Granit Pireci

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Granit Pireci

Wizz Air führt Kohlenstoff-Kompensationsprogramm ein

Wizz Air hat als Teil ihres Engagements zur Reduzierung von Emissionen ein Kohlenstoffausgleichsprogramm eingeführt. Dieses ermöglicht den Fluggästen, die Umweltauswirkungen ihres Fluges zu berechnen und die Kohlenstoffemissionen auszugleichen. Durch Eingabe der Flugdaten in den Reise-Fußabdruck-Rechner können Fluggäste die Kohlenstoffemissionen ihres Fluges berechnen und ausgleichen. Um ihre Kohlenstoffemissionen auszugleichen, können Passagiere eine Zahlung für die Unterstützung eines verifizierten Ausgleichs-Projekts leisten und erhalten im Gegenzug ein Zertifikat, das die ausgeglichenen Emissionen bestätigt, so das Unternehmen. Dafür arbeitet der Carrier eng mit dem Technologie-Unternehmen CHOOOSE zusammen. „Wir streben danach, die umweltfreundlichste Fluggesellschaft zu sein, indem wir hart daran arbeiten, unseren ökologischen Fußabdruck kontinuierlich zu verringern. Durch eine Vielzahl von Nachhaltigkeitsinitiativen sind wir stolz darauf, bereits jetzt eine der niedrigsten Emissionsraten in der europäischen Luftfahrtindustrie zu haben und freuen uns, mit CHOOOSE zusammenzuarbeiten, um unseren Passagieren einen Kohlenstoffausgleich zu ermöglichen. Zusammen mit unserer modernen Flugzeugflotte, einer Vielzahl von Initiativen zur Treibstoffeinsparung, der Maximierung des Auslastungsfaktors, einem Netzwerkdesign, das unnötige Anschlussflüge vermeidet und den leichtesten Materialien, die in der Kabine verwendet werden, stellen wir sicher, dass Wizz Air die beste und umweltfreundlichste Wahl ist, die Passagiere treffen können“, so Marion Geoffroy, Chief Corporate Officer bei Wizz Air

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BER: AeroGround wird größter Bodenabfertiger

Die AeroGround Berlin hat mit der Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg die Bodenabfertigungsdienste am neuen Hauptstadtflughafen übernommen. Damit wird die Tochtergesellschaft der AeroGround Flughafen München GmbH mit dem Umzug zum Marktführer im Bereich der Bodenverkehrsdienstleistungen am Berliner Airport. „Wir alle freuen uns darauf, mit der Lufthansa Gruppe, Eurowings und unseren anderen langjährigen Airline-Partnern am jetzt eröffneten Flughafen Berlin Brandenburg zusammenzuarbeiten und gemeinsam mit der Flughafengesellschaft den BER zu einem erfolgreichen Hauptstadtflughafen zu machen“, so Simon Batt-Nauerz, Geschäftsführer der AeroGround Berlin. Der langfristige Abfertigungsvertrag mit der Deutschen Lufthansa schließt auch die  Töchter Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines ein und beinhaltet ein Abfertigungsvolumen von etwa 20.000 bis 30.000 Flugbewegungen im Jahr. Das Leistungsspektrum der AeroGround Berlin umfasst dabei die vorfeldseitige Flugzeug- und Gepäckabfertigung, Frischwasser- und Toiletten-Service, vorfeldseitige Bustransporte für Passagiere und Crews sowie die Gepäckermittlung, wie man mitteilt.

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Subventionsstreit: EU-Kommission will nicht einseitig auf Strafzölle verzichten

Die Europäische Kommission will im Zuge des Subventionsstreits der Flugzeugbauer Boeing und Airbus auch nach der US-Wahl nicht einseitig von weiteren Strafzöllen absehen. Der designierte US-Präsident Joe Biden könnte die Verhandlungsposition der Vereinigten Staaten ändern, wie das Nachrichtenportal Finanzen berichtet. Das wissen auch die Verantwortlichen in der EU. Diese schlagen vor, dass beide Seiten ihre Zölle aussetzten. „Wir sind jederzeit bereit, das zu tun“, so Kommissionsvize Valdis Dombrovskis. Dies beruhe jedoch auf Gegenseitigkeit. Sprich: Wenn die USA ihrerseits nicht aktiv werden, wird sich an der Situation auch nichts ändern.

