Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Bauschutt: British Airways verklagt Chicago auf Schadenersatz

Die Fluggesellschaft British Airways hat eine Klage über 3,2 Millionen U.S.-Dollar gegen die Stadt Chicago eingebracht. Hintergrund ist, dass der Carrier vorwirft, dass drei Boeing 787 auf dem Flughafen O’Hare beschädigt wurden. Die Angelegenheit liegt schon länger zurück. British Airways ist der Ansicht, dass drei Dreamliner im Vorjahr aufgrund von mangelhaft entferntem Bauschutt, der auf der Runway zurückgeblieben ist, beschädigt wurden. In der Klage wirft der Carrier der Stadt Chicago Fahrlässigkeit vor, denn diese habe gegen den Mietvertrag mit der Flughafengesellschaft verstoßen. Man soll die Start- und Landebahnen sowie die Rollwege nicht ordnungsgemäß inspiziert haben. British Airways ist der Ansicht, dass im Zeitraum von 30. November bis 1. Dezember 2020 im Zuge der Bauarbeiten am Terminal 5 Trümmer auf die Runways und Taxiways geraten sind. Diese hätten Schäden in der Höhe von 3,2 Milliarden U.S.-Dollar an drei Boeing 787 verursacht. Weiters fordert man die Erstattung der Reparatur- und Anwaltskosten. In Deutschland bittet die kroatische ETF den Flughafen Bremen in den Gerichtsaal. Eine Maschine wurde durch ein Kaninchen beschädigt. Der Carrier ist der Ansicht, dass der Airportbetreiber hierfür haftet. Da man sich nicht einig wurde, muss ein Gericht entscheiden. Näheres zu diesem Thema unter diesem Link.

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Österreich beschafft 18 Leonardo AW169M

Das österreichische Verteidigungsministerium beabsichtigt den Ankauf von insgesamt 18 Mehrzweckhubschraubern des Typs Leonardo AW169M. Ein entsprechendes Abkommen haben die Verteidigungsminister von Österreich und Italien am Donnerstag unterfertigt. Eine gegenseitige Absichtserklärung, ein „Letter of Intent“, zu diesem „Government-to Government“- Geschäft wurde zwar bereits im November unterschrieben, doch jetzt erfolgte mit dem Verwaltungsübereinkommen auf Regierungsebene auch die Konkretisierung des Vorhabens. Nun können die jeweiligen Fachleute den Beschaffungsvorgang auch umsetzen. „Das Bedeutende an diesem Verwaltungsübereinkommen mit Italien ist die Kooperation über den Bereich der Beschaffung hinaus. Damit meine ich zum Beispiel die Ausbildung, die Logistik, die Materialerhaltung und die Möglichkeit einer gemeinsamen Nutzung von Simulatoren“, sagt Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Die Zusammenarbeit mit den italienischen Streitkräften ermögliche bereits mit dem Frühjahr 2022 beginnend eine gezielte Ausbildung auf diesem Mehrzweckhubschrauber. Die ersten beiden Hubschrauber „Leonardo AW169M“ sollen bereits bis Ende nächsten Jahres 2022 eintreffen – da könne bereits mit Schulungen direkt in Österreich begonnen werden, freut sich die Verteidigungsministerin. Bei ihrem Besuch in Rom besuchte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner auch das Hauptquartier der Operation EUNAVFOR Med IRINI. Dies ist eine militärische Operation von 24 Ländern der Europäischen Union, die das Waffenembargo der Vereinten Nationen gegen das im Bürgerkrieg befindliche Libyen durchsetzen soll, dabei die libysche Küstenwache ausbildet und dem Waffen- und Menschenschmuggel entgegenwirkt. Bei dieser Mission sind sechs Österreicher als Stabsoffiziere eingesetzt. Italien ist für Österreich auch im Rahmen von weiteren gemeinsamen Einsätzen zum Zwecke der Friedensstabilisierung und Friedenssicherung ein wichtiger Partner „Wir arbeiten in verschiedenen internationalen Missionen bzw. Operationen eng zusammen, darunter am Westbalkan (KFOR

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Schweiz ersetzt Quarantäne durch zwei Coronatests

Die Schweiz praktiziert seit Samstag komplett geänderte Einreisebestimmungen. Künftig gibt es keine Quarantäneliste mehr, so dass man sich – unabhängig woher man gerade kommt – nicht mehr in eine Absonderung begeben muss. Stattdessen wird verstärkt getestet. Auch Geimpfte und Genesene müssen künftig bei der Einreise einen negativen PCR-Test vorlegen und zwar völlig egal aus welchem Land man gerade kommt. Ausnahmen gibt es nur für den so genannten „kleinen Grenzverkehr“, also die Einreise aus unmittelbaren Nachbarregionen wie beispielsweise Vorarlberg. Zwischen vier und sieben Tagen nach der Einreise in die Eidgenossenschaft muss man einen zweiten Coronatest vornehmen. Im Gegensatz zur ersten Testung, die bei der Kontrolle vorgewiesen werden muss, hat man nun die freie Wahl zwischen PCR- und Antigen-Test. Auch Geimpfte und Genesene müssen sich dieser zweiten Testung unterziehen. Die Kosten sind selbst zu tragen.

