Amely Mizzi

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Amely Mizzi

München: Polizei stellt „falschen Flugbegleiter“ vor dem Flughafen

In Bayern wollte ein 18-jähriger Sohn mit der Flugbegleiter-Uniform und dem Auto seines Vaters offenbar einen Ausflug unternehmen. Die Reise nahm jedoch ein frühes Ende, denn am Flughafen München beendete die Polizei die Tour. Was den jungen Mann dazu bewogen hat mit einer “ausgeliehen” Flugbegleiter-Uniform und dem “ausgeborgten” Auto seines Vaters zum Airport zu fahren, ist offen. Jedenfalls hatte die Familie sowohl ihren Sohn als auch das Kraftfahrzeug bei der Polizei als vermisst gemeldet. In den Airport kam der “Nachwuchs-Flugbegleiter” gar nicht, denn bereits in der Zufahrt wurde er im Zuge einer Polizeikontrolle erwischt. Es wird zwar vermutet, dass er mit Hilfe der Uniform seines Vaters eine Flugreise unternehmen wollte, jedoch wurde dieses mögliche Vorhaben von der Exekutive vereitelt. Während der echte Flugbegleiter (Vater) keine Konsequenzen zu erwarten hat, ermittelt die Polizei gegen den Sohn wegen unbefugten Gebrauchs eines Kraftfahrzeugs. Dieser kann nun nur darauf hoffen, dass der Vater nach einem ernsthaften Gespräch keine Anzeige erstattet und sich die Staatsanwaltschaft dann gnädig zeigt und es bei einer Einstellung oder Ermahnung belässt.

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A380: BA verlängert Wartungsvertrag mit Lufthansa Technik

British Airways scheint längerfristig auf den Maschinentyp Airbus A380 zu setzen, denn ein entsprechender Wartungsvertrag mit Lufthansa Technik wurde vorzeitig bis mindestens 2027 verlängert. Dieser umfasst die Base Maintenance für die 12 Superjumbos der IAG-Tochter. Kranich-Chef Carsten Spohr äußerte sich wiederholt dahingehend, dass er den Wiedereinsatz der A380-Maschinen bei Lufthansa für unwahrscheinlich hält. British Airways vertraut weiterhin in dieses Muster und will es wieder in die Luft bringen. Möglicherweise könnte man gar der einzige europäische Operator des Airbus A380 werden. BA-Chef Doyle teilte jedoch noch keinen konkreten Termin für den Wiedereinsatz des größten Mitglieds der Flotte mit. Er betonte lediglich, dass es sich um einen wichtigen Bestandteil von British Airways handelt und man weiterhin auf dieses Muster setzen wird. Der mit Lufthansa Technik abgeschlossene Vertrag kann jedenfalls dahingehend interpretiert werden, dass es BA ernst meint.

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Wien: Wizz Air nimmt Gran Canaria auf

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air wird ab 1. November 2021 ab Wien die Destination Gran Canaria ansteuern. Der Ticketverkauf wurde bereits aufgenommen. Las Palmas wird der Lowcoster künftig jeweils an den Verkehrstagen Montag und Freitag ab der österreichischen Bundeshauptstadt bedienen. “Wir erweitern derzeit laufend unsere Kapazitäten und starten neue Strecken, um unser Netzwerk noch attraktiver zu gestalten. Mit Gran Canaria bieten wir den Österreichern schon die zweite Traumdestination auf den Kanarischen Inseln. Die Insel bietet eine unglaubliche Vielfalt, von einzigartigen Sandstränden, über saharaähnlichen Dünen bis hin zu historischen Städten”, erklärt Pressesprecher András Rado.

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Frontier: Schwarze Zahlen dank Coronahilfen

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Frontier teilte mit, dass man im zweiten Quartal des laufenden Jahres einen Netto-Profit in der Höhe von 19 Millionen U.S.-Dollar eingeflogen hat. Gleichzeitig gab man bekannt, dass die Flotte um zehn Airbus A321 aufgestockt werden soll. Es handelt sich um gebrauchte Maschinen, die über Leasinggesellschaften bezogen werden sollen. Die Übergabe der zusätzlichen Jets soll ab Mitte des kommenden Jahres vollzogen werden. Betrachtet man die Finanzzahlen von Frontier Airlines genauer so wird schnell klar, dass der Carrier nicht ganz so profitabel war. Der Netto-Gewinn konnte nur ausgewiesen werden, weil die U.S.-amerikanische Regierung im gleichen Zeitraum Corona-Unterstützungen in der Höhe von 87 Millionen Euro ausbezahlt hat.

