Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Streik bei Alitalia: Rund 150 Flüge vorsorglich gestrichen

Passagiere der Alitalia müssen am Freitag viel Geduld aufbringen, denn die Gewerkschaften rufen das Personal zur Arbeitsniederlegung auf. Hintergrund des Streiks ist, dass der Nachfolger ITA nur einen kleinen Bruchteil der rund 10.000 Beschäftigten übernehmen wird. Die Gespräche zwischen der Geschäftsleitung des Alitalia-Nachfolgers und den Arbeitnehmervertretern gelten als festgefahren. Die neue Fluggesellschaft soll am 15. Oktober 2021 mit rund 2.800 Mitarbeitern abheben. Weiters will man keine Tarifverträge abschließen. Gegen beide Umstände laufen die Gewerkschaften regelrecht Sturm. Laut Alitalia müssen am Freitag, den 24. September 2021, mindestens 150 Flüge gestrichen werden. Die Zahl muss möglicherweise nach oben korrigiert werden, da man noch nicht weiß wie viele Mitarbeiter sich tatsächlich an der Arbeitskampfmaßnahme beteiligen werden. Der Carrier hat unter diesem Link eine Liste jener Flüge, die fix gestrichen sind, veröffentlicht.

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Flugzeiten vorverlegt: EuGH befasst sich mit möglicher Entschädigungspflicht

Die Fluggastrechteverordnung der Europäischen Union ist in erster Linie für Verspätungen und Streichungen ausgelegt. Der EuGH befasst sich derzeit mit der Frage, ob die Vorverlegung des Abflugs ebenfalls zur Entschädigungspflicht führen kann. Gerade bei Charter- und Ferienflügen kommt es gar nicht einmal selten vor, dass wenige Tage vor der Abreise die Flugzeiten geändert werden. Die Fluggastrechte-Verordnung sieht Entschädigungen aber nur dann vor, wenn die Streichung oder Verspätung 14 Tage oder weniger vorher mitgeteilt wird und sich die Ankunft um mindestens drei Stunden verzögert. In der Praxis kommt es häufig vor, dass die Reisetage nach vorne verlegt werden oder aber der Abflug deutlich früher erfolgt. Rein von der Verordnung her können keine Entschädigungsrechte abgeleitet werden, aber aus anderen Gesetzen kann die jeweilige Airline durchaus in die Pflicht genommen werden. Mehrere Gerichte in Deutschland und Österreich haben dem Europäischen Gerichtshof Fragestellungen bezüglich der Anwendbarkeit der EU-VO 261/2004 beim Vorverlegen von Flügen zugestellt. Die Höchstrichter haben dazu ein Gutachten eingeholt. Dieses geht davon aus, dass ein früherer Abflug ab einem bestimmten zeitlichen Ausmaß als spezielle Form der Annullierung angesehen werden kann. Weiters entstehen durch einen solchen Umstand Unannehmlichkeiten und gegebenenfalls auch zusätzliche Kosten für die betroffenen Passagiere. Das Gutachten geht auch davon aus, dass die Vorverlegung von Flügen dazu führen kann, dass Termine abgesagt werden müssen oder gar der Urlaub anders geplant werden muss. Gegebenenfalls müssen auch Transportmittel für die Anreise zum Flughafen organisiert werden. Letzteres kann beispielsweise der Fall sein, wenn statt gemütlich um 10 Uhr 00 bereits um 2 Uhr 00

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Argentinien öffnet sich ab 1. Oktober 2021 schrittweise