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Condor-Finanzchef Christoph Debus tritt ab

An der Spitze der deutschen Ferienfluggesellschaft Condor wird es zu einer Veränderung im Management kommen, denn der langjährige Finanzchef Christoph Debus wird das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen. Einen Nachfolger hat man noch nicht bestimmt. Der Aufsichtsrat bestätigte am Freitag Ralf Teckentrup (CEO) und Christian Schmitt (COO) für zwei weitere Jahre. Man bedauert den Abgang von Christoph Debus, der Ende Februar 2022 ausscheiden wird. Laut Mitteilung will er sich „neuen Herausforderungen außerhalb Condors“ widmen. Unbestätigten Gerüchten nach könnte es in Richtung Lufthansa gehen.

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Wien: B-Busgates als temporäre Non-Schengen-Ankunft

Der Flughafen Wien hat vor wenigen Tagen einen weiteren Bereich des seit dem Beginn der Corona-Pandemie nicht für Abflüge genutzten Terminals 1 reaktiviert. Die B-Busgates sind wieder in Verwendung, jedoch für einen gänzlich anderen Zweck. Mitte März 2020 wurden die Terminals 1, 1A und 2 geschlossen. Seither werden alle Abflüge über das Terminal 3 durchgeführt. Für Check-In-Zwecke wurde im Sommer 2021 das Terminal 1 reaktiviert, jedoch werden sowohl die Sicherheitskontrolle im Terminal 2 als auch die Gatebereiche B, C und D weiterhin nicht genutzt. Das Terminal 1A befindet sich weiterhin im Dornröschenschlaf. Seit einiger Zeit gibt es am Flughafen Wien-Schwechat so genanntes „doppeltes Busboarding“. Dieses wird abwechselnd für Schengen und Non-Schengen-Flüge genutzt. Dabei werden die Fluggäste beispielsweise vom Gate F02 aus zu den C-Bus-Gates gefahren. Hier findet dann das eigentliche Busboarding statt. Geöffnet sind im Pier C lediglich die Busgates, die sich schräg gegenüber der B-Bus-Gates befinden. Die Busankunft des Terminals 1 wird seit einigen Monaten wieder für ankommende Schengen-Flüge genutzt. Von dort aus steht ein Shuttlebus zum Terminal 3 zur Verfügung. Der Aufgang zu den C-Gates bzw. der ebenerdige Weg zu den B-Gates sind gesperrt. Neu ist, dass die Non-Schengen-Busankunft im Terminalkomplex 1+2 aufgrund von Bauarbeiten nicht genutzt wird. Als Ersatz diesen die B-Busgates. Dort wurde eine temporäre Passkontrolle eingerichtet. Konkret bedeutet das, dass ankommende Non-Schengen-Passagiere hier her gebracht werden und dort ihre Passkontrolle durchlaufen. Anschließend geht es zum Shuttlebus zum Terminal 3 (Umsteiger) bzw. durch die Gepäckhalle zum Ausgang. Im Bereich der zusätzlichen Bänder, die nicht genutzt werden,

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November 2021: Neuerlich weniger Passagiere bei Wizz Air

Die Wizz Air Group konnte den seit September 2021 anhaltenden Abwärtstrend auch im November 2021 nicht berechen. Die Anzahl der beförderten Fluggäste reduzierte sich neuerlich auf 2.171.581 Reisende. Die Auslastung reduzierte sich im direkten Vergleich mit Oktober 2021 von 79,5 Prozent auf 76,1 Prozent. Hinsichtlich der Fluggäste lag man deutlich über November 2021, denn damals beförderte man nur 456.487 Passagiere. Die Fluggastzahlen von Wizz Air erreichten heuer im August mit 3.581.788 Reisenden den Höchstwert. Im genannten Kalendermonat wurde mit 83,6 Prozent auch der beste Ladefaktor erzielt. Seither geht es wieder bergab, denn im September 2021 hatte der Carrier nur noch 2.998.797 Passagiere. Im Oktober 2021 waren es 2.977.286 Reisende und zuletzt im November 2021 nochmals weniger: 2.171.581 Fluggäste. Die Wizz-Air-Passagierzahlen auf einen Blick: Monat Passagiere Auslastung November 2,171,581 76.1% Oktober 2,977,286 79.5% September 2,998,797 78.4% August 3,581,788 83.6% Juli 2,956,043 78.5% Juni 1,557,041 64.0% Mai 832,538 66.1% April 564,634 59.2% März 480,203 62.5% Februar 382,928 69.8% Januar 573,692 61.0% 90 Prozent des fliegenden Personals soll geimpft sein Der Billigflieger Wizz Air teilte vor einigen Wochen mit, dass die Impfung gegen Covid-19 für das fliegende Personal defacto verpflichtend sein wird. Wer bis 1. Dezember 2021 die vollständige Impfung nicht nachweisen kann, muss sich nun regelmäßig auf eigene Kosten testen lassen. Davon ausgenommen sind Wizz-Mitarbeiter, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Der Carrier teilte nun mit, dass 90 Prozent des fliegenden Personals gegen Covid-19 geimpft ist. Eigenen Angaben nach liegt die firmeninterne Impfrate damit höher als “in den meisten ihrer

