Granit Pireci

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Granit Pireci

Brüssel: Untersuchungen zu Air Nostrum beendet

Die Europäische Kommission hat die Untersuchung möglicher unrechtmäßiger staatlicher Beihilfen für Air Nostrum eingestellt.  Der spanische Billig-Flieger hatte bereits im Jahr 2018 die zuständige Behörde um Subventionen gebeten. Damals genehmigte die Regierung Beihilfen in der Höhe von drei Millionen Euro, woraufhin sich die Airline mit neuen Regional-Fliegern eindeckte, wie ch-aviation.com berichtet. Dasselbe versuchte man auch letztes Jahr. Diesmal sollten sechs Millionen Euro für den Kauf weiterer Bombardier CRJ1000 fließen. Daraufhin hegten die EU-Wettbewerbshüter Bedenken und leiteten eine Untersuchung ein. Bevor es aber zu Strafzahlungen kommen konnte, zog Air Nostrum die Notbremse und auch das Ansuchen zurück, weshalb Brüssel den Fall endgültig schließt. 

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PLAY: Start-up sichert sich erste Slots

Die Start-up-Airline PLAY hat zwar noch kein AOC in der Tasche. Dafür sichert sich der isländische Billig-Flieger aber jetzt schon wichtige Slots für das nächste Jahr. Und zwar für Verbindung nach London-Gatwick, London-Stansted und Dublin. Jüngsten Berichten zufolge würde PLAY in der Lage sein, zweimal täglich nach Stansted und einmal am Tag nach Gatwick und Dublin zu starten, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Eine Bestätigung vonseiten des Unternehmens stehe noch aus. Ebenso wie konkrete Informationen zum endgültigen Starttermin, der sich aufgrund von Corona verschoben hat.

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Jet Airways: Banken wollen Restart nicht finanzieren

Zu Hochzeiten mauserte sich Jet Airways noch zur größten indischen Fluggesellschaft. Im April 2019 musste die Fluglinie jedoch dicht machen, zu hoch war der Schuldenberg. Heute arbeiten neue Investoren am Comeback. Wie schwer es tatsächlich wird zeigt sich jetzt:  Die Banken weigern sich, der Airline zusätzliche Mittel zuzuführen. Die Kreditgeber fürchten, dass der indische Luftfahrtsektor härter von der Coronavirus-Krise getroffen wurde und daher eine beträchtlichere Finanzspritze benötigt wird. Daher müsse man eine Stange mehr Geld in die Hand genommen werden, als derzeit kolportiert. Dementsprechend müssen die neuen Eigentümer eigene Mittel zuschießen, um wie geplant Anfang 2021 starten zu können, wie ch-aviation.com berichtet. Und das solange, bis die Banken ihre Zustimmung erteilen.

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FlyBosnia: Comeback mit ehemaligem United Airlines-Flieger

Schon vor der Pandemie litt FlyBosnia unter Auslastung-Sorgen. Die Corona-Krise gab dem Carrier schließlich den Rest, Ende August musste die letzte Airbus-Maschine an den Leasinggeber zurückgegeben werden. Wenige Wochen danach plant die Fluggesellschaft schon ihr Comeback. Und zwar forciere das Unternehmen den Neustart mit einer stillgelegten Airbus A320-Maschine von US-Carrier United Airlines, wie das Luftfahrtmagazin Exyuaviation berichtet. Der Jet mit der Registrierung N419UA ist 26 Jahre alt. Erwartet werde das Flugzeug Anfang 2021, in den ersten Monaten des Jahres soll die gebrauchte Flieger nach Sarajevo geliefert werden. Auch diesmal habe sich die Führungsetage für eine Leasingfinanzierung entschieden. Um diese fliegerlose Zeit zu überbrücken, mietet FlyBosnia Flugzeuge und Besatzungen von Wetlease-Anbietern.

