Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Green Airlines: Chalair flog leer von Paderborn nach Sylt

Am vergangenen Freitag hat der Ticketverkäufer Green Airlines leere Sitze von Paderborn nach Sylt fliegen lassen. An Bord der von Chalair gecharterten Beechcraft 1900D befand sich kein einziger Fluggast. Die F-HETS wurde am Freitag aus dem rund 685 Kilometer entfernen Caen (Frankreich) eingeflogen. An Bord dieses Positionierungsflugs befanden sich keine Passagiere. Den Green-Airlines-Charterflug von Paderborn nach Westerland (Sylt) hätte man sich angesichts des „grünen“ Image, das sich der Ticketverkäufer gibt, im Sinne der Umwelt sparen können, denn man hatte überhaupt keine Fluggäste. So hob die Beech 1900D ohne einen einzigen Passagier an Bord in Richtung Sylt ab. Der Rückflug nach Paderborn hatte fünf Reisende. Kapazität hätte dieser Maschinentyp für 19 Fluggäste gehabt. Somit ergibt sich für den Charterumlauf vom Freitag beim Hinflug eine Auslastung von null Prozent und beim Rückflug waren es rund 26 Prozent. Green Airlines ist keine Fluggesellschaft, sondern ein Ticketverkäufer, der Maschinen chartert und die Flugscheine auf eigene Rechnung vermarktet. Dabei gibt man sich besonders „grün“ und wirbt mit „klimafairem Fliegen“. Allerdings passen lange Positionierungsflüge und neuerdings auch Leerflüge zwischen Paderborn und Sylt wohl eher nicht zu diesem Anspruch.

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Grönland lässt nur noch Geimpfte und Genesene einreisen

Grönland, eine autonome Region Dänemarks, lässt bis mindestens 31. Oktober 2021 nur Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind oder aber genesen sind einreisen. Davon ausgenommen sind Personen mit Wohnsitz in Grönland, jedoch müssen diese dann eine häusliche Quarantäne antreten. Eine weitere Ausnahme betrifft Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. In Begleitung ihrer geimpften oder genesenen Eltern entfällt für diese die Auflage des Impf- bzw. Genesungsnachweises. Die Regionalregierung Grönlands beschränkt weiterhin die Kapazität der Flugverbindungen. Beispielsweise sind vom Flughafen Reykjavik (Domestic) nach Kulusuk maximal drei wöchentliche Umläufe zugelassen. Insgesamt dürfen pro Woche nicht mehr als 90 Personen eingeflogen werden. In Sisimiut, Upernavik und Aasiaat gelten zusätzliche Reisebeschränkungen. Nur vollständig geimpfte Personen dürfen während der gesamten Reise die öffentlichen Verkehrsmittel von und in diesen geografischen Gebieten – einschließlich Flugzeugen, Bussen und Schiffen – nutzen. Für den Fall, dass eine teilgeimpfte oder nicht geimpfte Person ausnahmsweise aus diesen Gebieten reist, muss die Person entweder für 14 Tage in Quarantäne oder bis zum Erhalt eines negativen Testergebnisses eines PCR-Tests, der 5 Tage nach der Abreise aus Sisimiut, Upernavik oder Aasiaat durchgeführt wurde, unter Quarantäne gestellt werden. Dies gilt bis zum 31. Oktober. Sämtliche Flugverbindungen, die nach Grönland angeboten werden, unterliegen Kapazitätsbeschränkungen. Dies schließt auch Air Greenland, Icelandair und Norlandair ein. Die Carrier sind angewiesen auf diesen Umstand hinzuweisen.

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Balearen stellen kostenlose Covid-19-Versicherung vor

Die Regionalregierung der Balearen bietet Urlaubern noch bis Ende des Jahres eine kostenlose Reiseversicherung an, die unter anderem zusätzliche Kosten im Falle von Covid-19-Infektionen während dem Aufenthalt abdeckt. Eigentlich wollte man diese schon vor einigen Monaten anbieten, jedoch sind laut Mallorca Zeitung die Verhandlungen mit dem Versicherungskonzern Ergo geplatzt. Neuer Partner ist der Autofahrerclub Race. Der Deal soll aber die öffentliche Hand sehr teuer kommen, denn diese muss eine Prämie in der Höhe von 749.234 Euro bezahlen. Laut offizieller Mitteilung soll der Versicherungsschutz auch einen Dolmetscher-Service umfassen. Im Falle einer Quarantäne auf den Balearen sollen der Rücktransport und eine mögliche Verlängerung des Aufenthalts abgesichert sein. Zusätzlich wurde eine Hotline eingerichtet, die Urlaubern assistieren soll.

