Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Delta und Spotify stellen neues Musik-Angebot vor

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Delta und der Musik-Streamingdienst Spotify machen künftig gemeinsame Sache. Dazu stellt das Online-Unternehmen eigene Playlists für die Passagiere zusammen. Das Angebot soll im Laufe des Septembers 2021 ausgerollt weden und schrittweise auf die gesamte Flotte ausgedehnt werden. Der zur Ausflottung vorgesehene Maschinentyp Boeing 717 sowie Flugzeuge, die von Subunternehmern betrieben werden, erhalten dieses Update nicht. Die Spotify-Playlists sollen über den Screen des Inflight-Entertainment-Systems ausgewählt werden können. Weiters sollen zum Launch auch 40 ausgewählte Podcast-Serien zur Verfügung stehen. Bluetooth-Kopfhörer kann man übrigens nicht verwenden, sondern die Passagiere müssen ihre eigenen, kabelgebundenen Geräte mitnehmen. Alternativ können diese auch an Bord gekauft werden. Nicht vorgesehen ist, dass die Reisenden ihren eigenen Spotify-Account über das IES bedienen können. Dies ist allerdings in jenen Maschinen, die über kostenpflichtiges WLAN verfügen, per Smartphone, Tablet oder Laptop möglich.

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August 2021: Wizz Air lag „nur“ um 7,3 Prozent unter 2019

Im August 2021 hatte die Wizz Air Group 3.581.788 Fluggäste bei einer Auslastung von 83,6 Prozent an Bord. Damit hatte man gegenüber dem Vorjahresmonat um rund 28 Prozent mehr Reisende an Bord. Der Ladefaktor stieg um 13 Prozentpunkte. Zum Vergleich: Im August 2019, also vor der Corona-Pandemie, nutzten 3.881.750 Reisende die Flugverbindungen von Wizz AIr. Die Auslastung lag damals bei 95,6 Prozent. Damit lag der Carrier im August 2020 um 7,3 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Ob es dem Lowcoster gelingt die starken Zahlen über den Herbst und Winter zu halten, gilt es abzuwarten.

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August 2021: Weeze bei 83 Prozent des Aufkommens von 2019

Im August 2021 lag das Passagieraufkommen am Flughafen Niederrhein um “nur” sieben Prozent unter dem Wert, den man im Jahr 2019 erzielt hatte. Insgesamt nutzten 108.942 Reisende den Weeze Airport.  Wir freuen uns sehr, dass sich unser Flugbetrieb nach den schwierigen, zurückliegenden Monaten in diesem Sommer so rasch wieder erholt hat. Unsere Airlinepartner haben frühzeitig reagiert und das Angebot an Flügen zu den Sonnenzielen am Mittelmeer und zu Freunden und Familie erheblich aufgestockt. Wir sind sehr zuversichtlich, dass sich die sehr erfreuliche Entwicklung weiter fortsetzt”, erklärt Geschäftsführer Sebastian Papst. Derzeit hat man auf dem Regionalflughafen Weeze wöchentlich 85 Starts zu 32 Destinationen. Laut Airport werden momentan die Ziele Malaga, Mallorca, Alicante, Palermo und Zadar stark gebucht. Bezüglich der Herbstferien teilte Weeze wie folgt mit: “Auch die anstehenden Herbstferien sind bereits gut gebucht. Ryanair und die Corendon Airlines mit ihren Reiseveranstalter-Partnern haben ihr Flugangebot noch einmal erweitert. So haben die Kunden bis Ende Oktober die Wahl unter 95 wöchentlichen Abflügen zu 35 Zielen.”

