Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Spirit Airlines sichert sich zehn weitere A321neo

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Spirit Airlines hat zehn weitere Airbus A321neo bestellt. Diese werden über den Lessor Air Lease Corporation bezogen. Die Auslieferungen sollen in den Jahren 2023 und 2024 erfolgen. Gleichzeitig vereinbarten die beiden Unternehmen einen Sale-and-Leaseback-Deal, von dem fünf Airbus A320neo betroffen sind. Diese Maschinen sollen noch heuer sowie im kommenden Jahr an Spirit Airlines übergeben werden. „Diese Partnerschaft hilft uns, unsere zuvor angekündigten Kapazitätspläne für 2022 und 2023 und unser angestrebtes Wachstum im Jahr 2024 zu erreichen, da wir in den Gast investieren und neue aufregende Reiseziele anbieten“, so Spirit-CFO Scott Haralson. Im Gegensatz zu vielen anderen Fluggesellschaften zog der Carrier während der Corona-Pandemie die Übernahme einiger Airbus A320neo vor. Auch wandelte man die bestehende A319neo-Order zumindest teilweise in die größeren Modelle A320neo und A321neo um.

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Hotel-Quarantäne: Malta zwingt Wildfremde zum Zimmerteilen

Die teure Hotel-Quarantäne Maltas steht in Kreuzfeuer der Kritik, denn es sollen wildfremde Menschen gezwungen worden Zimmer zu teilen. Verlassen darf man diese nicht und im Preis von 1.400 Euro sind Getränke und Speisen nicht inkludiert. Derzeit gibt es auf Malta zwei spezielle Quarantäne-Hotels. In diese werden Personen, die bei der Einreise nicht vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind oder aber aus so genannten „dunkelroten Zonen“ kommen, eingewiesen. Während der 14-tägigen Absonderung, für die 1.400 Euro zuzüglich 120 Euro für einen PCR-Test, anfallen, darf der Raum nicht verlassen werden. Wie bereits erwähnt: Essen und Trinken müssen on-top bezahlt werden. Die Tageszeitung „Times of Malta“ berichtet, dass es in den letzten Tagen zu Engpässen in den beiden Quarantäne-Hotels gekommen ist. Man hatte wesentlich mehr Personen, die „eingewiesen“ wurden als Zimmer. Man habe daher auch wildfremde Menschen dazu gezwungen, dass diese sich für zwei Wochen den Raum teilen. Als besonders problematisch erweist sich, dass diese Vorgehensweise offenbar auch bei Minderjährigen gewählt wird. Die Gesundheitsbehörde der Republik Malta hat zwei Hotels ausgewählt, die ausschließlich für 14-tägige Quarantäne genutzt werden. Der Zeitpunkt wann die Absonderung endet wird vom Amt festgelegt. Stimmt dieser mit den Richtlinien der Unterkunft nicht überein, so sind beim Checkout weitere 100 Euro für den „Late Check Out“ zu bezahlen. Betroffene sprechen angesichts der exorbitant hohen Kosten und dem Umstand, dass beide Häuser nicht der Luxuskategorie angehören, sondern in die Jahre gekommene Mittelklasse-Hotels sind, von Geldmacherei. Sonderlich viel Wahlmöglichkeiten haben Einreisende aus „Dark Red Ländern“ bzw. Ungeimpfte aus „Red Ländern“ nicht.

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Deutschland: Dortmund erholte sich besonders schnell

