Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Lufthansa Crews heben wieder in Trachten ab

Das traditionelle Münchner Oktoberfest wird auch heuer nicht stattfinden. Auf ausgewählten Lufthansa-Flügen werden die Besatzungen dennoch wieder Trachten tragen. Beispielsweise wird am 22. September 2021 ein Airbus A350 von München nach Charlotte mit neun Flugbegleitern, die traditionell gekleidet sind, abheben. Am 3. Oktober 2021 soll die Destination Denver folgen. Vor 20 Jahren fand der erste Flug von Frankfurt nach Denver statt, vor fünf Jahren folgte München-Denver. Die Tradition der Trachtenflüge ist bei Lufthansa ebenso lang wie erfolgreich. Bereits 1957 gab es erste Flüge in Tracht und schon damals begeisterten sie Lufthansa Passagiere weltweit. 2006 wurde die Idee wieder aufgegriffen, damals ging der Erstflug nach New York. Seitdem wurden 25 internationale Destinationen von den Lufthansa Trachtencrews angeflogen, von China über Japan und Indien bis in die USA. Hinzu kamen Ziele in ganz Europa. In diesem Jahr ist die Trachtencrew außerdem häufiger als in den vergangenen Jahren auch in Europa unterwegs: Bereits gestern flog sie von München nach Málaga, am 18. September, dem ursprünglichen Start der Münchner Wiesn, nach Funchal. Die Trachtencrew der Lufthansa CityLine startet zu rund 40 Flügen in Deutschland und Europa. Vom 20. September bis zum 3. Oktober fliegt sie unter anderem nach Kopenhagen, Dublin, Alicante und Sofia, außerdem nach Münster/Osnabrück, Bremen, Paderborn und Dresden. Die Tracht der Lufthansa Crews wurde wie in den Vorjahren vom Münchner Trachtenspezialisten Angermaier entworfen. Das Wiesn-Dirndl der Flugbegleiterinnen ist dunkelblau mit silbergrauer Schürze, die Herren tragen eine kurze Lederhose mit dunkelblauer Weste im Stoff des Dirndls. Für die Lufthansa Mitarbeitenden der Fluggastbetreuung im

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Auswertung: Deutsche buchen verstärkt Langstreckenziele

Eine aktuelle Auswertung des OTA Skyscanner kommt zum Ergebnis, dass in Deutschland wieder vermehrt Langstreckenziele gebucht werden. Besonders hoch im Kurs stehen Ziele in Mexiko. Die vom genannten Online Travel Agent veröffentlichten Zahlen lassen zumindest die Vermutung zu, dass Reisen an ferne Orte wieder gewünscht sind. Dies kann sowohl mit der realen Nachfrage als auch dem simplen Umstand, dass viele Destinationen derzeit günstig erreichbar sind, zusammenhängen. Doch nicht nur Destinationen am Meer erfreuen sich großer Beliebtheit, auch Metropolregionen stehen auf der Wunschliste vieler Deutscher für Herbst und Winter. Die beliebtesten Länder bei der Suche nach Langstreckenflügen sind die USA, Thailand, Mexiko, die Vereinigten Arabischen Emirate und Ägypten. Dies spiegelt sich auch bei den meist gesuchten Städten wieder: Platz eins ist Cancun, gefolgt von New York, Bangkok, Dubai und dem Stranddomizil Phuket. Dass viele Reisende sich bereits jetzt ihre Fernreise gesichert haben, zeigen die Buchungen: Mexiko, Ägypten, die USA, Indien und Russland bilden die Top fünf der meist gebuchten Langstreckenziele für Reisen bis Ende des Jahres. Buchende bezahlen für einen Hin- und Rückflug nach Mexiko und in die USA aktuell durchschnittlich 558 bzw. 550 Euro. „Deutsche Reisende haben es schon immer genossen, im Herbst und Winter in sonnige Gefilde zu flüchten, besonders im Winter sind warme Destinationen sehr beliebt. Trotz der sich ständig ändernden Reisesituation sehen wir eine sehr reaktionsfreudige Reise-Community, die von Zielen wie Dubai, Cancun und Bangkok träumt”, erklärt Friederike Burge, Reiseexpertin bei Skyscanner. Top 5 der meistgebuchten Langstreckenziele ab Deutschland für Reisen von September bis Dezember 2021   