Ab 1. Oktober 2021 kommt des in Argentinien zu weitgehenden Lockerungen hinsichtlich der Einreise. Auch teilte das Gesundheitsministerium mit, dass die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen ohne große Menschenansammlungen aufgehoben wird. Man begründet die Entscheidung damit, dass die Durchimpfung weit fortgeschritten ist und die Anzahl der täglichen Neuinfektionen stark rückläufig ist. Allerdings ist die Einreise vorerst nur aus den Nachbarländern kommend gelockert. Die Regierung teilte dazu mit, dass bereits ab 24. September 2021 Staatsbürger und Personen mit Aufenthalts- bzw. Arbeitstitel wieder ohne Quarantäne nach Argentinien einreisen können. Ab 1. Oktober 2021 öffnet man sich auch gegenüber Nachbarländern, wobei mit diesen so genannte “Safe Travel Corridors” geschaffen werden. Es wird tägliche Einreisequoten geben. Argentinien will die Auswirkungen während dem Oktober 2021 beobachten und dann entscheiden, ob die Grenzen ab 1. November 2021 auch für Personen, die aus anderen Staaten kommen, freigegeben werden. Jedenfalls sollen die Quoten dann erhöht werden, jedoch behält man sich eine Rücknahme vor falls es zu stark steigenden Neuinfektionen kommen sollte. Unabhängig davon schreibt Argentinien vor, dass man vollständig gegen Covid-19 geimpft sein muss. Die letzte notwendige Dosis muss mindestens 14 Tage vor der Einreise verabreicht worden sein. Weiters muss ein negativer PCR-Test vorgelegt werden. In Argentinien muss frühestens fünf und spätestens sieben Tage ein weiterer PCR-Test absolviert werden. Geimpfte sind von der Quarantäne ausgenommen. Ungeimpfte dürften zwar ebenfalls einreisen, haben jedoch eine Absonderung anzutreten. Beim Grenzübertritt kann dann zusätzlich das Absolvieren eines Antigen-Schnelltests verlangt werden. Am siebenten Tag der Quarantäne ist ein PCR-Test zu machen. Diese Regelung gilt

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FFP2-Maske (Foto: Pixabay/NightRainer).

Irland hebt Coronamaßnahmen im Oktober 2021 weitgehend auf

Die Republik Irland kündigte an, dass die Corona-Maßnahmen per 22. Oktober 2021 weitgehend aufgehoben werden. Dies betrifft in erster Linie Social Distancing und die Beschränkungen bei Versammlungen. Ab diesem Zeitpunkt ist es nicht mehr notwendig, dass beispielsweise beim Besuch der Nachtgastronomie oder bei Veranstaltungen Zertifikate über Impfungen oder Genesung vorgelegt werden müssen. Die Maskenpflicht soll dann auch weitgehend fallen, wobei Einkaufen und der öffentliche Nahverkehr bis vorerst 9. November 2021 ausgenommen bleiben. Hier soll – zumindest vorläufig – weiterhin die MNS-Pflicht gelten. Die angekündigten Lockerungen betreffen nur das Inland. Die Einreisebestimmungen bleiben weitgehend unverändert. Aus EU-Ländern kommend sind weiterhin ein Nachweis über Impfung, Genesung oder negativem PCR-Test vorzulegen. Nähere Informationen zu den irischen Einreiseregeln unter diesem Link.

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Edelweiss Air stellt den Winterflugplan 2021/22 vor

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air wird im Winterflugplan 2021/22 wieder mehr Langstreckenziele ab der Schweiz anbieten. Colombo, Phuket, Havanna, Kapstadt und Mauritius finden sich wieder im Angebot. Die neuen Ferienziele Kilimandscharo und Sansibar in Tansania werden erstmals ab Anfang Oktober angeflogen. Ebenfalls zu diesem Zeitpunkt fliegt Edelweiss wieder nach Kapstadt in Südafrika und nach Mauritius. Und nachdem der Oman seine Grenzen für geimpfte Touristen wieder geöffnet hat, kann Edelweiss zum ersten Mal auch Maskat anfliegen. In der Karibik wird der Carrier unter anderem San José, Punta Cana, Cancún und Puerto Plata ansteuern. Montego Bay und Liberia sind ebenfalls im Programm. Im indischen Ozean hat Edelweiss Flüge auf die Malediven und Seychellen geplant.In Ägypten wird der Carrier neu auch Luxur anfliegen. Weiters im Programm: Marsa Alam, Hurghada und Sharm El Sheik. Das Ziel Keflavik, das im Sommer 2021 aufgenommen wurde, wird ab Dezember 2021 wieder bedient. Ibiza, Sevilla, Faro und Funchal sowie Catania und Lamezia Terme werden mehrmals wöchentlich bedient. Weiter südlich stehen mit Marrakesch und Agadir zudem zwei Feriendestinationen in Marokko zur Auswahl. Sal auf den Kapverden wird Edelweiss erstmals am 1. November 2021 anfliegen. Abgerundet wird das Kurzstreckenprogramm von Edelweiss mit den beliebten Ferienzielen auf den Kanarischen Inseln: Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote und La Palma werden alle mehrmals wöchentlich angeflogen.