Der deutsche Flughafen Dortmund überraschte mit hohen Verkehrszahlen, die während der Sommerferien Nordrhein-Westfalens erzielt wurden. Firmenchef Ludger van Bebber erklärte nun, dass man innerhalb der Bundesrepublik jener Airport ist, der sich am schnelltesten erholen konnte. „Bereits im Juni 2021 zog das Passagierniveau auf 64 Prozent des Rekordniveaus von 2019 an. Im Juli gelang uns ein riesiger Sprung auf 95 Prozent! Die positive Passagierentwicklung war auch im August ungebrochen. Mit 98 Prozent des Rekordniveaus haben wir in den Sommerferien 2021 fast wieder an das Vor-Krisenjahr 2019 anknüpfen können. Damit konnten wir unseren Passagieren ein sehr vielfältiges Angebot während der Sommerferien bieten. Dass die Fluggäste unser Angebot gerne genutzt haben, zeigt, dass die Reiselust ungebrochen ist“, so der Dortmunder Flughafenchef. Der Dortmund Airport hat es in den Sommermonaten nicht nur geschafft, an das Rekordjahr anzuknüpfen. Er ist auch mit Abstand der Flughafen in Deutschland, der sich prozentual gesehen am schnellsten erholt hat. Der Durchschnitt der deutschen Flughäfen hatte im August lediglich ein Passagieraufkommen von etwa 50 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019. „Diese Zahlen stimmen uns zuversichtlich, auch wenn wir wissen, dass der Herbst und Winter aufgrund der Corona-Pandemie mit Unsicherheiten behaftet sind“, so der Airport-Chef. Denn nicht nur die bisherige Entwicklung, sondern auch die Basis, mit der der Flughafen in den Herbst geht, stimme. „Zwar stationiert die Wizz Air ab Ende Oktober keine Flieger mehr in Dortmund, bleibt aber mit weit über 30 Zielen ein sehr starker Partner. Dass die ungarische Airline auch in Zukunft am Standort Dortmund wachsen will, hat

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ACG schafft Drohnen-Traffic-Management-System an

Aufgrund steigender Anzahl von Drohnen im österreichischen Luftraum schafft die Austro Controcl ein Traffic Management Systems für Unmanned Aircraft Systems an. Dieses soll die Sicherheit erhöhen. Mit dem neuen EU-Regulativ, das seit Anfang des Jahres in Kraft ist, wurden Rahmenbedingungen geschaffen, die ein geordnetes und sicheres Wachstum für den Drohnenbereich ermöglichen. Kernstück des neuen Regulativs ist die Registrierungspflicht für Drohnen-Betreiber und für Drohnen-Pilotinnen und Piloten – der Drohnenführerschein. Über die Austro Control Drohnenplattform „dronespace.at“ haben sich bisher 24.000 Drohnenbetreiber registriert und wurden bereits 36.000 Führerscheine ausgestellt. Für den sicheren Betrieb von Drohnen in der Zukunft braucht es eine Neu-Definition des Luftraums und ein eigenes Verkehrsmanagementsystem (UTM – Unmanned Aircraft System Traffic Management). Damit sollen in einer ersten Stufe Drohnen-Flugpläne übermittelt werden, Drohnen identifiziert, vor gesperrten Lufträumen gewarnt werden und der Einflug von Drohnen in spezielle Lufträume durch die Flugsicherung freigegeben werden. In weiterer Folge soll auf europäischer Ebene unter dem Überbegriff „U-Space“ ein integrierter Luftraum entwickelt werden, in dem alle Flugverkehrsteilnehmer – bemannt oder unbemannt – koordiniert und sicher unterwegs sind. „Drohnen sind für Austro Control eines der zentralen Zukunftsthemen. Als Behörde aber auch als Flugsicherung sind wir mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, um das sichere Fliegen mit Drohnen in immer mehr Einsatzgebieten zu ermöglichen. Wir setzen darauf, dass sich im Rahmen unserer Ausschreibung viele Technologiepartner melden und mit uns ein Drohnen-Verkehrsmanagement-System für Österreich aufbauen“, sagt Austro Control Geschäftsführerin Valerie Hackl. Schon heute sind Drohnen auch in den verschiedensten professionellen Bereichen in Verwendung: In der Film- und Fotobranche, der Land- und

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Kanada: Westjet führt Impfpflicht ein

