Amely Mizzi

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Amely Mizzi

British Airways ist zurück in Budapest

Nach langer Pause ist das IAG-Konzernmitglied British Airways wieder in Budapest präsent. Der Carrier reaktivierte die Anbindung an das Drehkreuz London-Heathrow. Diese lag über einen längeren Zeitraum brach. Zunächst sollen drei wöchentliche Umläufe angeboten werden. Mitte September 2021 will British Airways eine weitere Frequenz hinzufügen. „Großbritannien ist seit vielen Jahren Budapests größter Ländermarkt. Vor allem ist London unser mit Abstand größtes Städtepaar, daher ist es großartig, British Airways wieder an unserem Flughafen begrüßen zu dürfen und ein weiterer Hinweis auf unsere Erholung“, so Balázs Bogáts, Head of Airline Development am Flughafen Budapest. Im Juli 2021 hatte der größte Airport Ungarns rund eine halbe Million Fluggäste und konnte sich im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat um 77 Prozent verbessern. Dies wertet man als positiven Trend, räumt jedoch auch ein, dass man erheblich unter der Verkehrsleitung, die man im Vergleichsmonat in 2019 erzielen konnte, liegt.

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München knackt 70.000er-Tagesmarke

Der Flughafen München konnte in Sachen Erholung des Passagieraufkommens einen weiteren Meilenstein erzielen: Am vergangenen Samstag zählte der Airport erstmals seit dem 9. März 2020 wieder mehr als 70.000 Fluggäste an einem Tag. Die Flughafen München GmbH FMG) rechnet im laufenden Monat mit rund 1,8 Millionen Fluggästen: Damit würde der August 2021 das beste Monatsergebnis seit dem Februar 2020 aufweisen.Während der Sommerferien hat die FMG ihren Personaleinsatz im Terminalbereich nochmals deutlich erhöht: Um die Abfertigungsprozesse zubeschleunigen, erläutern Flughafenmitarbeiter wie Hasan Aydin abfliegenden Passagieren beim Check-in bzw. vor der Passkontrolle, welche Reisedokumente vorzulegen sind. Aufgrund der coronabedingt deutlich gestiegenen Anforderungen sollten Fluggäste bei der Reiseplanung auch weiterhin einen Zeitpuffer einplanen. Insbesondere die Überprüfung von Impfzertifikaten, Testergebnissen oder Einreiseformularen durch Airlines und Behörden kann den Abfertigungsprozess verlängern.

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Emirates stockt Wien-Dubai auf

Golfcarrier Emirates Airline will ab November 2021 den Verkehr zwischen Dubai und Wien aufstocken. Künftig sollen neun Umläufe zwischen den beiden Städten angeboten werden, so das Unternehmen. Emirates bedient die Strecke Wien-Dubai/Dubai-Wien mit täglichen Nonstop-Flügen. An den Wochentagen Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonntag startet der Flug EK128 jeweils um 15:10 Uhr in Wien und landet um 23:40 Uhr Ortszeit in Dubai. An den Wochentagen Donnerstag und Samstag startet der Flug EK126 um 21:55 Uhr in Wien, um Dubai um 06:35 Uhr Ortszeit am Folgetag zu erreichen. Diese Flüge werden mit dem Flaggschiff Airbus A380 durchgeführt. Ab November erhöht Emirates auf neun wöchentliche Direktverbindungen, wenn jeweils freitags und sonntags zusätzliche Flüge unter der Flugnummer EK126 mit Boeing 777-300ER durchgeführt werden. Diese starten ebenfalls um 21:55 Uhr in Wien und erreichen Dubai um 06:35 Uhr am Folgetag. Auch auf Flügen zu anderen europäischen Destinationen erhöht Emirates die Kapazitäten: Bis Ende Oktober wird die Airline unter anderem 77 wöchentliche Flüge nach Großbritannien anbieten. Emirates führt außerdem zusätzliche Flüge und Kapazitäten zu mehr als zehn europäischen Städten ein, darunter Barcelona, Brüssel, Dublin, Lissabon, Madrid, Rom und Zürich. Viele dieser Destinationen werden täglich oder häufiger bedient. Auch in Deutschland erleichtert Emirates Reisenden die Anbindung an das beliebte Hub in Dubai, indem die Frequenzen bis zum 31. Oktober auf insgesamt 50 wöchentliche Flüge nach Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München erhöht werden.