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UK stuft Deutschland und Österreich grün ein

Das Vereinigte Königreich stuft mit Wirksamkeit Sonntag 4 Uhr 00 Lokalzeit unter anderem Deutschland und Österreich grün ein. Das hat zur Folge, dass Ungeimpfte nicht mehr in Quarantäne müssen. Allerdings gestaltet es sich weiterhin aufwendig, denn das Mitbringen eines negativen PCR-Tests ist nicht ausreichend. Spätestens am zweiten Tag nach der Einreise muss ein zweiter Test absolviert werden. Geimpfte können ohne weitere Auflagen einreisen, sofern sie ihren Status nachweisen können. In einer ersten Reaktion zeigten sich Airlines und Tour Operator erfreut, jedoch wurde gleich die Forderung angeschlossen, dass noch mehr Länder auf die grüne Liste gesetzt werden sollen. UK stuft momentan viele Staaten gelb oder gar rot ein. Eine Klage gegen die Reiseampel hatte in erster Instanz keinen Erfolg.

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Island: Bluebird flottet 25 B737-Frachter ein

Die isländische Frachtfluggesellschaft Bluebird Nordic plant die Flotte bis Ende 2025 auf 25 Boeing 737-800-Frachter auszubauen. Derzeit betreibt das Unternehmen nur acht Flugzeuge. Alle Neuzugänge sollen über Leasinggesellschaften bezogen werden. Firmenchef Siggi Agustsson sagte in einer Medienerklärung, dass die erste Boeing 737-800 im September 2021 übernommen werden soll. Eine weitere wird bereits im Oktober 2021 kommen. Gegenüber CH-Aviation.com bestätigte Bluebird Nordic, dass es sich um die LY-FBA handeln wird. „Die Aufnahme von 25 B737-800 in unsere Flotte wird Bluebird Nordic fest an der Spitze des Frachtchartermarktes positionieren und ist Teil unseres bestehenden und umfassenden Expansionsplans“, so ein Medienreferent auf Anfrage. „Mit der steigenden Nachfrage nach Frachttransporten reagieren wir proaktiv auf den gestiegenen Frachterbedarf unserer Kunden und stellen so sicher, dass wir bereit und in der Lage sind, alle ihre weltweiten Frachtanforderungen zu erfüllen. Darüber hinaus plant Bluebird Nordic nach dieser großen Expansion, Backoffices in Litauen und Bulgarien aufbauen“. Bei den Neuzugängen handelt es sich überwiegend um Passagierflugzeuge. Diese werden vor der Einflottung in reine Frachtflugzeuge konvertiert. Die Durchführung von Flügen mit Fluggästen ist auch weiterhin nicht vorgesehen, denn man will sich unverändert auf Cargo fokussieren.

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Leipzig: Freebird Europe kündigt Larnaka an

Die maltesische Fluggesellschaft Freebird Europe beabsichtigt im Sommerflugplan 2022 ab Leipzig/Halle einmal pro Woche nach Larnaka zu fliegen. Jeweils am Verkehrstag Donnerstag soll ein Airbus A320 auf dieser Route eingesetzt werden. Freebird Europe ist der maltesische Ableger der türkischen Freebird Airlines. Da die Türkei kein Mitglied der Europäischen Union ist, benötigt man einen EU-Carrier, um innerhalb des Unionsgebiets fliegen zu können. Beispielsweise unterhält auch der Mitbewerber Corendon einen Malta-Ableger, der ein ähnliches Geschäftsmodell verfolgt. Ab Leipzig/Halle soll die Destination Heraklion im Sommer 2022 viermal pro Woche von Freebird Europe bedient werden. Derzeit ist geplant, dass an den Verkehrstagen Montag, Dienstag, Mittwoch und Samstag mit Airbus A320 geflogen werden soll. Die Flotte der Freebird Europe besteht derzeit aus zwei Maschinen dieses Typs. Diese tragen die Registrierungen 9H-FHA und 9H-FHB. Das durchschnittliche Flottenalter beträgt 13 Jahre. Die türkische Mutter betreibt acht Airbus A320, die im Schnitt 12,2 Jahre alt sind.