Die kanadische Fluggesellschaft Westjet kündigte an, dass die Belegschaft bis zum 30 Oktober 2021 die vollständige Impfung gegen Covid-19 nachweisen muss. Andernfalls droht die Beendigung des Dienstverhältnisses. Ähnliche Ankündigungen gab es zuvor seitens der Mitbewerber Sunwing, Porter und Air Canada. Die genaue Auslegung ist von Carrier zu Carrier unterschiedlich, denn teilweise wird unter bestimmten Umständen zugelassen, dass jeweils beim Dienstantritt ein negativer Covid-19-Test vorgelegt werden darf. „Der Schutz der Gesundheit und Sicherheit unserer Gäste und Mitarbeiter bleibt unsere oberste Priorität und Impfungen sind unsere beste Verteidigungslinie“, sagte Mark Porter, Executive Vice-President of People von WestJet. „Die Luftfahrt war eine der am stärksten betroffenen Branchen und wir glauben, dass die Impfung aller Mitarbeiter der WestJet Group richtig ist und die sicherste Reise- und Arbeitsumgebung für alle in der Welt von WestJet gewährleistet.“

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City Airport Train will im Frühjahr 2022 durchstarten

Seit März 2020 stehen die Räder des City Airport Trains, der normalerweise zwischen Wien Mitte (Landstraße) und dem Flughafen Wien-Schwechat verkehrt, still. Das Joint-Venture von ÖBB und Flughafen Wien AG teilte nun mit, dass man den Neustart für das Frühjahr 2022 ins Auge gefasst hat. Gleichzeitig wurde die Geschäftsleitung neu aufgestellt. Das Unternehmen wird nun von Christoph Korherr und Michael Forstner geleitet. Der zuerst genannte Manager ist für die Flughafen Wien AG tätig und hat zum 1. August 2021 zusätzlich die Geschäftsführung des City Airport Train übernommen. „Ich freue mich sehr über diese neue Herausforderung, da es für mich eine Rückkehr in jenes Unternehmen ist, in dem meine berufliche Laufbahn begonnen hat. Es erfüllt mich mit Stolz, gemeinsam mit Michael Forstner an der Weiterentwicklung des Produktes und der vielen Services, die der City Airport Train zusätzlich zur reinen Transportleistung bietet, zu arbeiten. Gemeinsam werden wir den CAT auf die Wiederinbetriebnahme, sobald die Pandemie-Situation diese zulässt, optimal vorbereiten. Aus heutiger Sicht ist dies im Frühjahr 2022 vorgesehen“, so der neue Geschäftsführer Christoph Korherr. Der Betrieb des City Airport Train ist derzeit noch ausgesetzt. Eine Wiederaufnahme ist nach genauer Evaluierung der internationalen Reisebewegungen und der Entwicklung der COVID 19-Infektionen im In- und Ausland und der damit verbundenen Reiserestriktionen im Frühjahr 2022 geplant.

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Salzburg: Tui Airways UK kündigt East Midlands an

Für den Flughafen Salzburg ist traditionell das Wintergeschäft besonders wichtig. In der vergangenen Saison hat man aufgrund der Corona-Pandemie de facto einen Totalausfall erlitten. Nun kündigen nach und nach Airlines ihr „Wintersport-Comeback“ an. So auch Tui Airways UK. Dieser Carrier wird ab 20. Dezember 2021 eine Nonstop-Verbindung zwischen East Midlands und der Mozartstadt bedienen. Vorerst ist ein wöchentlicher Umlauf geplant. Da es sich um eine saisonale Strecke handelt soll diese bis vorerst 26. Feber 2021 bedient werden. Der Mitbewerber British Airways kündigte Flüge ab Southampton und London City nach Salzburg an. Wien: AUA stockt Leipzig-Dreieck auf In Wien nimmt Austrian Airlines auf der Strecke Wien-Leipzig, die weiterhin mit Zwischenstopp in Nürnberg führt, eine Aufstockung vor. Ab 15. September 2021 wird das Dreieck statt sechsmal pro Woche achtmal bedient. Der innerdeutsche Abschnitt zwischen Nürnberg und Leipzig kann auch weiterhin nicht standalone gebucht werden. Austrian Airlines hat im Zuge der Corona-Pandemie wiederholt Routen zusammengelegt. Temporär wurde Hamburg mit Zwischenstopp in Berlin-Brandenburg bedient und auf einzelnen Stuttgart-Umläufen gab es eine Zwischenlandung in München. Übrig geblieben ist nur noch Wien-Nürnberg-Leipzig-Wien.