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Impfungen: Lufthansa strebt Deal mit Betriebsräten an

Lufthansa strebt für die fliegenden Mitarbeiter eine Defacto-Impfpflicht an. Mangels gesetzlicher Grundlage kann man dies in Deutschland aber nicht einseitig anordnen, sondern ist auf Betriebsvereinbarungen mit den Arbeitnehmervertretern angewiesen. Eine Sprecherin bestätigte, dass man sich mit den Personalvertretungen in entsprechenden Verhandlungen befindet. In welchem Status diese sich momentan befinden sagte die Medienreferentin aber nicht. Es existiert bereits eine vergleichbare Betriebsvereinbarung bezüglich Impfungen gegen Gelbfieber. Die Anordnung einseitige Anordnung einer Impfpflicht scheint aufgrund der gesetzlichen Lage derzeit nicht möglich. Da mittlerweile die ersten Zielorte auch von Crews den Nachweis der vollständigen Impfung gegen Covid-19 verlangen, strebt man auf Basis einer Betriebsvereinbarung defacto eine Verpflichtung an. Das Thema Impfpflicht wird generell kontrovers diskutiert, da in vielen Staaten die gesetzliche Grundlage nicht vorhanden ist. Als weltweit erste Airline verkündete Cathay Pacific, dass sich alle Mitarbeiter impfen lassen müssen. United Airlines und Qantas zogen einige Wochen später nach. In Europa verkündete Swiss als erster Carrier, dass das fliegende Personal ab 15. Oktober 2021 geimpft sein muss.

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Nürnberg bekommt drittes Cargo-Center

Auf dem Flughafen Nürnberg soll ein drittes Cargo-Center errichtet werden. Einen entsprechenden Vorvertrag haben Airport-Chef Michael Hupe und Soheyl Rahmani, Geschäftsführer der CHI NUE Cargo Handling GmbH, unterschrieben. Mit der Inbetriebnahme des Cargo Center Nürnberg (CCN) 1987 hat sich der Logistikstandort Airport Nürnberg zunehmend etabliert. Bereits 2003 folgte das Cargo Center 2 mit einer Verdoppelung der Logistik- sowie Bürofläche. Mehr als 8.000 Tonnen werden durchschnittlich pro Jahr im Luftfrachtverkehr des Airport Nürnberg transportiert. Hinzu kommen viele tausend Tonnen Fracht, die in den beiden Cargo Centern abgefertigt und per Lkw befördert werden. Seit vielen Jahren ist das ein stabiler Markt. Während der Pandemie kamen diverse Sondertransporte hinzu, etwa von Schutzmasken oder Schnelltests. Die aktuell positive Marktentwicklung im Logistikbereich führte darüber hinaus immer wieder zu Nachfragen nach Erweiterung der Logistikflächen am Standort Flughafen. Erweiterbar ist der Cargo-Bereich durch den Abriss des alten Cateringgebäudes der ehemaligen Lufthansa-Tochter LSG Sky Chefs, die diesen Standort nicht mehr nutzt. Mit dem neuen CCN3 wächst das Angebot um rund 3.600 Quadratmeter Hallen- und rund 1.900 Quadratmeter Bürofläche. Zum Vergleich: Die aktuelle Gesamtlagerfläche (CCN1 und CCN2) beträgt 14.400 Quadratmeter und die Bürogesamtfläche 6.550 Quadratmeter. Die Fertigstellung des neuen Cargo Center ist bis Ende 2023 vorgesehen. Zum 1. Juli 2021 konnte die Firma CHI NUE Cargo Handling GmbH als Nutzer der geplanten neuen Halle sowie von Teilen der Bürofläche gewonnen werden. Die zusätzliche Bürofläche wird zudem von am Standort tätigen Speditionen benötigt. Die CHI ist Handlingspartner namhafter Logistikdienstleister für Luftfrachtgüter in ganz Deutschland. Das Leistungsspektrum der CHI NUE Cargo

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Wien: Wizz Air will Dortmund und Köln reaktivieren

Im Gegensatz zu Mitbewerbern pausiert die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air die Deutschland-Flüge ab Wien-Schwechat. Dortmund soll ab 4. September 2021 wieder dreimal pro Woche bedient werden. Die Route nach Köln/Bonn will der Carrier per 6. September 2021 reaktivieren. Auch auf dieser Route sollen vorerst drei wöchentliche Umläufe angeboten werden. Beide Strecken wurden aufgrund der Corona-Pandemie mehrfach eingestellt, wiederaufgenommen und dann wieder ausgesetzt. Wizz Air kündigte zwar an, dass man sowohl Dortmund als auch Köln/Bonn ab Anfang September 2021 wieder ab Wien-Schwechat bedienen will, jedoch kommt es bei diesem Anbieter außergewöhnlich häufig vor, dass der Aufnahmetermin kurzfristig und ohne weitere Kommunikation abermals nach hinten geschoben wird. Ein Beispiel hierfür ist die Präsenz in Salzburg, die nach einem kurzen „Gastspiel“ ausgesetzt wurde und schon seit fast einem Jahr das Comeback immer wieder verschoben wird.

