Granit Pireci

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Granit Pireci

Delta: Quarantänefrei von den USA nach Europa

Delta Air Lines, die Aeroporti di Roma und der Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport haben sich an einem erstmals durchgeführten transatlantischen COVID-19-Testprogramm beteiligt, das eine quarantänefreie Einreise von den USA nach Italien ermöglicht.  Dies soll in Übereinstimmung mit einem Dekret erfolgen, das in Kürze von der italienischen Regierung erlassen werden soll. Demnach wird Delta ab dem 19. Dezember Fluggäste und Besatzungen auf neu eingeführten Flügen vom Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport nach Rom-Fiumicino International Airport testen. Die Tests werden bei der Ankunft in Italien alle US-Bürger von der Quarantäne befreien, die aus wesentlichen Gründen nach Italien reisen dürfen, wie zum Beispiel aus Gründen der Arbeit, Gesundheit und Bildung, sowie alle Bürger der Europäischen Union und Italiens. Um mit Deltas COVID-getesteten Flügen zwischen Atlanta und Rom fliegen zu können, müssen die Kunden bis zu 72 Stunden vor Abflug einen PCR-Test durchführen, vor dem Boarding einen Schnelltest direkt am Flughafen, einen Schnelltest bei der Ankunft in Rom-Fiumicino und einen Schnelltest vor der Abreise in die Vereinigten Staaten.

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Studie: Wespen quartieren sich in Flugzeugteil ein

Am Flughafen der australischen Stadt Brisbane wurden in den letzten Jahren Vorfälle mit einer invasiven Wespenart gemeldet: Die Insekten versuchten, sich in Staudrucksonden der Flugzeuge einzunisten. Mit diesen Sonden wird die Geschwindigkeit eines Flugzeugs gemessen. Sie müssen also einwandfrei funktionieren. Deshalb stellten australische Forscher an mehreren Stellen des Flughafens nachgebaute Staudrucksonden auf und beobachteten die kleinen Röhren gut drei Jahre lang. Das Ergebnis: In knapp 100 Fällen sorgten Schlüsselloch-Wespen für Verstopfungen. Die Forschenden empfehlen deshalb, die echten Sonden an den Flugzeugen nach der Landung abzudecken und Wespenfallen aufzustellen, wie deutschlandfunk.de berichtet.

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Wet-Lease: Windrose Airlines mietet Airbus A330

Die ukrainische Windrose Airlines wird einen Airbus A330-200 von Maleth-Aero übernehmen. Dem Übergang liegt eine Wet-Lease-Vereinbarung mit dem Leasingunternehmen AELF – Aircraft Engine Lease Finance – zugrunde. Das knapp 15 Jahre alte Flugzeug gehörte einst zur Flotte von Atlas Global, wie das Nachrichtenportal CH-Aviation berichtet. Die türkische Fluggesellschaft mit Sitz in Istanbul stellte den Flugbetrieb am 12. Februar 2020 ein. Augenscheinlich nutzt der ukrainische Carrier die Maschine für Frachtflüge nach New York. Denn seit dem 19. November fliegt sie im Auftrag des Postbetreibers die Strecke Kiew-Borispol und New York-JFK hin und her. 

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Kapitalerhöhung: United Airlines benötigt frisches Geld

Die US-Fluggesellschaft United Airlines will sich in der Corona-Krise erneut frisches Geld verschaffen. Dazu will das Unternehmen bis zu rund 25,3 Millionen neue Aktien an Anleger ausgeben, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Dabei könnte ein stolzer Betrag von umgerechnet rund 843 Millionen Euro zusammenkommen. Schon im April mischte das Unternehmen den Kapitalmarkt auf und sicherte sich so wichtige Millionen im Kampf gegen die Pandemie. Darüber hinaus erhielt der US-Carrier weitere Milliarden aus dem Corona-Hilfsprogramm der amerikanischen Regierung. Dieses ist allerdings Ende September ausgelaufen.

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JetSmart: Neuer Ableger in Kolumbien geplant

Indigo Partners hat sich seit jeher auf Investitionen in der Luftfahrtbranche spezialisiert. Jetzt wittert das Unternehmen in Kolumbien seine Chance: 2022 soll dort ein neuer JetSmart-Ableger entstehen. JetSmart ist ein chilenischer Low Coster mit Sitz in Santiago. Gegründet wurde die Fluggesellschaft im Jahr 2017 von Indigo Partners, die unter anderem auch an Wizz Air und der mexikanischen Volaris beteiligt ist und mit JetSmart Argentina schon ein drittes Mal im südamerikanischen Markt Fuß gefasst hat. Nun soll ein dort mit JetSmart Colombia ein viertes Standbein folgen. Geplant war eigentlich ein Ausbau der Geschäfte in Chile und Argentinien. Doch Corona bringt Veränderungen mit sich. „Ursprünglich hätten wir unsere Aktivitäten in Chile oder Argentinien vor dem Start in Peru oder Kolumbien weiterentwickelt. Wir beobachten jedoch zurzeit, dass sich Inlandsmarkt schneller erholt als das internationale Geschäft. Danach müssen wir uns ausrichten und unsere Strategie ändern. Die Ausweitung unserer Inlands-Präsenz wird jetzt wichtiger als je zuvor“, wird Estuardo Ortiz, der Geschäftsführer von JetSmart, vom Luftfahrtportal CH-Aviation zitiert.. 