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MTU wartet künftig Air Serbia-Triebwerke

MTU Maintenance und Air Serbia haben einen Exklusivvertrag über die Instandhaltung von V2500-Triebwerken unterzeichnet.  Der Vertrag mit einer Laufzeit von sechs Jahren umfasst die Instandhaltung, Reparatur und Überholung, das Engine Trend Monitoring und die Bereitstellung von Ersatztriebwerken für die mit V2500 angetriebenen A319- und A320-Flugzeuge von Air Serbia. „Wir freuen uns sehr über die Vertragsunterzeichnung mit dem international führenden Triebwerksexperten MTU Maintenance. „Wir vertrauen darauf, dass unsere Triebwerke erstklassig betreut werden“, so Željko Pejovic, Director Air Serbia Technical. 

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Luftverkehr innerhalb Chinas erholt sich rasant

Die jüngsten Entwicklungen in China machen Hoffnung auf eine doch raschere Erholung des Luftverkehrs: Innerhalb Chinas erholt sich das Geschäft viel schneller als erwartet. Die Zahl der Flüge innerhalb des Landes lag im vergangenen Monat sogar über der des Vorjahresmonats, die Zahl der Passagiere erreichte dabei fast das Niveau des Vorjahres.  Das merken auch die chinesischen „Big Three“: Air China, China Eastern Airlines und China Southern Airlines nutzen diesen Positivtrend und erweitern großzügig das Flugprogramm. Alleine Laufe des Novembers starteten die Carrier jeweils mehr als 10 neue Inlandsstrecken. China Southern zählte eigenen Angaben zufolge im Oktober 11,8 Millionen inländische Fluggäste, ein Anstieg von 6 Prozent gegenüber dem Vormonat, der ebenfalls um 3,3 Prozent über dem Vorjahresmonat lag. Die beiden anderen Fluggesellschaften bewegen sich auf einem ähnlichen Niveau. Besonders die Golden-Week-Feiertage hätten maßgeblich dazu beigetragen, dass die Zahlen steigen, wie das Nachrichtenblatt Flightglobal berichtet.  Demgegenüber sieht es international immer noch düster aus. Denn globale Reisebeschränkungen setzen hier der Erholung Schranken, lediglich 76.000 Passagiere beförderte China Southern im Oktober ins Ausland. Dies würde einem Rückgang von 95 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen. Noch weniger Fluggäste zählte Air China:  Nur 42.900 Menschen beanspruchten die Dienste der Fluglinie für Auslandsreisen, damit belaufe sich das Minus auf 97 Prozent. 

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Balkan: Corona treibt vor allem in Slowenien sein Unwesen

Balkan-Region: ACI Europe liefert die neuesten Zahlen. Während Slowenien die Coronavirus-Krise am meisten zu spüren bekommt, schlägt sich Kosovo, das kleinste unter den Balkan-Ländern, am tapfersten.  Slowenien ist, gemessen am Passagieraufkommen, der am stärksten von der Pandemie betroffene Markt im ehemaligen Jugoslawien. Dies geht aus der jüngsten Studie des Flughafenverbandes hervor. Demnach büßen die dortigen Flughäfen im Corona-Jahr mindestens 80,5 Prozent ein. Demgegenüber verzeichnete das Kosovo in den ersten drei Quartalen des Jahres den geringsten Verkehrsrückgang. Dennoch: Unter dem Strich muss das jüngste Land Europas ein Minus in der Höhe von 60,6 Prozent hinnehmen. Die restlichen Regionen im Überblick:  In Montenegro schmelzen die Fluggastzahlen um 80,5 Prozent. Kroatien (-79,2 Prozent) und Bosnien und Herzegowina (-78,3 Prozent) liegen dicht beieinander. Etwas besser schnitten Serbien (-68,7 Prozent) und Mazedonien (-68,5 Prozent) ab. In absoluten Zahlen gesehen bleibt Belgrad – Nikola Tesla dennoch auf der Pole-Position. In den ersten neun Monaten fertigt der Airport nahezu 1,5 Millionen Passagiere ab –Höchstwert im ehemaligen Jugoslawien. Damit der Rückgang nicht noch dramatischer ausfällt, liebäugeln die mazedonischen Flughafenbetreiber mit der Einführung von Covid-19-Schnelltests, wie das Nachrichtenportal Exyjuaviation berichtet. Diese Maßnahme soll besonders die eingebrochene Nachfrage in die Europäische Union wiederbeleben. Vor allem die Flughäfen Skopje und Ohrid sind auf das EU-Geschäft angewiesen.

