Amely Mizzi

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Amely Mizzi

EI-DTE: Erster Airbus A320 trägt ITA-Livery

Die Fluggesellschaft ITA Airways hat dem Airbus A320 mit der Registrierung EI-DTE das neue Farbenkleid verpasst. Der Mittelstreckenjet hat im tschechischen Ostrava die bisherige Alitalia-Livery abgelegt und erscheint nun in blau. Auch einen neuen Namen bekommt dieser A320, denn ITA Airways wird ihn auf Paolo Rossi taufen. Der Carrier teilte kürzlich mit, dass man die Flugzeuge zu Ehren von italienischen Sportlern benennen wird. Die EI-DTE ist Unternehmensangaben nach die erste Maschine, die das neue Design des Alitalia-Nachfolgers trägt. Das betroffene Flugzeug wurde im Mai 2009 an Alitalia ausgeliefert und ist somit rund 12,7 Jahre alt. Bestuhlt ist diese Maschine mit 171 Sitzplätzen. ITA Airways beabsichtigt jene Maschinen, die man vom Vorgänger übernommen hat und noch einige Zeit in der Flotte bleiben sollen, in das neue Design umzulackieren. Langfristig setzt man auf neue Flugzeuge, die man bei Airbus bestellt hat sowie weitere, die über Leasinggeber bezogen werden.

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Omikron: Ryanair streicht ein Drittel aller Flüge

Omikron scheint der Ryanair Group einen kräftigen Strich durch die Rechnung zu machen, denn Firmenchef Michael O’Leary lässt mangels Nachfrage das Angebot für Januar 2022 deutlich kürzen. Auch rechnet er damit, dass der Jahresverlust doppelt so hoch ausfallen könnte wie zuletzt angenommen. Spät, aber doch wurde auch Ryanair von der neuerlich zurückhaltenden Buchungsnachfrage getroffen. Die sich wegen der Omikron-Variante wieder verschärfenden Einreise- und Quarantänebestimmungen verschiedenster Staaten wirken sich auch beim irischen Billigflieger, der bislang besser als Mitbewerber “durchgekommen” ist, massiv aus. Auch in Österreich setzt man den Rotstift an und schickt insgesamt 15 Routen in eine temporäre Pause. Ob jene Routen und Frequenzen, die Michael O’Leary ab etwa Anfang Januar 2022 zurückfahren lässt, im Februar oder März 2022 schon wieder reaktiviert werden, lässt die Firmengruppe in einer Börsenmitteilung offen. Man traut sich offensichtlich keine Prognose zu. Mit Blick auf den Vorjahreszeitraum wohl gar keine so schlechte Idee, denn die Reisebeschränkungen wurden immer wieder verlängert. Bis November 2021 ging O’Leary davon aus, dass das laufende Geschäftsjahr mit schwarzen Zahlen abgeschlossen werden kann. Davon verabschiedete er sich und rechnet nun damit, dass bis Ende März 2022 ein Verlust in der Höhe von 250 bis 450 Millionen Euro eingeflogen wird. Genauer lässt sich der Fehlbetrag nicht einschätzen, weil die weitere Entwicklung der Einreise- und Quarantänebestimmungen in Europa derzeit nicht abschätzbar ist. Die meisten Regierungen der EU-Mitglieder sind aufgrund der Omikron-Mutation in eine regelrechte Panik verfallen und haben ihre Reiseregeln deutlich verschärft. Studien aus UK und Südafrika lassen jedoch die Vermutung zu, dass die

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Nürnberg: Hochbetrieb vor der Flaute

Der bayerische Flughafen Nürnberg rechnet mit rund 600 Starts und Landungen während der Weihnachtsferien. Zwischen 23. Dezember 2021 und 9. Januar 2022 werden rund 100.000 Sitzplätze im Linien- und Charterverkehr angeboten. Danach dürfte es ruhiger in Nürnberg werden, denn viele Anbieter dünnen ab etwa 10. Januar 2022 das Angebot aus. Die meisten Flüge bieten Ryanair, Corendon Airlines und Wizz Air. Beliebteste Winterziele sind Mallorca (mit Ryanair und Eurowings), Antalya (mit Corendon und SunExpress) und Hurghada (mit Corendon und Air Cairo). Über die großen europäischen Drehkreuze geht es in die weite Welt, zum Beispiel bis zu dreimal täglich mit KLM via Amsterdam, mit Turkish Airlines über Istanbul oder mit Air France via Paris. Für die Zeit nach den Weihnachtsferien sieht es auch in Nürnberg nicht mehr ganz so rosig aus. Unter anderem setzt Ryanair die Verbindungen nach London-Stansted und Palermo temporär aus. Auch andere ab diesem Airport tätige Fluggesellschaften müssen sich dem aktuell in Europa vorherrschenden Nachfragerückgang beugen und fahren ihre Angebote zum Teil deutlich zurück.