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Air Dolomiti erneuert Zertifizierungen ISO 9001 und ISO/IEC 27001

Air Dolomiti, die italienische Fluggesellschaft des Lufthansa- Konzerns, hat nach einem Audit durch das Team von DNV GL – Business Assurance die Erneuerung der Zertifizierungen UNI EN ISO 9001 und ISO/IEC 27001 für das Jahr 2020 erhalten. Die beiden Normen legen eine Reihe von Vorschriften und Richtlinien für die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems fest, das auf die Erhöhung der Kundenzufriedenheit abzielt, und zwar durch die Überwachung von Geschäftsprozessen und -aktivitäten beziehungsweise durch das Management der Informationssicherheit.  „Wir sind sehr stolz auf dieses Ergebnis, das die hohe Zuverlässigkeit und Seriosität unseres Unternehmens selbst in so schwierigen Zeiten, wie sie die ganze Welt durchlebt, beweist. Ich glaube, dass die Aufrechterhaltung und Zertifizierung unserer Standards ein wesentliches Instrument der Transparenz gegenüber allen am Unternehmen Interessierten, von den Kunden bis zu den Stakeholdern, ist“, so Jörg Eberhart, Präsident und CEO von Air Dolomiti. 

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Emirates hat mehr als 1,4 Milliarden Euro an Kunden zurückbezahlt

Emirates gelingt es, den Berg an Rückerstattungs-Anträgen abzubauen, der durch pandemiebedingte Reiseunterbrechungen entstanden war. War es vor der Pandemie noch ein 19-köpfiges Team, wurde die Abteilung zwischenzeitlich auf fast 110 Mitarbeiter aufgestockt. In den sieben Monaten seit April erhielt, prüfte und bearbeitete die Fluggesellschaft ungefähr 1,7 Millionen Refund-Anträge und erstattete umgerechnet mehr als 1,4 Milliarden Euro an betroffene Kunden zurück. Davon ging umgerechnet über eine Milliarde Euro an Kunden, die direkt bei der Airline gebucht hatten, der Restbetrag wurde über Reisebüros zurückerstattet. Darüber hinaus wurden über 130.000 Anfragen zum Thema Rückerstattungen von Kunden sowie Reisebüropartnern bearbeitet und Statusänderungen an fast vier Millionen Flugscheinen vorgenommen. „Dank der Teamleistung der Abteilungen Refund und Customer Service, der Unterstützung und Zusammenarbeit unserer Partner sowie dank des Verständnisses unserer Kunden hat Emirates seinen Rückzahlungsrückstand aufgeholt. Im Vergleich zu vor der Pandemie haben wir immer noch ein höheres Volumen an Refunds und Anfragen zu Ticketänderungen“, so Tim Clark, Präsident der Airline. Im Unterschied zu damals sei die Abteilung aber nun in der Lage, Anträge innerhalb von sieben Tagen zu bearbeiten, so Clark weiter.

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British Airways: 20 Maschinen in Palma de Mallorca zwischengelagert

British Airways braucht Platz. Denn wegen der anhaltenden Corona-Krise hebt kaum noch ein Flieger der Airline ab. Aus diesem Grund wurden rund 20 Maschinen am Flughafen von Palme de Mallorca zwischengeparkt, wie mallorcazeitung.es berichtet. Bereits im Lockdown im Frühjahr nutzten die Fluggesellschaften Ryanair und Eurowings den Airport als Parkplatz. Flüge gibt es von Palma aus schließlich kaum noch, Platz dafür umso mehr. Nach Angaben der Gewerkschaft der Lotsen (USCA) ist der Betrieb in Son Sant Joan in diesem Jahr um 85 bis 90 Prozent zurückgegangen.

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Ministerium verhängt Strafzahlungen an südkoreanische Fluglinien

Das südkoreanische Ministerium für Land, Infrastruktur und Verkehr hat gegen vier Fluggesellschaften – Asiana Airlines, Eastar Jet, Jeju Air und Korean Air – Strafen in der Höhe von umgerechnet 3,23 Millionen US-Dollar verhängt. Den Airlines wird vorgeworfen, gegen die Flugsicherheit des Landes verstoßen zu haben. Die höchste Geldbuße kassierte Jeju Air, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Zwei Millionen US-Dollar muss der Carrier unter anderem für den unbefugten Transport gefährlicher Güter – insbesondere Lithium-Ionen-Batterien – blechen. Und letztendlich kam das Unternehmen glimpflich davon. Denn angedroht wurde eine Strafzahlung von rund 16 Millionen US-Dollar. Angesichts der Folgen der Corona-Krise dürften es sich die Betroffenen wohl zweimal überlegen, ob sie sich in Zukunft nicht doch an die Regeln halten.

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Rossiya übernimmt Jets von Aeroflot

Aeroflot ist der größte Betreiber des Suchoi Superjets – noch. Denn wie CH-Aviation berichtet kommt es zu einer Flotten-Übertragung: Russlands Flag-Carrier übergibt die russischen Jets an Tochter Rossiya. Die ersten Maschinen schon in diesem Jahr. Im Zuge der Coronavirus-Krise richtete sich die Aeroflot-Grupp neu aus. Während die Kernmarke Aeroflot zur Premium-Airline mit Fünf-Sterne-Status aufsteigen soll, konzentriert sich Tochtergesellschaft Rossiya mit russischen Flugzeugen auf den Inlandsverkehr und „erbt“ zu diesem Zweck von Aeroflot alle Suchoi Superjets – sowohl die 54 Exemplare im Bestand als auch alle bestellten Neuflugzeuge. Die ersten fünf Exemplare sollen sogar bis Ende des Jahres nach Rossiya verlegt werden, gefolgt von 44 weiteren im kommenden Jahr. Bis Ende 2022 soll der Flugzeug-Transfer dann vollständig abgeschlossen sein.

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