Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Cargo: Titan Airways Malta will in die USA fliegen

Die maltesische Neugründung Titan Airways Malta suchte bei der U.S.-amerikanischen Transportbehörde DOT um die Gewährung von Verkehrsrechten an. Der Ableger der britischen Fluggesellschaft beabsichtigt den Einstieg ins Frachtgeschäft zwischen Europa und den USA. Vergleichsweise spät gründete Titan Airways aufgrund des Brexits eine Tochtergesellschaft im EU-Gebiet. Dabei entschied man sich für Malta. Mit dem Ableger sollen sowohl Passagier- als auch Frachtflüge im EU-Gebiet durchgeführt werden. CH-Aviation.com berichtet nun, dass auch der Einstieg ins transatlantische Cargogeschäft beabsichtigt ist. Aus diesem Grund hat man bei der DOT um die notwendige Zulassung angesucht. Die Flotte von Titan Airways Malta besteht derzeit aus einem Airbus A321, der die Registrierung 9H-ZTA trägt. In Kürze sollen zwei weitere Maschinen von der Muttergesellschaft zur Tochter überstellt werden. Auch die Einflottung eines A330-Frachters ist geplant. Dabei handelt es sich laut CH-Aviation.com um die derzeitige EI-GTT, die von den Elbe Flugzeugwerken in einen Frachter umgebaut wird.

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Deutschland: Lufthansa Technik baut 800 Stellen ab

Bei Lufthansa Technik stehen rund 800 Arbeitsplätze akut auf der Kippe, denn die Kranich-Tochter beabsichtigt in Deutschland sechs Line-Maintenance Stationieren zu schließen.  An anderen Airports soll laut einem Bericht des Branchenportals Aero.de der Personalstand zurückgefahren werden. Von der Schließung sind demnach die Line-Betriebe in Düsseldorf, Hannover, Bremen, Hamburg, Leipzig und Frankfurt Nord bedroht. Ein Sprecher bestätigte den Bericht von Aero.de. Der Vorstand habe die Schließung zum 31. Dezember 2021 beschlossen. An den Niederlassungen Berlin-Brandenburg, Köln/Bonn, München, Stuttgart und Frankfurt Süd soll es im Bereich der Line-Maintenance zu Reduktionen kommen. Das Unternehmen bestätigte, dass “Arbeitsplätze im großen Maße reduziert” werden. Insgesamt sollen laut Lufthansa Technik deutschlandweit 800 Jobs abgebaut werden.

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A321neo-Fachter: Airbus vor möglichem Launch

Derzeit gibt es das Muster Airbus A321 nicht ab Werk als Frachter. Immer mehr Passagierflugzeuge dieses Typs werden konvertiert und fliegen Pakete und Paletten statt Fluggäste. Selbst Lufthansa lässt einige Maschinen umbauen. Nun denkt der europäische Hersteller laut über eine Cargo-Variante des A321neo nach. Viele Boeing 757 haben nach ihrem Einsatz als Passagierflugzeug ein zweites Leben als Frachter. Da während der Corona-Pandemie in vielen Regionen der Erde die Cargo-Nachfrage stark gestiegen ist, zogen auch die Preise für gebrauchte B757 erheblich an. Einige Airlines entdeckten dann den – auf dem Second-Hand-Markt – günstigeren Airbus A321 für sich. So auch unter anderem Smartlynx und Lufthansa. Immer mehr ältere Flugzeuge dieses Typs werden in Cargo-Maschinen konvertiert und das scheint nun auch Hersteller Airbus neugierig gemacht zu haben. Erst kürzlich kündigte das Unternehmen an, dass man eine Frachtvariante des A350 auf den Markt bringen wird. Nun könnte ein A321neoF folgen. Leeham News berichtet, dass dieser als Einstiegsmodell angeboten werden könnte. Der Aufwand würde sich für den Hersteller in sehr eng gesteckten Grenzen halten. Eine finale Entscheidung ist bei Airbus aber noch nicht gefallen.

