Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Modernisierung: Stuttgart schließt Check-in im Terminal 3

Ab Montag wird am Flughafen Stuttgart-Echterdingen das Terminal 3 temporär nicht mehr für Check-in und Gepäckaufgabe genutzt. Hintergrund ist, dass in die Förderanlage neue Röntgenkontrollgeräte eingebaut werden. Nicht betroffen sind die Personen-Sicherheitskontrolle sowie das Boarding. Diese werden weiterhin auch im Terminal 3 durchgeführt. Jene Fluggesellschaften, die bislang für Check-in und Gepäckaufgabe das Terminal 3 genutzt haben, werden temporär in die Abfertigungshallen 1, 1-West, 2 und 4 umziehen. Grund für den Umbau ist ein neuer technischer Standard, der ab September 2022 überall gesetzlich vorgeschrieben ist. Für den Einbau der neuen Geräte, in der das Gepäck in mehreren Stufen kontrolliert wird, investiert die Flughafen Stuttgart GmbH rund 5 Millionen Euro. Die Flughafengesellschaft bittet um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen.

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SAS gründet zwei neue Tochter-Airlines

Die Fluggesellschaft SAS beabsichtigt die Gründung zweier Tochtergesellschaften, die ab Kopenhagen Flugdienstleistungen übernommen sollen. Diese nennen sich SAS Connect und SAS Link. Laut Gewerkschaft will man damit bestehende Tarifverträge umgehen. Beide Töchter sollen mit eigenem AOC und eigener Betriebsgenehmigung ausgestattet werden und im Laufe des nächsten Jahres an den Start gehen. Die Maschinen sollen auf den Bases Stockholm-Arlanda, Kopenhagen und Oslo stationiert werden. Zur Höhe der Löhne, die bei den neuen Ablegern bezahlt werden sollen, ist noch nichts bekannt. Die Gewerkschaft wirft vor, dass SAS mit Hilfe der neuen Ableger die bestehenden Tarifverträge umgehen will und sich Eurowings Discover als Blaupause genommen habe. SAS selbst will die Gründe warum man zwei zusätzliche Flugbetriebe ins Leben ruft nicht kommentieren. Den Umstand, dass diese gegründet werden, dementiert man aber nicht.

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Wieder da: Lufthansa hat Graz-München reaktiviert

Mehrfach verschoben, aber nicht aufgehoben: Die Anbindung des Grazer Flughafens an das Lufthansa-Drehkreuz München ist zurück. Nach langer Pause wurde am Freitag der „Comeback-Flug“ durchgeführt. Vorerst bietet der Kranich bis zu zwei tägliche Umläufe an. Gemeinsam mit den Töchtern bietet man in Richtung Deutschland auch Frankfurt, Düsseldorf und Stuttgart an. Die München-Flüge von und nach Graz liegen optimal in der zeitlichen Struktur des Lufthansa Drehkreuzes in München (Abflug in Graz um 06:35 sowie 15:40 Uhr, Ankunft in Graz um 13:10 bzw. 21:40 Uhr). Damit haben Fluggäste aus Graz Verbindungen zum weltweiten Streckennetz, beispielweise mit Anschlussflügen nach Berlin, Hamburg, Kopenhagen und Dublin, aber auch zu interkontinentalen Zielen wie New York, Chicago, San Francisco oder Seoul. „Wir freuen uns, dass wir Graz wieder an das weltweite Lufthansa Streckennetz in München anbinden können. Zur Wiederaufnahme der Verbindung hätten wir uns auch kaum einen besseren Zeitpunkt aussuchen können, denn langsam fallen im Ausland Corona-bedingte Restriktionen, das Reisen wird wieder einfacher. So nun auch ab November wieder in die USA. Eine gute Nachricht auch für alle Privat- und Geschäftsreisenden aus Graz und der Steiermark,“ sagt Stefan Kreuzpaintner, Chef des Münchner Drehkreuzes und CCO der Lufthansa Airlines anlässlich der heutigen Wiederaufnahme der Verbindung von Graz nach München „Mit München sind wir nach Amsterdam, Frankfurt, Wien und Zürich wieder an den fünften großen Umsteigeflughafen angebunden“, freut sich Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz, „Bayern selbst gehört zu den wirtschaftlich stärksten Regionen Europas und ist in vielen Bereichen wichtiger Partner vieler steirischer Technologie- und Wirtschaftsunternehmen. Schließlich gibt es

