Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Preighter-Einsatz: Uzbekistan Airlines mit Boeing 767 in Salzburg

Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 767 sind in Salzburg ein seltener Gast. Am Donnerstag war Uzbekistan Airlines im Auftrag des Logistikers Quehenberger mit einem so genannten Preighter vor Ort. Am Samstag soll sich das Ereignis wiederholen. „Den Flughafen Salzburg und Quehenberger Logistics verbindet seit vielen Jahren eine erfolgreiche Partnerschaft. Heute war es soweit, dass wir den ersten Frachtflug direkt aus China erfolgreich in Salzburg landen und gemeinsam abwickeln konnten. Oft gilt es auch bei Charterflügen schnelle und effiziente Lösungen zu finden. Eine gute und unkomplizierte Zusammenarbeit mit unserem verlässlichen Partnernetzwerk weltweit und die Lösungsorientierung und Flexibilität unserer Luftfrachtspezialisten sind die Basis für erfolgreiche Luftfrachtprojekte“, so Gerhard Haslauer. In der mittlerweile fast 2 Jahre andauernden Pandemie hat sich der Bedarf an Mobilität gewandelt. Während Menschen durch Reisebeschränkungen deutlich weniger reisen können, werden medizinische Produkte dringend vor Ort benötigt. „Aktuell können wir pandemiebedingt weniger Passagiere bei uns begrüßen, dafür freut es uns, wenn wir in der Versorgung mit medizinischen Produkten unterstützen können. Dies tut dem Flughafen gut und freut auch die gesamte Mannschaft am Vorfeld – es rührt sich was“, so Flughafenprokurist Christopher Losmann. „Einen zweiten Flieger, den auch der Logistik-Profi Quehenberger nach Salzburg fliegen lässt erwarten wir am Samstag,“ so Losmann weiter.

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Bern: Neuer Regierungsjet für die Schweiz?

Der Schweizer Bundesrat ist derzeit von einer Pannenserie des Regierungsflugzeugs geplagt. Dieses geriet in der Eidgenossenschaft in den Fokus, denn selbst ein Treffen mit dem japanischen Kaiser ist aufgrund von Triebwerksproblemen ausgefallen. Nun wird im Parlament die Anschaffung eines zweiten Jets für den Bundesrat gefordert. Die Pannenserie habe die Schweiz regelrecht blamiert, da nicht zu offiziellen Terminen angereist werden konnte oder aber Regierungsmitglieder regelrecht gestrandet sind. Derzeit verfügt die Regierung der Schweiz über einen Falcon 900. Dieser wurde im Jahr 2012 gebraucht vom Fürstentum Monaco angekauft. Diskutiert wird nun, ob ein zweiter Jet mit höherer Reichweite angekauft wird. Grundsätzlich hätte man bereits ein zweites Flugzeug zur Verfügung und zwar eine Pilatus PC-24. Allerdings ist die Range für Fernziele nicht ausreichend, weshalb dieser Businessjet primär innerhalb Europas zum Einsatz kommt. Seitens des Bundesrats will man sich zur aktuellen Diskussion nicht äußern. Andere Staaten, beispielsweise Österreich, haben keine Regierungsflotte. Bundeskanzler und Minister nutzen – zumindest offiziell – primär Linienflüge. In der Praxis werden jedoch zumeist Businessjets von privaten Betreibern gechartert.

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Geplatzte Air-Europa-Übernahme kostet IAG 75 Millionen Euro

Gegen eine Abschlagszahlung in der Höhe von 75 Millionen Euro entlässt Globalia die International Airlines Group aus dem am 4. November 2019 unterfertigten Kaufvertrag. Damit wird die Fluggesellschaft Air Europa nicht an die IAG verkauft. Die beiden Konzerne haben sich darauf geeinigt, dass zusätzlich zur Vertragsstrafe in der Höhe von 40 Millionen Euro weitere 35 Millionen Euro seitens der IAG an Globalia zu bezahlen sind. Damit kauft sich die IAG-Tochter Iberia aus den Verpflichtungen heraus. Globalia und die International Airlines Group verhandeln derzeit über alternative Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Vorstellbar ist, dass vertiefte Codeshare-Kooperationen vereinbart werden könnten. Der Air-Europa-Eigentümer will zudem prüfen wie die spanische Fluggesellschaft neu aufgestellt werden kann. Die Suche nach einem anderen Käufer bzw. Partner ist nicht ausgeschlossen.

