptstadt Madrid ins Leben rufen. Dazu hat man eine Ausschreibung eröffnet. Das bedeutet konkret, dass sich potentielle Betreiber um Subventionen für den Betrieb bewerben können. In erster Linie dürften hier Turboprop-Operators in Frage kommen, da der Andorra-Airport für Jets wie Airbus A320 oder Boeing 737 nicht geeignet ist. In jüngerer Vergangenheit gab es immer wieder Charterflüge, die beispielsweise von Swiftair durchgeführt wurden. Dabei kamen unter anderem Maschinen des Typs ATR72-500 zum Einsatz. Der Airport ist grundsätzlich für alle Maschinen, die mit der 1.500-Meter-Piste ihr Auslangen finden, geeignet.

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