Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Flybair-Chef González tritt ab

Flybair, die Hausmarke des Flughafens Bern-Belp, muss sich einen neuen Geschäftsführer suchen, denn Firmenchef José González wird das Unternehmen per Ende März 2022 verlassen. Ein Nachfolger steht noch nicht fest. Travel Inside berichtet unter Berufung auf ein E-Mail des scheidenden CEOs, dass dieser Flybair auf eigenen Wunsch verlassen wird. Der Rückzug betrifft auch seine Position als Key Account Manager am Flughafen Berlin-Belp. Flybair wurde im Nachgang der Skywork-Pleite vom Airport ins Leben gerufen. Über eine Crowdfunding-Aktion sammelte man Finanzmittel ein. Im Vorjahr wurden aber nur wenige Flüge im Rahmen eines Chartervertrags von Helvetic Airways durchgeführt. Diesbezüglich ist auch eine gerichtliche Auseinandersetzung bezüglich gebuchter, aber von Flybair abgesagter Flüge anhängig. Derzeit bietet man unter dem Brand Flybair keine Ferienflüge an. In Richtung Lübeck und Stuttgart hat man eine Vertriebskooperation mit Lübeck Air. Diese Flüge werden von Air Alsie durchgeführt. Kürzlich teilte der Flughafen Lübeck mit, dass die Bern-Strecke auch im Winterflugplan 2021/22 bedient werden soll. Die Nachfrage bezeichnete man als gut.

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Graz: Corendon hat Hurghada aufgenommen

Seit Samstag gibt es ab Graz wieder eine Charterverbindung nach Hurghada. Diese wird von Corendon Europe mit Boeing 737-800 bedient. Die Route wird in Kooperation mit den Reiseveranstaltern Tui, Dta Touristik, ETI, FTI, IST, Jahn Reisen, Alltours und Schauinsland-Reisen angeboten. Geflogen wird jeweils am Verkehrstag Samstag. „Ägypten mit seinen vielen Sonnenstunden und dem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis ist im Winter für viele eine Sehnsuchtsdestination“, erklärt Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Wir freuen uns daher sehr, dass wir den ganzen Winter hindurch wieder Direktflüge nach Hurghada ab Graz anbieten können!“ Zusätzlich wird ab 3. November mit Gran Canaria, der drittgrößten der Kanarischen Inseln, ein weiteres Sonnenziel wöchentlich durch Corendon angeflogen. Optimal für die Herbstferien werden in den letzten Wochen des Sommerflugplans ab Graz außerdem noch die folgenden Ferienflüge angeboten: Heraklion bis Mitte Oktober, Larnaca am 25.10., sowie Rhodos am 24. 10.2021.

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Air New Zealand wird nur noch Geimpfte befördern

Air New Zealand wird ab Feber 2022 im internationalen Verkehr nur noch Passagiere, die die vollständige Impfung gegen Covid-19 nachweisen können, befördern. Trifft dieses Kriterium nicht zu, kann man nicht mehr mit diesem Carrier fliegen. Vorstandsvorsitzender Greg Foran kündigte diese Maßnahme am Sonntag an und sagte unter anderem: „Die Impfpflicht auf unseren internationalen Flügen gibt sowohl den Kunden als auch den Mitarbeitern die Gewissheit, dass jeder an Bord die gleichen gesundheitlichen Anforderungen erfüllt“. Weiters ist Air New Zealand der Ansicht, dass Impfungen gegen Covid-19 „die neue Realität“ beim internationalen Reisen sind. In Australien kündigte Qantas schon vor längerer Zeit an, dass man nur noch Geimpfte befördern wird. Da der internationale Flugbetrieb erst in Kürze wieder hochgefahren wird, haben sich die Auswirkungen bislang in sehr eng gesteckten Grenzen gehalten. Neuseeland hatte bislang wie Australien die so genannte „Zero-Covid-Strategie“ verfolgt. Nun gestanden sich die Behörden ein, dass diese gescheitert ist. Auch Lockerungen im internationalen Reiseverkehr wurden nun in Aussicht gestellt.