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Euro Atlantic Airways klagt gegen TAP-Staatshilfe

In Portugal konnte der Billigflieger Ryanair in Sachen der Klage gegen die Staatshilfe, die TAP Air Portugal gewährt wurde, einen Verbündeten finden. Euro Atlantic Airways geht nun ebenfalls juristisch vor. Gegenüber dem Portal Expresso.pt bestätigte Firmenchef Eugénio Fernandes, dass man entsprechende Rechtsmittel eingelegt hat. Man sieht sich gegenüber TAP benachteiligt und hält die Höhe der staatlichen Unterstützung für nicht angebracht. Auch ist man davon überzeugt, dass die Beihilfemaßnahme zu Verzerrungen auf dem Markt führt. Der Mitbewerber Ryanair konnte in erster Instanz vor dem Gericht der Europäischen Union obsiegen, wobei die EU-Kommission die Begründung nachbessern muss. Diese teilte mit, dass man den Fall TAP vertieft prüfen will. Es ist davon auszugehen, dass sowohl Euro Atlantic Airways als auch Ryanair dann die neue Begründung anfechten werden.

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Jet Aviation Vienna erweitert Wartungsangebot

Jet Aviation Vienna hat seitens der EASA die Genehmigung für die Line-Maintenance für das Muster Gulfstream G500/G600 erhalten. Diese gilt für den Standort in Wien-Schwechat. „Als werksautorisierte Serviceeinrichtung für Gulfstream-Flugzeuge der GV-SP-Serie bestätigt diese neueste Zulassung unsere hohen Standards und unser kontinuierliches Engagement, der bevorzugte Partner für Gulfstream-Besitzer und -Betreiber in der Region zu bleiben“, sagt Hakan Tin, Managing Director und Accountable Manager. „Wir freuen uns darauf, Gulfstream G500- und G600-Flugzeuge in Wien – Europas Tor zum Osten – begrüßen zu dürfen!“ Jet Aviation Vienna unterhält einen rund 4.000 Quadratmeter großen Hangar und führte Anfang September 2021 den ersten Basecheck an einer Gulfstream G550 durch. Als direkte Reaktion auf die Kundennachfrage hat Jet Aviation kürzlich auch seinen Support für Gulfstream-Flugzeuge in seinem Wartungswerk in Genf erweitert und bietet nun Line- und Base-Maintenance für TC-registrierte Flugzeuge der G450-Serie, G550-Serie und G650-Serie an.

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Hannover: Tuifly fliegt wieder die Kapverden-Inseln an

Die deutsche Fluggesellschaft Tuifly hat ab ihrer Homebase Hannover die Kapverden-Flüge reaktiviert. Einmal wöchentlich fliegt man mit Boeing 737 nach Boa Vista und Sal. Aufgrund der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen ruhten die Flüge zwischen Deutschland und den kapverdischen Inseln besonders lange. Nun fliegt Tuifly jeweils an Dienstagen die Inselgruppe im Atlantik an. Der Erstflug wurde bereits als X3 6124 durchgeführt und war laut Flughafen Hannover ausgebucht. „Mit dem langerwarteten Erstflug nach Boa Vista und Sal kehren wir in eine wichtige Ganzjahresdestination zurück, die wir wöchentlich von unserem Heimatflughafen Hannover aus ansteuern werden. Pünktlich zu den Herbstferien stellen die Kapverden eine exotische Ergänzung zu unserem umfangreichen Spanien- und Griechenlandprogramm dar. Die Reisenden erwartet nicht nur beste Erholung in erstklassigen TUI-Markenhotels, sondern dank 350 Sonnentagen im Jahr auch nahezu eine Sonnengarantie für den Urlaub“, sagt Oliver Lackmann, Geschäftsführer der Tuifly GmbH.

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