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Air New Zealand steckt tief in der Verlustzone

Neuseeland ist seit dem Beginn der Corona-Pandemie weitgehend abgeschottet. Das hat auch Auswirkungen auf die Finanzzahlen von Air New Zealand: Der Carrier schrieb im am 30. Juni 2021 abgelaufenen Geschäftsjahr einen Verlust in der Höhe von 201,1 Millionen U.S.-Dollar. „Air New Zealand zeigte Agilität unter sich ständig ändernden Betriebsbedingungen, verwaltete Wiedereröffnungen, Pausen und dann Schließungen, während sie gleichzeitig neue Einnahmen aus zusätzlichen Frachtrouten generierte und die inländische und regionale Passagierkapazität erhöhte, um der gestiegenen Nachfrage nach inländischen Urlaubsreisen gerecht zu werden“, so Firmenchefin Dame Therese Walsh. Air New Zealand meldete für den 12-Monats-Zeitraum Betriebseinnahmen von 1,74 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von 48 Prozent gegenüber den vorangegangenen 12 Monaten entspricht. Die Inlandskapazität erreichte im Juli dieses Jahres 93 Prozent des Niveaus von 2019, bevor Sperren den Hochlauf verkürzen. Air New Zealand schloss das Geschäftsjahr mit einer Liquidität von 900 Millionen US-Dollar ab. Darin enthalten sind 127,4 Millionen US-Dollar in bar und der Rest aus nicht in Anspruch genommenen Mitteln aus einer Bereitschaftskreditfazilität der neuseeländischen Regierung. Der durchschnittliche monatliche Cash-Burn in der ersten Hälfte dieses Kalenderjahres betrug 6,26 Millionen US-Dollar.

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Australien: Qantas meldet 1,25 Milliarden U.S.-Dollar Verlust

Das Oneworld-Mitglied Qantas „flog“ im am 30. Juni 2021 abgelaufenen Geschäftsjahr einen Verlust in der Höhe von 1,25 Milliarden U.S.-Dollar ein. Der Flugbetrieb ist seit dem Beginn der Corona-Pandemie weitgehend lahmgelegt. Der Gesamtumsatzverlust durch COVID-19 über den 12-Monats-Zeitraum erreichte bei Qantas 11,65 Milliarden US-Dollar. Bis Ende 2022 erwartet der Carrier jedoch, dass der Umsatzeinbruch seit Beginn von COVID-19 auf rund 14,5 Milliarden US-Dollar steigen wird. Die Qantas-Gruppe schloss das Geschäftsjahr mit 2,76 Milliarden US-Dollar an verfügbarer Liquidität ab. Darin enthalten waren 1,6 Milliarden US-Dollar in bar und 1,16 Milliarden US-Dollar an nicht in Anspruch genommenen Fazilitäten. Ein Anstieg der Inlandsflüge in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 führte dazu, dass Qantas seine Schulden von 4,66 Milliarden US-Dollar auf 4,29 Milliarden US-Dollar reduzierte.

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Smartlynx nimmt Berlin-Dubai auf

Ab 4. Oktober 2021 wird Smartlynx Airlines zwischen Berlin und Dubai fliegen. Es handelt sich um Vollcharter im Auftrag des Tour Operators FTI. Vorerst werden zwei wöchentliche Umläufe angeboten. Ab Mitte Dezember 2021 soll ein dritter Flugtag hinzugefügt werden. Derzeit ist geplant, dass die Charter-Route mit Maschinen des Typs Airbus A321 bedient wird. Der Reiseveranstalter vermarktet das Angebot explizit als “Expo-Flüge” und hoffet offensichtlich auf eine entsprechende Nachfrage seitens potentieller Besucher der Weltausstellung.