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Alternative fürs Handgepäck: Festes Shampoo

Manche Dinge sind beim Fliegen einfach lästig: Kostenpflichtiges Gepäck, immer kleiner werdende Dimensionen der Handgepäckstücke oder aber die Flüssigkeitsregeln. Letztere führen gerade im Sommer dazu, dass bei der Sicherheitskontrolle unter anderem Shampoos und Duschgels in die Mülltonne wandern müssen. Im Nachgang terroristischer Anschläge wurde im Jahr 2006 EU-weit eingeführt, dass Flüssigkeiten im Handgepäck pro Behälter ein maximales Fassungsvermögen von 100 Millilitern haben dürfen. Alles muss in einen wiederverschließbaren Beutel, der eine maximale Kapazität von einem Liter haben darf, verpackt werden. Neu ist diese Vorschrift definitiv nicht, aber gerade Wenigflieger, die allenfalls einmal im Jahr in den Sommerurlaub fliegen, denken oftmals nicht daran. Auch Vielflieger aus Staaten, die diese Regeln nicht haben, tappen in der Europäischen Union gelegentlich in diese “Mülltonnen-Falle”. Nicht nur Getränke, sondern auch alle anderen Arten von Flüssigkeiten, die 100 Milliliter (es zählt der Aufdruck auf dem Behälter), dürfen nicht mitgenommen werden. Bezüglich Shampoos und Duschgels gibt es aber eine Alternative, die noch dazu umweltfreundlich ist. Diese nennen sich “festes Shampoo” bzw. “Seife”. Ersteres ist in dieser Form recht neu auf dem Markt und mittlerweile in so ziemlich jeder Drogerie und verschiedenen Supermärkten erhältlich. Es gibt zahlreiche Hersteller und sogar günstige Eigenmarken der Händler. Im Grunde ist es ein herkömmliches Shampoo, dem jedoch die Flüssigkeit entzogen wurde. Dadurch entfallen auch Konservierungsstoffe und einige Chemikalien, was es hinsichtlich dem Umweltaspekt interessant macht. Auch ist kein Kunstoffbehälter drumherum notwendig. Optisch sieht es aus wie ein klassisches Stück Seife. Die erste Frage ist natürlich: Wie soll man sich denn mit einem

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Eurowings: Neue Handgepäckregeln sind nun „scharf“

Seit Dienstag sind bei Eurowings die verschärften Regeln für die Mitnahme von Handgepäck in Kraft. Diese betreffen Buchungen in der Tarifklasse Basic. Es handelt sich um eine Art Blaupause von den Mitbewerbern Ryanair und Wizz Air. Wer ab dem 31. August 2021 den Basic-Tarif bucht, darf bei Eurowings nur noch eine kleine Tasche mit den maximalen Abmessungen 40x30x25 Zentimeter mit an Bord nehmen. Möchte man den klassischen Trolley im IATA-Standardformat mitnehmen, muss das Priority-Paket dazu gebucht werden. Dieses kostet mindestens zehn Euro pro Person und Strecke. Die Preisgestaltung ist aber dynamisch, so dass keine pauschale Aussage zu den tatsächlichen Kosten gemacht werden kann. Genau wie bei den Mitbewerbern Ryanair und Wizzair darf man dann mit “Priority Boarding” eine kleine Tasche (40x30x25 Zentimeter) sowie einen Trolley im IATA-Standardformat mitnehmen. Die Tarifklassen Smart und Biz sind von der Umstellung nicht betroffen. Auch haben bestehende Flugscheine, die vor der Umstellung ausgestellt wurden, Bestandsschutz. Bei diesen werden noch die alten Regeln angewandt. Die Veränderung der Handgepäckbestimmungen dient in erster Linie der Erhöhung der Einnahmen, was Eurowings dementiert. Man schreibt unter anderem: “Die neue Handgepäckrichtlinie hilft zudem, durch Handgepäck verursachte Verspätungen zu minimieren, sodass Eurowings Kunden auch im Jahr 2021 mit einer der pünktlichsten Airlines Europas an ihr Reiseziel gelangen.”

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Düsseldorf: Eurowings reaktiviert Kiew-Borispil