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Alaska Airlines: Evakuierung wegen brennendem Smartphone

Auf Alaska Airlines Flug AS751 von New Orleans nach Seattle fing am 23. August 2021 ein Smartphone Feuer. Nach Angaben der Fluggesellschaft soll sich der Vorfall unmittelbar nach der Landung ereignet haben. Die Boeing 737-900ER mit der Registrierung N479AS befand sich demnach auf dem Weg zum Gate. Offiziellen Angaben nach soll ein Smartphone eines Passagiers überhitzt gewesen sein und zu Brennen begonnen haben. Die Crew schritt sofort ein und betätigte die Feuerlöscher. Das „Problemgerät“ wurde anschließend im so genannten „Battery Containment Bag“ verstaut. Die Crew entschied sich für die Evakuierung des Mittelstreckenjets. Das bedeutet, dass die Reisenden die Maschine über die Notrutschen verlassen haben. An Bord befanden sich 129 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Zwei Personen wurden vorsorglich in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert.

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Bremen: Neuer Betreiber für ehemalige Lufthansa-Lounge

Am 31. August 2021 wird die ehemalige Lufthansa-Lounge am Flughafen Bremen wieder ihre Pforten öffnen. Neuer Betreiber ist das Global Lounge Network, das weltweit bereits 27 exklusive Wartebereiche unterhält. Der Kranich entschloss sich im Zuge der Corona-Pandemie zahlreiche Lounges endgültig zu schließen. Somit mussten sich die Airports nach neuen Betreibern umsehen. In Bremen haben künftig Selbstzahler sowie KLM-Kunden mit Status bzw. Business- oder First-Ticket Zugang. Weiters werden Priority Pass, Lounge Key, Lounge Pass und Diners Club akzeptiert. Der Zutrittspreis für Selbstzahler beträgt vorerst 20 Euro, soll jedoch bereits im Oktober 2021 auf 26 Euro erhöht werden. Vorerst können Business- und Statuskunden der Lufthansa Group diesen exklusiven Wartebereich nicht kostenfrei nutzen. Es wurde aber mitgeteilt, dass sich der Betreiber mit Airlines und Kartenprogrammen in Verhandlungen befinden soll.

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AirHelp: Viele Flüge von Unregelmäßigkeiten betroffen

Das Fluggastrechteportal AirHelp nahm genauer unter Lupe in welchen Ländern es während der noch laufenden Sommersaison 2021 zu den meisten Problemen im Zusammenhang mit Flügen gekommen ist. Dabei nehmen Belgien, Frankreich und Deutschland unrühmliche Plätze ein. Trotz Corona haben sich die europäischen Bürger ihre Sommerurlaube nicht nehmen lassen und sind viel verreist – mehr als 400.000 Flüge wurden alleine in Europa verbucht. Kein Vergleich zu 2020. In den Jahren vor der Corona-Pandemie war diese Hauptreisezeit allerdings besonders anfällig für Flugprobleme. AirHelp wollte daher zum Ende der Ferien in Deutschland wissen, inwieweit Passagiere diesen Sommer von Verspätungen und Ausfällen in Europa betroffen waren. Die Analyse der Flugdaten von 15 europäischen Ländern für Juni und Juli 2021 zeigt: In Belgien, Frankreich und Deutschland gab es demnach die meisten Zwischenfälle. In Belgien wurde zwar vergleichsweise wenig geflogen (unter 10.000 Flüge im Juni und Juli), trotzdem ist die Zahl der von Verspätungen und Flugausfällen betroffenen Passagiere hoch: Fast jeder dritte Reisende (31 Prozent) hatten mit Störungen zu kämpfen. Das entspricht rund 271.000 Passagieren. Auch in Frankreich war mindestens jeder vierte Fluggast (26 Prozent) von Flugstörungen betroffen, das sind mehr als 3.660.000 Passagiere bei rund 57.200 analysierten Flügen. Ein Fünftel der Flüge ab Deutschland betroffen Die Deutschen machen nicht nur selbst gerne Urlaub, sondern Deutschland ist auch ein beliebtes Reiseziel für Europäer. Fast 60.000 Flieger haben in den letzten zwei Monaten die deutschen Flughäfen verlassen und rund 3,68 Millionen Passagiere in den Urlaub oder zurück in die Heimat transportiert. Dabei kam es auch hierzulande zu

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Juli 2021: Air Baltic hatte 209.146 Fluggäste

Die lettische Air Baltic konnte im Juli 2021 insgesamt 209.146 Passagiere befördern. Durchgeführt wurden 2.559 Flüge. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat wurde eine Steigerung um 38 Prozent erzielt. Allerdings lag man um 69 Prozent unter der Beförderungsleistung von Juli 2019. „Dieser Sommer hat uns einiges versprechend gezeigt und ein Anzeichen dafür, dass die Erholung der Luftfahrtindustrie begonnen hat. Insbesondere die Auslastung unserer Flüge hat den höchsten Stand seit Beginn der Krise erreicht. Dennoch ist die Zahl der beförderten Passagiere im Juli um 64 % niedriger als im Juli 2019“, erklärt Firmenchef Martin Gauss.   July, 2021 July, 2020 Change Number of passengers 209 146 151 529 +38% Number of flights 2 559 2 019 +27% 15-minute flight punctuality indicator 78% 97% -19%-points

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