Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Kanada: Enerjet will als Lynx Air zum Lowcoster werden

Unter dem Markennamen Lynx Air soll in Kanada ein neuer Billigflieger an den Start gehen. Das Unternehmen will zunächst drei Boeing 737 Max ab Calgary einsetzen. Man hat bereits Bestellungen über 46 weitere Exemplare getätigt. Gänzlich neu ist Lynx Air nicht, denn es handelt sich um das bereits bestehende Luftfahrtunternehmen Enerjet. Dieses war bislang auf Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisiert. Mit dem Maschinentyp DHC-6 Twin Otter war man auch im Bereich von Arbeiterflügen zu Ölfeldern tätig. Nun will man unter dem neuen Markennamen Lynx Air eine groß angelegte Expansion durchführen. Hierzu hat man 46 Boeing 737 Max, die innerhalb der nächsten sieben Jahre ausgeliefert werden sollen, bestellt. Die ersten drei Maschinen sollen ab dem nächsten Jahr ab der Homebase Calgary eingesetzt werden. Man will sich als Ultra-Lowcoster positionieren.

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Neue Flybe errichtet erste Basis in Birmingham

Die „neue Flybe“ wird ihre erste Basis auf dem Flughafen Birmingham einrichten. Dort soll auch die Unternehmenszentrale der Flybe Ltd. angesiedelt werden. Man geht davon aus, dass man etwa 200 zusätzliche Mitarbeiter einstellen wird. Mit dem Maschinentyp DHC Dash 8-400 will man ab Anfang 2022 Passagierflüge ab Birmingham anbieten. Die „neue Flybe“ woll sowohl domestic als auch international fliegen. Gegenüber „The Business Desk“ hebt Firmenchef Dave Pflieger die geografische Lage dieses Airports hervor. Dieser habe ein besonders großes Einzugsgebiet. „Ich möchte auch betonen, dass ein wichtiger Schwerpunkt für Flybe vom ersten Tag an die ökologische Nachhaltigkeit sein wird und sicherzustellen, dass wir alles tun, um unseren CO2-Fußabdruck und unsere Treibhausgase zu reduzieren. Unsere gesamte Flotte wird aus der De Havilland Canada Dash 8-400 bestehen, einem schnellen Turboprop-Flugzeug, das kurze Strecken fast so schnell wie ein Regionaljet aber mit geringeren CO2-Emissionen zurücklegen kann. Darüber hinaus werden wir auch mit lokalen Wohltätigkeitsorganisationen und Partnern zusammenarbeiten, die sich auf die Umwelt sowie andere Zwecke konzentrieren, die mit unseren Unternehmenszielen und -werten in Einklang stehen“, so der Flybe-CEO.

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Indien: Start-up Akasa Air bestellt 72 Boeing 737 Max

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing konnte auf der Dubai Air Show einen größeren Auftrag aus Indien an Land ziehen. Das Start-up Akasa Air, hinter dem der Milliardär Rakesh Jhunjhunwala steht, bestellt 72 Boeing 737 Max. Boeing konnte nach Ryanair und Vietjet Air einen dritten Kunden für die Boeing 737 Max 200 gewinnen. Dabei handelt es sich um eine spezielle Billigfliegerversion der Max 8. Gelegentlich wird behauptet, dass diese besonders eng bestuhlt sein soll, jedoch ist dies für die Passagiere nicht spürbar. Ein ausführliches Portrait zu diesem Maschinentyp, betrieben von der Ryanair-Tochter Malta Air, unter diesem Link. Akasa Air ist bislang keine Meile geflogen und hat den Starttermin immer wieder verschoben. In der jüngsten Mitteilung schreibt man vage von „Sommer 2022“. Man wird sowohl die Standardversion Boeing 737 Max 8 als auch die 200er-Variante abnehmen. Wie viele genau von welcher Version wurde nicht mitgeteilt. Insgesamt sollen es jedenfalls 72 Flugzeuge sein.