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Austrian Airlines legt in der Weihnachtszeit zu

Wie ganz Österreich möchte auch Austrian Airlines nach dem harten Lockdown „aufsperren“. Um die Weihnachtszeit will die österreichische Lufthansa-Tochter wieder mehr Flüge und Destinationen anbieten. „Um die Weihnachtszeit werden wir auf rund 20 Prozent erhöhen und danach wieder reduzieren“, so AUA-Sprecherin Tanja Gruber gegenüber dem ORF. Aktuell seien lediglich 10 Prozent des Vorjahresangebots in der Luft, so Gruber weiter. Über Weihnachten und Neujahr würden diverse Strecken wieder aufgenommen, die im November vorübergehend gestrichen wurden. Zu diesen Flugzielen zählen unter anderem Bologna, Chicago, Jerewan, Nizza oder Zagreb. Kapstadt und die Malediven behält die AUA auch nach Weihnachten und Neujahr im Programm. Über Weihnachten und Neujahr fliegt die Airline rund 60 Ziele an. Danach sind es bis Ende Februar 2021 wieder rund 40.

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Frachtaufkommen am Leipzig/Halle Airport wächst weiter

Der Flughafen Leipzig/Halle hat in den ersten zehn Monaten des Jahres seinen Frachtumschlag deutlich gesteigert. Er wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,4 Prozent auf gut 1,11 Millionen Tonnen, wie der Airport am Dienstag in Leipzig mitteilte. Alleine im Oktober 2020 habe der Flughafen einen neuen Höchstwert beim Luftfrachtaufkommen verzeichnet. Es wurden knapp 125.000 Tonnen umgeschlagen. Das entspricht einem Plus im Vergleich zum Vorjahresmonat von 10,9 Prozent. Den Angaben zufolge ist Leipzig/Halle der fünftgrößte Cargo-Airport in Europa.

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Air Serbia reduziert Personalkosten

Air Serbia möchte in Zukunft schlanker auftreten, daher plant der Balkan-Carrier einen Personalabbau. Dazu greift man in die Trickkiste: Mitarbeiter sollen durch „finanzielle Anreize“ zur freiwilligen Kündigung ermutigt werden. Darüber hinaus soll noch ein weiteres Instrument zum Verlassen des Unternehmens führen: die Lohnkürzung.  Die Corona-Krise belastet die gesamte Branche. Um die Kostenstruktur weiter zu senken, müssten mindestens 300 Angestellte gehen, wie das Luftfahrtportal Exyuaviation. Um nicht selbst handeln zu müssen, versucht man es bei Air Serbia zunächst mit anderen Mitteln. So wurde der Belegschaft mitgeteilt, dass die Löhne von Dezember 2020 bis März 2021 gekürzt werden. Eine Verlängerung dieser Maßnahme sei angesichts der angespannten Situation durchaus denkbar. Schon im März führte die Fluggesellschaft einen Einstellungsstopp ein. Auch an anderen Schrauben wurde kräftig gedreht. So hat Air Serbia die aktive Flotte der Nachfrage angepasst und Leasingverträge neu ausgehandelt. Demnach belaufen sich die Leasingkosten künftig auf tatsächlich geflogene Stunden und entsprechen keinem pauschalen Tarifsatz. Darüber hinaus wurde das Flugprogramm auf das Nötigste, was auch wirklich Geld einbringt, beschränkt. Lokalen Berichten zufolge kann sich die Airline auch noch Hoffnung machen auf weitere staatliche Unterstützung, die serbische Regierung wird voraussichtlich 150 Millionen Euro zuschießen.

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