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Lattitude Hub kündigt Neustart an

Der erste Startversuch von Lattitude Hub war nicht gerade von Erfolg geprägt, denn nach nur wenigen Tagen wurden alle Strecken ausgesetzt. Nun wollen es die Hoteliers, die hinter dem Unternehmen stehen, nochmals wissen. Zunächst sollen die Ziele Madrid und Bilbao ab Teneriffa (Süd) angesteuert werden. Die Hauptstadt soll an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag, Freitag und Sonntag bedient werden. Das zweite Ziel ist derzeit mit einem Umlauf, der an Freitagen vorgesehen ist, geplant. Lattitude Hub teilte weiters mit, dass man rund um verlängerte Wochenenden und Feiertage zusätzliche Flüge anbieten möchte. Der Ticketverkauf für den Restart wurde zwischenzeitlich bereits aufgenommen.

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Flyr nimmt München und Salzburg auf

Das norwegische Airline-Startup Flyr kündigt die Aufnahme von fünf weiteren Routen an. Darunter befindet sich auch eine Nonstop-Verbindung zwischen Oslo und Salzburg, die zweimal wöchentlich bedient werden soll. Der Carrier beabsichtigt ab 5. Jänner 2022 nach Bergamo und in die Mozartstadt zu fliegen. Einen Tag später folgen zwei wöchentliche Flüge nach Genf. München wird Flyr in selbiger Frequenz ab 7. Jänner 2022 bedienen. Einmal wöchentlich will das Startup ab 8. Jänner 2022 zwischen Oslo und Grenoble pendeln.

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Sardinien schreibt subventionierte Strecken neu aus

Bislang waren die Ausschreibungen subventionierter Strecken zwischen Sardinien und dem italienischen Festland stark auf Alitalia „zugeschnitten“. Da dieser Carrier am 14. Oktober 2021 den Flugbetrieb einstellen wird, schrieb die Regionalregierung die so genannten PSO-Routen neu aus. Man wählt den „Expressweg“, der vom Verkehrsministerium und der EU-Kommission bewilligt wurde, denn die Ausschreibung ist nicht offen. Nur jene elf Carrier, von denen Offerte angefragt wurden, dürfen teilnehmen. Dabei handelt es sich um Ryanair, Easyjet, Volotea, Blue Air, Vueling, DAT, Blue Panorama Airlines, Neos, ITA, Air Malta und Wizz Air. Andere in Italien tätige Fluggesellschaften wurden nicht eingeladen. Im Zuge des Wechsels von Alitalia auf ITA können die subventionierten Strecken unabhängig davon unter welcher Marke dann geflogen wird, nicht übernommen werden. Hierzu ist eine Neuausschreibung erforderlich. Allerdings hat man diese in Sardinien sehr lange „vergessen“ und muss nun zu einer Art „Notvergabe“ greifen.

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Thai Airways halbiert Personalstand in Zürich

Am Standort Zürich baut Thai Airways in etwa die Hälfte des Personals ab. Betroffen sind alle Bereiche, in denen man lokale Mitarbeiter vorgehalten hat. Auch der General Manager ist nicht mehr für den Carrier tätig, sondern die Niederlassung wird nun direkt von Thailand aus geführt. Gegenüber Travel Inside bestätigte der zuständige Area-Manager, dass man acht Personen gekündigt habe. Dies hänge direkt mit der Reduktion der Schweiz-Flüge zusammen. Man bedauert diesen Schritt setzen zu müssen. Laut dem Bericht hat Thai Airways weiterhin 12 Beschäftigte in der Schweiz. Davon sechs Verkäufer, zwei Buchhalter, zwei am Airport und zwei im Bereich Cargo. Das Stadtbüro wurde im März geschlossen, so dass die Mitarbeiter fast ausschließlich im Home Office arbeiten müssen.