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Corendon feiert Erstflüge ab Weeze

Corendon baut derzeit das Flugangebot ab dem Weeze Airport sukzessive aus. Bislang hatte die türkische Fluggesellschaft lediglich Antalya im Angebot. Nun kommen einige von der Konzernschwester Corendon Europe bediente Routen dazu. Die Flugverbindung nach Hurghada am Roten Meer in Ägypten startete am vergangenen Wochenende. In die nordafrikanische Metropole geht es mit den Boeing-Maschinen von Corendon Airlines in der gesamten Wintersaison jeweils samstags. Auch eine Verbindung nach Rhodos wurde am Wochenende aufgenommen. Ab dem 4. November steht dann auch Gran Canaria samstags auf dem Flugplan von Corendon Airlines. Die Kanareninsel wird während der gesamten Wintersaison bis Ende April vom Airport Weeze aus angeflogen. Einzelplatzbuchungen sind im Internet bei Corendon Airlines möglich, Pauschalreisen mit den großen Reiseveranstaltern sind in jedem guten Reisebüro der Region buchbar. Bis zum Ende der laufenden Sommersaison fliegt die beliebte Airline freitags und montags nach Heraklion. „Corendon Airlines hat unser Angebot an sonnigen Urlaubsdestinationen sehr passend ergänzt. Wir freuen uns über diese vertrauensvolle Zusammenarbeit. Auch die neuen Winterziele sind für uns ein klares Zeichen, dass Corendon Airlines auf unseren Flughafen setzt“, sagt Sebastian Papst, Geschäftsführer am Airport Weeze.

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Lufthansa least vier weitere A350-900

Lufthansa gab am Montag bekannt, dass man vier weitere Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350-900 leasen wird. Diese sollen im Laufe des ersten Halbjahres 2022 zur Flotte stoßen. Der Konzern unterzeichnete Leasingverträge für vier hochmoderne und treibstoffeffiziente Airbus A350-900 Flugzeuge mit den Lessoren Avolon, SMBC Aviation Capital Ltd. und Goshawk. Dadurch wächst die A350 Flotte im Konzern zu Jahresbeginn 2022 auf 21 Flugzeuge. Die Neuzugänge werden bei Lufthansa selbst eingesetzt. „Der Airbus A350 ist eines der modernsten Flugzeuge unserer Zeit. Extrem sparsam, sehr leise und wesentlich wirtschaftlicher als die Vorgängermodelle. Unsere Kunden schätzen neben der Nachhaltigkeit auch das Premium Flugerlebnis mit diesem Flugzeug. Durch die Lease-Vereinbarungen bleiben wir flexibel in der Flottenplanung und nutzen die außergewöhnlichen Marktopportunitäten optimal. Durch die weitere Modernisierung der Flotte bekräftigen wir unseren Anspruch, auch künftig unter den fünf Top Airlines der Welt zu sein“, erklärt Vorstandsmitglied Detlef Kayser.

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Malta: Air Atlanta Europe ist startklar

Mit Air Atlanta Europe erhielt am Wochenende ein weiterer Carrier eine maltesische Zulassung. Das Transport Malta-Civil Aviation Directorate überreichte dem Ableger der Air Atlanta Icelandic Group AOC und Betriebsgenehmigung. Die erste in Malta registrierte Maschine ist eine Boeing 747-400 und trägt die Registrierung 9H-AZA. Der Vierstrahler ist 17,6 Jahre alt und wurde ursprünglich vor Air France ausgeliefert. Es handelt sich um ein Passagierflugzeug, wurde jedoch von Air Atlanta Icelandic seit dem Beginn der Corona-Pandemie als Frachter („Preighter“) eingesetzt. Einen ersten Auftrag hat Air Atlanta Europe auch in der Tasche, denn der Jumbojet führt Frachtflüge im Auftrag von Saudia Cargo durch. Das Rufzeichen des neuen Carriers lautet „Euroviking“. Der ICAO-Code ist AAE. Einen IATA-Twoletter-Code hat man (noch) nicht. Zwar ist die maltesische Air Atlanta Europe eine Neugründung, jedoch existierte in der Vergangenheit unter diesem Markennamen eine Fluggesellschaft: Die Air Atlanta Icelandic Group hatte zwischen 2003 und 2006 einen Ableger mit Basis in London-Gatwick. Dieser wurde aufgegeben. Nun hat man unter dem gleichen Namen wieder einen EU-Ableger, diesmal mit maltesischen Zertifkaten. Der Sitz von Air Atlanta Europe befindet sich in einem Gewerbegebiet in der Gemeinde Birkirkara, rund zehn Autominuten vom Flughafen Luqa entfernt. Auf dem AOC ist derzeit die 9H-AZA registriert, wobei geplant ist, dass weitere Maschinen von der Muttergesellschaft zur neuen Tochter wechseln sollen.

