Granit Pireci

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Granit Pireci

Appell an EU: Österreich für sofortige Kerosin-Besteuerung

Die EU kündigte vor wenigen Tagen eine EU-weite Mindeststeuer an, die Kerosin ab 2023 schrittweise belasten soll. Das geht den heimischen Vertretern der Luftfahrt wohl nicht schnell genug: Österreich schließt sich gemeinsam mit Belgien einer Initiative von Luxemburg zur Beschleunigung der Besteuerung von Kerosin an. Die Verkehrsminister der drei Staaten schickten am Dienstag ein gemeinsames Schreiben an die EU-Kommission. Demnach solle die Europäische Union vom Stufenmodell absehen und die Besteuerung „unverzüglich“ in die Wege leiten. Dem Entwurf zufolge würde ab 2023 der Mindeststeuersatz für Flugkraftstoff bei Null beginnen und über einen Zeitraum von zehn Jahren schrittweise steigen, bis der volle Steuersatz erfüllt werde. So viel Zeit habe die Umwelt nicht. Nur, wenn die Ausnahmeregelung für Flugbenzin fällt, könne der europäische „Green Deal“ realisiert werden. In dem Papier werden auch mögliche Konsequenzen skizziert, sollte das Vorhaben nicht von der Europäischen Union umgesetzt werden. Die Initiatoren weisen in dem Schreiben das an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, ihre beiden Kommissions-Vize Frans Timmermanns und Margarethe Vestager sowie vier weitere Kommissare adressiert ist, an die Möglichkeit einzelner Mitgliedsstaaten, diesbezüglich eigene Maßnahme zu setzen, hin. Dies sei jedoch die Ultima Ratio, würde der gemeinsame Markt doch darunter leiden. Das berichtet der Kurier. Für Österreich unterzeichneten die grüne Klima-Ministerin Leonore Gewessler und Luftfahrt-Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP).

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USA: Keine Flugreisen mehr nach Belarus

Auch die Vereinigten Staaten senden ein deutliches, wenn auch nur symbolisches Signal in Richtung Weißrussland. Das US-Verkehrsministerium verbietet den Verkauf von Flugtickets nach Belarus. Es ist vor allem ein symbolischer Schritt, denn Direktflüge zwischen beiden Ländern gibt es keine. Der amerikanische Pilotenverband ALPA begrüßte die Anordnung des Verkehrsministeriums, für die es nur Ausnahmen gibt, wenn diese im nationalen Interesse der Vereinigten Staaten stünden, aus humanitären Gründen sowie aus Gründen der nationalen Sicherheit. Das berichtet die Tagesschau. Hintergrund für die Beschränkungen ist die Umleitung eines Ryanair-Fluges nach Minsk und die anschließende Verhaftung eines belarusischen Journalisten, der sich an Bord befand. Dem Blogger Roman Protassewitsch drohen 15 Jahre Haft.

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Zusammenarbeit zwischen Dronamics und dem Bodensee-Airport Friedrichshafen

Nicht wundern, wenn vermehrt Drohnen über dem Bodensee Airport auftauchen: Friedrichshafen wird nämlich eingebettet in das geplante europaweite Netzwerk von Dronamics, einem britischen Unternehmen, dass sich auf den Aufbau eines Frachtnetzwerks mit unbemannten Drohnen spezialisiert hat. Die unterzeichnete Absichtserklärung umfasst die notwendigen Lagerflächen für die zu transportierenden Güter, Abstellflächen für die Drohne sowie die kommerziellen Rahmenbedingungen nach einer Einführungsphase. Einsatz der Drohnen – europäische Verbindungen Die sich demnächst in der Flugerprobung und Zertifizierung befindliche Drohne wird unter dem Namen „The Black Swan“ betrieben und kann eine Nutzlast von 350 kg transportieren. Die Reichweite des Black Swan beträgt 2.500km. Durch die Verknüpfung von bis zu 22 Droneports in ganz Europa (u.a. Belgien, Kroatien, Ungarn, Rumänien, Italien Schweden, Portugal etc.) soll eine ideale Abdeckung des gesamten europäischen Raums erreicht werden. „Mit Dronamics haben wir einen Kooperationspartner gefunden, der mit innovativer Technologie das Frachtgeschäft neu inspirieren wird. Dies wird auch unserer Industrie in der Bodensee Region ganz neue Möglichkeiten des Warenverkehrs eröffnen und auch die zukunftsweisende Stärke eines Airports in dieser Region unter Beweis stellen“ – so der Geschäftsführer des Flughafens, Claus-Dieter Wehr.