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Ryanair will künftig 225 Millionen Passagiere pro Jahr

Die Ryanair Group will bis März 2026 stark wachsen und jährlich 225 Millionen Passagiere befördern. Im Geschäftsjahr 2020, das Ende März 2020 endete, hatte man 149 Millionen Reisende. Dieses war von der Corona-Pandemie noch weitgehend unbetroffen. Während der Hauptversammlung der Aktionäre erklärte das Management, dass man das Ziel um etwa 25 Millionen Fluggäste pro Jahr erhöht habe. Als Mittel zur Erreichung sollen unter anderem die 210 Boeing 737 Max 200, auf deren Auslieferung man wartet, dienen. Konzernchef Michael O’Leary sagte auch, dass man Lücken, die andere Fluggesellschaften hinterlassen, füllen will. Er nannte dabei keine konkreten Strecken, machte jedoch einen Seitenhieb auf Mitbewerber, die im Zuge der Coronakrise ihre Flotten und ihren Personalstand verkleinert haben. Geht es nach Ryanair so sollen in den nächsten Jahren rund 5.000 Mitarbeiter neu eingestellt werden. Doch auch Michael O’Leary musste einräumen, dass die ehrgeizigen Ziele unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie stehen. Sollte sich diese abermals deutlich verschärfen und dadurch die Nachfrage einbrechen, dürfte die Erreichung kompliziert werden. Ob die Regierungen wieder zu harten Einreise- und Quarantänebestimmungen greifen werden ist derzeit nicht absehbar. Das Ryanair-Management geht davon aus, dass die genannten Ziele bei einer Impfquote von etwa 90 Prozent erreicht werden könne. Davon ist man beispielsweise in Österreich und Deutschland noch sehr weit entfernt.

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EASA ordnet A380-Nachbesserungen an

Im direkten Vergleich mit der Zeit „vor Corona“ sind derzeit nur wenige Airbus A380 im kommerziellen Einsatz. Einige Operators wollen die Superjumbos nicht mehr reaktivieren oder aber haben sich noch nicht endgültig entschieden. Die EASA allerdings verlangt in einer Airworthiness Directive eine zusätzliche Überprüfung und regt Wartungsarbeiten an. Konkret betroffen ist die Sektion 19 im Heckbereich des Airbus A380. Die Behörde weist auf mögliche Mängel hin, die dazu führen könnten, dass die Verbindung zwischen Rumpf und Struktur unter Umständen den Belastungen nicht standhalten könnte. Es soll zumindest die Möglichkeit bestehen, dass in diesem Bereich des Airbus A380 Ermüdungserscheinungen, die sicherheitsrelevant sein könnten, auftreten. Mittels Lufttüchtigkeitsanweisung sind nun sämtliche Operators dazu aufgefordert ihre A380 zu überprüfen und nach den Empfehlungen der EASA nachzubessern. Die Anordnung tritt am 5. Oktober 2021 in Kraft. Jene Maschinen dieses Typs, die momentan im kommerziellen Einsatz sind, sollten so rasch wie möglich überprüft werden. Bei den A380, die sich im Long Time Storage befinden, müssen die Arbeiten spätestens vor der Reaktivierung durchgeführt werden. Somit ist anzunehmen, dass viele Superjumbos die Nachbesserungen erst später oder möglicherweise nie bekommen werden, denn zahlreichen A380 blüht mangels Interessenten die Schrottpresse.

