Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Philippine Airlines beantragt Chapter-11-Verfahren

Mit Philippine Airlines hat die Corona-Pandemie ein weiteres Opfer gefunden. Der Carrier teilte mit, dass man unter anderem in den Vereinigten Staaten von Amerika ein Chapter-11-Verfahren anmelden wird. Im Heimatland wird man ebenfalls ein vergleichbares Verfahren anmelden. Der Schuldenberg wird mit etwa zwei Milliarden U.S.-Dollar angegeben. Der Carrier ringt derzeit ums finanzielle Überleben und sieht keinen anderen Ausweg als die Insolvenzanträge einzubringen. “Die Umstrukturierung nach Kapitel 11 gibt uns nun die Möglichkeit, den Aufschwung zu besiegeln und ein für alle Mal auf eine solide finanzielle Basis zurückzufinden. Wir sind hoffnungsvoll. Wir sind sehr ermutigt, dass PAL im Gegensatz zu den meisten Chapter 11-Szenarien einen „vorab vereinbarten“ Chapter 11-Prozess durchführt, bei dem wir mit der starken Unterstützung unserer Hauptgläubiger und dem Engagement unserer Aktionäre vorgehen”, so Philippine Airlines in einem Statement.

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Air Jinnah: Air Arabia gründet weiteren Ableger

Unter dem Namen Air Jinnah will Air Arabia in Zusammenarbeit mit der Lakson Group einen weiteren Ableger in die Luft bringen. Dieser soll in Karachi (Pakistan) angesiedelt werden und ein Lowcost-Geschäftsmodell verfolgen. Es handelt sich um das zweite Joint-Venture, an dem Air Arabia derzeit intensiv arbeitet, denn in Armenien soll Fly Arna abheben. In der Vergangenheit war im Regelfall Air Arabia Bestandteil des Namens der Kooperationsfirmen. Beispiele hierfür sind Air Arabia Egypt, Air Arabia Maroc und Air Arabia Abu Dhabi. Sowohl in Armenien als auch Pakistan werden abweichende Marken genutzt. Die neue Airline mit Sitz in Karachi ist zu Ehren des Muhammad Ali Jinnah benannt. Dieser war Widerstandskämpfer und einer der maßgeblichen politischen Kräfte, die zur Unabhängigkeit Pakistans geführt haben. Der Politiker ist im September 1948 in Karachi verstorben. Man wird sowohl mit Pakistan International Airlines als auch mit Airblue in den direkten Wettbewerb treten. Der Antrag auf Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung wurde Unternehmensangaben nach bereits eingebracht. Keine näheren Angaben macht man zu möglichen Strecken oder Flugzeugtypen. Da Air Arabia als äußerst Airbus-affin gilt, dürfte der europäische Flugzeugbauer gute Karten haben. “Wir freuen uns, dass die Air Arabia Group bei diesem Joint Venture mit der Lakson Group zusammenarbeitet, um Pakistans neue Low-Cost-Fluggesellschaft zu starten. Wir sind zuversichtlich, dass „Fly Jinnah“ dem Luftverkehrssektor Pakistans einen Mehrwert verleihen und durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Entwicklung des Reise- und Tourismussektors direkt zur lokalen Wirtschaft beitragen wird. Wir danken der Lakson Group und der pakistanischen Regierung für ihr Vertrauen und freuen

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SP-RZE: Buzz übernimmt erste B737-Max-200 in eigener Livery

Mit der SP-RZE hat die Ryanair Group die erste Boeing 737 Max 200, die in den Farben von Buzz lackiert ist, übernommen. Der Mittelstreckenjet wurde am Freitag von Seattle nach Dublin überstellt. Sämtliche Boeing 737-800, die von Buzz im Auftrag von Ryanair betrieben werden, tragen das Farbenkleid des irischen Lowcosters. Auch ist kein Hinweis “operated by Buzz” angebracht. Dieser ist auch nicht notwendig, denn der offizielle Firmenname des polnischen Carriers wurde nie geändert und lautet weiterhin “Ryanair Sun SA”. Auf manchen aufgeklebten Safety-Cards erscheint auch dieser Schriftzug. Im Gegensatz zur Schwestergesellschaft Malta Air befindet sich im Bereich des Bugs ein großer Schriftzug “by Ryanair”. Die Buzz-Crews haben genau wie ihre Lauda-Europe-Kollegen eigene Uniformen. Jene von Malta Air tragen die Ryanair-Dienstkleidung. Buzz wird die erste Boeing 737 Max 200, die die eigene Livery trägt, in Kürze in Dienst stellen. Laut Malta Air- und Lauda-Europe-Geschäftsführer David O’Brien werden nur einige wenige Maschinen die Malta Air- bzw. Buzz-Livery tragen. Die überwiegende Mehrheit soll das Ryanair-Farbenkleid tragen.

