Granit Pireci

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Granit Pireci

Lufthansa Group und BASF bringen Sharkskin-Technologie in Serie

Lufthansa-Jets sollen künftig mit Hilfe einer neuartigen Oberflächenfolie Sprit sparen. Die von BASF und Lufthansa Technik gemeinsam entwickelte Oberfläche sei der gerippten Haut von Haifischen nachempfunden, berichten beide Unternehmen am Montag.  Mit der besseren Aerodynamik könne die Luftreibung um etwa ein Prozent gemindert werden, so dass beim Einsatz an der gesamten Lufthansa-Frachterflotte jährliche Einsparungen von 3700 Tonnen Kerosin möglich seien. Damit würde die Emission von rund 11 700 Tonnen klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) vermieden, was rund 48 Frachtflügen von Frankfurt nach Shanghai entspreche. Ab dem kommenden Jahr sollen sämtliche Frachter der Lufthansa Cargo, zehn Jets vom Typ Boeing 777, mit der neuen Folie beklebt werden. Es geht um die Rumpfunterhälfte bis zu den Seitenflächen, wo bei Frachtern keine störenden Fensterreihen vorhanden sind. Auch Teile des Flügels würden beklebt, berichtete ein Sprecher der Lufthansa Technik.  Insgesamt geht es um rund 800 Quadratmeter Haifischhaut pro Flugzeug. Bislang wurde die Folie auf rund 500 Quadratmetern am Unterrumpf eines Boeing 747-Jumbos erprobt. Dafür hatte Lufthansa Technik auch die Zulassung durch die europäische Flugsicherheit EASA erreicht. Lufthansa Technik und BASF beabsichtigen, die neue Technologie konsequent in Richtung zusätzlicher Flugzeugtypen und noch größerer Flächen weiterzuentwickeln. In ersten Modellrechnungen ließen sich mit der Haifischhaut-Technologie bis zu 3 Prozent der CO2-Emissionen vermeiden, erklärten die Unternehmen.

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GRZ: Larnaka neu im Sommerflugplan

Der Reiseveranstalter TUI bietet in Zusammenarbeit mit European Air Charter (vormals Bulgarian Air Charter) von 2. August bis 1. November jeweils am Montag Direktflüge vom Grazer Flughafen in die Hafenstadt an der Südküste Zyperns an. „Reisen zählte im vergangenen Jahr zu den am stärksten vermissten Aktivitäten. Vor allem bei Reisen ans Meer sehen wir einen starken Nachholbedarf. Neben Griechenland liegt Zypern diesen Sommer im Trend. Wir freuen uns sehr, dass wir Zypern für unsere Kunden in Südösterreich und dem benachbarten Ausland ab Anfang August bis Anfang November nun auch wöchentlich direkt ab Graz anbieten können“, sagt Gottfried Math, Geschäftsführer TUI Österreich. Zypern ist nicht das einzige Flugziel, mit dem TUI auf die geänderte Nachfragesituation reagiert. Auch die Abflüge auf die beiden Urlaubsinseln Heraklion und Rhodos wurden weit in den Herbst hinein, bis Ende Oktober, ausgedehnt. Flugzeiten ab Montag, den 2. August 2021: Graz ab:           14:30 Uhr                     Larnaca an:      18:40 Uhr Larnaca ab:      11:10 Uhr                     Graz an:           13:20 Uhr

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Über Foodora: Finnair liefert nach Hause

Krise macht erfinderisch: Künftig bereiten Finnair-Mitarbeiter wieder verschiedene Mahlzeiten vor. Diese sind jedoch nicht für den Verzehr an Bord bestimmt. Im Zuge einer neuen Kampagne startet der Carrier heute eine Zusammenarbeit mit dem Online-Lieferservice Foodora.  Auch die finnische Fluggesellschaft hat mit den Folgen der Pandemie zu kämpfen, erst kürzlich korrigierte das Unternehmen seine Sparziele weiter nach oben. Trotz dieser Einschnitte kommen wirtschaftliche Überlegungen wohl nicht zu kurz. Denn ab sofort bietet Finnair den sogenannten „Taste of Finnair“ nicht nur Fluggästen an, sondern liefert es auch Kunden vor die eigene Haustür. Als ersten Markt nennt die Gesellschaft den Süden des Landes rund um die finnische Hauptstadt Helsinki. „Taste of Finnair entstand aus dem Wunsch heraus, unser Geschäft auszubauen. Vor allem aber, um unseren Mitarbeitern während der CoV-Krise eine Beschäftigung anzubieten“, so Marika Nieminen, Vice President Finnair Kitchen. Dabei seien die Kreationen von Business Class-Gerichten der Airline inspiriert, so das Unternehmen