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Austrian Airlines erhebt wieder Umbuchungsgebühren

Seit 2. August 2021 erhebt Austrian Airlines in den Tarifklassen Economy Light und Business Saver wieder Umbuchungsgebühren. Diese kommen aber nur dann zur Anwendung, wenn das Ticket ab einem gewissen Stichtag gekauft wurde. Davon unabhängig kann immer eine mögliche Tarifdifferenz nachverrechnet werden. Flugscheine, die von Austrian Airlines bis inklusive 1. August 2021 ausgestellt wurden, können weiterhin – unabhängig von der Buchungsklasse – ohne Spesen umgebucht werden. Lediglich eine mögliche Tarifdifferenz muss nachgezahlt werden. Der Kundeninformation der AUA ist zu entnehmen, dass beliebig oft umgebucht werden kann. Für Tickets, die ab dem 2. August 2021 in den Klassen Economy Light und Business Saver ausgestellt wurden, verlangt Austrian Airlines nun eine “reduzierte Umbuchungsgebühr” und eine etwaige Tarifdifferenz. Die Höhe der Spesen ist streckenabhängig, so dass diese nicht pauschal angegeben werden kann. Tendenziell sind die Gebühren auf Kurzstreckenflügen günstiger als auf der Langstrecke. Auf der AUA-Homepage ist unter anderem zu lesen: “Sie haben Ihr Ticket am oder vor dem 1. August 2021 gebucht: Ist Ihr ursprüngliches Reisedatum am oder vor dem 31. August 2021 können Sie Ihren Flug für neue Reisedaten bis zum 31. Juli 2022 umbuchen. Kontaktieren Sie uns hierfür bis spätestens 31. Oktober 2021. Ist Ihr ursprüngliches Reisedatum am oder nach dem 1. September 2021 können Sie neue Reisedaten wählen, solange Sie innerhalb von 12 Monaten ab dem Kaufdatum Ihres Originaltickets reisen. Sie haben Ihr Ticket am oder nach dem 2. August 2021 gebucht: Sie können Ihren Flug für neue Reisedaten umbuchen, solange Sie innerhalb von 12 Monaten ab dem Kaufdatum

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Skytrax: München gewinnt „Best Airport of Europe“-Award

Der Flughafen München konnte bei den heurigen Skytax-Awards wieder den Titel “Best Airport in Europe” gewinnen. Im weltweiten Ranking nimmt der zweitgrößte Airport Deutschlands den sechsten Platz ein. „Diese enorme Wertschätzung bestärkt uns darin, die momentan schwierige Situation zu meistern und ist zugleich eine große Motivation dafür zu arbeiten, dass unser Airport auch beim Passagieraufkommen bald wieder eine Spitzenposition unter den Drehkreuz-Flughäfen einnehmen kann”, so München-Chef Jost Lammers. Bester Flughafen der Welt ist bei den diesjährigen Awards der Flughafen Doha Hamad vor dem zweitplatzierten Flughafen Tokio Haneda sowie Singapur Changi auf Platz 3. Grundlage der „World Airport Awards“ war eine weltweite Umfrage unter Fluggästen aus mehr als 100 Ländern. Sie hatten sich von August 2020 bis Juli 2021 an der Erhebung beteiligt und rund 500 Flughäfen bewertet. Für den Flughafen München setzt sich mit der abermaligen Prämierung eine bemerkenswerte Serie fort: Der Airport wurde damit bereits zum 14. Mal innerhalb der letzten 16 Jahre als „Best Airport in Europe“ gewürdigt.

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Air-Europa-Übernahme: IAG wird ungeduldig

