Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Hifly Malta mit Airbus A340-300 in der Antarktis

Die maltesische Fluggesellschaft Hifly Malta ist erstmals mit einem Langstreckenjet des Typs Airbus A340 in der Antarktis gelandet. Es handelte sich auch generell um die erste Landung dieses Maschinentyps auf dem eiskalten Kontinent. Eingesetzt wurde der Airbus A340-300 mit der Registrierung 9H-SOL. Dieses Langstreckenflugzeug brachte von Kapstadt aus Forscher und Touristen zur Wolf’s Fang Runway ins Königin-Maud-Land. Der betroffene A340-300 ist zwar in Malta stationiert, war jedoch zuvor nicht in Luqa, sondern im portugiesischen Beja abgestellt. Hifly Malta überstellte die 9H-SOL ins südafrikanische Kapstadt. Seither fliegt der Vierstrahler fast schon linienmäßig die Antarktis an. In den letzten Tagen wurden zahlreiche Flüge durchgeführt. Die offizielle Erstlandung des Maschinentyps Airbus A340-300 auf dem Kontinent Antarktika erfolgte übrigens am 2. November 2021. Funfact: Erst kürzlich halt die Regierung von Malta die Antarktis auf die Dark Red List gesetzt. Das bedeutet konkret, dass man aus dem „ewigen Eis“ kommend aufgrund der Corona-Pandemie für 14 Tage in eine kostenpflichtige Hotel-Quarantäne muss. Flugverbindungen zwischen Luqa und der Antarktis gibt es nicht. Abgesehen von Crews von Hifly Malta dürfte sich auch sonst das Touristenaufkommen in sehr eng gesteckten Grenzen halten. Es gilt auch als unwahrscheinlich, dass sich Pinguine quer durch den Atlantik und das Mittelmeer bis Malta verirren und sich dann auch noch um die Einreisebestimmungen scheren würden…

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Fraport verkauft Mehrheit an der Sicherheitstochter

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport AG verkauft 26 Prozent seiner Tochtergesellschaft FraSec Luftsicherheit GmbH an den Mitbewerber Dr. Sasse AG. Die Transaktion soll gegen Ende dieses Jahres durchgeführt werden. Die Beteiligung von Fraport AG soll gegen Ende des kommenden Jahres auf 49 Prozent sinken, denn es ist bereits vereinbart, dass die Dr. Sasse AG dann weitere 25 Prozent kaufen wird. Dann wird der neue Partner die Mehrheit von 51 Prozent halten. Hinter dieser Veräußerung steckt eine ausgeklügelte Strategie des Fraport-Managements. Man übernimmt ab dem Jahr 2023 die Personenkontrollen in Eigenregie, aber unter Aufsicht der Behörden. Wenn man die Tätigkeit an einen Subunternehmer auslagern will, dann darf es sich aus rechtlichen Gründen um keine 100-prozentige Tochtergesellschaft handeln. Damit man dieses Problem „umgehen“ kann, holt sich die Fraport AG im Bereich der Sicherheit einen Partner ins Haus. Dieser übernimmt schrittweise die Mehrheit, so dass die FraSec Luftsicherheit GmbH die Kontrolltätigkeiten durchführen darf. Der Deal, von dem etwa 1.500 Beschäftigte betroffen sind, steht noch unter Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden.

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London-Heathrow-Gebühren: IAG droht mit Teil-Abzug