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AUA: Kritik wegen Innsbruck-Verlegung

Die Austrian Airlines hat am Flughafen Innsbruck die Crew-Basis für Flugbegleiter und Piloten geschlossen. Davon sind insgesamt 40 Mitarbeiter direkt betroffen. Diese wehren sich jetzt gegen die Verlegung des Dienstortes nach Wien und bekommen unter anderem von der Tiroler ÖGB Unterstützung. Auch die regionale Politik mischt sich in die Diskussion ein. Die AUA habe ihrerseits alles Nötige getan, sogar den Betroffenen angeboten, nach Wien zu wechseln, wie der ORF berichtet. Dies sei nichts weiter als ein unmoralisches Angebot, denn es gehe schließlich um Existenzen und Familien, so ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth. Die Tiroler Arbeitnehmervertretung äußert scharfe Kritik, der sich auch der Betriebsrat anschließt. „Wegen der Verlegung der Mitarbeiter von Innsbruck nach Wien laufen noch zwei arbeitsgerichtliche Verfahren“, erklärt Andreas Geldner, der stellvertretende Bord-Betriebsratsvorsitzende der Fluggesellschaft. Aufgrund dessen würden sich die Angestellten im Stich gelassen fühlen. Nun sei es an der Zeit, dass die Bundesregierung handle. Aus der Politik bekommen die Mitarbeiter Unterstützung vom Tiroler Landeshauptmann. Dieser kritisiert das harsche Vorgehen und spricht der Führungsetage das Vertrauen aus: „Der erneute Abzug von Mitarbeitern von Innsbruck nach Wien zeigt, dass die aktuelle AUA-Führung kein verlässlicher Partner ist“, so Günther Platter. Es sei höchste Zeit, faire Lösungen für diese Arbeitsplätze anzubieten. Deswegen fordert der Gewerkschaftsbund einen Sozialplan, der auch die Lebenssituationen der Arbeitnehmer berücksichtigt.

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Fraport fährt millionenschweren Verlust ein

Dass die Flughäfen im Corona-Jahr Verluste einfahren, ist klar. Die Frage, die sich noch stellt: Wie rot sind die Zahlen unter dem Strich? Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport fährt im dritten Quartal einen Verlust von 304 Millionen Euro ein. Der Einbruch des Passagierverkehrs in der CoV-Krise und der geplante Stellenabbau haben den Airport im Sommer noch tiefer in die roten Zahlen gerissen als befürchtet. Allein die Aufwendungen für den geplanten Abbau Tausender Arbeitsplätze belasteten das Unternehmen mit 280 Millionen Euro. Im Vergleichsjahr verzeichnete das im MDax gelistete Unternehmen noch einen Gewinn von 222 Millionen Euro, wie man am Mittwoch mitteilt. „Die Lage der Branche ist weiterhin sehr angespannt. Mit dem erneuten europaweiten Anstieg der Infektionszahlen in den vergangenen Wochen haben auch die Reiserestriktionen wieder deutlich zugenommen. Die Fluggesellschaften reduzieren ihr ohnehin geringes Angebot weiter. Wir rechnen frühestens im kommenden Sommerflugplan mit einer Erholung“, so Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG.

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Eurowings hebt erstmals ab dem BER ab

Eurowings ist erstmals am neuen Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg gestartet – und das gleich dreifach: Heute morgen hoben um 6:20 Uhr die Flüge EW8058 nach Köln und EW8000 nach Stuttgart ab. Unmittelbar danach folgte um 6:30 Uhr Flug EW8040 nach Düsseldorf. Damit ist Eurowings die erste Airline der Lufthansa Gruppe, die vom neuen Hauptstadtflughafen im Linienverkehr abfliegt. Im innerdeutschen Verkehr verbindet die Fluglinie die Destinationen Köln, Düsseldorf und Stuttgart mindestens drei Mal täglich mit der Hauptstadt – an vielen Tagen sogar häufiger. Darüber hinaus fliegt der Carrier wöchentlich auf die Kanaren und die griechischen Inseln „Mit Blick auf Kultur und Historie gibt es in ganz Europa kaum eine spannendere Stadt als Berlin. Der neue BER wird die Attraktivität Berlins weiter erhöhen, zum Ein- und Ausgangstor einer coolen, modernen Metropole. Und keine Airline fliegt in Deutschland mehr Touristen nach Berlin als Eurowings. Deshalb werden wir hier perspektivisch ausbauen“, so Jens Bischof, Eurowings CEO.