Die geplante Übernahme der Fluggesellschaft Air Europa durch die International Airlines Group ist nicht in trockenen Tüchern. Die EU-Kommission hat ein vertieftes Prüfungsverfahren eingeleitet und mittlerweile hält man bei der IAG eine Untersagung zumindest für möglich. Zwar machte die International Airlines Group schon einige Zugeständnisse durch die freiwillige Abgabe von Start- und Landerechten an Volotea und World2Fly, jedoch scheint das bislang den Wettbewerbshütern in Brüssel zu wenig zu sein. Die Frist für die Entscheidung wurde verlängert und besonders die Auswirkungen auf die Preise in Spanien werden genauer unter die Lupe genommen. Dass ein Scheitern des Deals aufgrund von Ablehnung der EU-Kommission ein reales Szenario ist, zeigt ein Blick auf Air Transat und Air Canada. Die europäische Behörde brachte die geplante Übernahme zu Fall und Air Canada zog dann das Angebot und den Antrag auf Bewilligung zurück. Der Kauf durch einen anderen Investor entpuppte sich für Air Transat ebenfalls als verplemperte Zeit, denn auch dieser Deal scheiterte, wenn auch nicht an der EU-Kommission, denn soweit kam man gar nicht. International Airlines Group würde „Plan B“ ziehen IAG-Chef Luis Gallego betonte am Rande einer Pressekonferenz, dass man einen Plan B habe, falls die Übernahme von Air Europa scheitern sollte. Dieser sieht unter anderem vor, dass die bestehenden Töchter, vornehmlich Iberia, in Madrid stark wachsen sollen. Man wolle die Bedeutung des Hubs erhöhen. Gleichzeitig will man mit Fluggesellschaften in Südamerika weitere Abkommen unterschrieben. Priorität habe aber, dass der Kauf von Air Europa “durchgeht”. Langsam scheint die International Airlines Group aber die Geduld zu

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Marken-Streit: EasyGroup gibt Verfahren in den USA auf

So ganz und gar nicht “easy” nimmt es die EasyGroup, wenn andere Firmen “Easy” in ihren Markenangeboten nutzen. Es hat schon fast Tradition, dass der Easyjet-Großaktionär dagegen Klagen einbringt. So auch gegen EasyFly aus Kolumbien. Zwar gewinnt die EasyGroup nicht alle Verfahren, aber offensichtlich will man mit dem konsequenten juristischen Vorgehen auch abschreckende Wirkung erzeugen. Man ist eben der Ansicht, dass “Easy” im Marketing nur von Firmen der EasyGroup und deren Lizenznehmern verwendet werden darf. Hinter dem Konzern steht Sir Stelios, der sogar schon der von ihm gegründeten Easyjet drohte, dass diese “Easy” nicht mehr verwenden darf. Bereits im Vorjahr brachte man Klagen gegen EasyFly, SkyScanner und Kiwi.com ein, um diese von der Verwendung des Begriffs “Easy” abzuhalten. Die Verfahren werden in den Vereinigten Staaten von Amerika geführt. Im Zusammenhang mit der kolumbianischen Airline ist darauf hinzuweisen, dass man zunächst ein Verfahren in London geführt hatte, jedoch unterlag die EasyGroup. Der High Court sah keinen Verstoß gegen den Markenschutz. Das wollte man aber nicht auf sich sitzen lassen und klagte in den USA erneut. Doch in Miami droht der EasyGroup die nächste juristische Schlappe: Das Gericht erklärte laut lokalen Medien, dass man die Klage mangels Zuständigkeit abweisen werde. Der Kläger war nun unter Zugzwang und erklärte, dass man sich mit den beklagten Parteien außergerichtlich einigen werde. So konnte die EasyGroup einer zweiten, herben Niederlage entweichen, denn das Verfahren endete mit ewigem Ruhen und damit ohne Urteil. Die EasyGroup bestätigte in einer Mitteilung, dass man sich unter anderem mit EasyFly aus

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South African hat AOC und OL wiedererlangt

Die Fluggesellschaft South African Airways ist der Wiederaufnahme des Flugbetriebs einen wichtigen Schritt näher gekommen. Die Luftfahrtbehörde Südafrikas gewährte dem Unternehmen wieder AOC und Betriebsgenehmigung. Beide Zertifikate sind für die Durchführung kommerzieller Flüge zwingend notwendig. Im Zuge des Insolvenzverfahrens wurde die Zulassung entzogen. Nun hat sie South African Airways wiedererlangt. Derzeit sieht der Zeitplan vor, dass im September 2021 zunächst Strecken innerhalb Südafrikas bedient werden sollen. Die Reaktivierung internationaler Linienstrecken ist für November 2021 vorgesehen. Die Billigtochter Mango, die im Gegensatz zur Mutter-Airline, den Flugbetrieb lange aufrecht erhalten konnte, musste kürzlich aus finanziellen Gründen das Grounding bekanntgeben. Derzeit ist unklar, ob der Carrier wieder abheben kann oder gar in die Liquidation geschickt werden muss. Laut Gewerkschaften sollen rechnerische Lohnrückstände von bis zu sechs Monaten bestehen.