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Deutsche Unternehmen wollen künftig bei Dienstreisen sparen

Nach der Krise wird nichts mehr so sein, wie es war. Zumindest bei Dienstreise-Aktivitäten scheint es so, als könnte sich diese Behauptung bewahrheiten. Die ersten deutschen Unternehmen deuten bereits an, in Zukunft verstärkt auf virtuelle Lösungen setzen zu wollen. Seit Beginn der Pandemie erfreuen sich Softwareprogramme für Videotelefonie besonders großer Beliebtheit. Diese ersetzen zunehmend physische Zusammenkünfte, auch wichtige Regierungsgipfel werden mittlerweile über die Online-Plattformen abgehalten. Dieses Modell könnte künftig zum Standard werden und Geschäftsreisen die Ausnahme. So habe der Versicherer Allianz seine Reiserichtlinien bereits angepasst, um Reisen „in erheblichem Maße zu reduzieren“. Auch andere Dax-Unternehmen erkennen das Einsparungspotenzial. Die Telekom beispielsweise gab für Reisen zuletzt 100 Millionen Euro weniger aus als zuvor, und zwar ohne das US-Geschäft. Continental sparte in den vergangenen Monaten 70 Prozent der sonst anfallenden Kosten für Dienstreisen ein. „Immer mehr Dinge, teilweise auch Inbetriebsetzungen und Wartungen, können heutzutage aus der Ferne erledigt oder angeleitet werden“, heißt es auch beim Industriekonzern Siemens. Mussten die Unternehmen also anfangs gezwungenermaßen auf Veränderungen reagieren, haben sich die meisten dem Augenschein nach nachhaltig daran gewöhnt. Das belegen auch jüngste Umfragen des Geschäftsreiseverbandes VDR. Darin würden Unternehmen angeben, ihre Geschäftsreisetätigkeit um bis zu 30 Prozent gegenüber der Vor-Corona-Zeit zu reduzieren. 13 Prozent rechnen sogar von einem Rückgang um bis zu 50 Prozent, wie reisevor9.de berichtet.

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Israel: Geimpfte können wohl bald einreisen

Israel könnte schon bald den endgültigen Schritt aus der Krise setzen. Die Regierung redet jetzt offen über eine komplette Öffnung des Landes für vollständig immunisierte Touristen.  Seit Beginn der Pandemie war ausländischen Gästen die Einreise nur in Ausnahmefällen erlaubt. Doch das könnte sich schon bald ändern. Nach den ersten Gruppenreisen ab Ende Mai könnten im Juli möglichweise auch Individualbesuche erlaubt werden. Dies deutet Tourismusministerin Orit Farkash-Hacohen an. Es sei an der Zeit, den großen Vorteil zu nutzen, den Israel „als gesunde und geimpfte Destination“ habe. Voraussetzungen seien dann unter anderem von den Arzneimittelbehörden FDA und EMA anerkannte Impfungen, ein PCR-Test vor Abflug sowie ein Antikörpertest bei Ankunft, so der Kurier. Das Land mit seinen etwas mehr als neun Millionen Einwohnern setzt seit dem 19. Dezember erfolgreich eine Impfkampagne um. Die Zahl der Neuinfektionen und der schweren Erkrankungen ist stark zurückgegangen. Parallel zum Fortschritt der Impfkampagne begann die Regierung Schritt für Schritt mit Lockerungen der Corona-Beschränkungen.