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Fraport erhält Ausgleich für entstandene Vorhaltekosten

Die Fraport AG hat von der Bundesrepublik Deutschland und vom Land Hessen einen Ausgleich in Höhe von insgesamt rund 160 Millionen Euro für im ersten Lockdown des vergangenen Jahres am Flughafen Frankfurt entstandene, ungedeckte Vorhaltekosten erhalten. Der Betrag wirkt sich in voller Höhe positiv auf das operative Konzernergebnis (EBITDA) aus und stärkt damit das Eigenkapital der Fraport AG. Bereits im Februar dieses Jahres hatten sich der Bund und die Länder grundsätzlich auf entsprechende Hilfen für mehrere deutsche Flughäfen verständigt. „Wir befinden uns immer noch in der größten Krise der modernen Luftfahrt, die hohe Verluste verursacht. Wir haben den Flughafen Frankfurt durchgängig für Rückkehrflüge und den Frachtverkehr offen gehalten, obwohl aus wirtschaftlicher Sicht eine vorübergehende Einstellung des Betriebs sinnvoller gewesen wäre. Die Erstattung durch den Bund und das Land Hessen ist ein starkes Signal zur Erhaltung der Flughafeninfrastruktur“, so Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG.

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Lufthansa Technik macht aus einem Airbus ein Labor

Die Luftfahrtbranche in Hamburg bereitet sich auf das Fliegen mit Wasserstoff vor. Dazu ist nun der Startschuss für den Aufbau einer neuen Entwicklungsplattform gefallen. Gefördert von der Hansestadt wird Lufthansa Technik zusammen mit dem DLR, dem ZAL sowie dem Hamburg Airport in den kommenden zwei Jahren umfangreiche Wartungs- und Bodenprozesse im Umgang mit der Wasserstofftechnologie konzipieren und erproben. Dazu wird auf der Hamburger Lufthansa-Technik-Basis ein Flugzeug der Airbus-A320-Familie zum stationären Labor umgebaut. „Die Transformation unserer Branche hin zum klimaneutralen Fliegen ist alternativlos. Mit diesem Projekt wollen wir diese enorme technologische Herausforderung, auch für die MRO-Industrie, schon frühzeitig angehen. Damit betreiben wir aktive Zukunftssicherung, weil wir schon heute Know-How für die Wartungs- und Bodenprozesse von übermorgen aufbauen“, erklärte Johannes Bußmann, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Technik AG. „Ich bin daher froh, dass uns bei diesem Vorhaben ein Schulterschluss mit starken Partnern gelungen ist. Für die Weitsicht der Stadt Hamburg und die großzügige Förderung dieses Vorhabens bin ich sehr dankbar.“

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Air France gibt Einblick in Langstreckenangebot

Air France passt ihr Streckennetz weiter an und erhöht das Angebot zu „Freizeit“-Zielen. Für die Wintersaison 2021 (Oktober 2021 – März 2022) bietet die Airline ihren Kunden ab Paris-Charles de Gaulle neue Verbindungen zu sonnigen Zielen weltweit an. Ab 18. Oktober hebt der Erstflug des Carriers nach Sansibar (Tansania) ab. Zweimal wöchentlich wird die Strecke mit einer Boeing 787-9 betrieben. Ebenfalls Premiere feiert die Destination Colombo (Sri Lanka) mit drei wöchentlichen Flügen. Auch Papeete (Französisch-Polynesien) wird aufgrund steigender Nachfrage verstärkt angeflogen – ab dem 3. November bis zu fünfmal in der Woche.  Der Nahe Osten kommt auch nicht zu kurz: Air France fliegt ab 31. Oktober 2021 dreimal wöchentlich nach Muscat (Oman). Eine ganze Schippe drauflegen wird die Fluggesellschaft auf der Strecke nach Dubai (Vereinigte Arabische Emirate), ab dem 23. Oktober peilt das Unternehmen bis zu 14 Flüge pro Woche an. Schlussendlich können sich auch USA-Liebhaber freuen, die Verbindung nach Miami wird auf bis zu 12 wöchentliche Flüge ausgeweitet. 