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Emirates verteilt kostenlose Expo-Eintrittskarten

Golfcarrier Emirates verteilt an alle Passagiere, die im Zeitraum von 1. Oktober 2021 bis 31. März 2022 nach Dubai fliegen, kostenlose Eintrittskarten für die Weltausstellung Expo. Die Buchungsklasse spielt dabei keine Rolle. Bei Tickets mit Weiterflügen in das Emirates- oder Flydubai-Netzwerk muss die Umsteigezeit in Dubai mindestens sechs Stunden betragen. Die Eintrittskarte kann während der Buchung bezogen werden. Personen, die bereits im Besitz eines Flugtickets sind, können ihre Expo-Karte auch nachträglich über die Homepage von Emirates anfordern. Die Expo 2020 Dubai wird die erste Weltausstellung sein, die jemals in der Region Naher Osten, Afrika und Südasien veranstaltet wird. Unter dem Motto „Connecting Minds, Creating the Future“ inspiriert die Expo 2020 Dubai Menschen, indem sie die besten Beispiele für Zusammenarbeit, Innovation und Kooperation aus der ganzen Welt durch Nachhaltigkeit, Mobilität und Chancen präsentiert. Als Partner und offizielle Fluggesellschaft der Expo 2020 Dubai wird Emirates in Kürze zusätzlich verschiedene Expo-Themenpakete veröffentlichen, die es Kunden weltweit ermöglichen, die Highlights der 182-tägigen Veranstaltung und der Gastgeberstadt Dubai zu erleben.

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Köln: Eurowings feiert Erstflug nach Eriwan

Die Lufthansa-Tochter Eurowings fliegt erstmals in der Firmengeschichte nonstop in die Hauptstadt Armeniens, Eriwan. Der Carrier führte bereits am Freitag den Erstflug ab Köln/Bonn mit Airbus A320 durch. An Bord befanden sich 150 Passagiere. „Es ist eine große Freude für uns bei Eurowings, zum ersten Mal den armenischen Markt zu bedienen und regelmäßig Eurowings Flüge vom internationalen Flughafen „Zvartnots“ in Eriwan nach Köln/Bonn anzubieten. Zusammen mit Austrian Airlines, Brussels Airlines, Lufthansa und nun auch Eurowings, einer der führenden europäischen Low Cost Carrier, freuen wir uns, die Präsenz der Lufthansa Group in Eriwan auszubauen und damit mehr Möglichkeiten für Reisende aus Armenien zu bieten“, so René Koinzack, General Manager Sales Ukraine, South Caucasus, Belarus und Turkmenistan Lufthansa Group. Eurowings prescht seit einiger Zeit verstärkt in das Geschäftsfeld des so genannten ethnischen Verkehrs. In diesem waren vormals Germania und SunExpress Deutschland stark vertreten. Beide genannten Carrier existieren nicht mehr. Die Lufthansa-Billigtochter versucht sich nun in diesem Bereich zu etablieren. Die Flüge erweitern das Angebot im Bereich der „Familien und Heimatbesuche“, in dem die Lufthansa-Tochter schon zahlreiche Verbindungen beispielsweise nach Griechenland, Kroatien, Algerien, in die Türkei, nach Beirut im Libanon oder Erbil im Nordirak anbietet. Zuletzt wurden im Juli Flüge ins georgische Tiflis sowie nach Jekaterinburg und Krasnodar in Russland im Programm aufgenommen. Marcelo Wende, Direktor des „Armenia“ International Airports“ CJSC, sagte: „Wir freuen uns, dass Eurowings in den armenischen Markt eintritt. Wir gratulieren der Fluggesellschaft und wünschen ihr einen erfolgreichen Betrieb und sichere Flüge. Von nun an werden die Möglichkeiten, direkt nach

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