Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Malta MedAir baut das Linienangebot aus

Die Fluggesellschaft Malta MedAir krempelt mit September 2021 das Linienangebot um. Neben Warschau wird man neu auch Bukarest anfliegen. Die Hauptstadt Rumäniens wird ab 2. September 2021 angeflogen. Malta MedAir ist die zweite staatliche Fluggesellschaft der Republik Malta. Momentan ruht die eigene Linienstrecke nach Warschau, denn man setzt das einzige Flugzeug hauptsächlich für Charterflüge ein. Ab September 2021 will man – vorerst bis zum Ende der laufenden Sommerflugplanperiode – die Ziele Bukarest und Warschau ab Luqa bedienen. Beide Städte sollen jeweils am Verkehrstag Samstag bedient werden. Die vor wenigen Wochen angekündigte Linienverbindung Luqa-Pristina liegt auf unbestimmte Zeit auf Eis. Hintergrund ist, dass die Einreisebestimmungen der Republik Malta derzeit nur Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, die Einreise ohne Quarantäne ermöglichen. Dies gilt auch nur dann, wenn sich der jeweilige Staat auf der roten Liste befindet. Ist er auf der dunkelroten Liste verzeichnet, muss eine Sondergenehmigung beim Gesundheitsministerium eingeholt werden. Die Flotte von Malta MedAir besteht derzeit aus einem einzigen Airbus A320. Dieser trägt die Registrierung 9H-AEO. Die Livery erinnert stark an jene der Schwestergesellschaft Air Malta. Das ist kein Zufall, denn ursprünglich wurde die Maschine an diese ausgeliefert und wurde später an Malta MedAir übergeben, war jedoch im Wetlease lange für Air Malta im Einsatz.

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Zürich tritt UN-Global-Compact bei

Der Flughafen Zürich-Kloten ist dem Netzwerk „United Nations Global Compact“ für unternehmerische Verantwortung beigetreten. Unter anderem verpflichtet man sich dadurch zur Einhaltung von zehn Grundprinzipien. „Der Beitritt zum Global Compact ist eine konsequente Weiterentwicklung unserer Nachhaltigkeitsstrategie für die Flughafen Zürich AG mit ihren Tochtergesellschaften“, so Stephan Widrig, CEO der Flughafen Zürich AG. Seit vielen Jahren bereits setzt sich die Flughafenbetreiberin Ziele im Bereich der Nachhaltigkeit, sei es betreffend den Umweltschutz oder die gesellschaftliche Verantwortung. Im Jahr 2019 etwa hat das Unternehmen das Ziel „Netto Null CO2“ bis 2050 beschlossen. Mit dem Beitritt zur weltweit größten Initiative für nachhaltiges Wirtschaften, dem von den Vereinten Nationen getragenen „Global Compact“, stärkt die Flughafen Zürich AG ihr Bekenntnis für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung in ihrem direkten wirtschaftlichen Einflussbereich. Der im Jahr 2000 ins Leben gerufene „Global Compact“ vereint mehr als 13’000 Mitglieder in 162 Ländern. Dieser globalen Ausrichtung folgend, bekennt sich die Flughafen Zürich AG nicht nur an ihrem größten Standort in Zürich zu den zehn Prinzipien des „Global Compact“, sondern insbesondere auch bei ihren ausländischen Tochtergesellschaften im Rahmen der internationalen Geschäftsentwicklung. Gleichzeitig unterstützt die Flughafen Zürich AG die Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDG) an ihren Standorten in der Schweiz, in Indien und in Südamerika.

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Deutschland setzt Türkei, Montenegro und Kenia auf die Hochrisiko-Liste

Deutschland stuft unter anderem die Türkei als so genanntes Hochrisikogebiet ein. Das hat zur Folge, dass Ungeimpfte einen negativen Coronatest vorlegen müssen und anschließend eine zehntägige Quarantäne anzutreten haben. Freitesten nach dem fünften Tag ist möglich. Die Bundesrepublik orientiert sich weiterhin an der Siebentages-Inzidenz. Das Robert-Koch-Institut begründet die Entscheidung unter anderem damit, dass diese auf über 200 pro 100.000 Einwohner gestiegen ist. Ebenso eingestuft wurden unter anderem Montenegro und Kenia. Portugal – mit Ausnahme der Regionen Lissabon und Algarve – hingegen wurde zurückgestuft. Das bedeutet, dass die Reisewarnung aufgehoben wurde. Das gilt nicht für die beiden genannten Gebiete, für die weiterhin Quarantänepflicht bei der Rückkunft bzw. Einreise in die Bundesrepublik gilt.

