Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Eurowings verschiebt erste Prag-Strecke

Die Lufthansa-Tochter Eurowings nimmt erste Justierungen am Flugplan der künftigen Basis in Prag vor. Die Strecke nach Zagreb wird erst am 16. Dezember 2021 aufgenommen und in geringerem Umfang bedient. Lediglich rund um Weihnachten und Neujahr sollen zwei Umläufe pro Woche angeboten werden. Ab 15. Jänner 2022 ist bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2021/22 eine wöchentliche Rotation geplant. Die Basis Prag wird von der österreichischen Tochtergesellschaft Eurowings Europe aufgebaut. Ein weiterer neuer Stützpunkt ist für Stockholm-Arlanda angekündigt. In beiden Fällen schwächeln die bisherigen Platzhirsche im Lowcost-Segment. In Schweden bekommt die Lufthansa-Tochter auch Konkurrenz von Ryanair, denn dieser Billigflieger wechselt von Skavsta nach Arlanda.

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Tata will Air India, Vistara und AirAsia India fusionieren

Der Tata-Konzern beabsichtigt Air India, AirAsia India und Vistara unter einem Dach zu fusionieren. Bei zuletzt genannter Airline ist die Zustimmung des Minderheitsgesellschafters Singapore Airlines erforderlich. Im Vorjahr stockte Tata die Beteiligung an AirAsia India auf 83,67 Prozent auf. Auf die restlichen Anteile, die sich noch im Besitz der AirAsia Group befinden, hat man eine Call-Option, die mit hoher Wahrscheinlichkeit gezogen wird. Hintergrund ist, dass sich die Firmengruppe aus Kula Lumpur gänzlich vom indischen Ableger zurückziehen will. Mit Singapore Airlines soll es bereits erste Gespräche über die eingangs genannte Fusion gegeben haben. Lokale Medien berichten, dass diese positiv verlaufen sein sollen, aber sämtliche genannte Fluggesellschaften und Tata lehnen jeglichen Kommentar zu diesem Thema ab. Indische Zeitungen schreiben zwar, dass sich Tata im Bieterverfahren gegen Spicejet durchgesetzt haben soll, aber endgültig in trockenen Tüchern ist die Privatisierung von Air India noch nicht. Jedenfalls könnte ein positiver Abschluss mit Tata Sons zu einer grundlegenden Veränderung in der indischen Luftfahrt führen. Von der Fusion der drei Fluggesellschaften erwartet man sich Synergien und geringere Kosten. Ob der Air-India-Lowcoster Air India Express ebenfalls fusioniert wird oder als Sub-Marke fortgeführt wird, ist noch offen.

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Wizz Air: József Váradi hat einen Lowcost-Award erhalten

Bei den jüngsten „Airline Strategy Awards“ von Flight Global erhielt Wizz-Air-Chef József Váradi den so genannten „Low-Cost Leadership Award“. Laut einer Aussendung des Carriers soll die Auszeichnung „die tatkräftige Führung und die klare Vision von Váradi während der Pandemie würdigen“. „Es ist eine Ehre, den Low-Cost Leadership Award bei den Airline Strategy Awards zu erhalten, insbesondere nach diesen herausfordernden 18 Monaten. Es ist dem Engagement und der harten Arbeit des bemerkenswerten Wizz Air-Teams zu verdanken, dass wir in der Lage waren, sich bietende Gelegenheiten erfolgreich zu nutzen und dabei inmitten eines noch nie dagewesenen Maßes an Unsicherheit und Volatilität eine beispielhafte Agilität und Widerstandsfähigkeit zu zeigen. In Zukunft streben wir danach unsere Position als langfristiger Gewinner dieser Krise weiter auszubauen und werden uns weiterhin dafür einsetzen, unseren Kunden die niedrigsten Tarife für eine stetig wachsende Zahl von Destinationen anzubieten“, so Váradi.

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Jet2 sichert sich 15 weitere Airbus A321neo

Die britische Fluggesellschaft Jet2 wird 15 weitere Airbus A321neo beziehen. Unter Berücksichtigung der Order von August 2021 wächst das Volumen auf 51 Maschinen dieses Typs an. Die „Nachbestellung“ soll zwischen 2026 und 2029 ausgeliefert werden. Weder Airbus noch Jet2 haben zu diesem Ereignis eine Medienmitteilung herausgegeben. Allerdings wurden die Aktionäre mittels Börsen-Ad-hoc informiert. Hier schreibt der Carrier unter anderem: „Der Vorstand freut sich bekannt zu geben, dass das Unternehmen mit Airbus eine Vereinbarung über den Kauf von 15 weiteren neu bestellten Airbus A321neo-Flugzeugen getroffen hat. Diese Bestellung ergänzt die 36 festen Flugzeugbestellungen zusammen mit der Flexibilität auf bis zu 60 Flugzeuge zu erweitern, die das Unternehmen am 31. August 2021 bekannt gegeben hat“. Jet2 galt über viele Jahre hinweg als treuer Boeing-Operator. Mit der Order vom August 2021 dürfte der Grundstein für die Umflottung auf Airbus gelegt worden sein. Die jüngste Nachbestellung unterstreicht diesen Eindruck deutlich.