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Thailand verschärft Einreiseregeln erneut

Die thailändische Regierung rudert zurück: Ab morgen wird die 14-tägige Quarantänepflicht wieder auf alle Einreisende – auch Geimpfte – ausgedehnt.  Das berichtet die Muenstersche Zeitung. Erst vor kurzem lockerte das Land seine Einreisebestimmungen, wohl auch der Tourismussaison wegen. Doch das erhöhte Infektionsgeschehen macht einen Strich durch die Rechnung, in dem südostasiatischen Land steigen die Zahlen seit einigen Wochen rasant. Damit verdichten sich die Anzeichen, dass Phuket seine Öffnungspläne vorerst über Bord schmeißen muss. Die Regierung wollte den Urlaub auf der Insel ab Juli auflagenfrei möglich machen. 

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Korean Air: Benachrichtigungs-Service für geladenes Gepäck jetzt auf allen Strecken

Ab dem 1. Mai ist der Gepäckbenachrichtigungsservice von Korean Air für alle internationalen und inländischen Flüge verfügbar. In der neuen mobilen App„Korean Air My“ erhalten Passagiere eine Nachricht wie „Your baggage KE123456 has been loaded on flight KE1211 bound for Jeju (CJU)“, sobald ihr aufgegebenes Gepäck erfolgreich in ihr Flugzeug geladen wurde. Die Mitteilungen können in den Benachrichtigungs- oder Gepäckverfolgungsbereichen der App überprüft werden. Der Push-Nachrichtendienst ist für Skypass-Mitglieder verfügbar, die Push-Nachrichten für „Korean Air My“ aktiviert haben. Der Service basiert auf dem von Korean Air entwickelten Gepäckabgleichsystem (Baggage Reconciliation System, kurz BRS), das vor der Verladung in das Flugzeug die beim Check-in erstellten Barcode-Informationen des Gepäcks scannt und überprüft. Das BRS stellt sicher, dass das Gepäck auf den richtigen Flug geladen und nicht übersehen wird.

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Tiefrote Zahlen: AUA mit 106 Millionen Euro Quartalsverlust

„Alle warten auf den Sommer“: Die Aufhebung der Reisebeschränkungen sind für den Aufschwung im Sommer entscheidend. Doch die Erholung der Luftfahrt geht langsamer voran als zu Beginn der Krise prognostiziert. Auch die Austrian Airlines legen einen eher holprigen Start ins zweite Corona-Jahr hin: Die österreichische Fluggesellschaft fährt aufgrund der andauernden Pandemie im ersten Quartal 2021 einen Verlust von mehr als 100 Millionen Euro ein. Der Flugplan blieb drastisch ausgedünnt, die hohen Infektionszahlen und Reisebeschränkungen in Europa bescherten bis März einen Passagierrückgang um 84 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2020. Bis Ende März hat die AUA 308.000 Passagiere befördert. Zum Vergleich: Voriges Jahr im ersten Vierteljahr waren es noch 1,9 Millionen. Der Umsatz der Lufthansa-Tochtergesellschaft sank folglich um 79 Prozent auf 61 Millionen Euro, im letzten Jahr waren es noch 287 Millionen Euro gewesen.  Trotz dieser horrenden Zahlen könne die AUA nach wie vor gut gefüllte Kassen vorweisen. Das gibt Vorstandsvorsitzender Alexis von Hoensbroech während der heutigen Pressekonferenz zu. „Unsere Liquidität lässt die AUA, lässt mich, noch ruhig schlafen. Wir haben noch genügend Flughöhe.“ Sollte der Aufschwung im Sommer planmäßig eintreffen, dann sehe er auch keinen weiteren Bedarf an Staatshilfe.  Entscheidend für den Sommer ist die Umsetzung der geplanten Reiseerleichterungen. Seinen Teil der Abmachung erfüllt der Carrier jedenfalls und stockt das Streckennetz bis Juli schrittweise auf. Dann sollen 100 Ziele angeflogen werden, ein Schwerpunkt sind touristische Destinationen. Erholung nur schleppend – langsamer als geplant Da die Erholung der Luftfahrt indes langsamer vorangeht als zu Beginn der Krise prognostiziert, sei die Verlängerung der Kurzarbeit