Dem größten Kunden des Flughafens London-Heathrow, British Airways, passt die angekündigte Gebührenerhöhung so ganz und gar nicht in den Kram. Die International Airlines Group macht nun Druck und droht mit der Reduktion der Präsenz auf dem größten Airport des Vereinigten Königreichs. Eigentlich wollte Heathrow noch stärker an der Gebührenschraube drehen, jedoch schritt die Zivilluftfahrtbehörde aufgrund von Beschwerden der Fluggesellschaften ein. Empfindlich teurer wird es trotzdem, jedoch nicht in jenem Ausmaß, das vom Airportmanagement gefordert wurde. Den Nutzern ist das aber noch immer zu teuer. Platzhirsch in London-Heathrow ist die IAG-Tochter British Airways. Konzernchef Luis Gallego drohte am Montag damit, dass ohne Einlenken des Airport-Managements die von ihm geleitete Firmengruppe Kapazitäten auf andere Flughäfen verlagern wird. Der IAG-Generaldirektor vertritt die Ansicht, dass die Gebührenerhöhung nachteilig für die Erholung der Luftfahrt ist. Sofern es tatsächlich zur Verlagerung kommen könnte, dann dürfte für die Marke British Airways der Flughafen London-Gatwick gute Karten haben. Hier wird gerade eine neue Tochtergesellschaft, die den Namen BA Euroflyer trägt, aufgezogen. Auch hat man in der Vergangenheit bereits Langstreckenflüge ab diesem Airport durchgeführt. Logisch wäre dann auch, dass Aer Lingus und Iberia die Präsenz in Gatwick ausbauen könnten. Bei Vueling hingegen kann nicht ausgeschlossen werden, dass man sich von günstigen Angeboten in Luton, Stansted oder Sotuhend beeindrucken lässt. Der zuletzt genannte Airport hat ohnehin ein heftiges Problem, denn man steht momentan ohne regelmäßige Linienflüge da.

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Leasinggeber: SMBC will Goshawk übernehmen

Im Bereich der Flugzeugleasinggeber steht eine weitere Konsolidierung unmittelbar bevor. SMBC Leasing ist an der Übernahme des Mitbewerbers Goshawk stark interessiert. Erst kürzlich wurden AerCap und Gecas miteinander verschmolzen. Aus der Fusion der zuvor genannten Lessoren entstand der mit großem Abstand größte Leasinggeber der Welt. Dabei wurde Gecas von AerCap aufgekauft. Die Irish Independent berichtet nun, dass SMBC Leasing den Mitbewerber Goshawk übernehmen will. Sollte das Vorhaben gelingen, so hätte man dein ein gemeinsames Portfolio von etwa 900 Flugzeugen.

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Deutschland startet 3G-Pflicht im öffentlichen Verkehr

Ab Mittwoch startet in Deutschland der 3G-Nachweis für die Nutzung aller öffentlicher Verkehrsmittel. Das schließt auch den Flugverkehr ein. In Baden-Württemberg soll das Bodenpersonal spätestens beim Boarding die Zertifikate überprüfen. Konkret bedeutet die Änderung, dass Bahn und Bus im Nah- und Fernverkehr sowie sonstige öffentliche Verkehrsmittel inklusive Flugverkehr nur noch Genesen, Geimpft oder Getestet genutzt werden dürfen. Wer nicht Geimpft oder Genesen ist, muss einen negativen Coronatest vorweisen. Während in der Fliegerei die Überprüfung sehr einfach ist, denn beispielsweise kann man sämtliche Passagiere beim Check-in-Schalter zur „Dokumentenkontrolle“ antanzen lassen oder aber diese direkt am Gate durchführen, dürfte die Überprüfung in Zügen, Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen schon wesentlich komplizierter sein. Es ist damit zu rechnen, dass analog zu Fahrscheinkontrollen allenfalls stichprobenartig geprüft werden kann. Der internationale Flugverkehr ab Deutschland ist zwar auch betroffen, jedoch halten sich die Auswirkungen in sehr eng gesteckten Grenzen, da fast alle Reisenden ohnehin Nachweise für die Einreise ins Zielland bzw. nach Deutschland mitführen müssen. Neu ist, dass der innerdeutsche Verkehr nun Impfung, Genesung oder Testung erfordert.

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München: Singapore Airlines stockt weiter auf

Die Fluggesellschaft Singapore Airlines beabsichtigt ab 20. Jänner 2022 die Strecke Singapur-München wieder täglich zu bedienen. Damit erreicht man wieder das Niveau, das man vor der Corona-Pandemie hatte. Von den sieben wöchentlichen Umläufen werden fünf unter das so genannte Vaccinated Travel Lane-Programm gestellt. Das bedeutet konkret, dass diese nur von geimpften Personen genutzt werden dürfen. Bei Einhaltung aller Voraussetzungen entfällt dann die Quarantäne in Singapur. Die übrigen beiden Rotationen werden „normal“ durchgeführt und können von allen Reisenden, die zur Einreise in Deutschland bzw. Singapur berechtigt sind, genutzt werden.