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Play kündigt Baltimore und Boston an

Die isländische Billigfluggesellschaft Play plant im April 2022 die ersten beiden USA-Strecken aufzunehmen. Ab Keflavik sollen Baltimore und Boston angeflogen werden. Das Europa-Netz soll dabei als Zubringer fungieren. Zunächst soll ab 20. April 2022 Baltimore angesteuert werden. Die Flüge zum Logan Airport folgen dem aktuellen Planungsstand nach am 11. Mai 2022. Der Carrier plant die beiden Destinationen mit Airbus A321neo anzufliegen. Vorgesehen ist auch, dass ein längerer Zwischenstopp in Island gebucht werden kann. Dies soll Passagieren ermöglichen das Land und die Hauptstadt Reykjavik zu erkunden. Im Laufe des Jahres 2022 sollen weitere Destinationen in den Vereinigten Staaten von Amerika aufgenommen werden.

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Tampa Bay: Eurowings Discover führte ersten USA-Flug durch

Unter der Flugnummer 4Y64 hat Eurowings Discover am 16. Dezember 2021 den ersten Passagierflug in Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika durchgeführt. Nach rund zehn Stunden Flugzeit ist der Airbus A330 in Tampa Bay gelandet. Angaben des Carriers nach war die Verbindung „nahezu ausgebucht“. Auch ortet man eine „gute Nachfrage“ auf dieser Strecke. Ab sofort stehen vier wöchentliche Frequenzen nach Tampa Bay im Flugplan. Ab dem Sommerflugplan 2022 kommen zudem sechs weitere Ziele in Amerika hinzu: Fort Myers, Las Vegas (ab März 2022 auch ab München), Salt Lake City, Anchorage, Halifax und Calgary. Bereits am Sonntag (12.12.2021) und Dienstag (14.12.2021) war Eurowings Discover Richtung USA unterwegs – mit 40 Tonnen Fracht statt Passagieren ging es mit einem Airbus 330 von Frankfurt nach Atlanta. Derzeit besteht der Flugplan von Eurowings Discover aus neun Langstreckenzielen sowie fünf Destinationen auf der Kurz- und Mittelstrecke. Die Flotte besteht aus den Maschinentypen Airbus A330 und A320.

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Eurowings verschenkt freie Mittelsitze

Die Lufthansa-Tochter Eurowings bietet temporär an, dass der Mittelsitz in der Airbus-Flotte kostenlos frei gehalten wird. Ermöglicht wird dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auch deshalb, weil die Nachfrage auf jenen Routen, auf denen das Angebot gilt, in den letzten Wochen stark zurückgegangen ist. Die Weihnachtsaktion gilt auf allen innerdeutschen Strecken sowie auf allen Strecken von/nach Deutschland, Österreich und der Schweiz. Befristet ist diese für den Reisezeitraum zwischen dem 21. Dezember 2021 und 16. Jänner 2022. Eurowings hat diesen Service im Sommer 2020 als erste deutsche Airline eingeführt. Seitdem sind freie Mittelsitze, die zuvor nur Bestandteil des BIZclass-Tarifs waren, auch in hinteren Flugzeugreihen im gesamten Streckennetz aufpreispflichtig buchbar.

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Großbestellung: Transavia und KLM flotten auf A320neo/A321neo um

Der Air France-KLM-Konzern hat den europäischen Flugzeugbauer Airbus mit einer Großbestellung beglückt. Die Firmengruppe ordert 100 Mittelstreckenjets der Typen Airbus A320neo und A321neo. Diese sollen ab dem zweiten Halbjahr 2023 ausgeliefert werden. Die Maschinen werden an die Boeing-Operator Transavia und KLM gehen. Bislang setzen diese in diesem Segment auf Maschinen des Airbus-Konkurrenten. In der Branche wurde damit gerechnet, dass eine größere Boeing 737-Max-Order kommen könnte. Nun hat der europäische Hersteller das Rennen gemacht. Das bedeutet auch, dass Transavia und KLM auf Airbus umflotten werden. Der Konzern sicherte sich auch Kaufoptionen für bis zu 60 weitere Maschinen. Auch möchte man die Frachterflotte mit dem Ankauf von vier A350F erneuern. Hierzu wurde ein LOI unterfertigt. Gleichzeitig sicherte man sich Optionen für vier weitere Cargo-Flugzeuge dieses Typs.