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Thailand will sich Geimpften vollständig öffnen

Die touristische Öffnung Thailands wird immer konkreter. Die Regierung will ab 1. Oktober 2021 vollständig Geimpften die Einreise in die Provinzen Bangkok, Chon Buri, Phetchaburi, Prachuap Khiri Khan und Chiang Mai gestatten.  Quarantäne soll es laut lokalen Medienberichten, die sich auf Minister Phiphat Ratchakitprakarn beziehen, keine geben. Die genaue Ausgestaltung ist noch offen, denn derzeit wird auch überlegt, ob Touristen in Hotels, die eine spezielle Zertifizierung haben, übernachten müssen. Auch denkt man darüber nach, dass sich Einreisende innerhalb der ersten zwei Wochen insgesamt drei Antigen-Schnelltests unterziehen müssen. Als fix erscheint derzeit lediglich, dass Thailand die wichtige Wintersaison nicht den Bach herunter gehen lassen will und auf möglichst viele Touristen aus dem Ausland hofft. Daher wird innerhalb der Regierung über die genaue Ausgestaltung der Einreisebestimmungen gerungen. Bis Mitte Oktober 2021 sollen auch die eingangs nicht genannten Provinzen für den Tourismus wieder eröffnet werden.

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Einreise: Montenegro führt 3G-Regel ein

Personen, die nach Montenegro einreisen wollen, müssen ab sofort den 3G-Nachweis erbringen. Anerkannt werden – nebst Impfung und Genesung – sowohl PCR- als auch Antigen-Befunde. Die vollständige Impfung muss mindestens 14 Tage zurückliegen. Der Nachweis über die Genesung kann auch in Form eines positiven PCR-Tests erbracht werden. Dieser darf aber nicht älter als 180 Tage oder aber nicht jünger als 14 Tage sein. Getestete können mit negativen PCR-Befunden (maximal 72 Stunden alt) bzw. Antigen-Ergebnissen (maximal 48 Stunden alt) einreisen. Wer den 3G-Nachweis nicht erbringen kann oder will, dem blüht nun Quarantäne. Freitesten ist nach sechs Tagen auf eigene Kosten möglich. Allerdings muss man in diesem Fall dann einen PCR-Test in Montenegro absolvieren.

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Boeing rechnet mit steigender Nachfrage

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing rechnet damit, dass die Nachfrage nach neuen Verkehrsflugzeugen in den nächsten Jahren stark steigen wird. Man prognostiziert, dass zwischen 2021 und 2040 rund 43.610 Exemplare benötigt werden. Stan Deal, Leiter der Zivilsparte, ist der Ansicht, dass die Erholung der Branche nach und nach voranschreitet. Zunächst werde sich der Mittelstreckenverkehr auf das Vorkrisenniveau einpendeln und mit etwas Verzögerung nach der Interkontinentalverkehr. Seiner Meinung nach werde dies 2023 oder 2024 eintreten. Die Nachfrage nach neuen Flugzeugen ist nicht nur von der Nachfrage getrieben, sondern zahlreiche Carrier wollen die Kosten mit Hilfe treibstoffsparender Maschinen senken. In manchen Regionen der Erde könnte auch ein gewisser Druck in Sachen Umweltschutz eine Rolle spielen. Konkret rechnet man bei Boeing damit, dass bis zum Jahr 2030 etwa 19.330 Verkehrsflugzeuge mit mehr als 90 Sitzen gebaut werden. Die genannte Zahl schließt auch Frachter ein. Die überwiegende Mehrheit des Bedarfs soll auf Mittelstreckenjets wie Boeing 737 Max bzw. Airbus A320neo entfallen.