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Frankfurt: Bundespolizei übergibt Siko-Organisation an Fraport

Der Flughafen Frankfurt am Main will künftig die Sicherheitskontrollen der Passagiere selbst durchführen. Bislang hat die Bundespolizei hierfür einen Drittanbieter beauftragt. Nun wurde eine Fraport-Tochter offiziell mit der Organisation beauftragt. Bis tatsächlich die alles in Fraport-Händen ist dauert es noch einige Zeit, denn die endgültige Umsetzung erfolgt erst im Jahr 2023. Bundespolizei und Fraport teilten am Dienstag mit, dass die Aufgaben bereits übergeben wurden. Allerdings werden die Polizisten weiterhin vor Ort bleiben und alle Vorgaben festlegen. Ab 2023 kann Fraport auch die Art der Kontrollgeräte selbst festlegen. Die Folge daraus ist, dass die Kontrollgebühren, die Airlines für ihre Passagiere zu entrichten haben, dass nicht mehr von der Bundespolizei, sondern von Fraport festgelegt werden. Ziel der ganzen Aktion ist: Der Flughafenbetreiber will mit der Durchführung der Siko in Eigenregie Kosten senken und die Geschwindigkeit der Kontrollen erhöhen.

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Air Tanzania bestellt vier Boeing-Maschinen

Die Fluggesellschaft Air Tanzania hat auf der Dubai Air Show die Bestellung von zwei Boeing 737 Max, einer B787-8 und einem Frachtflugzeug des Typs Boeing 767-300 bekanntgegeben. Der Dreamliner soll insbesondere im Europa-Verkehr eingesetzt werden. Der Auftragswert nach Listenpreisen beträgt 726 Millionen U.S.-Dollar. Die Order ist nicht gänzlich neu, denn bislang wurde diese in der Pipeline nicht identifiziert. Immer wieder geben Hersteller und Airlines Bestellungen aus Prestigegründen während großer Messen bekannt. „Unser Flaggschiff 787 Dreamliner ist bei unseren Passagieren beliebt und bietet konkurrenzlosen Bordkomfort und höchste Effizienz für unser Langstreckenwachstum“, sagte Ladislaus Matindi, CEO von Air Tanzania. „Der767 Freighter wird Air Tanzania außergewöhnliche Fähigkeiten und Flexibilität verleihen, um die Passagier- und Frachtnachfrage innerhalb Afrikas und darüber hinaus zu decken.“

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Lufthansa Group stockt Weihnachtsangebot auf

Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group werden eigenen Angaben nach zwischen Weihnachten und Neujahr 440 zusätzliche Flüge auflegen. Das Angebot soll um rund 80.000 Sitzplätze erweitert werden. Diesen Schritt begründet der Konzern mit aktuell hoher Nachfrage. Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Eurowings sollen zwischen Weihnachten 2021 und Neujahr 2022 gemeinsam rund 440 zusätzliche Flüge durchführen. Mit Wiederaufnahmen von Zielen und Frequenzaufstockungen bestehender Verbindungen oder dem Einsatz größerer Flugzeuge reagieren die Airlines auf die seit Wochen ansteigende Nachfrage nach Flügen in die Weihnachtsferien. Allein von den Drehkreuzen München und Frankfurt bietet Lufthansa in der Weihnachtszeit mehr als 120 zusätzliche Flüge mit einer Kapazität von 25.000 Sitzplätzen an. In den USA werden besonders oft New York und Ziele im Bundesstaat Florida gebucht. In Europa besonders nachgefragt sind Ziele auf dem spanischen Festland und den Kanaren, Portugal und weitere Sonnenziele im Mittelmeerraum sowie Skandinavien. Neben diesen Flugzielen stehen die schneesicheren Skigebiete in Lappland (Nord-Finnland) wieder im Flugplan. So erreicht man über Weihnachten und Neujahr ab Frankfurt Ivalo und Kuusamo sowie ab München Kittilä in Lappland und Tromsö in Norwegen.