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Ende einer Ära: Tui Airways führte letzten B757-Flug durch

Bei der britischen Tui Airways endete am Sonntag eine Ära, denn der Carrier führte den letzten Passagierflug mit dem Muster Boeing 757-200 durch. Dieser führte als BY7723 von Paphos nach Birmingham. Zuletzt hatte die Fluggesellschaft nur noch drei Maschinen dieses Typs im aktiven Liniendienst. Die G-OOBN befindet sich im Eigentum von Blackrock und werde am 30. September 2021 letztmalig von Tui Airways eingesetzt. Einen Tag später wurde die Maschine an den Leasinggeber zurückgegeben. Diese Boeing 757-200 wird in einen Frachter konvertiert. Die G-OOBP kam am Sonntag auf der Strecke Heraklion-London (Gatwick) letztmalig kommerziell zum Einsatz. Auch diese Maschine ist von Blackrock geleast und wird in Kürze zurückgegeben. Anschließend wird diese Boeing 757-200 in einen Frachter umgebaut. Den offiziellen letzten B757-Flug führte Tui Airways mit der G-OOBB durch. Unter der Flugnummer BY7723 flog mal von Paphos nach Birmingham. Nun steht die Rückgabe an Leasinggeber Gecas bevor. Auch diese Boeing 757-200 wird in einen Frachter konvertiert und wird bei einem anderen Leasingnehmer noch einige Jahre fliegen. Der genannte Maschinentyp war über viele Jahre hinweg das Rückgrat der Flotte von Tui Airways bzw. der Vorgänger Thomson und First Choice Airways. In diesem Segment kommen nun verstärkt Boeing 737 Max zum Einsatz.

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ÖBB stocken Liegewagen-Flotte auf

Die Österreichischen Bundesbahnen stocken ihre Liegewagen-Flotte um 22 Waggons auf. Dabei handelt es sich um keine Neuanschaffungen, sondern um den Umbau klassischer Sitzwagen. Diese sollen zusätzlich zu den 33 bestellten Nightjet-Garnituren in Betrieb genommen werden. Laut ÖBB sollen in die Nachtzüge rund 36 Millionen Euro investiert werden. In den Liegewägen soll die Anzahl der Plätze auf vier reduziert werden. Dabei sind die oberen Liegen fix montiert, während die unteren tagsüber auch als Sitzplätze genutzt werden können. ÖBB-Generaldirektor Andreas Matthä kündigte an, dass die ersten modernisierten Waggons ab 12. Dezember 2021 im Inlandsverkehr zwischen Wien und Bregenz eingesetzt werden sollen. Insgesamt wird man dann pro Wagen neun Abteile mit je vier Liegeplätzen haben. Ein weiterer Bereich ist für barrierefreies Reisen vorgesehen. An Bord will man auch Steckdosen und kostenfreies WLAN-Internet anbieten. Pro Waggon benötigt der technische Betrieb in Simmering rund vier Monate. Bis zum Sommer 2022 soll das modernisierte Wagenmaterial sukzessive auf die Schiene gebracht werden. ÖBB-Chef Matthä geht von einer langfristigen Investition aus, da Waggons eine sehr lange Einsatzzeit haben und regelmäßig auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden.

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Leasing-A350: Lufthansa übernimmt Philippine-Kabine

Lufthansa übernimmt im Leasing vier Airbus A350-900, die bislang bei Philippine Airlines im Einsatz waren. Die Kabine soll aber nicht umgebaut werden. Ein Sprecher der Airline spricht gar davon, dass dadurch die bestehende Business-Class aufgewertet wird. Laut einem Bericht des Portals Aero.de sollen die ehemaligen Philippine-A350 mit 295 Sitzen bestuhlt bei Lufthansa fliegen. Diese sollen sich in 241 Economy-, 24 Premium-Economy und 30 Business-Class-Plätze unterteilen. Ein Sprecher erklärte gegenüber dem Medium unter anderem: „Die zugehenden Flugzeuge werden – im Vergleich zum aktuellen Produkt – eine aufgewertete Business Class haben, beispielsweise mit direktem Gangzugang für alle Gäste“. Die Entscheidung der Lufthansa, dass man die Konfiguration von Philippine Airlines übernehmen wird, lässt Raum zur Spekulation, dass der Kranich dieses Produkt besser findet als das eigene. Mittelfristig soll die gesamte A350-Flotte mit neuen Kabinen ausrüstet werden. Einen fixen Termin gibt es hierfür aber noch nicht.