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Herbstferien: DRV verzeichnet steigende Nachfrage

Der Deutsche Reiseverband DRV ist der Ansicht, dass die Buchungszahlen für die Herbstferien durchaus positiv sind. Besonders Ziele am Mittelmeer sind besonders gefragt, aber weiterhin werden mehr Reisen mit dem eigenen Auto gebucht. Es zeigt sich heuer aber auch, dass nicht nur die klassischen Pauschalreise-Destinationen gut gebucht sind, sondern auch Ziele innerhalb Deutschlands, in Österreich, Italien und den Niederlanden. Kreuzfahrten sollen auch wieder verstärkt nachgefragt sein. Generell sollen viele Urlauber die zum Teil kostenpflichtigen Storno- und Umbuchungsoptionen dazu kaufen. In einer Analyse stellte der DRV auch fest, dass weiterhin eher kurzfristig gebucht wird. So entfällt der Löwenanteil der Aufträge auf die Monate September und Oktober. Generell buchen die Passagiere derzeit im Schnitt etwa vier bis sechs Wochen vor der Abreise. Weiterhin sind Reisen, bei denen man mit dem eigenen Kraftfahrzeug anreist, etwas stärker nachgefragt als Flugreisen.

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Winterflugplan: Swiss kündigt 90 Destinationen an

Die Fluggesellschaft Swiss plant im Winterflugplan 2021/22 insgesamt 90 Destinationen ab Zürich und Genf anzubieten. Ab der Westschweiz soll voraussichtlich Mitte Dezember 2021 die Langstreckenverbindung nach New York reaktiviert werden. Zunächst will Swiss ab Genf nur an “ausgewählten Tagen” wieder in die Vereinigten Staaten von Amerika fliegen. Generell soll die angebotene Kapazität im Winterflugplan 2021/22 bei etwa 50 Prozent des Angebots von 2019 liegen. Rund um die Weihnachtsferien will der Carrier die Kapazität temporär aufstocken. “Wir haben unseren Flugplan für den Winter darauf ausgerichtet, dass er unseren Fluggästen eine grösstmögliche Zahl an Verbindungen und Anschlussmöglichkeiten sowie zugleich ein stabiles, verlässliches Netzwerk bietet. Von insgesamt 92 Flugzeugen der Swiss Flotte kommen mit dem Winterflugplan bis zu 47 Kurzstrecken-Maschinen zuzüglich vier Maschinen des Wetlease Partners Helvetic Airways zum Einsatz. Auf den Langstreckenflügen setzt Swiss 22 Flugzeuge ein”, erklärt Tamur Goudarzi Pour, Chief Commercial Officer bei Swiss. In einer Medienerklärung betont die Lufthansa-Tochter, dass man hinsichtlich der Destinationen wieder das Niveau von 2019 erreichen wird. Ab Zürich stehen 81 Ziele zur Verfügung und ab Genf 26. Zu den am häufigsten angeflogenen Kurzstreckenzielen ab Zürich gehören Berlin, Hamburg, Kopenhagen, Lissabon, London, Málaga, Stockholm sowie verschiedene Ziele in Osteuropa wie etwa Kiew und Belgrad. Im Langstreckenbereich liegt der Schwerpunkt u.a. auf den Metropolen Chicago, Miami, New York, Sao Paulo, Dubai, Johannesburg und Tel Aviv. Teil des Winterangebots sind diverse klassische Sommerziele, die in diesem Jahr auch über den Winter angeboten werden. Dazu zählen Alicante, Malta, Marseille, Palermo und Thessaloniki. Auch Sarajevo und Tallinn werden im

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Chile öffnet die Grenzen unter komplizierten Auflagen