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Jazeera Airways will 20 A320neo und acht A321neo

Die Fluggesellschaft Jazeera Airways beabsichtigt 20 Airbus A320neo und acht A321neo anzuschaffen. Im Rahmen der Dubai Air Show wurde ein entsprechendes Memorandum of Understanding unterfertigt. „Jazeera Airways freut sich, mit diesem bedeutenden neuen Auftrag seine langjährige Beziehung zu Airbus weiter auszubauen. Wir werden unsere derzeitige Flottengröße bis 2026 effektiv auf 35 Flugzeuge verdoppeln. Die Fluggesellschaft hat sich im dritten Quartal stark aus der Pandemie zurückgezogen und ist wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Wir haben spannende Expansionspläne vor uns, die unseren Beitrag zur kuwaitischen Wirtschaft und insbesondere zum Reisesektor weiter stärken werden“, erklärt Marwan Boodai, Chairman Jazeera Airways.

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Angola: Bestfly flottet Embraer 190 ein

Die Fluggesellschaft Bestfly aus Luanda (Angola) will im Liniengeschäft wachsen. Dazu erweitert man die Flotte um Regionaljets des Typs Embraer 190. Diese werden von Leasinggeber Acia Aero Leasing bezogen. Bestfly ist ein Businessjet-Operator, der die Maschinentypen Learjet 45, CL605, Falcon 900, Global Express, G450, G550 im Portfolio hat. Weiters hat man bereits zwei Verkehrsflugzeuge des Typs ATR72-600. In Kapverden unterhält man unter dem Markennamen Bestfly Cabo Verde eine Tochter, die als virtuelle Fluggesellschaft geführt ist und daher über kein eigenes AOC verfügt. Mit den Embraer 190, die neu zur Flotte stoßen werden, will man auch die Aktivitäten in Kapverden ausbauen. In Kürze soll das überarbeitete Liniennetz verkündet werden. Dieses soll mit den Mustern ATR72-600 und eben den Neuzugängen des Typs Embraer 190 bedient werden.

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Serbien: Aviolet-B737-300 nach China verkauft

Die Fluggesellschaft Air Serbia konnte zwei Boeing 737-300, die zuletzt mit den Registrierungen YU-ANI und YU-ANK in der Luft waren, verkaufen. Die genannten Flugzeuge waren unter der Charter- und Ferienflugmarke Aviolet im Einsatz. Diese verfügte über kein eigenes AOC, sondern war lediglich eine Marke von Air Serbia. Man entschied sich jedoch vor einigen Monaten, dass diese nicht mehr fortgeführt werden soll. Daher wurden die letzten Boeing 737-300 zum Verkauf ausgeschrieben. Das Portal Ex-Yu-Aviation berichtet nun, dass die beiden betagten Mittelstreckenjets an ein nicht näher bezeichnetes Unternehmen in der Volksrepublik China verkauft wurden. Eines der beiden Flugzeuge wurde bereits ausgeflogen, das zweite soll in den nächsten Tagen flogen. Damit endet die Geschichte des Maschinentyps Boeing 737-300 bei Air Serbia.

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Emirates ordert zwei B777-Frachter

Golfcarrier Emirates Airlines gab im Rahmen der Dubai Air Show bekannt, dass man sich mit dem U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer Boeing über den Kauf von zwei B777-Frachtern geeinigt hat. Diese sollen unter der Marke Emirates SkyCargo betrieben werden. Der Auftragswert nach Listenpreisen beträgt etwa 704 Millionen U.S.-Dollar. Derzeit besteht die SkyCargo-Flotte aus zehn Boeing 777F. Seit dem Beginn der Corona-Pandemie wird diese immer wieder von Passagierflugzeugen, die temporär zu so genannten „Preightern“ umgebaut werden, verstärkt.

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