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Air Baltic: Neue Linienverbindung zwischen Riga und Manchester

Das Streckennetz der lettischen Fluggesellschaft wächst und wächst: Air Baltic verbindet die beiden Städte zweimal wöchentlich. Zum Einsatz kommt – wie soll es auch anders sein – ein Airbus A220-300. „Wir freuen uns, Air Baltic bei uns in Manchester begrüßen zu dürfen. Mit den fallenden Reisebeschränkungen steigt auch die Reiselust bei den Menschen“, so Flughafen-Geschäftsführerin Karen Smart.

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Streit eskaliert: Mann zückt Messer in DUS

Heute kam es am Düsseldorfer Flughafen zu einem Übergriff. Der mutmaßliche Täter wurde noch immer nicht von der Polizei gefasst. Bei einer Messerattacke am Düsseldorfer Flughafen ist heute ein Mensch verletzt worden. In einem der Airport-Parkhäuser sei es zu einer lauteren Auseinandersetzung gekommen, woraufhin einer der Streithähne ein Messer zückte. Das Opfer sei daraufhin sofort ins nächstgelegene Krankenhaus gefahren worden, schwerwiegende Verletzungen habe es aber nicht davongetragen. Die Polizei gehe von einem Streit im Obdachlosenmilieu aus, wie welt.de berichtet. Der Täter sei flüchtig und werde gemeinsam von Bundes- und Landespolizei gesucht.

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HAM: Mehr als eine Millionen Passagiere im ersten Halbjahr

Den Hamburger Flughafen nutzen im ersten Halbjahr knapp 1,1 Millionen Reisende. Das entspricht etwa einem Achtel der Passagierzahlen in der ersten Hälfte des Vor-Corona-Jahres 2019. Damals konnte der Airport rund 8,24 Millionen Fluggäste verzeichnen. „In den ersten Monaten erholte sich das Verkehrsaufkommen am Hamburg Airport nur langsam“, berichtete der fünftgrößte deutsche Airport. Seit Frühsommer steigen indes die Passagierzahlen spürbar an. „Die positive Trendwende kam mit dem Start der norddeutschen Sommerferien: Im Juni reisten rund 394.000 Passagiere über den Hamburger Flughafen.“

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Dortmund Airport zieht Halbjahresbilanz

Im ersten Halbjahr 2021 nutzten insgesamt 423.244 Passagiere den Dortmunder Flughafen für ihre Reise. Das sind 22 Prozent weniger als 2020 und 67 Prozent weniger als im Vor-Krisenjahr 2019. Von Januar bis Juni 2021 starteten und landeten 12.594 Flieger am Dortmund Airport, 16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Aufgrund des Lockdowns und des Risikostatus vieler Länder verzeichnete der DTM ein sehr schwaches erstes Quartal 2021. Nur knapp 121.000 Passagiere nutzten in diesem Zeitraum den Flughafen. 75 Prozent weniger als im ersten Quartal 2020. Mit der Umstellung auf den Sommerflugplan Ende März stieg die Zahl der Passagiere im April auf knapp 60.000 an. Im Mai nahm die Verkehrsentwicklung weiter an Schwung auf. Gut 84.000 Fluggäste nutzten den Airport in diesem Monat.  „Auch wenn wir seit März einen positiven Trend sehen, brachte uns vor allem der Juni eine spürbare Erholung“, so Flughafen-Geschäftsführer Ludger van Bebber. „Mit gut 158.000 Gästen nutzten unseren Airport im Juni deutlich mehr Passagiere als im gesamten ersten Quartal. Aber auch im Juni 2021 sind wir noch weit von unserem Vor-Krisenniveau entfernt. Im Juni 2019 durften wir rund 246.000 Passagiere an unserem Airport begrüßen.“ „Dennoch sind wir auf einem guten Weg. Wir merken derzeit, dass das steigende Impftempo und die sinkenden Infektionszahlen, auch in unseren Zielländern, zu einer schnell steigenden Nachfrage führen. Auch die neu eingeführten Strecken im Mai und Juni brachten einen Nachfrage-Schub. In den gerade angefangenen Sommerferien rechnen wir mit über 250.000 Passagieren“, so van Bebber abschließend.   

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