Nach langer Pause hat Eurowings die Flüge von Düsseldorf nach Kiew-Borispil wieder aufgenommen. Angeboten werden vorerst drei wöchentliche Umläufe. Mitbewerber wie Ryanair und Wizz Air haben ihr Angebot in die Hauptstadt der Ukraine schon wesentlich früher reaktiviert. Eurowings nutzt in Kiew den Flughafen Borispil, der sich weit vom Stadtgebiet entfernt befindet. Der derzeit einzige Anbieter von Flügen zwischen Deutschland und dem innerstädtischen Airport Kiew-Schuljany ist Wizz Air. Der zuletzt genannte Flughafen hat deutlich höhere Gebühren, die von den Nutzern zu bezahlen sind, als Borispil. „Wir, die Airlines der Lufthansa Group, freuen uns, unsere Präsenz am internationalen Flughafen Boryspil zu verstärken und unsere neue Eurowings Strecke Kiew-Düsseldorf mit drei wöchentlichen Flügen aufzunehmen. Nach 30 Jahren erfolgreicher Operations von Lufthansa und Austrian Airlines Flügen nach Kiew, tritt heute Eurowings in den Markt ein und bietet unseren Reisenden aus Kiew noch mehr Möglichkeiten für weltweite Verbindungen. Mit den neuen Direktflügen bieten die Lufthansa Group Airlines rund 70 wöchentliche Frequenzen von der Ukraine nach Frankfurt, München, Wien, Zürich und nun auch Düsseldorf an“, so Karsten Zang, General Manager Sales Ukraine, Belarus, Turkmenistan and South Caucasus. Die Flüge erweitern das Angebot im Bereich der „Familien und Heimatbesuche“, in dem die Lufthansa-Tochter schon zahlreiche Verbindungen beispielsweise nach Griechenland, Kroatien, in die Türkei oder nach Beirut im Libanon anbietet. Seit Juli hat Eurowings ebenfalls Flüge ins georgische Tiflis, nach Jekaterinburg und Krasnodar in Russland sowie in die armenische Hauptstadt Eriwan im Programm.

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Letzter A380 geht schon im November 2021 an Emirates

Im November dieses Jahres wird beim europäischen Flugzeugbauer Airbus eine Ära enden, denn der letzte A380 wird an Emirates Airline übergeben. Weitere Neubestellungen gibt es nicht und die Konzernleitung besiegelte bereits vor der Corona-Pandemie das Aus für das Superjumbo-Programm. Insgesamt bekommt Emirates noch drei Exemplare, wobei das letzte im November 2021 ausgeliefert wird. Ursprünglich war dieser Termin erst im Juni 2022 vorgesehen, doch der Carrier und der Flugzeugbauer einigten sich darauf diesen vorzuziehen. Alle drei noch auszuliefernde A380-Jets werden mit der neuen Premium-Economy-Klasse von Emirates sowie der neuesten Kabinenausstattung und den charakteristischen Merkmalen der Emirates A380 ausgestattet sein. Dazu gehören die Privatsuiten sowie die Spa-Duschen der First Class, die beliebte Bord-Lounge mit Bar, Flachbettsitze in der Business Class sowie die branchenweit größten Bildschirme am Platz, auf denen die Kunden in allen Klassen das umfangreiche Bordunterhaltungsprogramm ice genießen können. Mit diesen Auslieferungen wird die A380-Flotte von Emirates im November insgesamt 118 Flugzeuge umfassen, darunter sechs Jets, die mit Premium-Economy-Sitzen in einer Vier-Klassen-Konfiguration ausgestattet sind. „Wir haben uns mit Airbus darauf geeinigt, die Auslieferung unserer verbleibenden A380-Bestellungen vorzuziehen, und haben die Finanzierung für diese Flugzeuge gesichert. Mit diesen neuen Flugzeugen werden wir auch weitere, stark nachgefragte Premium-Economy-Sitze anbieten können, da wir uns auf die vollständige Einführung dieses Kabinenprodukts in den kommenden Monaten vorbereiten“, so Tim Clark, President Emirates Airline. „Emirates wird auch in den nächsten zwei Jahrzehnten der größte Betreiber dieses geräumigen und modernen Flugzeugs sein, und wir werden mit kontinuierlichen Investitionen in unser Produkt und in unsere Serviceleistungen dafür sorgen, dass

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Wizz Air führt Impfpflicht für das Personal ein