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Türkei: Russische Be-200 im Kampf gegen die Brände abgestürzt

Im Kampf gegen die Waldbrände in der Türkei stürzte am Samstag eine russische Beriev Be-200 ab. An Bord befanden sich insgesamt acht Personen, die offiziellen Angaben nach leider ums Leben gekommen sind. Russland entsandte die RF-88450 im Juli 2021. Seither war das Löschflugzeug nahezu ununterbrochen im Einsatz, um den verheerenden Waldbränden Einhalt gebieten zu können. Am Samstag kam es zum tragischen Unfall, bei dem die russische Flugzeugbesatzung sowie die lokalen Feuerwehrmänner ihr Leben lassen mussten. “Wir sind zutiefst betrübt über den Verlust der Besatzung des russischen Flugzeugs, das abgestürzt war als es im Einsatz war, um die Löscharbeiten in Kahramanmaraş zu unterstützen. Wir sprechen dem russischen Volk und der türkischen Nation unser Beileid und unsere Geduld aus”, so das Verteidigungsministerium der Türkei.

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Italien: ITA führte ersten Testflug mit A330 durch

Die Neugründung Italia Trasporto Aereo hat mit einem Airbus A330-200 die ersten Testflüge durchgeführt. Auf der Maschine mit der Registrierung EI-EJN wurde bereits ein Sticker, der auf den Betrieb durch ITA hinweist, angebracht. Derzeit befindet man sich im Zulassungsverfahren, denn AOC und Betriebsgenehmigung hat die neue Staatsairline seitens der ENAC noch nicht erteilt bekommen. Die Aufnahme des kommerziellen Flugbetriebs ist für den 15. Oktober 2021 angekündigt. Ob man dann als ITA oder Alitalia fliegen wird, ist noch offen, denn die EU-Kommission pocht darauf, dass die Neugründung im Rahmen einer öffentlichen Auktion die Markenrechte ersteigern muss. Die Flotte wird aber zunächst von Alitalia übernommen. Gleichzeitig schaut man sich aber bereits nach neuem Fluggerät um. Die EI-EJN wurde bei Alitalia aus der Produktion genommen. Anfang des Monats wurde mit dieser Maschine ein Testflug seitens ITA durchgeführt. Welchen Zweck dieser genau hatte wurde nicht mitgeteilt. Jedenfalls handelt es sich um die erste Maschine, die nun unterer der Führung von ITA ist.

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Sommer 2022: Norwegian expandiert nach Irland und UK

Noch vor wenigen Monaten musste Norwegian Air Shuttle darum ringen überhaupt überleben zu können. Das Unternehmen häufte bereits vor der Corona-Pandemie einen hohen Schuldenberg an. Nun kündigt man für den Sommerflugplan 2022 142 wöchentliche Flüge zwischen Skandinavien und dem Vereinigten Königreich sowie Irland an. Beinahe hätte die Corona-Pandemie für Norwegian Air Shuttle das endgültige Aus bedeutet, doch das Management schaffte es mit Hilfe von Insolvenzverfahren, Staatshilfe und Geldern von Investoren den Konzern drastisch zu verkleinern und einen Neustart auf die Beine zu stellen. Die Langstrecke und viele Routen innerhalb von Europas wurden endgültig gestrichen. Einige Töchter werden nicht fortgeführt, was auch zum Verlust vieler Arbeitsplätze führt. Die stark geschrumpfte Norwegian konzentriert sich nun auf den Verkehr innerhalb Skandinaviens sowie einige touristische Strecken. Im Sommer 2022 will man das Vereinigte Königreich sowie Irland verstärkt anfliegen. Dazu legt man 142 Umläufe pro Woche auf.  “Norwegian ist jetzt gut gerüstet, um auf 2022 zu blicken, obwohl wir weiterhin in gewissem Maße von der Pandemie betroffen sein werden, wenn sich die Branche zu erholen beginnt. Wir verfügen über eine hohe Flexibilität beim Einsatz unserer Flugzeuge, verfügen nach der Restrukturierung über eine geringere Verschuldung, eine angepasste Flotte und Organisation und haben neues Kapital erhalten. Es war eine harte Zeit, aber das Ergebnis ist, dass wir jetzt stärker sind als vor der Pandemie”, erklärt Firmenchef Geir Karlsen.

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Israelis sorgen für hohe Wien-Nachfrage

Fast unbemerkt von der allgemeinen Öffentlichkeit wird der Flugverkehr zwischen Wien und Tel Aviv stark ausgebaut. Airlines, die bislang nicht auf dieser Route tätig waren, bieten nun ihre Dienstleistungen an. Mit Arkia, Israir und Blue Bird Airways sind gleich drei neue Carrier tätig. Die erstgenannte Airline fliegt bereits und zwar an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag mit Embraer 195. Israir folgt am 22. August 2021 jeweils Donnerstags und Sonntags mit Airbus A320. Bluebird folgt am 23. August 2021 mit Boeing 737. Weiters ist Wizz Air mit drei Umläufen pro Woche tätig. Die Ryanair Group fliegt täglich mit Boeing 737-800 von Buzz sowie Airbus A320 von Lauda. Austrian Airlines ist sogar bis zu zweimal pro Tag mit wechselndem Fluggerät auf dieser Route unterwegs. Auch El Al bietet wieder mehrere Flüge pro Woche an. Auf den ersten Blick erscheint das stark ausgebaute und offensichtlich auch unter den Carriern sehr wettbewerbsintensive Angebot verwunderlich, denn die Einreise nach Israel ist Ausländern nicht gestattet bzw. mit Auflagen verbunden, die nur wenige Personen tatsächlich erfüllen können. Österreich wird seitens der Behörden Israels als hinsichtlich Corona sicher eingestuft, so dass vollständig geimpfte Israelis mit niederschwelligen Voraussetzungen reisen können. Diese scheinen offensichtlich sehr reisefreudig zu sein und generieren momentan eine so hohe Nachfrage, dass auch drei Carrier, die bislang nicht auf Wien-Tel Aviv-Wien tätig waren, ihr Stück vom Kuchen einfliegen wollen. Es ist allerdings darauf hinzuweisen, dass die Einreise nach Israel derzeit nur für Staatsbürger der Republik Israel, die vollständig geimpft sind, einfach möglich ist. “Ausländer” können