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Etihad verkauft hauseigenen Reiseveranstalter

Etihad Airways zieht sich aus dem Pauschalreisen-Geschäft wieder zurück. Etihad Holidays wird an die Abu Dhabi National Exhibitions Company verkauft und in Tourism 365 integriert, teilten die beiden Konzerne mit. Für Etihad Airways war der Ausflug in das Geschäftssegment der Pauschalreisen nicht gerade von Erfolg gekrönt. Über Jahre hinweg häufte man hohe Verluste an und zieht nun einen Schlussstrich darunter, um sich auf das Passagier- und Frachtgeschäft konzentrieren zu können. Der neue Käufer wird die bestehende Etihad-Holidays-Plattform zu einem Reiseveranstalter, der auch andere Airlines und Destinationen im Portfolio hat, weiterentwickeln. Hauptpartner soll jedoch weiterhin die Fluggesellschaft Etihad Airways bleiben. Kern-Zieldestinationen werden künftig die Vereinigten Arabischen Emirate, Thailand, die Seychellen und die Malediven sein.

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Manchester: Aer Lingus UK führte ersten New-York-Flug durch

Mehrmals musste Aer Lingus UK den USA-Erstflug verschieben, aber am 1. Dezember 2021 war es dann soweit. Unter der Flugnummer EI44 hob in Manchester ein AIrbus A330-300 mit dem Ziel New York-JFK ab. Den rund sieben Stunden und 20 Minuten langen Premierenflug führte die G-EILA durch.  Der Einsatz des Maschinentyps Airbus A330-300 erfolgte auf dieser Route wohl primär aus Prestigegründen, denn im Regelfall soll der Airbus A321LR mit der Registrierung G-EIRH eingesetzt werden. Die Flotte besteht derzeit aus zwei A330-300 und einem A321LR. Am 11. Dezember 2021 soll mit Orlando die zweite USA-Strecke ab Manchester aufgenommen werden. Bereits seit Oktober 2021 bedient man Barbados.

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Eurowings hat 100.000 freie Mittelsitze verkauft

Seit Sommer 2020 bietet Eurowings an, dass gegen Zahlung eines Aufpreises der Mittelsitz in der Airbus-Flotte frei bleibt. Der Carrier teilte nun mit, dass man diese Woche die Option zum 100.000sten Mal verkauft habe.  Die beliebteste Strecke für die Buchung eines „Free Middle Seats“ ist die Eurowings Flugverbindung von Düsseldorf nach Palma de Mallorca; auch auf den Flügen von Hamburg und Köln/Bonn nach Palma buchen Eurowings Passagiere häufig die Option hinzu. Weiters lobt sich Eurowings in der Medienerklärung selbst für das eigene Hygiene-Konzept. Eigenen Angaben nach soll dies führend sein und es habe seit dem Beginn der Pandemie keine nachgewiesene Virusübertragung an Bord gegeben.

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ITA Airways bestellt 28 Flugzeuge bei Airbus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte von ITA Airways eine Festbestellung über insgesamt 28 Flugzeuge an Land ziehen. Die Absichtserklärung vom 30. September 2021 wurde damit in einen Kaufvertrag umgewandelt. Demnach wird ITA Airways sieben Airbus A220, elf A320neo und zehn A330neo beziehen. Weiters sollen eine noch nicht näher definierte Anzahl A350 über Leasinggeber bezogen werden. „Indem wir den im letzten September angekündigten Auftrag abschließen, macht heute die strategische Partnerschaft mit Airbus einen wichtigen Schritt nach vorne. Zusätzlich zu dieser Vereinbarung haben sich Möglichkeiten für eine weitere Zusammenarbeit ergeben, insbesondere im Hinblick auf technologische Entwicklungen im Luftfahrtsektor und die Digitalisierung, wo Airbus Marktführer ist. All dies ist Teil der Maßnahmen, mit denen wir unserer Ziele im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit erreichen wollen“, so Alfredo Altavilla, Executive President von ITA Airways. Diese neuen Airbus-Flugzeuge werden die ursprüngliche Flotte von ITA Airways um eine neue Generation von Flugzeugen mit besserer Umweltbilanz erweitern. Sie sind mit neuesten Technologien und hochmodernen Kabinen ausgestattet, um der Fluggesellschaft maximale Betriebseffizienz und den Reisenden besten Komfort zu garantieren. „Wir sind sehr stolz darauf, mit ITA Airways zusammenzuarbeiten und die langfristige Zukunft der Airline mit den effizientesten und modernsten Airbus-Flugzeugen aufzubauen. Damit unterstützen wir das Ziel der Airline, ihr Streckennetz in Europa und auf internationaler Ebene so nachhaltig wie möglich auszubauen“, sagte Christian Scherer, Chief Commercial Officer von Airbus und Leiter von Airbus International.

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