Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Leap-Triebwerke: Honeywell und Lufthansa Technik kooperieren

Lufthansa Technik und Honeywell haben einen Vertrag zur Zusammenarbeit im Bereich der Instandhaltung von Triebwerkskomponenten unterschrieben. Dieser gilt für die Leap-Serie von CFM-Antrieben. Unter anderem kommen diese in den Reihen A320neo, B737Max und Comac C919 zum Einsatz. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird Lufthansa Technik Wartungs-, Reparatur- und Überholungskapazitäten (MRO) für die genannten Honeywell-Komponenten entwickeln. Dadurch wird das Unternehmen in der Lage sein, verbesserte und vom Hersteller zertifizierte Aftermarket-Services anzubieten, die die Zuverlässigkeit der Komponenten erhöhen und die Lebenszykluskosten der Betreiber senken. „Wir freuen uns, unsere Zusammenarbeit mit Honeywell weiter auszubauen“, sagte Georg Fanta, Leiter des Bereichs Aircraft Component Services bei Lufthansa Technik. „Unsere Kunden werden in hohem Maße von dieser neuen Vereinbarung profitieren, da wir die Wartungs-, Reparatur-, Überholungs- und Ingenieurskapazitäten der Lufthansa Technik mit dem Design-Know-how von Honeywell kombinieren. Genau wie bei den CFM56 Triebwerken wird Lufthansa Technik in der Lage sein, austauschbare Honeywell LEAP Komponenten in-house zu reparieren und erstklassige, flugstundenbasierte Komponenten-Services anzubieten, einschließlich maßgeschneiderter Asset-Management-Lösungen.“

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Malta flog 579 Sprachschüler für rund 300.000 Euro in die Heimat

Im Juli 2021 wurden in Malta die Sprachschulen auf Anordnung der Regierung geschlossen. Mit fünf Sonderflügen wurden insgesamt 579 zumeist Minderjährige in ihre Heimat geflogen. Hierfür gab der Mittelmeerstaat rund 300.000 Euro aus. Die Tageszeitung Times of Malta berichtet, dass die Charterflüge am 19. und 20. Juli 2021 nach Spanien über Deutschland und Frankreich 112.658 Euro gekostet haben. Operating Carrier war die staatliche Malta MedAir. Die französische ASL Airlines flog Schüler, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, zum Preis von 80.000 Euro nach Spanien und Frankreich zurück. Neos führte einen Rückführungsflug nach Italien zum Preis von 100.000 Euro durch. Die genannten Beträge wurden vom maltesischen Tourismusministerium, das die Sonderflüge organisiert und bestellt hat, bestätigt. Die Kosten wurden mit Steuergeldern beglichen, so dass den zumeist Minderjährigen bzw. ihren Eltern keine zusätzlichen Ausgaben entstanden sind. Die Schließung der Sprachschulen wurde seitens der Regierung mit steigenden Corona-Infektionen begründet und ist auf den maltesischen Inseln durchaus umstritten.

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Miami: U.S.-Zoll findet 6,5 Kilogramm Kokain in Caribbean-B737

Am Vormittag des 10. August 2021 landete eine Boeing 737-800 der Caribbean Airlines in Miami. Soweit nichts ungewöhnliches. Der Zoll wurde aber fündig und stellte laut lokalen Medienberichten stolze 6,5 Kilogramm Kokain sicher. Der Mittelstreckenjet startete in Piarco (Trinidad) und kam um zirka 11 Uhr 30 Lokalzeit in Miami an. Der U.S.-amerikanische Zoll nahm eine routinemäßige Prüfung des Laderaums vor und staunte wohl nicht schlecht. Im Frachtraum des Passagierjets waren 6,5 Kilogramm Kokain versteckt. Eine Menge, die selbst erfahrene Zöllner überraschte. Ob diese in Gepäckstücken von Passagieren oder anderweitig verstaut waren, teilten die U.S.-amerikanischen Behörden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mit. Gegenüber dem Trinidad Express bestätigte Caribbean Airlines den Vorfall, machte jedoch keine weiteren Angaben. Man verweist darauf, dass die Zuständigkeit bei den U.S.-amerikanischen Strafverfolgungsbehörden liegt und man mit diesen kooperiert. Im Einsatz war die Boeing 737-800 mit der Registrierung 9Y-KIN. In den USA wird der Aufgriff auch als großer Erfolg gegen die Drogenschmuggler gewertertet, denn der Schwarzmarktwert dieser großen Menge Kokain ist beträchtlich.

