Granit Pireci

Weitere Artikel aus der Rubrik

Granit Pireci

Ägypten-Urlaub mit Hindernissen

Nach wie vor warnt das Auswärtige Amt vor Reisen nach Ägypten. Das Land sei stark von Corona-Infektionen betroffen, die Testung auf Covid-19 erfolge in Ägypten „nicht risikoadaptiert“ und sei landesweit nicht einheitlich. Darüber hinaus sei von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. Die ägyptischen Behörden könnten demnach auch den Start in den Urlaub erschweren. Denn Ägypten verlangt bei der Einreise einen negativen PCR-Test, der nachweislich nicht älter als 72 Stunden sein darf, bei der Einreise über den Flughafen Frankfurt nicht älter als 96 Stunden. Für direkt nach Hurghada, Sharm el Scheikh, Marsa Alam und Marsa Matrouh einreisende Touristen bestehe die Möglichkeit, den erforderlichen PCR-Test kostenpflichtig bei der Einreise an den jeweiligen Flughäfen vornehmen zu lassen, wie das Reiseportal Reisevor9 berichtet. Bis ein Ergebnis vorliegt, dauert es wegen knapper Kapazitäten offenbar bisweilen länger. Und: Für die Wartezeit bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses gilt eine verpflichtende Quarantäne. Man sollte in diesem Fall also sicherheitshalber mehr Urlaubstage einplanen. Oder noch schlauer: Sich schon vorab einer Corona-Testung unterziehen.

weiterlesen »

Corona: Digitaler Impfpass in Entwicklung

Die gesamte Luftfahrtbranche hofft auf ein Ende der Pandemie. Eine baldige Erholung scheint auch zum Greifen nah, nachdem verschiedene Pharma-Konzerne einen geeigneten Impfstoff gefunden haben. Schon jetzt entwickelt die Branche im Hintergrund eine Strategie aus der Krise: Ein digitaler Covid-19-Reisepass soll kommen. In dem soll vermerkt sein, ob sich der jeweilige Fluggast einer Corona-Impfung unterzogen hat – oder eben nicht. Die IATA, Dachverband der Fluggesellschaften, hatte bereits im Laufe der letzten Woche angekündigt, dass die Entwicklung einer solchen Dokumentation bereits in der finalen Phase ist. Heißt es also, dass nur mitfliegen darf wer geimpft?  Offiziell soll es vor allem darum gehen, mehr Informationen zur Pandemie zu sammeln und den Passagieren beim Umgang mit dem Virus an ihrem Zielort zu helfen, um eine Quarantäne oder sonstige Beschränkungen zu vermeiden. Dass Fluggesellschaften jedoch nicht davor abschrecken, eine Impfpflicht für Passagiere einzuführen, zeigt die australische Airline Qantas. Diese habe angekündigt, nur geimpfte Menschen auf Interkontinental-Flügen mitzunehmen, wie thehill.com berichtet.

weiterlesen »

Vistara könnte bald bei Air India einsteigen

Es grenzt an ein Wunder, dass Air India noch nicht das Zeitliche gesegnet hat. Die hochverschuldete Fluggesellschaft schreibt seit Jahren Verluste und stand bereits mehrfach vor der Insolvenz. Vor dieser bewahrt der indische Staat die Nationalairline zwar noch, nun soll sie aber verkauft werden. Und zwar an die Fluglinie Vistara. Vistara ist ein erst wenige Jahre altes Joint Venture zwischen dem indischen Industriekonglomerat Tata und der bekannten Fluggesellschaft Singapore Airlines. Die beiden Geschäftspartner wollen den indischen Luftfahrtmarkt jetzt aufmischen und ein Angebot abgeben. Singapore Airlines würde jedoch unter dem Vorbehalt agieren, dass man selbst sicher durch die Krise komme, wie das Nachrichtenportal CH-Aviation berichtet. Ansonsten scheidet der Carrier aus.  In Indien wird spekuliert, dass Tata selbst ohne die Unterstützung des Partners ein Angebot abgeben könnte. Realistisch scheint es aber nicht, da die beiden Joint Venture-Partner sich vor einigen Jahren darauf geeinigt hatten, gleichzeitig nicht in eine andere Airline in Indien zu investieren. Folgerichtig werde Tata wohl alles daran setzen, den Partner mit an Bord zu bekommen. Man darf gespannt sein.