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Allen Leserinnen und Lesern wünschen wir Frohe Weihnachten!

Das Corona-Jahr II neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu. Leider endet lediglich das Kalenderjahr und nicht die Pandemie. Wie es in 2022 weitergehen wird, weiß noch niemand so genau, denn Omikron ist die “große Unbekannte”. Heute und in den nächsten Tagen ist es Zeit nach Möglichkeit zu weihnachtlicher Ruhe zu kommen. Nicht jeder kann das Weihnachtsfest mit der Familie verbringen, denn viele müssen arbeiten, um das Land, Europa und die Welt am Laufen zu halten. Egal, ob Piloten, Flugbegleiter, Bodenpersonal, Polizisten, Ärzte, Krankenschwestern und allen anderen, die auch zum Weihnachtsfest ihren Dienst für uns alle versehen, gilt ein besonderes weihnachtliches Dankeschön! “Die Botschaft von Weihnachten: Es gibt keine größere Kraft als die Liebe. Sie überwindet den Hass wie das Licht die Finsternis”. Martin Luther King Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich im Namen des gesamten Aviation.Direct-Teams ein wunderschönes Weihnachtsfest und gute Erholung an den Feiertagen, auch wenn diese dieses Jahr auf ein Wochenende fallen. Genießen Sie die weihnachtliche Ruhe und tanken Sie frische Kraft! Ihre Amely Mizzi(Team Aviation.Direct)

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Malta: Zwei Impfungen gelten nur noch drei Monate

Die Republik Malta verschärft mit Wirksamkeit zum 17. Januar 2022 die Einreisebestimmungen. Ab diesem Tag sind Impfnachweise, die “nur” zwei Dosen aufweisen, nur noch drei Monate gültig. Anschließend muss eine Auffrischung nachgewiesen werden. Andernfalls blüht eine 14-tägige Quarantäne. Für Urlauber bedeutet das konkret, dass aus EU-Staaten kommend eine Dosis Johnson&Johnson bzw. zwei anderer Vakzine nur noch drei Monate zur quarantänefreien Einreise – aus der Red Zone kommend – berechtigen werden. Hat man drei Impfungen verabreicht bekommen, so gilt der “grüne Pass” neun Monate ab dem letzten Stich. Zu beachten ist weiters, dass Malta viele Nicht-EU-Staaten in der so genannten “Dark Red List” führt. Aus diesen Ländern kommend ist eine Genehmigung für die Einreise zu beantragen und anschließend muss eine Quarantäne angetreten werden. Aus den “Red-List-Staaten” kann eine Absonderung blühen, wenn man nicht vollständig geimpft ist. Diese ist – wenn keine Heimquarantäne am Wohnsitz möglich ist – kostenpflichtig und teuer in speziellen Quarantänehotels zu verbringen. Maltas Gesundheitsminister Chris Fearne begründet die jüngste Verschärfung unter anderem mit der Omikron-Variante. Im kleinsten Mitglied der Europäischen Union sind die ersten Fälle aufgetreten. Lokale Medien spekulieren ohne nähere Beweise zu nennen, dass diese möglicherweise durch Kleinkinder, die von allen Impf- und Testpflichten ausgenommen sind, eingeschleppt worden sein könnten.

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Zu viele Piloten krank: Lufthansa muss Langstreckenflüge streichen

Der Fluggesellschaft Lufthansa machen eigenen Angaben nach derzeit außergewöhnlich viele Krankenstände schwer zu schaffen. Da viele Piloten erkrankt sind, mussten bereits Langstreckenverbindungen gestrichen sein. Waran es liegt, dass viele Flugzeugführer erkrankt sind, ist unklar. Der Kranich-Konzern bestätigte den Umstand, über das das Branchenportal Aero.de zuerst berichtet hatte. Einen zumindest rein theoretischen Zusammenhang mit der Omikron-Corona-Variante kann man nicht kommentieren, da Lufthansa als Arbeitgeber derartige Informationen gar nicht erhält. Wie auch in Österreich erhalten auch in Deutschland die Arbeitgeber lediglich eine ärztliche Bestätigung, dass der Dienstnehmer derzeit arbeitsunfähig ist, jedoch muss man die Diagnose nicht mitteilen. Lufthansa muss im Zeitraum von 23. bis vorerst 26. Dezember 2021 die Langstreckenflüge einschränken. Betroffen sind unter anderem Verbindungen nach Washington, Houston, Boston und Tokio. Nach Möglichkeit sollen Passagiere auf andere Flüge umgebucht werden, so die Fluggesellschaft. “Wir haben mit einem sehr großen Puffer geplant. Der reicht aber für die extrem hohe Krankenquote nicht aus”, so ein Kranich-Sprecher. Besonders stark sind die Maschinentypen Airbus A330/A340 betroffen. Deren Flugzeugführer sind dem aktuellen Informationsstand nach überdurchschnittlich im Krankenstand. Die Folge daraus ist, dass Lufthansa zu wenige Piloten mit Typerating für diese Muster zur Verfügung hat. Man schreibt in einem vorliegenden Brief intern: “Nun sehen wir uns aufgrund erhöhter Krankheitsquoten nicht mehr in der Lage, alle Umläufe zu bereedern. Die Crewdisposition arbeitet bereits an Szenarien zur Ausdünnung des Flugplans”. Ebenso wirken sich Quarantänepflichten verschiedenster Staaten negativ auf die angespannte Personalsituation aus. Man sucht nun Ersatzpiloten, die übergangsweise einspringen können, aber dieses Vorhaben ist gerade während der Weihnachtszeit nicht