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Mit A321LR: Jetblue hat New York-London aufgenommen

Nun ist es soweit: Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Jetblue hat den ersten Umlauf zwischen New York JFK und London-Heathrow durchgeführt. Damit ist der Carrier ins Langstreckengeschäft eingesteigen. Der Airbus A321LR mit der Registrierung N4022J flog in der Nacht vom 11. auf den 12. August 2021 von der U.S.-Metropole in die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs. Dabei wurde die Flugnummer B67 genutzt. Der erste Rückflug wurde am 12. August 2021 als B620 durchgeführt. Jetblue hat den Einstieg ins Transatlantik-Geschäft lange vorbereitet. Bedingt durch die Corona-Pandemie kam es auch noch zu Verzögerungen, doch nun ist man zwischen den USA und UK in der Luft. Zunächst will man täglich fliegen, jedoch ist auch geplant, dass in Kürze zusätzlich der Gatwick-Airport angesteuert werden soll. Der Billigflieger beabsichtigt auch weitere europäische Städte mit den Vereinigten Staaten von Amerika zu verbinden. Zunächst fokussiert man sich aber auf die Etablierung des Angebots ab London. An Bord bietet Jetblue ein Kabinenprodukt, das explizit für den Carrier entwickelt wurde.

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Neuseeland will Einreisebestimmungen überarbeiten

Neuseeland will bis mindestens 31. Dezember 2021 die Grenzen für Nicht-Staatsbürger, abgesehen von wenigen Ausnahmen, geschlossen halten. Anschließend soll es eine Schrittweise Öffnung geben, wobei eine vollständige Impfung gegen Covid-19 zur Voraussetzung wird, so Regierungschefin Jacinda Ardern. Der Inselstaat schloss bereits frühzeitig die Grenzen und verfolgt ähnlich wie Australien die so genannte Zero-Covid-Strategie. Nur mit diesem Land unterhält man ein Safe-Travel-Abkommen, das jedoch aufgrund einiger Fälle beim Nachbarn auf unbestimmte Zeit ausgesetzt ist. Innerhalb Neuseelands wird die Strategie der Regierung zunehmend kritisiert, denn in vielen Bereichen, in denen hauptsächlich Ausländer tätig sind, ist es zwischenzeitlich zu einem Arbeitskräftemangel gekommen. Auch fehlen die wichtigen Einnahmen aus dem Tourismus. So mehren sich die Stimmen, dass eine schrittweise Öffnung der Grenzen eingeleitet werden soll. Das lehnt Ardern ab und verweist darauf, dass in Neuseeland lediglich 21 Prozent der Bevölkerung gegen Covid-19 geimpft sind. Die Kampagne geht nur äußerst schleppend voran. Die Regierungschefin bestätigte aber, dass im kommenden Jahr deutliche Lockerungen kommen sollen. Man wird die vollständige Impfung als Grundvoraussetzung verlangen und eine Art Reiseampel schaffen. Das bedeutet, dass man aus bestimmten Staaten mit niedrigem Risiko unter Vorlage des Impfnachweises ohne Quarantäne einreisen kann. Bei allen anderen sollen Hotel- oder Heimquarantäne für 14 Tage gelten. Einen genauen Zeitplan für die Neugestaltung der Einreisebestimmungen gibt es aber noch nicht.