weiterlesen »

Qantas holt Rückkehrer aus Frankfurt und Paris zurück

Australiens Flag Carrier war in den letzten Wochen vor allem damit beschäftigt, „gestrandete“ Menschen im Auftrag der Regierung wieder zurückzubringen. Das war es auch mit Flügen ins Ausland, die Qantas-Langstrecke ist bis auf weiteres lahmgelegt. Im Winter sollen jetzt die nächsten Rückholflüge durchgeführt werden – und dabei Kontinentaleuropa wieder angesteuert werden. Explizit nennt Qantas dabei Paris und Frankfurt. So wird der Qantas-Flug QF115 am 10. Dezember morgens um 6:10 Uhr in Frankfurt erwartet. Und das erstmalig ohne Zwischenstopp. Vorerst allerdings nur für den Repatriierungsflug. Die Ankunft von QF175 in Paris ist für den 14. Dezember um 6 Uhr angesetzt. Sämtliche Flüge, auch die nach London, starten in Sydney und stoppen in Perth, von wo es dann nonstop zur entsprechenden Destination geht. Der Rückflug werde bis Perth ebenfalls ohne Zwischenhalt erfolgen, wie das Nachrichtenmedium Aero berichtet. Endziel ist schließlich wieder Sydney. Australier, die diesen Shuttle-Dienst in die ferne Heimat nutzen möchten, müssen sich nicht nur vorab auf Corona testen lassen, sondern ihre Tickets selbst auch bezahlen: Die Flüge sind auf der Qantas-Webseite regulär buchbar – in beide Richtungen.

weiterlesen »

Impfung: VIE richtet Pharma Handling Center mit Kühlangebot ein

Am Wiener Flughafen ist das „Pharma Handling Center“ für die Anti-Corona-Logistik gerüstet – der Impfstoff kann hier kühl gelagert werden. Die Wirkstoffe lieben es kühl. Sehr kühl. Über einer Temperatur von minus 70 Grad Celsius verlieren sie schnell ihre Wirksamkeit. Daher muss während des gesamten Transports eine bitterkalte Kühlkette lückenlos eingehalten werden. Das erfordert jetzt intensive Vorbereitungen. Ein Großteil des Impfstoff wird per Luftfracht landen. Daher hat der Airport Wien eine 1.650 Quadratmeter große Halle bereitgestellt, die Tiefkühllagerungen bis zum Trockeneisbereich ermöglicht. Viele Abläufe passieren dort automatisch, denn für menschliches Personal sind die Arbeitsbedingungen ziemlich sibirisch. Verkehrsstaatsekretär Magnus Brunner: „Der Flughafen ist seit Beginn der Pandemie eine unverzichtbare Drehscheibe für medizinische Hilfsgüter.“

weiterlesen »

Emirates führt „Dubai Connect“ wieder ein

Reisende aller Klassen, die über das Drehkreuz von Emirates fliegen, wird damit ein kostenloser Hotelaufenthalt in Dubai ermöglicht, wenn ihr Stopover mehr als zehn Stunden beträgt. Mit „Dubai Connect“ erhalten die Emirates-Passagiere eine kostenlose Übernachtung in einem Vier- oder Fünf-Sterne-Hotel, die Transfers vom und zum Flughafen, die Mahlzeiten im Hotel sowie bei Bedarf ein Visum für die Vereinigten Arabischen Emirate bei der Ankunft. Der Service würde darauf abzielen, Kunden, deren Stopover zwischen 10 und 24 Stunden beträgt, eine bequemere Reise zu ermöglichen, wie es in der Presseerklärung heißt. Reisende, die einen Anspruch auf „Dubai Connect“ haben, aber den Flughafen nicht verlassen können, erhalten Zugang zur Emirates Dubai Connect Lounge am Airport. Das Angebot gilt für Kunden mit neuen oder bestehenden Buchungen, die ab dem 1. Dezember 2020 reisen. Emirates bedient derzeit mehr als 90 Ziele auf sechs Kontinenten weltweit über einen Zwischenstopp in Dubai.emirates

weiterlesen »