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Sundair ist zurück in Erfurt

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair hat am Donnerstag eine Nonstopverbindung zwischen Erfurt-Weimar und Heraklion aufgenommen. Insgesamt werden im Laufe des Septembers drei neue Ziele ab dem Airport in Thüringen aufgenommen. Am Freitag führt Sundair den Erstflug nach Antalya durch. Die Airline wird Erfurt immer freitags mit dem beliebtesten Urlaubsziel der Thüringer verbinden. „Wir freuen uns, dass mit Sundair eine weitere renommierte Fluggesellschaft Flüge ab Erfurt in die nachgefragtesten Urlaubsgebiete anbietet”, so Airport-Chef Gerd Stöwer.

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Air-Dolomiti-Chef Eberhart steigt bei Lufthansa auf

Air-Dolomiti-Chef Jörg Eberhart wird mit Wirksamkeit zum 1. Oktober 2021 die Funktion des „Head of Strategy & Organizational Development” der Lufthansa Group übernehmen. Er folgt auf William Wilms, der seit 1. September 2021 Vorstandsmitglied der Lufthansa Cargo AG ist. Eberhart ist seit 2014 Geschäftsführer von Air Dolomiti und gehört auch der Firmenleitung von Lufthansa Cityline an. Zuvor hatte er verschiedene leitende Positionen bei Lufthansa inne, unter anderem beim Aufbau der Aerologic GmbH und bei der Umsetzung des Projektes Score. Jörg Eberhart studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität in Tübingen und hält eine Pilotenlizenz für das Flugzeugmuster Airbus A320.

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Walsh: „Regierungen verlängern die Krise unnötig“

Der Weltluftfahrtverband IATA verschärft die Kritik, die in Richtung Regierungen hinsichtlich der Corona-Pandemie geäußert wird. Vorsitzender Willie Walsh ist gar der Ansicht, dass diese die Krise, in der sich die Fluggesellschaften befinden, unnötigerweise verlängern würden. Gegenüber der FVW sagte der ehemalige IAG-Konzernchef unter anderem: “Das ist keine Krise mehr infolge der Pandemie, sondern eine Krise infolge der staatlichen Reaktionen auf die Pandemie in Form von Restriktionen”. Mit Nachdruck fordert der IATA-Manager, dass die Regierungen geimpften Personen das Reisen ohne Einschränkungen gestatten sollen. Er räumt ein, dass einige Maßnahmen zu Beginn der Pandemie notwendig und sinnvoll waren, denn man wusste nicht so ganz worum es sich beim Coronavirus eigentlich genau handelt. Nun ist viel Zeit vergangen und noch dazu steigen in vielen Staaten die Impfquoten rapide. Auch würden die Gesundheitssysteme nicht mehr vor dem Kollaps stehen. Die weitgehende Verfügbarkeit von Vakzinen habe die Situation verändert und deshalb fordert der IATA-Chef, dass Geimpfte frei und ohne Einschränkungen reisen dürfen. Die Äußerung von Willie Walsh dürfte nicht rein zufällig sein, denn in Europa tüfteln diverse Regierungen am Umgang mit dem bevorstehenden Winter. Zwar sagt man, dass man Lockdowns vermeiden will, aber Lockdowns für Ungeimpfte schließt man dann doch nicht aus. Rückblickend auf das vergangene Jahr sollte man bedenken, dass damals Lockdowns von vielen Politikern ausgeschlossen wurden, jedoch dann gleich wiederholt verhängt wurden.

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Mittelmeer: Wer hat mir in den Fuß gebissen?

Die Sonne und den Strand am Mittelmeer genießen war und ist dieses Jahr für viele sicherlich besonders schön. Doch eine aufdringliche und überaus gefräßige Fischart freut sich auf seine ganz eigene Art über den verstärkten Touristenansturm.  Wenn man gemütlich im seichten Wasser, optimalerweise auf sandigem Boden, chillt und einfach nur das Meer genießt, kann es durchaus passieren, dass es plötzlich an den Beinen kribbelt, sticht oder auch ganz schön ordentlich weh tut. Das Meer ist eben weder eine Badewanne noch ein Hallenbad, sondern für viele Tierarten Lebensraum. Da gibt es schon mal Konflikte aber durchaus auch Win-Situationen für die Wasserlebewesen. Doch wer sorgt eigentlich an nahezu allen Mittelmeerstränden – egal ob Malta, Gozo, Mallorca, Italien, Spanien, Frankreich, Israel, Kroatien, Griechenland, Türkei und so weiter – für Schmerzen an den Beinen und Füßen? Es handelt sich nicht um die als “Knabberfische” bekannten Garra rufa, denn diese leben im Süßwasser. Junge Geißbrassen (Diplodus sargus) sind die “Übeltäter”. Diese finden menschliche Hornhaut und sonstige Hautreste überaus schmackhaft und lassen sich diese “Delikatesse” nur sehr ungerne entgehen. Junge Vertreter dieser Art halten sich überwiegend im seichten Wasser in Ufernähe auf und aufgrund des Umstands, dass Geißbrassen sehr vermehrungsfreudig sind, trifft man sie auch so ziemlich überall an. Scheu sind die Tiere überhaupt nicht und so kommt gerne mal ein Trupp zur “Erkundung” angeschwommen. Bewegt man sich nicht oder nur wenig, ist das große Fressen eröffnet. Nun kommt es einfach darauf an wie jung bzw. klein die Tiere sind. Handelt es sich um kleine Exemplare,