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Flybair-Chef González tritt ab

Flybair, die Hausmarke des Flughafens Bern-Belp, muss sich einen neuen Geschäftsführer suchen, denn Firmenchef José González wird das Unternehmen per Ende März 2022 verlassen. Ein Nachfolger steht noch nicht fest. Travel Inside berichtet unter Berufung auf ein E-Mail des scheidenden CEOs, dass dieser Flybair auf eigenen Wunsch verlassen wird. Der Rückzug betrifft auch seine Position als Key Account Manager am Flughafen Berlin-Belp. Flybair wurde im Nachgang der Skywork-Pleite vom Airport ins Leben gerufen. Über eine Crowdfunding-Aktion sammelte man Finanzmittel ein. Im Vorjahr wurden aber nur wenige Flüge im Rahmen eines Chartervertrags von Helvetic Airways durchgeführt. Diesbezüglich ist auch eine gerichtliche Auseinandersetzung bezüglich gebuchter, aber von Flybair abgesagter Flüge anhängig. Derzeit bietet man unter dem Brand Flybair keine Ferienflüge an. In Richtung Lübeck und Stuttgart hat man eine Vertriebskooperation mit Lübeck Air. Diese Flüge werden von Air Alsie durchgeführt. Kürzlich teilte der Flughafen Lübeck mit, dass die Bern-Strecke auch im Winterflugplan 2021/22 bedient werden soll. Die Nachfrage bezeichnete man als gut.

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Graz: Corendon hat Hurghada aufgenommen

Seit Samstag gibt es ab Graz wieder eine Charterverbindung nach Hurghada. Diese wird von Corendon Europe mit Boeing 737-800 bedient. Die Route wird in Kooperation mit den Reiseveranstaltern Tui, Dta Touristik, ETI, FTI, IST, Jahn Reisen, Alltours und Schauinsland-Reisen angeboten. Geflogen wird jeweils am Verkehrstag Samstag. „Ägypten mit seinen vielen Sonnenstunden und dem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis ist im Winter für viele eine Sehnsuchtsdestination“, erklärt Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Wir freuen uns daher sehr, dass wir den ganzen Winter hindurch wieder Direktflüge nach Hurghada ab Graz anbieten können!“ Zusätzlich wird ab 3. November mit Gran Canaria, der drittgrößten der Kanarischen Inseln, ein weiteres Sonnenziel wöchentlich durch Corendon angeflogen. Optimal für die Herbstferien werden in den letzten Wochen des Sommerflugplans ab Graz außerdem noch die folgenden Ferienflüge angeboten: Heraklion bis Mitte Oktober, Larnaca am 25.10., sowie Rhodos am 24. 10.2021.

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Air New Zealand wird nur noch Geimpfte befördern

Air New Zealand wird ab Feber 2022 im internationalen Verkehr nur noch Passagiere, die die vollständige Impfung gegen Covid-19 nachweisen können, befördern. Trifft dieses Kriterium nicht zu, kann man nicht mehr mit diesem Carrier fliegen. Vorstandsvorsitzender Greg Foran kündigte diese Maßnahme am Sonntag an und sagte unter anderem: „Die Impfpflicht auf unseren internationalen Flügen gibt sowohl den Kunden als auch den Mitarbeitern die Gewissheit, dass jeder an Bord die gleichen gesundheitlichen Anforderungen erfüllt“. Weiters ist Air New Zealand der Ansicht, dass Impfungen gegen Covid-19 „die neue Realität“ beim internationalen Reisen sind. In Australien kündigte Qantas schon vor längerer Zeit an, dass man nur noch Geimpfte befördern wird. Da der internationale Flugbetrieb erst in Kürze wieder hochgefahren wird, haben sich die Auswirkungen bislang in sehr eng gesteckten Grenzen gehalten. Neuseeland hatte bislang wie Australien die so genannte „Zero-Covid-Strategie“ verfolgt. Nun gestanden sich die Behörden ein, dass diese gescheitert ist. Auch Lockerungen im internationalen Reiseverkehr wurden nun in Aussicht gestellt.

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