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Virgin Atlantic startet Barbados ab Edinburgh

Die Fluggesellschaft Virgin Atlantic wird am 5. Dezember 2021 eine Nonstop-Verbindung ab Edinburgh nach Barbados aufnehmen. Bislang konzentriert sich der Carrier primär auf den Flughafen London-Heathrow. Weitere Langstreckenziele ab Schottland sind – zumindest vorläufig – nicht geplant. Die neue Route soll mit Maschinen des Typs Airbus A330 bedient werden. Ab Heathrow wird Virgin Atlantic die St.-Lucia-Strecke zum 18. Dezember 2021 reaktivieren und ab Manchester will man ab 6. November 2021 wieder nach Montego Bay fliegen. Über viele Jahre hinweg setzte Virgin Atlantic vornehmlich auf Vierstrahler und hatte zeitweise sogar Sticker auf manchen Flugzeugen, die auf diesen Umstand hingewiesen haben. Diese Strategie hat man aber verworfen. Derzeit besteht die Flotte aus drei A330-200, zehn A330-300, sieben A350-1000 und 17 Boeing 787-9. Weiters erwartet man die Auslieferung von 15 A330-900 sowie fünf weiteren A350-1000.

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Korean Air führte 10.000 Preighter-Flüge durch

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie hat Korean Air mehr als 10.000 Frachtflüge mit Passagierflugzeugen durchgeführt. Seitdem wurden auf 65 Strecken nach Nordamerika, Europa, Südostasien, China und Japan 400.000 Tonnen befördert. Pro Hin- und Rückflug wurden etwa 40 Tonnen transportiert. Nachdem die meisten Passagierflüge nach dem Ausbruch von COVID-19 eingestellt worden waren, begann Korean Air mit dem Einsatz von reinen Frachtrouten, allerdings mit Passagierflugzeugen. Die Fluggesellschaft startete im März letzten Jahres mit 38 Flügen dieser Art und führt mittlerweile mehr als 800 Frachtflüge pro Monat durch. „Wir gehen davon aus, dass reine Frachtflüge mit Passagiermaschinen in der zweiten Jahreshälfte, wenn das Import- und Exportvolumen typischerweise zunimmt, eine wichtigere Rolle spielen werden“, sagte ein Vertreter von Korean Air. „Als koreanische Fluggesellschaft wird Korean Air ihre Bemühungen fortsetzen, ein stabiles logistisches Umfeld für Importe und Exporte zu schaffen, indem sie aktiv Frachtkapazitäten sichert.“ Im Zuge des Transports von Pandemie-Hilfsgütern verzeichnete Korean Air am 12. Juni 2021 den längsten Flug. Frachtflug KE8047 flog über 13.405 Kilometer mit einer Flugdauer von 14 Stunden und 42 Minuten vom Flughafen Incheon zum Flughafen Miami (USA). Um die akute Nachfrage in der Luftfracht zu entzerren, erhöht die Fluggesellschaft kontinuierlich ihre Kapazitäten, auch in Bezug auf neue Routen. 

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Ryanair feiert Gewinner aus umstrittenen Rubbellosen

Seit einigen Jahren bietet Ryanair auf vielen Flügen Rubbellose an, die durchaus umstritten sind, denn nach Ansicht einiger Experten bewegt man sich in einer Grauzone. Der Carrier teilte mit, dass zwei Passagiere 100.000 Euro gewonnen haben. Dabei soll es sich um eine Frau aus Italien und einen Mann aus Bergamo handeln. Weiters sollen diese nun die Möglichkeit haben an einer Verlosung von einer Million Euro teilnehmen zu können. Der Konzern bezeichnet die Lose als “Ryanair-Wohltätigkeits-Rubbellose”. “Ryanair arbeitet mit einigen großartigen Wohltätigkeitsprojekten zusammen und hat sich verpflichtet, lebenswichtige Spenden für seine Rubbellos-Partner in ganz Europa zu sammeln, darunter die Jack & Jill Foundation, Make A Wish Italien, Kinderhilfe Deutschland, Naomi House & Jacksplace UK und viele mehr. Die Ryanair Foundation hat bereits über 10 Millionen € an ausgewählte Wohltätigkeitsorganisationen in ganz Europa gespendet und wird diese langjährigen Partnerschaften, die auf die Unterstützung und Großzügigkeit der Ryanair-Kunden angewiesen sind, weiterhin unterstützen”, so der Konzern in einer Aussendung. Auf das Kabinenpersonal wird allerdings immer wieder Verkaufsdruck ausgeübt. So ist in den Anweisungen an die Flugbegleiter unter anderem bei der Tochter Lauda Europe zu lesen, dass möglichst viele Rubbellose verkauft werden sollen. Auch ist der Zeitpunkt des Anbietens genau festgehalten. Bei der ehemaligen Fluggesellschaft Laudamotion gab es diese Karten übrigens nie, da die Geschäftsleitung den Verkauf dieser nicht haben wollte.