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Österreich verhängt wirksame Einreisebeschränkungen für Indien

In den letzten Tagen hat sich die Corona-Lage in Indien zugespitzt, mitverantwortlich dafür ist wohl die neue Mutante B.1.617. Die Verbreitung genau dieser CoV-Variante soll jetzt durch den Erlass neuer Einreisebeschränkungen verhindert werden. Österreich verhängt ab Donnerstag Einreisebeschränkungen für Indien: Wie Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein vor dem Ministerrat sagte, wird es ein Landeverbot für Direktflüge geben. Da derzeit aber keine direkten Linienflüge nach Österreich durchgeführt werden würden, wolle die Regierung auch Privat- und Charterflügen einen Riegel vorschieben. Außerdem sollen Ausweichflüge zur Umgehung der Landeverbote in anderen EU-Ländern verhindert werden. Das berichtet der ORF. Wer nämlich über Transferflüge nach Österreich einreist und in den letzten zehn Tagen am Subkontinent war, wird bei der Einreise in Quarantäne geschickt. Ankommende Passagiere müssen den Grenzbeamten also glaubhaft machen, dass sie sich in den letzten zehn Tagen nicht in Indien aufgehalten haben. Umgekehrt müssen die kontrollierenden Organe jene Reisende ausfindig machen, die über Umwege einzureisen versuchen. Eine konkrete Taktik dazu wurde bisher noch nicht genannt. Antigen-Tests werden nicht akzeptiert Ein Freitesten nach fünf Tagen werde zwar nach wie vor möglich sein, allerdings werden dabei nur PCR-Testungen entgegengenommen. Das gilt für Österreicher sowie für andere Personen mit einem Wohnsitz in Österreich. Wer nicht in Österreich lebt, soll schon vor der Reise verpflichtet sein, einen negativen PCR-Test vorzuweisen. In Österreich gibt es derzeit Landeverbote für Flugzeuge aus Südafrika und Brasilien. Diese gelten bis zum 2. Mai und sollen nun ebenfalls verlängert werden.

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Pandemie-Jahr beschert Flughafen Stuttgart historisches Minus

Am Flughafen Stuttgart wurden im letzten Geschäftsjahr insgesamt 3.213.695 Passagiere gezählt – ein Minus von 74,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Flugbewegungen fiel um 58,7 Prozent auf insgesamt 58.803 Starts und Landungen. Ein ähnlich niedriges Verkehrsniveau hatte der Landesflughafen zuletzt Mitte der 1980er-Jahre. Das geringe Verkehrsaufkommen in Folge der weltweiten Reisebeschränkungen ließ den Umsatz der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) auf 142,1 Millionen Euro einbrechen, ein Minus von 53 Prozent (2019: 300,1 Millionen Euro). Nach dem Rekordergebnis des Vorjahres muss die FSG beim Geschäftsergebnis nach Steuern einen deutlichen Verlust von 96,9 Millionen Euro ausweisen (2019: 50,2 Millionen Euro Gewinn). „Die Lage ist weiterhin kritisch, wir arbeiten jeden Tag dafür, die aktuelle Situation zu bewältigen. Die Sicherung der Liquidität und der Arbeitsplätze hat oberste Priorität. Wir haben schnell gegengesteuert. Mit einem strikten Sparprogramm konnten wir so etwa 73 Millionen Euro abfedern. Gleichzeitig bereiten wir uns auf die Rückkehr der Fluggäste vor. Mit unseren zahlreichen Vorkehrungen zum Infektionsschutz leisten wir alles dazu, dass sie auch jetzt möglichst sicher fliegen können“, so Airport-Geschäftsführerin Arina Freitag. Das Streckennetz des Landesflughafens biete auch aktuell wichtige Direktziele und den Anschluss an Drehkreuze mit Umsteigemöglichkeiten. „Sobald die Nachfrage wieder anzieht, werden die Airlines schnell weitere Destinationen anbieten“, so Freitag zuversichtlich. „Beim Thema Reisen hat sich ein großer Nachholbedarf aufgestaut, die Menschen wollen endlich wieder fliegen.“

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