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Einreisebestimmungen: Deutschland streicht Österreich von Hochrisiko-Liste

Die Bundesrepublik Deutschland betrachtet Österreich mit Wirksamkeit zum 26. Dezember 2021 nicht mehr als so genanntes Hochrisikogebiet. Das hat für Personen, die nicht vollständig geimpft und/oder genesen sind, Auswirkungen, denn für diese entfällt dann die Quarantäne. Eine weitere Folge daraus ist, dass die momentan noch gültige Reisewarnung aufgehoben wird. Urlauber, die aufgrund der verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen stornieren wollen, wird dies nicht gerade hilfreich sein. Allerdings weigern sich immer mehr Tour Operator aufgrund von Reisewarnungen kostenlose Rücktritte und/oder Umbuchungen zu ermöglichen. Hintergrund ist, dass dieses Mittel seitens verschiedener Regierungen während der Corona-Pandemie regelrecht inflationär eingesetzt wurde. Ungeimpfte Personen können künftig aus Österreich kommend wieder mit einem Testnachweis in die Bundesrepublik Deutschland ohne Quarantäne einreisen. Geimpfte und Genesene müssen bereits jetzt nicht in Absonderung. Eine weitere Änderung ist, dass die Einreiseanmeldung ab 26. Dezember 2021 entfällt.

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Tui chartert Enterair nach Karlsruhe/Baden-Baden

Der deutsche Reiseveranstalter Tui plant im Sommerflugplan 2022 die polnische Charterfluggesellschaft Enterair ab Karlsruhe/Baden-Baden einzusetzen. Im Auftrag des Tour Operators soll der Carrier sechs Ziele bedienen. Viermal wöchentlich soll es nach Palma de Mallorca gehen, zweimal pro Woche nach Heraklion und je ein Charterumlauf pro Woche ist nach Las Palmas, Teneriffa, Fuerteventura und Ibiza geplant. Flugscheine können in Kürze über Tui Deutschland sowie Reisebüros (online und offline) gekauft werden.

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Litauen: Jump Air flottet erste ATR72-500 ein

Die Fluggesellschaft Jump Air hat mit fast einem Jahr Verspätung die erste ATR72-500 auf dem AOC registriert. Diese steht derzeit auf dem Flughafen Mönchengladbach und wird als LY-JUP ins Register eingetragen. Laut CH-Aviation.com trägt das Flugzeug derzeit die Registrierung 9H-AHM, ist 14,7 Jahre alt und war vormals unter anderem bei Cabo Verde Airlines im Einsatz. Jump Air will ins ACMI- und Chartergeschäft einsteigen. Bis 2023 soll die Flotte auf vier ATR72-500 anwachsen. Auch will man Frachter dieses Typs anschaffen.

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UPS bestellt 19 weitere Boeing 767F

Der U.S.-amerikanische UPS-Konzern legt sich 19 Frachtflugzeuge des Typs Boeing 767F zu. Diese sollen zwischen 2023 und 2025 an die Cargo-Airline ausgeliefert werden. Der Auftragswert nach Listenpreisen beträgt rund 4,2 Milliarden U.S.-Dollar. Basierend auf dem Passagierjet 767-300ER (Extended Range) befördert der 767 Freighter bis zu 52,4 Tonnen Umsatzfracht mit interkontinentaler Reichweite und dient als flexible Plattform für Langstrecken-, Regional- und Zubringermärkte. UPS war 1995 Erstkunde für den 767 Frachter und hat seitdem insgesamt 91 Flugzeuge bestellt. Die Fluggesellschaft betreibt derzeit 236 Boeing-Frachter, darunter die 747, 757, 767 und MD-11. „Die Boeing 767 ist das vielseitigste Flugzeug, das wir betreiben“, sagte UPS U.S. Operations President Nando Cesarone. „Unser Plan, 19 Flugzeuge zu kaufen und zwischen 2023 und 2025 zu übernehmen, stimmt mit der Strategie und der Investitionsprognose überein, die während unseres Investoren- und Analystentages im Juni 2021 geteilt wurden. Es unterstützt auch unsere Bemühungen um Nachhaltigkeit, indem wir unsere Flotte effizienter und zuverlässiger machen.“

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