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Ryanair stellt alle Nordirland-Flüge ein

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird sich vollständig aus Nordirland zurückziehen. Momentan bietet der Carrier seine Dienstleistungen ab Belfast International und Belfast City an. Die Unternehmensführung wirft der britischen Regierung vor, dass diese keine Anreize zur Erholung der Branche geben würde. „Aufgrund der Weigerung der britischen Regierung, die APD [Air Passenger Duty] auszusetzen oder zu reduzieren, und des Fehlens von Anreizen für die Erholung von Covid von beiden Belfast-Flughäfen wird Ryanair diesen Winter den Betrieb von Belfast International und Belfast City Airport ab dem Ende des Sommerflugplans einstellen“, so der Billigflieger in einer Stellungnahme. Die auf den Routen von/nach Belfast eingesetzten Flugzeuge sollen – zumindest im Winterflugplan 2021/22 – ab anderen Airports in Europa zum Einsatz kommen. Wohin diese umstationiert werden sagte Ryanair aber nicht. Man spricht lediglich von „kostengünstigeren Flughäfen in UK und Europa“. Das Flugangebot in Derry wurde bereits Anfang 2021 eingestellt. Erst im Juni dieses Jahres kehrte Ryanair nach elfjähriger Abwesenheit zum Belfast-City-Airport zurück. Derzeit bietet man acht Strecken ab diesem Airport an. Dabei handelt es sich um viele Routen, die vormals von Flybe bedient wurden.

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USA schieben Grenzöffnung für EU-Bürger auf die lange Bank

Viele Fluggesellschaften in Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika haben auf eine rasche Lockerung der Einreisebestimmungen durch die Biden-Regierung gehofft. Daraus scheint nun zumindest kurzfristig nichts zu werden. Fix ist jedenfalls, dass künftig die vollständige Impfung gegen Covid-19 zur Grundvoraussetzung für die Einreise wird. Der noch unter Donald Trump erlassene Travel Ban für EU-Bürger und weitere Staaten in Europa wurde bislang nicht aufgehoben. Daran wird sich auch kurzfristig nichts ändern. Die U.S.-Regierung beabsichtigt keine Lockerungen vor Ende November 2021. Als möglicher Termin wird vage in Aussicht gestellt, dass es nach Thanksgiving schrittweise zu Öffnungen kommen könnte. Dies wird von Fluggesellschaften auf beiden Seiten des Atlantiks heftig kritisiert. Man fordert eine sofortige Öffnung für vollständig geimpfte Personen.

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South African kündigt Re-Start an

South African Airways beabsichtigt den Flugbetrieb am 23. September 2021 zu reaktivieren. Zunächst sollen sechs Ziele bedient werden. Der Carrier war bereits vor der Corona-Pandemie massiv angeschlagen und musste sich im Vorjahr in ein Insolvenzverfahren begeben. Der Flugbetrieb ruht seit dem Frühjahr 2020. Zwischenzeitlich hatte South African auch AOC und Betriebsgenehmigung verloren. Die Zertifikate wurden vor wenigen Tagen zurückerlangt. Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs soll zunächst in kleinem Umfang ab Johannesburg erfolgen. Zunächst will man die Ziele Maputo, Lusaka, Kinshasa, Harare, Kapstadt und Accra bedienen. Die Zukunft der Billigtochter Mango steht derzeit noch in den Sternen. Aus finanziellen Gründen musste auch diese Airline das Grounding verkünden.

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Wien: Wizz Air reaktiviert sechs Strecken

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air kündigt die Wiederaufnahme von insgesamt sechs Strecken ab Wien-Schwechat an. Das Angebot ab der österreichischen Hauptstadt wird damit auf 64 Destinationen erhöht. Den Beginn macht am 31.08.2021 die Verbindung nach Dortmund. Am 06.09.2021 nimmt Wizz Air die Strecke nach Köln, Lissabon und London-Luton wieder auf. Letztere wird fünfmal die Woche angeboten. Die beiden nordischen Verbindungen starten am 08.09.2021 mit Skavsta und am 13.09.2021 mit Oslo. „Ab sofort können wir wieder 64 Verbindungen ab Wien anbieten, womit wir schon weit über dem Vorkrisenniveau liegen. Mit der heutigen Ankündigung steht einem herbstlichen Städtetrip nichts im Weg. Wir freuen uns, Sie wieder bei uns an Board begrüßen zu dürfen“, so Wizz-Air-Sprecher Andras Rado. Die Wiederaufnahmen auf einen Blick: Route Frequenz Neustart Wien – Dortmund 3 31.08.2021 Wien – Köln 3 06.09.2021 Wien – Lissabon 3 06.09.2021 Wien – London-Luton 5 06.09.2021 Wien – Stockholm-Skavasta 2 08.09.2021 Wien – Oslo 2 13.09.2021

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