Granit Pireci

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Granit Pireci

Airbus findet neuen Käufer für stornierte A320neo-Bestellung

Airbus hat einen neuen Abnehmer für die fertigen sechs A320neo-Maschinen, die vom eigentlichen Käufer Air Asia schlussendlich nicht übernommen wurden, gefunden. Berichten zufolge schlug eine andere Fluggesellschaft bei einer Versteigerung zu. Eigentlich sollte der malaysische Billig-Flieger Air Asia Anfang dieses Jahres sechs Flugzeuge der A320neo-Familie in Empfang nehmen. Doch dann kam Corona. Und zwang das Unternehmen zu mehr Sparsamkeit. Die Fluglinie zog alle Register, um Kosten zu sparen. So stoppte man geplante Investitionen und verkleinerte die Flotte, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. In der größten Krise der Luftfahrtgeschichte setzen Airlines nur auf das Nötigste, um so glimpflich wie nur möglich durch diese Pandemie zu kommen. Air Asia ist einer der größten Kunden des europäischen Flugzeugherstellers mit noch ausstehenden Bestellungen von über 28 Flugzeugen. Ob diese aber jemals wie geplant ausgeliefert werden, bleibt mehr als fraglich.

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Boeing will künftig weniger Dreamliner produzieren

Boeing fährt die Produktion der 787-Dreamliner erneut herunter: Ab Mitte 2021 möchte der amerikanische Flugzeughersteller nur noch fünf Exemplare pro Monat herstellen. Grund dafür sei die aktuell schwache Nachfrage, wie der ORF berichtet. Der Airbus-Rivale hatte die Produktion des Modells in den letzten anderthalb Jahren bereits mehrfach zurückgefahren. Im vergangenen Monat wurde kein einziges Exemplar ausgeliefert. Die Pandemie hat nicht nur diesem Modell den Rest gegeben, aufgrund der geltenden Reisebeschränkungen besteht weltweit kaum noch Bedarf an neuen Flugzeugen.

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LJU: Flughafenbetreiber bekommt 5 Millionen Euro vom Staat

Die slowenische Regierung hat der slowenischen Fraport -Tochter, die den Flughafen in der Hauptstadt Ljubljana betreibt, eine staatliche Beihilfe in der Höhe von 5 Millionen Euro gebilligt. Die Staatshilfe muss noch von der EU-Kommission genehmigt werden, wie das Luftfahrtportal Exyuaviation berichtet. Das Passagieraufkommen auf dem Laibacher Flughafen ist bisher um fast 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen. Der Schaden wegen der Pandemie belaufe sich laut eigenen Angaben auf insgesamt 15,3 Millionen Euro. Die Staatshilfe soll für Liquidität und laufende Kosten, sowie für dringende Investitionen aufgewendet werden.

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Noch in diesem Jahr: 29.000 Lufthansa-Mitarbeiter müssen gehen

Für die Belegschaft der AUA-Mutter kommt es jetzt knüppeldick: Die Lufthansa setzt im Zuge der Corona-Krise einem Zeitungsbericht zufolge bis Jahresende 29.000 Angestellte vor die Tür. Dann bleiben noch rund 109.000 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt. Der Löwenanteil der Kündigungsschreiben – um genau zu sein mehr als 20.000 – würde an ausländische Beschäftigte gehen, wie die Tagesschau berichtet. Doch das soll es noch lange nicht gewesen sein. Denn auch im nächsten Jahr sollen deutschlandweit weitere 10.000 Stellen abgebaut werden. Diese Meldung dürfte die meisten wohl nicht allzu sehr überrascht haben. Denn unlängst habe Carsten Spohr zu verstehen gegeben, dass angesichts der Pandemie 27.000 Vollzeitstellen überflüssig seien. Demnach werde die Kranich-Airline langfristig schrumpfen und kleiner aus der Corona-Krise hervorgehen. Von den neun Milliarden Euro staatlicher Hilfen sind dem Bericht zufolge drei Milliarden aufgebraucht.

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Schwacher November am BER

Am 31. Oktober eröffnete der BER. Die Euphorie hält nur kurz an, denn Corona holt den Flughafen auf den Boden der Tatsachen zurück. Im ersten Monat nach der Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt sind insgesamt 213.000 Passagiere gestartet oder gelandet. m Vergleich zum Vormonat Oktober sind die Passagierzahlen am BER im November noch einmal zurückgegangen. Im Oktober 2020 verzeichneten die beiden Flughäfen Schönefeld und Tegel insgesamt 581.322 Passagiere. Ein Grund für das derzeit dramatisch geringe Niveau ist die weltweite Krise des Luftverkehrs auf Grund der Covid-19-Pandemie. Das Cargo-Aufkommen hat gegenüber dem Vormonat um 120 Tonnen leicht zugenommen. So wurden im November 2020 am BER insgesamt rund 1.900 Tonnen Luftfracht bewegt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist das Luftfrachtaufkommen um 39,5 Prozent zurückgegangen.