EGO Airways erhält AOC

EGO Airways geht einen weiteren Schritt Richtung Flugstart: Die neu gegründete Fluglinie erhält das AOC. Das Luftverkehrsbetreiberzertifikat hat das Unternehmen am 19. November von der italienischen Zivilluftfahrtbehörde entgegen genommen. Doch wann genau die italienische Regionalluggesellschaft startet wird, steht noch in den Sternen. Bis dato würde der Carrier lediglich eine Embraer E190-100LR zu der Flotte zählen. Der 12,6-jährige Regionaljet führte zuletzt eine Reihe von Testflügen rund um Florenz-Peretola durch und wurde seitdem in Mailand-Malpensa gelagert, wie ch-aviation.com berichtet.

weiterlesen »

JetBlue sichert sich Slots in London

JetBlue Airways rüstet sich für das nächste Jahr: Der US-Carrier sichert sich die Slot-Rechte an den Flughäfen London-Gatwick und London-Stansted. Während die amerikanische Fluggesellschaft in Gatwick lediglich sieben wöchentliche Slot-Paare für Flüge aus New York-JFK erhielt, hatte sie in Stansted mehr Glück. Denn dort wurden es nämlich 14 für Flüge aus Boston. Außerdem habe sich die Fluglinie auch schon Gedanken gemacht, mit welcher Maschine die Transatlantik-Flüge eingeweiht werden sollen, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Ein Airbus A321-200 soll den Anfang machen.

weiterlesen »

Air Europa könnte bald dreigeteilt werden

Die spanische Regierung steht der kriselnden Air Europa mit 475 Millionen Euro zu Seite. Außerdem rät man der Fluggesellschaft zur Umstrukturierung des Unternehmens.  Air Europa soll dreigeteilt werden: Air Europa, Air Europa Holding und dem Low-Coster namens Air Europa Express. Jede Einheit hätte einen fünfköpfigen Verwaltungsrat. Dessen Mitglieder sollen einerseits vom bisherigen Eigentümer Globalia und andererseits von der SEPI, einer Dachgesellschaft Spaniens zur Verwaltung der staatlichen Unternehmen und Beteiligungen, ernannt werden können. Was Air Europa über den Vorschlag denkt, ist nicht bekannt. Die Fluglinie hat wohl andere Probleme, denn die Pandemie macht allen Beteiligten zu schaffen. Und die Krise wird mit dem Hilfspaket der Regierung nicht überstanden sein. Deswegen steht ein Verkauf im Raum, die IAG möchte den Carrier wohl übernehmen. Doch in abgespeckter Form. Heißt im Klartext: Air Europa muss Mitarbeiter entlassen. Derzeit würde sich die Führungsetage beraten, in zwei Wochen soll das Ergebnis präsentiert werden, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Die Gewerkschaft hat dabei kein gutes Gefühl.

weiterlesen »

Subventionen aus Slowenien: Lufthansa kassiert am meisten

Slowenien belohnt Fluggesellschaften für Flüge ins Land. Aus diesem Grund füllten mehrere Fluglinien Anträge aus. Das Ergebnis: AUA-Mutter Lufthansa bekommt mit 371.040 Euro den größten Betrag zugesprochen. Das slowenische Wirtschaftsministerium hat sich etwas einfallen lassen, um den heimischen Flugverkehr ein wenig zu beleben. Ausländischen Gesellschaften werden Subventionen als Gegenleistung für Flüge in das Land versprochen. Neben der Kranich-Airline kassieren auch andere: Air France bekommt 176.160 Euro, während Turkish Airlines mit 148.530 Euro aussteigt. Air Serbia erhält 98.130 Euro, Wizz Air 80.340 Euro, Montenegro Airlines 45.450 Euro und Lot Polish Airlines 43.620 Euro. Den geringsten Betrag erhält Swiss mit 22.050 Euro. Easyjet geht als einziger Bewerber komplett leer aus. Berücksichtigt wurden Flüge zwischen dem 1. März und 30. September 2020. Doch das war nur der Anfang. Denn insgesamt seien drei solche Ausschreibungen mit einem Gesamtvolumen von bis zu fünf Millionen Euro geplant, wie das Luftfahrtportal Exyuaviation berichtet. 

weiterlesen »