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Trendwende? Tui will wieder cash-positiv sein

Der Tui-Konzern konnte eigenen Angaben nach von der gestiegenen Nachfrage im Bereich Urlaubsreisen profitieren und seit Mai 2021 rund 1,5 Millionen Neubuchungen an Land ziehen. Das wirkt sich auch positiv auf den Cashflow aus. Dieser ist auf etwa 320 Millionen Euro angestiegen. Laut Medienmitteilung ist der größte Reisekonzern Deutschlands erstmals seit dem Beginn der Corona-Pandemie wieder cash-positiv. Mehrmals griff die deutsche Bundesregierung diesem Anbieter mit milliardenschweren Hilfspaketen unter die Arme. „Die Kundennachfrage und Buchungsdynamik sind hoch, sobald Reise-Einschränkungen zurückgenommen werden. Die Zahlen für den Beginn des Sommergeschäftes sind erfreulich. Deutschland und kontinentaleuropäische Märkte zeigen hohe Nachfrage. In England wird sich das erst im 4. Quartal widerspiegeln. Das Geschäft kommt zurück und die Transformation der Tui zeigt deutlich Wirkung”, so Konzernchef Fritz Joussen. Insgesamt sind seit den Halbjahreszahlen im Mai rund 1,5 Millionen Buchungen eingegangen, für den Sommer 2021 verzeichnet der Konzern aktuell 4,2 Millionen Buchungen. Wie schon zuvor zeigt sich während der Pandemie ein deutlich verstärkter Trend zu Online-Buchungen. Auch im dritten Geschäftsquartal buchte mehr als die Hälfte der Tui Kunden ihren Urlaub online (52 Prozent). Darüber hinaus findet die Interaktion mit Gästen verstärkt digital statt, fast 70 Prozent aller TUI Pauschalreisegäste nutzen die TUI App (+21 Prozentpunkte).Neben den Balearen mit Mallorca gehören die griechischen Inseln, insbesondere Kreta und Rhodos, zu den beliebtesten Destinationen der TUI Gäste. Darüber hinaus sind auch der Inlandstourismus und Kreuzfahrten der Konzerngesellschaft TUI Cruises sowie die Hotel- und Clubmarken der TUI Group – RIU, TUI Blue und Robinson – gefragt. Im Berichtszeitraum waren 283 TUI

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Wizz Air stockt Balkan-Verkehr ab Deutschland auf

Der ungarische Billigflieger Wizz Air wird ab Dezember 2021 einige Destinationen in Deutschland ab Sarajevo anfliegen. Weiters wird man ab 14. Dezember 2021 zwischen Tuzla und Nürnberg pendeln. Die Hauptstadt Serbiens wird Wizz Air künftig unter anderem mit Frankfurt-Hahn, Köln/Bonn, Hamburg, Memmingen und Dortmund verbinden. Zum Teil waren oder sind die Strecken bereits im Angebot, jedoch ändert man die Flugtage grundlegend. Zusätzlich will der Carrier ab Tirana häufiger nach Hamburg, Berlin-Brandenburg und Memmingen fliegen. Die Aufstockungen sollen kurz vor Weihnachten 2021 vollzogen werden. Sämtliche Ankündigungen von Wizz Air gelten unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie. Die Basis Tirana soll auf sechs Maschinen aufgestockt werden.

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Aura Airlines hilft bei Wizz Air aus

Derzeit hat die Billigfluggesellschaft Wizz Air außergewöhnlich viel Wetlease-Fluggerät im Einsatz und das obwohl man noch immer nicht die gesamte Flotte in die Luft gebracht hat. Dahinter steckt unter anderem, dass man streckennetzweit unter Flugbegleitermangel leidet. Unter anderem Fly2Sky und Aura Airlines, aber auch andere Fluglinien sind derzeit im Auftrag von Wizz Air in deren Streckennetz unterwegs. Derzeit ist nicht absehbar wie lange sich der Lowcoster mit angemieteten Kapazitäten behelfen muss. Am Mittwoch wurde bekannt, dass Wizz Air im Oktober 2021 die Bases in Dortmund und Riga schließen wird. Jene in Deutschland wurde erst im Juni des Vorjahres eröffnet und ist die bislang einzige in der Bundesrepublik.

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