Das südamerikanische Chile will sich ab Anfang Oktober 2021 wieder öffnen. Die Einreise ist dann unter zahlreichen Auflagen wieder möglich. Bislang hält der Staat seine Grenzen seit rund 18 Monaten weitgehend geschlossen. Wer ab Oktober 2021 in Chile einreisen möchte, muss zahlreiche Dinge beachten. Zunächst ist vorgesehen, dass die vollständige Impfung gegen Covid-19 vorhanden sein muss. Weiters muss eine Eidesstattliche Erklärung für die Einreise (“Declaración Jurada Para Viajeros”) bis spätestens 72 Stunden vorher über www.c19.ci ausgefüllt werden muss. Weiters ist eine Versicherung, die Covid-19-Erkrankungen abdeckt und eine Deckungssumme von mindestens 30.000 U.S.-Dollar aufweist, verpflichtend. Bei der Grenzkontrolle muss zusätzlich ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorgelegt werden. Darüberhinaus ist ein so genannter Mobilitätspass unter www.mevacuno.gob.cl zu beantragen und vorzuweisen. Unmittelbar nach der Einreise ist eine fünftägige Quarantäne anzutreten. Das gilt ausdrücklich auch für Geimpfte. Im elektronischen Einreiseformular müssen das Hotel oder eine Privatadresse angegeben werden. Während der ersten 14 Tage des Aufenthalts muss man täglich den Gesundheitszustand, Aufenthaltsort und etwaige Testergebnisse an das Gesundheitsministerium melden. Informationen dazu sind im Mobilitätspass zu finden.

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Thailand: Bangkok verschiebt touristische Öffnung

Für Personen, die einen Urlaub in Thailand planen, dürfte die momentan verwirrende Situation rund um die Öffnung für den internationalen Tourismus nicht gerade einfach sein. Es wird nun erwogen, dass sich die Hauptstadt Bangkok frühestens ab November 2021 öffnen soll. Wiederholt verschob Thailand den Neustart der Touristik nach hinten. Zuletzt wurde angekündigt, dass sich die Regionen schrittweise zwischen Anfang und Mitte Oktober für den internationalen Tourismus öffnen sollen. Die Hauptstadt wird dem derzeitigen Informationsstand nach einen Sonderweg gehen und frühestens ab der zweiten Novemberwoche vollständig Geimpfte zu touristischen Zwecken einreisen lassen. Die lokalen Behörden begründen die Entscheidung damit, dass die Durchimpfungsrate bei nur 42 Prozent liegt und man erst ab mindestens 70 Prozent die Hauptstadt für Touristen freigegeben will. Der frühestmögliche Zeitpunkt, der für die Öffnung kommuniziert wurde, ist die zweite Novemberwoche. Es bleibt daher abzuwarten wie sich die anderen Regionen Thailands verhalten werden. Auch ist noch völlig unklar welche Auswirkungen dies alles auf Umsteiger haben wird.

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Carsten Spohr will Air Dolomiti weiter ausbauen

Die italienische Lufthansa-Tochter AIr Dolomiti könnte in Zukunft weiter wachsen, denn Konzernchef Carsten Spohr sagte im Zuge der Begrüßung des neuen Geschäftsführers, dass man im Lufthansa-Vorstand erwägt “Air Dolomiti weitere Flugzeuge zu überlassen”. Bemerkenswert ist auch, dass bei der Veranstaltung, die in Verona stattgefunden hat, auch Vertreter des Flugzeugherstellers Embraer anwesend waren. Diese haben ein Modell eines Embraer 195-E2 in den Farben des italienischen Carriers ausgestellt. Lokale Medien spekulieren nun, dass dies ein erstes Indiz für eine mögliche Einflottung von E2-Jets bei Air Dolomiti sein könnte. Auf Anfrage wollte das Unternehmen den im vorherigen Absatz beschriebenen Umstand nicht näher kommentieren. Derzeit sind Verkäufer von Embraer und Airbus verstärkt bei potentiellen Kunden für die E2-Reihe bzw. die A220-Serie vorstellig. Beide Hersteller versuchen Neuaufträge an Land zu ziehen.

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