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Bevor’s in der Tonne landet: Swiss verkauft Paid-Catering am Abend billiger

Wer gegen Ende des Flugtages mit Swiss fliegt und Hunger hat soll künftig einen Preisnachlass bekommen. Der Carrier will so erreichen, dass die zum Kauf angebotenen Speisen nicht weggeworfen werden müssen. Daher will man einen Rabatt gewähren. Zunächst will Swiss dieses Konzent ab Genf testen. Im Grunde erinnert es an die Vorgehensweise von Supermärkten, die oftmals kurz vor dem Erreichen des “Ablaufdatums” Nachlässe von bis zu 70 Prozent gewähren. Sinn und Zweck ist nicht nur, dass Konsumenten Geld sparen, sondern dass die Ware nicht in der Mülltonne landet. Um einen Warenüberschuss zu verhindern, berechnet Swiss  bereits heute anhand der Verkaufshistorie eines jeden Fluges die Menge an frischen Produkten, die der Nachfrage am besten entspricht. Um diesen Ansatz weiter zu entwickeln, hat der Carrier beschlossen, gemeinsam mit ihrem Partner”Too Good To Go” alle unverkauften frischen Produkte zu einem reduzierten Preis anzubieten. Um die Akzeptanz dieses neuen Konzepts bei den Fluggästen zu ermitteln, wird von August bis September eine Testphase auf den letzten Tagesflügen ab Genf im europäischen Streckennetz durchgeführt. Unverkaufte frische Lebensmittel werden auf ausgewählten Flügen angeboten, die ihre Rotation beendet haben. Über eine Durchsage in der Kabine werden die Fluggäste über die Verfügbarkeit des Angebots informiert. Interessierten Kunden wird dann eine Tüte mit einem, zwei oder drei frischen Produkten zu einem Drittel des regulären Preises angeboten. Der Inhalt wird nicht vorab mitgeteilt und bleibt für die Fluggäste eine Überraschung. Tamur Goudarzi Pour, CCO von Swiss, erklärt: “Die Steuerung des Abfalls an Bord ist ein wichtiger Bestandteil unseres Engagements für mehr

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Flughafen Stuttgart bringt Rabatt-App an den Start

Kundenkarten, mit denen Punkte gesammelt werden können oder man mit diesen Rabatte erhält, gibt es so viele wie Sand am Meer. Nun führt der Flughafen Stuttgart-Echterdingen ebenfalls eine ein. Das neue Programm nennt sich “STRplus” und ist eine digitale Kundenkarte in Form einer App. Mit dieser sollen Vergünstigungen bei Shops, Restaurants und Dienstleistern am Airport gewährt werden. Es handelt sich aber nicht um eine zusätzliche App, sondern um eine neue Funktion der bestehenden des Airports. Laut Flughafen Stuttgart soll im Zuge der Anmeldung ein Willkommensgutschein, der in teilnehmenden Geschäften eingelöst werden kann, ausgestellt werden. Als Beispiel für Rabatte werden bis zu 50 Prozent auf einzelne Burger bei Mc Donalds genannt. Offensichtlich will der Airport mit diesem Programm den Mietern unter die Arme greifen und mehr lokale Bewohner zum Einkaufen in den Flughafen locken.

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Frankfurt: Lufthansa hat letzten Airbus A380 ausgeflogen

Lufthansa hat am Dienstagvormittag den Airbus A380 mit der Registrierung D-AIMH aus Frankfurt am Main ausgeflogen. Es handelt sich um die letzte Maschine dieses Typs, die noch auf der Homebase abgestellt war. Damit hat Lufthansa alle 14 Airbus A380 ins Long Time Storage ausgeflogen. Die D-AIMH befindet sich nun im spanischen Teruel. Letztmalig war dieser Superjumbo am 6. März 2020 auf der Strecke San Francisco-München im Einsatz. Ob der Kranich-Konzern die A380-Flotte jemals reaktivieren wird ist unklar. Firmenchef Carsten Spohr sagte wiederholt, dass er diesen Schritt für äußerst unwahrscheinlich hält. Gänzlich ausgeschlossen ist das Comeback aber nicht. Somit warten nun alle 14 Airbus A380 von Lufthansa im Long TIme Storage auf bessere Zeiten.

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