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Island: Ex-Corona-Patienten dürfen bald ohne Test einreisen

Island stellt die Weichen für den Wintertourismus und öffnet seine Türen für Ex-Corona-Patienten. Diese können künftig problemlos einreisen, ohne dass der Gang in die Selbstisloation droht. Ab dem 10. Dezember gelten erleichterte Einreiseregeln. Demnach können Reisende aus dem Ausland, die bereits Antikörper gegen Sars-CoV-2 haben, frei ins Land einreisen. Sie müssen weder einen negativen Corona-Test vorlegen noch in Quarantäne. Die Regierung verlang, dass die frühere Infektion von einem Labor im Europäischen Wirtschaftsraum oder der Europäischen Freihandelsassoziation bestätigt worden ist. Alternativ sei auch die Bestätigung eines Epidemiologen in Island gültig, wie rnd.de berichtet. Bisher mussten alle Einreisenden einen negativen Test vorweisen – trotzdem traf auch sie die 14-tägige Quarantänepflicht, die erst nach fünf Tagen durch einen weiteren negativen Corona-Test vorzeitig beendet werden konnte.

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Landgericht entscheidet gegen TUI

Das Landgericht Hannover räumt die Zweifel aus dem Weg und stellt klar: Reiseanbieter müssen ihre Kunden klar erkennbar darauf aufmerksam machen, dass sie einen Rückerstattungsanspruch haben. Dieser gerichtlichen Entscheidung lag ein Verfahren gegen den Reiseveranstalter TUI zugrunde. Dieser, aber auch zahlreiche andere Unternehmen, hatten vor allem in der anfänglichen Phase der Pandemie lediglich darauf hingewiesen, dass Kunden bei abgesagten Reisen Anspruch auf einen Gutschein oder eine Umbuchung hätten. Und dabei den gesetzlichen Erstattungsanspruch völlig außer Acht gelassen. Die Missachtung der Informationspflichten wurde in diesem Fall bestraft, doch das war es noch lange nicht. Denn sechs weitere Klagen seien noch vor Gericht anhängig, wie das Reiseportal Reisevor9 berichtet. Unter anderem sollen Condor, Easyjet und Eurowings zu den Beklagten gehören.

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Rekordjahr für deutsche Schlichtungsstelle

Die deutsche Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (SÖP) hatte in diesem Jahr so viel zu tun, wie noch nie zuvor. Bis Ende Dezember erwartet die Stelle insgesamt rund 41.000 Anträge von Reisenden. Besonders die kriselnde Luftfahrtbranche machte den Betroffenen zu schaffen. Deswegen geht der Löwenanteil der Beschwerden (84 Prozent) auch auf seine Kappe.  In diesem Jahr überholte die SÖP das bisherige Rekordjahr 2018 um ein knappes Drittel. Die Damals sorgte die Air Berlin-Pleite für Mehrarbeit, Fluggäste mussten sich mit massiven Verspätungen und Flugausfällen herumschlagen. Im Vergleich zum vergangenen Jahr legte die Beschwerdezahl um sogar fast 60 Prozent zu, wie das Traunsteiner Tagblatt berichtet. Bei rund 13 Prozent der Beschwerden ging es wiederum nicht um den Flugverkehr, sondern um die Bahn. Auch den bundeseigenen Konzern traf die Pandemie, wenn auch nicht so drastisch wie die Fluggesellschaften. Die Züge blieben weitgehend leer, viele Menschen verschoben ihre Fahrten, weil Geschäftsreisen ausfielen oder weil sie Angst hatten, mit vielen Menschen in einem Waggon zu sitzen. Auf andere Verkehrsträger bezog sich den Angaben zufolge nur ein geringer Teil der Beschwerden: Der Fallanteil von Beschwerden zu Fernbussen und dem öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) lag der SÖP zufolge lediglich bei jeweils rund einem Prozent. Insgesamt konnte die Stelle in rund acht von zehn Fällen dafür sorgen, dass die Reisenden mit ihrem Anliegen erfolgreich waren.

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EU winkt staatliche Beihilfen für Croatia Airlines durch

Die staatliche Fluggesellschaft Kroatiens erhält grünes Licht für 11,7 Millionen Euro, die von der Regierung an den Carrier fließen. Diese Finanzspritze soll die durch die Corona-Krise entstandenen Verluste abfedern. Zusätzlich dazu würde das Unternehmen auch eine Kapitalerhöhung in der Höhe von 46 Millionen Euro erwarten, wie das Nachrichtenportal Exyuaviation berichtet.

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Fly Bosnia startet mit drei neuen Jets

Das Comeback der Fly Bosnia rückt immer näher: Der Eigentümer des Unternehmens, die Al Shiddi Group, bestätigte, dass die Fluggesellschaft Verträge für drei Airbus A320-Jets mit einer Kapazität von je 180 Passagieren unterzeichnet hatte. Das erste Flugzeug werde voraussichtlich bereits in diesem Monat eintreffen, während die restlichen beiden im April nächsten Jahres erwartet werden, wie das Luftfahrtportal Exyuaviation berichtet. Einer der drei Jets, registriert unter N419UA, ist 26 Jahre alt und war zuvor für United Airlines im Einsatz. Den angeschlagenen Balkan-Carrier traf die Corona-Krise besonders schwer. Im Sommer musste sogar der einzigen Flieger, eine Airbus A319-Maschine, zurückgegeben werden. Deswegen flog die Fluglinie in den Hochsommermonaten im Wet-Lease Passagiere von Sarajevo in die Türkei. 

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