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Mit A318: Air France kündigt Orly ab München und Berlin an

Die Fluggesellschaft Air France beabsichtigt ab 31. Oktober 2021 ab Berlin und München auch den zweiten Pariser Flughafen, Orly, anzusteuern. Die Verbindung soll die Flüge nach Charles de Gaulle nicht ersetzen, sondern ergänzen. Interessant ist dabei das Fluggerät, das Air France einsetzen wird. Laut Mitteilung des Carriers sollen beide neuen Strecken einmal täglich mit Airbus A318 bedient werden. Dieses Muster ist mittlerweile selten anzutreffen und soll auch bei der französischen Airline nach und nach durch Airbus A220-300 ersetzt werden.

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Mango-Pleite: Gericht verschiebt Anhörung auf Freitag

Das für die Billigfluggesellschaft Mango zuständige Insolvenzgericht wird erst am Freitag, den 6. August 2021, über das weitere Schicksal des Carriers entscheiden. Der South African High Court Johannesburg gab bekannt, dass man den Parteien so mehr Zeit für die Vorbereitung ihrer Vorbringen geben möchte. Zwischenzeitlich musste die SAA-Tochter Mango den Flugbetrieb einstellen. Die South African Cabin Crew Association (SACCA), die Mango Pilots Association (MPA) und die National Union of Metalworkers South Africa (NUMSA) haben beantragt Mango unter Gläubigerschutz zu stellen. Die Außenstände gegenüber den Mitarbeitern sollen rund 57,3 Millionen U.S.-Dollar betragen. In den letzten beiden Monaten wurden keine Löhne mehr ausbezahlt. Zuvor soll die Belegschaft nur Teilbeträge bekommen haben, so dass rechnerisch bis zu sechs Monatsgehälter ausstehen sollen.

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Lufthansa reduziert Verlust auf 952 Millionen Euro

Der Lufthansa-Konzern flog im zweiten Quartal des laufenden Jahres einen operativen Verlust in der Höhe von 952 Millionen Euro ein. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte man den Fehlbetrag um 43 Prozent reduzieren. Die angebotene Kapazität lag Ende Juni plangemäß bei 40 Prozent des Vorkrisenniveaus. Der Adjusted Free Cashflow lag im 2. Quartal, vor allem aufgrund des starken Buchungseingangs, bei plus 340 Millionen Euro. Der operative Cashflow betrug dank positiver Effekte im Umlaufvermögen aufgrund der starken Buchungseingänge im 2. Quartal plus 784 Millionen Euro. Ohne Berücksichtigung dieser Effekte lag der Mittelabfluss bei durchschnittlich 200 Millionen Euro pro Monat. Zum Ende des 1. Halbjahres betrug die Zahl der Beschäftigten 108.000. Damit haben seit Beginn der Krise über 30.000 Mitarbeitende den Konzern verlassen. Unter Einbezug der genannten Programme wurden damit bereits über 1,1 Milliarden Euro der angestrebten Personaleinsparungen von 1,8 Milliarden Euro realisiert oder vertraglich vereinbart. Umsatz von 3,2 Milliarden Euro Der Konzernumsatz lag im 2. Quartal bei 3,2 Milliarden Euro, 70 Prozent höher als im 2. Quartal des Vorjahrs (Vorjahr: 1,9 Milliarden Euro). Der operative Verlust auf Basis des Adjusted EBIT verringerte sich auf -952 Millionen Euro (Vorjahr: -1,7 Milliarden Euro). Das Konzernergebnis belief sich im 2. Quartal auf -756 Millionen Euro (Vorjahr: -1,5 Milliarden Euro). Im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres betrug der Konzernumsatz 5,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 8,3 Milliarden Euro). Der operative Verlust auf Basis des Adjusted EBIT lag im 1. Halbjahr mit -2,1 Milliarden Euro niedriger als im Vorjahr (Vorjahr: -2,9 Milliarden Euro). Das Konzernergebnis für das 1. Halbjahr lag bei

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