Nach Swiss macht Wizz Air als zweite europäische Airline die Impfung gegen Covid-19 zur Pflicht. Diese tritt am 1. Dezember 2021 in Kraft und betrifft zunächst das fliegende Personal. Allerdings räumt der Billigflieger die Ausnahme ein, dass “in besonderen Fällen regelmäßige Antigen/PCR-Tests” als Alternative akzeptiert werden. „Bei Wizz Air hat die Gesundheit und Sicherheit unserer Passagiere und Mitarbeiter oberste Priorität. Wir sind dafür verantwortlich, die Besatzung und die Passagiere an Bord zu schützen, indem wir die Risiken von COVID-19 vermindern und Impfstoffe spielen dabei eine wichtige Rolle”, erklärt Konzernchef Jozsef Varadi. Was “besondere Fälle” sind definierte die Fluggesellschaft in ihrer Medienerklärung nicht. Es ist aber davon auszugehen, dass es sich dabei um eine Art rechtliche Absicherung handelt, denn Wizz Air unterhält Stützpunkte in vielen Staaten. Die Rechtslage bezüglich einer Impfpflicht des Arbeitgebers unterscheidet sich von Land zu Land. Gleichzeitig leidet Wizz Air unter akutem Flugbegleitermangel, so dass man diesen offenbar nicht noch weiter verschärfen will.

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Malta: 1G-Regel führt zu schwacher Auslastung der Flüge

Mitte Juli 2021 machte Malta als erstes EU-Land die vollständige Impfung gegen Covid-19 zur Grundvoraussetzung für die quarantänefreie Einreise. Nun zeigt sich, dass dies erhebliche Auswirkungen auf die Auslastung der Flüge von/nach Luqa hat. Der Ladefaktor lag in den ersten Wochen nur bei 51,7 Prozent. Im Frühjahr kündigte das maltesische Tourismusministerium das große Comeback des Tourismus an, jedoch wurden die Einreisebestimmungen bereits nach wenigen Wochen verschärft. Derzeit können nur vollständig Geimpfte ohne Quarantäne einreisen. Der Flughafen Luqa, eine Tochter der Flughafen Wien AG, bekommt die Auswirkungen indirekt zu spüren, denn laut Geschäftsführer Alan Borg lag in den ersten August-Wochen die durchschnittliche Auslastung der Flüge bei nur 51,7 Prozent. “Dies bedeutete einen Rückgang von 36,3 Prozent gegenüber der gleichen Woche im Jahr 2019. Darüber hinaus ging die von der Nachfrage getriebene Sitzplatzkapazität in der ersten Augustwoche 2021 im Vergleich zur gleichen Woche im Jahr 2019 um 28,5 Prozent zurück”, wird der Manager von der Times of Malta zitiert. Viele am einzigen Flughafen des Landes tätige Airlines haben auf die verhaltene Nachfrage reagiert und ihr Angebot gekürzt. Die Vorgehensweise ist unterschiedlich: Manche Anbieter haben die Frequenzen zurückgefahren, andere setzen kleineres Fluggerät ein und in Einzelfällen wurden Strecken – zumindest temporär – ausgesetzt. Es gab aber auch unerwartete Entwicklungen, denn manche Quellmärkte, auf die von den Fluggesellschaften große Hoffnungen gesetzt wurden, erwiesen sich als Flop. Zum Beispiel haben Air Malta, Ryanair und andere Anbieter stark auf Deutschland “gepokert”, jedoch blieben die Passagierzahlen weit unter den Erwartungen. Das Vereinigte Königreich, die Schweiz, Frankreich und

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Ryanair: Neue Strecken ab Bratislava und Košice

Die Ryanair Group plant im Winterflugplan 2021/22 insgesamt vier zusätzliche Strecken ab slowakischen Flughäfen anzubieten. Die Hauptstadt Bratislava soll zweimal wöchentlich mit Kopenhagen und einmal pro Woche mit Lanzarote verbunden werden. Ab Košice sind zwei wöchentliche Umläufe nach Dublin geplant. Diese Route liegt seit vielen Jahren brach und wurde in der Vergangenheit von SkyEurope Airlines bedient. Ebenfalls neu ab der ostslowakischen Stadt ist, dass man Wien an den Verkehrstagen Montag und Freitag bedienen wird. Auf dieser Route kommt Fluggerät von Lauda Europe zum Einsatz und man tritt in den Wettbewerb mit Austrian Airlines. Offensichtlich will man slowakische Wochenpendler ansprechen.

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