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Ryanair-Chef O’Leary liebäugelt mit 1G-Regel

Bislang hat sich der irische Billigflieger Ryanair stets gegen jegliche Beschränkungen des Reiseverkehrs in Europa ausgesprochen. Nun fordert Konzernchef Michael O’Leary, dass Fliegen für Geimpfte möglich sein muss und würde in Kauf nehmen, dass Ungeimpfte nicht mehr befördert werden dürfen. Die Äußerung, die er getätigt hat, steht im direkten Zusammenhang mit den Einreise- und Quarantänebestimmungen des Vereinigten Königreichs. Diese wurden in den letzten Wochen wiederholt verschärft und die Testpflichten treffen auch Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Michael O’Leary ist der Ansicht, dass die häufigen und kurzfristigen Änderungen zu Verwirrungen geführt haben und meint, dass Geimpfte in jedem Fall befördert werden müssen. „Ich sehe keine Rechtfertigung für die Vorschriften der britischen Regierung, dass Passagiere, die bereits das Vernünftige getan haben und sich impfen lassen, jetzt vor ihrer Reise und, noch lächerlicher, zwei Tage nach ihrer Reise Tests ablegen müssen“, so der Manager gegenüber Independent. „Anstatt eine Impfpflicht einzuführen müssen die Verantwortlichen die Impfung für Menschen immer attraktiver machen. Ich würde mich also dafür einsetzen Flugreisen auf Geimpfte zu beschränken“.

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Singapore Airlines bestellt sieben A350F

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte mit Singapore Airlines einen weiteren Kunden für das Fracht-Muster A350F gewinnen. Ein LOI über sieben Flugzeuge dieses Typs wurde unterschrieben. Die Auslieferungen sollen ab 2025 beginnen. Weiters sicherte sich Singapore Airlines Optionen für fünf weitere A350F. Die Vereinbarung beinhaltet einen Tausch mit 15 A320neo und zwei A350-900 Passagierflugzeugen, die sich im Auftragsbuch der SIA Group befinden. Dies ermöglicht es SIA, seine Investitionsausgaben zu verwalten und gleichzeitig das grundlegende Erneuerungsprogramm für Frachter fortzusetzen. Gegenüberstellung A350F vs. B747-400F   Airbus A350F Boeing 747-400F Length 70.61m 70.7m Max Take Off Weight 319 tonnes 395 tonnes Max Payload (structural) 109 tonnes 116 tonnes Volume 728m3 738m3 Range 4,700 nm 4,500 nm Engine Rolls-Royce TXWB-97 Pratt & Whitney PW4056

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Frankreich will Nachtzüge zwischen Paris und Berlin reaktivieren

Früher waren Nachtzüge eine durchaus luxuriöse Möglichkeit, um in Europa reisen zu können. Vom einstigen Glanz ist nicht viel geblieben, denn über die Jahre hinweg hatte dieses Verkehrsmittel eher das Image „Gammelzug“. Die deutsche Bahn pfiff sogar gänzlich darauf und die Österreichischen Bundesbahnen übernahmen viele innerdeutsche Nachtstrecken. Im Zuge der Klimadiskussion kommt es nach und nach zu einer Renaissance der Schlafwagen-Verbindungen. Die Österreichischen Bundesbahnen wollen in ihren Nightjets, besonders mit den neubestellten Wagen, die noch gar nicht auf der Schiene sind, stark mit Komfort punkten. Je nach Geldbeutel gibt es Sitzplätze in der Zweiten Klasse bis hin zu Einzel-Schlafabteilen, die zumindest ein bisschen an die längst vergangene Luxus-Ära der Eisenbahn angelehnt sind. In Deutschland hielt man Nachtzüge für nicht mehr zeitgemäß, so dass sich die Deutsche Bahn, deren Nachtzüge den Ruf „Gammelzug“ hatten, einstellte. Einige Routen wurden erfolgreich von den Österreichischen Bundesbahnen übernommen und die Aufwertung der Garnituren brachten auch mehr Fahrgäste. Für die ÖBB ein voller Erfolg, für die Deutsche Bahn eine Blamage der Extraklasse, denn die Österreicher fahren nachts sprichwörtlich um die Ohren. Nicht zuletzt aufgrund der Propaganda, die aus dem Lager von Greta Thunberg gemacht wird, sind immer mehr europäische Regierungen der Ansicht, dass die Zukunft des Verkehrs innerhalb Europas auf der Schiene liegt. Allerdings: In vielen EU-Staaten wurde dieser Verkehrsträger nicht nur kaputtgespart, sondern die Fahrkartenpreise sind im direkten Vergleich mit den Kosten für Fernbusse, Flüge oder gar das eigene Auto, schlichtweg nicht konkurrenzfähig. Dann haftet in manchen Staaten – teilweise zurecht, teilweise absolut zu Unrecht

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