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Verspätete Ticketerstattung: 21 Airlines mussten schon blechen

Das Ticketrückerstattungs-Dilemma blieb offenbar nicht ohne Nachspiel: Das deutsche Luftfahrt-Bundesamt (LBA) hat in 21 Fällen gegen Fluggesellschaften Bußgelder verhängt, die Ticketkosten von Corona-bedingt stornierten Flügen nicht fristgerecht rückvergütet haben. Im letzten Jahr klappte die Rückerstattung wohl. Denn da musste gar keine Airline für eine Strafzahlung in die Tasche greifen. Details zur Höhe der Geldstrafen für die betroffenen Airlines können hingegen nicht genannt werden. „Wir können keine nähere Angabe zur Bußgeldhöhe machen, da die im Ordnungswidrigkeitenverfahren zu beachtenden Rechte der jeweils Betroffenen dies nicht zulassen“, so ein Sprecher der Behörde gegenüber dem Handelsblatt. Die Entscheidung über die Bußgeldhöhe werde „im jeweiligen Einzelfall, unter Berücksichtigung der Schwere und Häufigkeit des festgestellten Verstoßes, getroffen“.

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Air Baltic-Chef ist jetzt A220-Pilot

In Zeiten von Corona kann sich die Führungsetage der Airlines nicht über zu wenig Arbeit beklagen. Für Martin Gauss darf es offenbar ruhig noch stressiger sein: Der Air Baltic-CEO darf jetzt offiziell Airbus A220 fliegen. Und damit erlangt er als erster Fluglinien-Chef weltweit diese Berechtigung. Gauss, der sich auch seit 1992 Boeing 737-Pilot nennen darf, habe das Type Rating zwischen Dezember 2019 und Oktober 2020 absolviert, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt. Ob er wohl künftig Passagiere aus dem Cockpit eines Air Baltic-Fluges heraus begrüßt?

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LOT bläst Eigenkopie vorerst ab

Kurios: Die größte polnische Airline beantragte vor kurzem die Betriebsgenehmigung (AOC) und OL für die gleichnamige Tochtergesellschaft, die während der Corona-Krise gegründet wurde. Um gleich danach das Vorhaben wieder in den Sand zu setzen, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Wohl nur vorerst. Denn LOT Polish Airlines bleibt offiziell als Unternehmen aktiv, auch ohne Geschäftsführer. Dieser wechselte vor kurzem die Seiten und ist nun Finanzvorstand des polnischen Flughafenbetreibers Polish Airports. 

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Kanaren: Testpflicht für Touristen kommt

Die kanarischen Behörden machen ihre Ankündigung wahr und führen eine Testpflicht ein: Einreisende, welche das sechste Lebensalter überschritten haben und in einer touristischen Unterkunft beherbergt werden, müssen ab dem 14. November einen negativen Covid-19-Test vorweisen. Und das nicht direkt bei der Einreise am Flughafen, sondern beim Check-in im Hotel, wie reisevor9.de berichtet. Andernfalls müssen ihnen die Gastgeber den Zutritt verweigern. Akzeptiert werden PCR-Tests als auch Antigen-Tests, die maximal 72 Stunden vorher gemacht wurden. Wer hingegen bei Freunden übernachtet oder gar selbst Eigentümer einer Ferienwohnung ist, muss keinen negativen Corona-Test vorzeigen. Nichtsdestotrotz bleiben auch sie nicht von den Corona-Regeln verschont. Denn alle Urlauber müssen maximal zwei Tage vor Reiseantritt ein Gesundheitsformular ausfüllen. Dafür bekommt man einen QR-Code ausgestellt, den man bei Bedarf vorlegen muss. Diese Hürde hindert den deutschen Reiseveranstalter Alltours nicht daran, dennoch Urlaube in diese Regionen anzubieten. „Wer dem Lockdown hierzulande entfliehen will, kann jetzt mit Alltours Urlaub auf Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma und La Gomera machen“, heißt es in einer Aussendung.

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