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Comeback: Spicejet setzt Boeing 737 Max wieder ein

Nach rund 32 Monaten Zwangspause hob am Samstag wieder eine Boeing 737 Max im kommerziellen Flugdienst in Indien ab. Spicejet setzte die VT-MXH wieder ein. Zuvor wurden Testflüge über Delhi durchgeführt. Am Freitag unternahm die Boeing 737 Max 8 mit der Registrierung VT-MXH einen einstündigen Abnahmeflug. Am Samstag kam diese Maschine unter der Flugnummer SG9922 wieder kommerziell zum Einsatz. Das Flugzeug flog von Delhi nach Varanasi. Spicejet kündigte die Wiederinbetriebnahme der Boeing 737 Max nicht offiziell an. Das dürfte in erster Linie daran liegen, dass dieses Muster aufgrund der fatalen Unfälle bei Lion Air und Ethiopian Airlines weltweites Flugverbot kassiert hatten. Dieses ist noch immer nicht in allen Staaten aufgehoben.

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Ryanair will London Stock Exchange verlassen

Die Ryanair Holdings plc will nicht mehr, dass die Aktien an der London Stock Exchange gehandelt werden. Daher brachte man einen Antrag bei der UK Financial Conduct Authority ein, der das Delisting zur Folge haben soll. Ryanair begründet den Schritt mit hohen Kosten, jedoch steckt dahinter ein Brexit-Problem, das den Carrier schon länger plagt. Die Mehrheit des Aktienkapitals muss sich in den Händen von EU-Aktionären befinden. Bedingt durch den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union gilt UK als Drittstaat. Mit verschiedenen Methoden versucht Ryanair den Einfluss der UK-Aktionäre zu beschränken. Nun will man durch den Rückzug von der Londoner Börse den nächsten Schritt setzen. Laut Mitteilung ist geplant, dass ab 20. Dezember 2021 das Papier nicht mehr an der London Stock Exchange erhältlich sein wird. Die Listung an der Börse von Dublin ist davon nicht betroffen.

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Covid-positiv nach Frankfurt-Umlauf: Cathay feuert drei Piloten

Drei Flugzeugführern der Cathay Pacific wurden die verschärften Quarantänevorschriften für Flugbesatzungen, die sich in Deutschland aufgehalten haben, zum Verhängnis. Der Carrier kündigte die drei Piloten. Hongkong schreibt seit einigen Tagen vor, dass Besatzungen der Frankfurt-Umläufe nach ihrer Rückkunft stolze 21 Tage in Quarantäne müssen. Cathay Pacific nutzte bis zuletzt ein Hotel in Mainz als Unterkunft. Mittlerweile hat man die Zusammenarbeit mit diesem beendet und bringt die Crews näher am Flughafen Frankfurt am Main unter. Cathay teilte mit, dass man die drei Flugzeugführer gekündigt habe, weil diese gegen die Verhaltensvorschriften für Crews im Ausland „schwerwiegend verstoßen“ hätten. Das Unternehmen nannte keine näheren Details. Allerdings wurden die drei Piloten in Hongkong positiv auf das Coronavirus getestet.

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Lattitude Hub wieder als Canarian Airways unterwegs

Der Start der jungen Canarian Airways ist bislang holprig verlaufen. Man legte sich einen neuen Namen zu und dieser war wohl auch nicht ganz passend: Aus Lattitude Hub ist wieder Canarian Airways geworden. Im Juli führte man nur wenige Flüge durch und stellte dann den Flugbetrieb wieder ein. Ein eigenes AOC hat man ohnehin nicht, denn es kommt ein von One Airways gecharterter Airbus A319 zum Einsatz. Dieser trägt die Registrierung EC-NMO. Vor wenigen Tagen war es so weit: One Airways hob für die in Canarian Airways umbenannte Lattitude Hub ab. Derzeit hat man ab Teneriffa Süd drei wöchentliche Umläufe nach Madrid und einen nach Bilbao im Angebot. Hinter dem Projekt stehen Hoteliers, die auf den kanarischen Inseln tätig sind.

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