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Amsterdam: Delta startet „Anschlussflüge“ auf der Schiene

Die U.S.-amerikanische Delta Air Lines bietet seit Dienstag Anschlüsse und Zubringer in Thalys-Zügen von/nach Amsterdam an. Vorerst sind die belgischen Städte Antwerpen und Brüssel auf der Schiene im Programm. Die neue Vereinbarung ermöglicht es Kunden, am Amsterdamer Flughafen Schiphol mit einer einzigen Ticketbuchung nahtlos zwischen Flugzeug und Zug umzusteigen. Vom Bahnhof in der Central Plaza von Schiphol gibt es Zugang sowie häufige Verbindungen ins Zentrum von Brüssel und Antwerpen mit Fahrzeiten von etwas mehr als einer Stunde. Die Thalys-Züge bieten ein komfortables Reiseerlebnis mit Steckdosen an jedem Sitzplatz sowie WLAN. „Das Air+Rail-Programm mit Thalys ist nur der Anfang, denn wir wollen unseren Kunden eine schnelle und bequeme Zugverbindung zu einer Reihe von Zielen in ganz Europa bieten. Für unsere europäischen Kunden ist dies auch eine großartige Möglichkeit, nach Amsterdam zu reisen, um von dort aus Flüge zu Zielen in den Vereinigten Staaten zu erreichen“, so Alain Bellemare, Delta President – International. „Orientiert haben wir uns an unseren Partnerfluggesellschaften Air France und KLM Royal Dutch Airlines, die ähnliche Programme anbieten. Mit der bereits vorhandenen Bahn-Infrastruktur in Europa können wir unseren Kunden eine größere Auswahl sowie noch bequemere Reiseoptionen bieten.“ Unterschiede für Passagiere auf der Bahnstrecke: Kunden können entweder auf Accesrail.com einchecken, um ihre Bordkarte mit der Delta-Ticketbestätigung zu erhalten, oder sie können das Zugticket beim Schalter am Bahnhof erwerben. Auf der Fahrkarte sind der Sitzplatz und der Waggon, in dem sie reisen, entsprechend angegeben. Am Reisetag müssen Kunden, die mit dem Flugzeug in Amsterdam ankommen, wie gewohnt den Zoll passieren und

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Bahnstreik: Lufthansa setzt innerdeutsch größere Maschinen ein

Lufthansa reagiert auf den von der Gewerkschaft GdL organisierten Lokführerstreik bei der Deutschen Bahn AG und setzt im innerdeutschen Verkehr größeres Fluggerät ein. Dabei handelt es sich überwiegend um den Maschinentyp Airbus A321. Ein Sprecher bestätigte, dass man zwar nach Möglichkeit größeres Fluggerät einsetzt, jedoch keine weiteren Maschinen reaktiviert habe. Der Streik bei der Deutschen Bahn AG soll noch bis vorerst 13. August 2021 2 Uhr 00 andauern. Bislang gibt es seitens der Gewerkschaft keine Anzeichen für eine mögliche Verlängerung. Da viele Bahnverbindungen ausfallen ist auch zu beobachten, dass im innerdeutschen Flugverkehr die Preise kurzfristig sprunghaft angestiegen sind. Private Eisenbahngesellschaften sowie Fernbusanbieter nehmen ebenfalls höhere Fahrscheinpreise. DIe Nachfrage soll, so die Unternehmen auf Anfrage, sprunghaft angestiegen sein.

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