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Gegen den Trend: Azman Air flottet Vierstrahler ein

Die nigerianische Azman Air entwickelt ihre Flotte ganz entgegen dem allgemeinen Trend und setzt auf der Langstrecke auf Vierstrahler. Man flottet dazu mit der 5N-AAM den ersten Airbus A340-600 ein. Die Maschine wird mit 409 Sitzplätzen bestuhlt und soll auf Routen nach Dubai, Jeddah und zu nicht näher definierten Zielen in China eingesetzt werden. Die 5N-AAM ist rund 15 Jahre alt und befindet sich im Eigentum des Carriers. Ursprünglich wurde die Maschine im Jahr 2006 an Virgin Atlantic ausgeliefert. Dieser Airbus A340-600 war bereits kommerziell für Azman Air im Einsatz, jedoch handelte es sich um Charterflüge. Im Auftrag verschiedener Regierungen wurden aus Kabul evakuierte Personen von Tashkent nach Europa geflogen. Der Langstreckenjet kam auf verschiedenen dieser Sonderflüge zum Einsatz. Azman Air betreibt weiters zwei Boeing 737-300 und vier Boeing 737-500. Unter Berücksichtigung des kürzlich eingeflotteten Airbus A340-600 beträgt das durchschnittliche Alter der Flotte 22,2 Jahre.

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Köln: Ex-Lufthansa Lounge hat neuen Betreiber

Die ehemalige Lufthansa Lounge am Flughafen Köln/Bonn wird in Kürze von einem neuen Betreiber reaktiviert. Das Global Lounge Network wird diese künftig als airline- und ticketunabhängigen exklusiven Wartebereich bewirtschaften. „Wir freuen uns sehr, dass sich das neue Angebot an alle unsere Passagiere richtet – unabhängig von Airline, Flugstatus und Reisegrund“, erklärt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Die „Common Use Lounge“ begrüßt Geschäftsreisende, die einen zurückgezogenen Arbeitsplatz suchen, genauso wie Privatreisende, die Ruhe und Entspannung vor dem Flug genießen wollen. Torsten Schrank, Geschäftsführer der Flughafen Köln/Bonn GmbH, ergänzt: „Gerade jetzt, wo die Passagierzahlen wieder deutlich anziehen, ist die neue Lounge die perfekte Ergänzung unseres luftseitigen Angebots.“  Die Lounge bietet auf zwei Ebenen und insgesamt rund 800 Quadratmetern Sitzplätze für bis zu 120 Gäste. Der Tagespass kostet 26 Euro. Die Lounge ist täglich von 5 bis 2 Uhr geöffnet. Eine Ausweitung der Öffnungszeiten gemäß dem Flugplan ist angedacht. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Je nach Tageszeit sind unter anderem ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, warme und kalte Speisen mit regionalem und saisonalem Schwerpunkt sowie ganztägig Kaffeespezialitäten, Softdrinks und eine Auswahl an alkoholischen Getränken inklusive.

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Delta und Spotify stellen neues Musik-Angebot vor

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Delta und der Musik-Streamingdienst Spotify machen künftig gemeinsame Sache. Dazu stellt das Online-Unternehmen eigene Playlists für die Passagiere zusammen. Das Angebot soll im Laufe des Septembers 2021 ausgerollt weden und schrittweise auf die gesamte Flotte ausgedehnt werden. Der zur Ausflottung vorgesehene Maschinentyp Boeing 717 sowie Flugzeuge, die von Subunternehmern betrieben werden, erhalten dieses Update nicht. Die Spotify-Playlists sollen über den Screen des Inflight-Entertainment-Systems ausgewählt werden können. Weiters sollen zum Launch auch 40 ausgewählte Podcast-Serien zur Verfügung stehen. Bluetooth-Kopfhörer kann man übrigens nicht verwenden, sondern die Passagiere müssen ihre eigenen, kabelgebundenen Geräte mitnehmen. Alternativ können diese auch an Bord gekauft werden. Nicht vorgesehen ist, dass die Reisenden ihren eigenen Spotify-Account über das IES bedienen können. Dies ist allerdings in jenen Maschinen, die über kostenpflichtiges WLAN verfügen, per Smartphone, Tablet oder Laptop möglich.

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