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Lufthansa Cargo übernimmt weitere B777F – Farewell-Livery für MD-11

Der Fracht-Kranich, wie Lufthansa Cargo gelegentlich genannt wird, hat zwei weitere Boeing 777F übernommen. Diese tragen die Registrierungen D-ALFJ und D-ALFK und werden auf der Homebase Frankfurt am Main stationiert. Ab Oktober soll die Flotte aus 15 Einheiten dieses Typs bestehen. „Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Kunden nun die Kapazität von insgesamt fünfzehn hocheffizienten Großraumfrachtern anbieten können“, sagte Dorothea von Boxberg, Vorstandsvorsitzende von Lufthansa Cargo. „Auch in Zukunft werden wir unsere Frachter flexibel entsprechend der Kundenwünsche steuern. Gemeinsam mit den nun wieder wachsenden Beiladekapazitäten von Lufthansa, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Eurowings Discover bilden sie unser dichtes, weltumspannendes Netzwerk.“ Mit den beiden Neuzugängen zählt die Frankfurter Flotte von Lufthansa Cargo elf Großraumfrachtflugzeuge vom Typ Boeing 777F, hinzu kommen die Kapazitäten von vier Maschinen gleichen Typs, die vom Joint Venture AeroLogic betrieben werden. Bei der D-ALFK handelt es sich um ein fabrikneues Flugzeug aus den Boeing-Werken in Everett im US-Bundesstaat Washington, das heute um 06:00 Uhr Ortszeit erstmals auf dem Flughafen Frankfurt gelandet ist. Mit dem Erwerb hat Lufthansa Cargo nun alle gehaltenen Kaufoptionen über Großraumfrachter beim Hersteller ausgeübt. Die D-ALFJ ist ein Zugang vom Gebrauchtmarkt. Um die Kapazität des Frachters so schnell wie möglich den Kunden zur Verfügung stellen zu können, wurde auf die aufwändige Lackierung im sonst üblichen Lufthansa-Design verzichtet. Die Maschine ist bis auf Weiteres ganz in weiß unterwegs und trägt lediglich eine augenzwinkernde Rumpfbeklebung. Letzte MD-11 Europas fliegt mit Farewell-Livery Auch der letzte verbliebene Dreistrahler der Lufthansa Group – zugleich die letzte in Europa registrierte

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Arbeitsgericht kassiert Paderborn-Kündigungen

Im Vorjahr baute der Flughafen Paderborn im Zuge des Insolvenzverfahrens zahlreiche Mitarbeiter ab. Viele zogen vor das das Arbeitsgericht und nun liegen die ersten beiden Urteile vor. Die Kündigungen wurden gekippt. Unter anderem entschied der Senat, dass die Fristen nicht eingehalten wurden. Daher sollen die ausgesprochenen Kündigungen in den beiden konkreten Fällen unwirksam sein. Weitere Urteile sollen am 8. Oktober 2021 verkündet werden, wobei der Ausgang noch völlig offen ist. Die am Montag vom Arbeitsgericht Paderborn verkündeten Entscheidungen in zwei Einzelfällen sind noch nicht rechtskräftig. Der Flughafen hat die Möglichkeit ein Rechtsmittel einzulegen und somit vor die nächsthöhere Instanz zu ziehen.

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Winter-Langstrecke: AUA fokussiert sich auf Touristik

Im bevorstehenden Winterflugplan 2021/22 will Austrian Airlines auf der Langstrecke den Fokus auf touristische Ziele legen. Unter anderem hat man Cancún, Mauritius und Malé im Programm. „Der Sommer und auch die aktuelle Nachsaison zeigen, dass sich die Menschen ihre Reiselust nicht nehmen lassen und Sonne am Meer tanken wollen. Mit unserem Winterflugplan setzen wir mit Beginn der Herbstferien daher gezielt auf attraktive Fernreiseziele, um die Reiselust unserer Fluggäste zu stillen“, so Austrian Airlines Vertriebsvorstand Michael Trestl. Das Ziel Malé wird ab 3. Oktober 2021 dreimal wöchentlich angesteuert. Mauritius folgt am 23. Oktober 2021 in selbiger Frequenz. Nach Cancún, das zuletzt im Jahr 2006 angeboten wurde, geht es ab 24. Oktober jeweils zweimal pro Woche. Als Fluggerät sollen auf diesen Routen Maschinen des Typs Boeing 777 zum Einsatz kommen.

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