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Künftiger Flynas-A330 als „Österreicher“ in der Wartung

Unter der österreichischen Registrierung OE-IDB wurde am Freitag ein Airbus A330-343 in den Farben der Billigfluggesellschaft Flynas auf den Flughafen Luqa überstellt. Bei Lufthansa Technik werden Wartungsarbeiten vorgenommen. Anschließend soll dieses Langstreckenflugzeug als HZ-NE24 zur Flotte von Flynas stoßen. Die momentane OE-IDB ist derzeit auf den Leasinggeber Wilmington Trust SP Services (Dublin) Limited registriert und im österreichischen Register eigentragen. Bei Lessoren ist das von Austro Control geführte Register in den letzten Jahren besonders beliebt geworden, um Maschinen zwischen zwei Aufträgen einzutragen. Es kommt häufig vor, dass nach der Rückgabe an den Leasinggeber nicht sofort ein neuer Leasingnehmer parat steht. In solchen Fällen werden Flugzeuge dann auf den Eigentümer registriert. Wie bereits erwähnt: Das österreichische Register erfreut sich seit einigen Jahren hoher Beliebtheit. Die kürzlich in Malta gelandete Maschine wurde im Jahr 2015 an Air Europa ausgeliefert. Anschließend war der Langstreckenjet bei Wow Air im Einsatz. Zuletzt flog dieser A330 bei Turkish Airlines. In Kürze erfolgt die Indienststellung als NZ-NE24 bei Flynas.

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Corendon Europe: Neunte B737-800 wird in Köln stationiert

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe hat Ende der vergangenen Woche die Flotte um eine weitere Boeing 737-800 aufgestockt. Die Maschine trägt die Registrierung 9H-TFJ und wird künftig auf dem Flughafen Köln/Bonn stationiert. Aus zollrechtlichen Gründen musste der Mittelstreckenjet am 30. September 2021 einen Besuch auf dem Flughafen Luqa durchführen. Gleichzeitig führten Beamte der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde eine Inspektion, anderen deren Ende die Freigabe bzw. Zulassung stand, durch. Derzeit hat man neun Maschinen dieses Typs in der Flotte. Im Sommer 2021 setzte man auch Wetlease-Flugzeuge, die von der slowakischen Air Explore betrieben wurden, ein. Für die kommende Sommersaison plant die maltesische Corendon Europe neun Boeing 737-800 einzusetzen. Zu Spitzenzeiten will man wieder auf Wetlease-Gerät zurückgreifen. Die Zusammenarbeit mit Air Explore, deren Maschinen unter anderem ab Heraklion, Hannover und Rhodos zum Einsatz gekommen sind, beschreibt man als sehr gut. Die Fortsetzung der Zusammenarbeit gilt als wahrscheinlich.

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Lumiwings fliegt zwischen Malta und Mitiga

Seit einigen Jahren ist der Flugverkehr zwischen der Europäischen Union und Libyen stark reduziert. Hintergrund ist die politische Lage im afrikanischen Land. Am Montag, den 20. September 2021 nahm Lumiwings eine Nonstop-Verbindung zwischen Luqa und Mitiga auf. Es handelt sich um eine Charterverbindung, die im Auftrag von Medavia durchgeführt wird. Zum Einsatz kam beim Erstflug die Boeing 737-300 mit der Registrierung SX-LWA. Der erste Flug zwischen den beiden Ländern wurde nach einem Besuch des libyschen Premierministers Alhamid Dbeibah und der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Wiederaufnahme dieser wichtigen Luftverbindung möglich. Medavia arbeitet mit maltesischen Reisebüros wie FCM Travel und Planit zusammen, um die Tickets zu verkaufen. Obwohl sowohl Air Malta als auch Alitalia großes Interesse zeigten, die lukrative Strecke zu betreiben, gewann am Ende Medavia die Ausschreibung.

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Innsbruck erhält Umwelt-Auszeichnung

Der österreichische Flughafen Innsbruck erhielt Anfang dieser Woche die Emas-Umweltauszeichnung verliehen. In Vertretung von Ministerin Leonore Gewessler (Grüne) überreichte Sektionsleiter Christian Holzer den Vertretern des Airports die Urkunde. Dabei wurde der Airport um „Emas-Pionier“ ernannt und für die mehr als 20-jährige Anwendung und Umsetzung des europäischen Umweltmanagementsystems Emas ausgezeichnet. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung, ruhen uns allerdings nicht auf diesen Lorbeeren aus“, so Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta über die erneute Auszeichnung und kündigt an: „Als nächstes großes Projekt im Bereich Nachhaltigkeit steht etwa die Einführung von emissionsabhängigen Landegebühren ab dem Jahr 2023 auf dem Plan.“ Der Flughafen Innsbruck hatte bereits im Jahr 2001 als erster Flughafen in Österreich überhaupt das Emas-System eingeführt. Viele Maßnahmen wurden seither im Umweltbereich umgesetzt und entsprechend dokumentiert. So erhielt der Flughafen bereits in den Jahren 2007, 2013 und 2018 auf nationaler Ebene Emas-Sonderpreise für sein Umweltteam, sein innovatives Umweltmanagement und seine Umwelterklärung.

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