Granit Pireci

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Granit Pireci

Frankreich streikt am 3. November

Es kommt wieder zu einem Streik, diesmal in Frankreich: Die Gewerkschaft CGT hat laut einer Meldung des Portals „Check24“ zu einer Protestaktion am 3. November ausgerufen. In der kommenden Woche können damit Einschränkungen im täglichen Leben sowie im Reiseverkehr nicht ausgeschlossen werden. Das Wichtigste zuerst: Der Flugsektor ist nach aktuellem Stand nicht betroffen. Dennoch ist im Streikfall ist mit Verspätungen und Zugausfällen im Bahnverkehr zu rechnen. Auch wichtige Behörden könnten geschlossen bleiben. Ohnehin gelten in Frankreich aufgrund der raschen Ausbreitung des Corona-Virus verschärfte Maßnahmen. So wurde eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 6 Uhr ausgerufen.

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Schweiz: Österreich kein Risikoland mehr

Die Schweiz nimmt die seit September als Risikogebiete eingestuften Bundesländer Wien, Oberösterreich, Niederösterreich, Burgenland und Salzburg von seiner Roten Liste. Die neue Regelung gilt ab morgen und hebt alle Quarantäne-Auflagen für Einreisende aus Österreich auf.  Diese Lockerung kommt etwas überraschend, da das Infektionsgeschehen in den österreichischen Bundesländern wieder stark zunimmt. Auf der Risikoliste führt der Schweizer Bundesrat künftig nur noch Staaten und Gebiete, deren 14-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner um 60 höher liegt als die Inzidenz der Schweiz. Derzeit liegt die Grenze daher bei 822, weit über dem österreichischen Wert also. Österreich stuft die Schweiz als Land mit „hohem Sicherheitsrisiko“ (Stufe vier) ein, Reisewarnung gibt es aber keine, wie der ORF berichtet.

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Airbus muss hohen Verlust hinnehmen

Der europäische Boeing-Konkurrent Airbus schreibt tiefrote Zahlen: In den ersten neun Monaten betrug der Verlust vor Steuern und Zinsen (Ebit) 2,2 Milliarden Euro, wie der französisch-deutsche Flugzeugbauer am Donnerstag berichtete. Im Vorjahr lag dieser Wert noch im grünen Bereich – 3,4 Milliarden Euro Gewinn standen zu Buche. Demgegenüber brach auch der Umsatz ein: von 46,2 auf 30,2 Milliarden Euro. Überrascht haben dürfte die Bilanz niemanden im Unternehmen, denn die Luftfahrtbranche erlebt zurzeit die größte Krise der Geschichte. Deswegen muss auch Airbus sparen, wo es nur geht. Der Konzern wird voraussichtlich 15.000 Angestellte vor die Tür setzen, wegen der zu erwartenden Abfindungen legte der Konzern schon jetzt 1,2 Milliarden Euro zur Seite. Das spiegelt sich im Verlust wider. Der Flugzeugbauer brachte von Jänner bis September 341 zivile Flugzeuge an den Mann, 40 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. 

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KLM Cityhopper nutzt Virtual Reality-Training für Piloten

Ab dem 5. November führt KLM Cityhopper ein Virtual Reality – Training für Piloten ein, die Embraer 175 – und 190-Flugzeuge fliegen. Die VR-Schulungen wurden eigens für Schulungszwecke entwickelt, sie sollen auch zu Kosteneinsparungen führen. Die KLM-Tochter ist damit die erste Fluggesellschaft, die VR in ihre Pilotenausbildung für Embraer-Flugzeuge integriert. „Virtual Reality (VR) macht Schulungen zugänglicher. VR ist auf Abruf und ortsunabhängig – Piloten müssen zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht in einem Klassenzimmer oder Simulator sein. Darüber hinaus lädt es sie ein, etwas zu erkunden, was sie in einer virtuellen Umgebung sicher tun können “, so Sebastian Gerkens, Senior Instructor Embraer bei KLM Cityhopper. „Mit VR können sich Piloten im Voraus mit dem Cockpit vertraut machen, um ihre Simulatorzeit effektiver nutzen zu können.“ 

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Southwest Airlines grübelt: Boeing 737 Max 7 oder doch Airbus A220?

Die amerikanische Billig-Airline möchte sich neue Flugzeuge zulegen. Das ist einmal sicher. Aber welche genau? In die engere Auswahl haben es die oben genannten Modelle geschafft. Beide hätten ihre Vor- und Nachteile, eine genauere Prüfung soll Abhilfe schaffen.  Zeit ist genug da, möchte die Fluglinie ihre Flotte erst im Jahr 2025 erneuern. Dabei könnte der Low-Coster mit einer Firmentradition brechen. Denn bisher ist Southwest Airlines ein reiner Boeing-Kunde. „Wir haben eine ganze Menge von 737-700, die in den nächsten fünf bis zehn Jahren stilllegen werden“, so Firmenchef Gerry Kelly gegenüber ch-aviation.com. Man werde sie definitiv ersetzen, aber nicht alle mit 175-Sitzern. Ein Airbus-Modell könnte ernsthaft in Erwägung gezogen werden. Auch, weil sich der Carrier vermehrt auf Kurz- und Mittelstreckenziele konzentrieren möchte.

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Bosnien setzt Entwicklungssteuer aus: Tickets könnten billiger werden

Das Ein- und Ausfliegen wird in Bosnien und Herzegowina zunehmend billiger.  Denn die dortige Regierung entbindet Fluggesellschaften vorübergehend von der sogenannten Entwicklungssteuer, die seit 2005 entrichtet werden muss. Diese Steuerabgabe werde dazu genutzt, die Entwicklung des Luftfahrtsektors voranzutreiben, wie das Luftfahrtmagazin Exyuaviation berichtet. In Zukunft sparen sich die Unternehmen also knapp zehn Euro pro Passagier – vorerst bis zum 31. Dezember 2021. Das könnte in weiterer Folge zu niedrigeren Ticketpreisen führen.

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Slowenien lockt Airlines mit Subventionen

Die slowenische Regierung will finanzielle Anreize schaffen, damit Fluggesellschaften die Republik überhaupt anfliegen. Demnach würden insgesamt fünf Millionen Euro an jene Airlines ausgeschüttet, die die slowenischen Flughäfen im Flugplan behalten. Eingenommen seien nur Carrier mit europäischem AOC, wie exyuaviation.com berichtet. Für die Bereitstellung der finanziellen Unterstützung wurden eine Reihe von Bedingungen und Fristen festgelegt. Unter anderem müssen Fluglinien mindestens zweimal pro Woche und über einen Zeitraum von zwei Monaten nach Slowenien fliegen, um überhaupt in Frage zu kommen. Dabei gilt: Je regelmäßiger und öfter, desto mehr Geld gibt es auch vom Ministerium. So soll der Tourismus, der unter der Corona-Pandemie mehr als gelitten hat, wieder angekurbelt werden.

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Lufthansa offen für Partnerschaften

Gerade in Zeiten der Corona-Krise sehnen sich Unternehmen nach staatlicher Unterstützung. Obwohl solche Kapitalspritzen das Überleben sichern, bringen sie auch Verpflichtungen mit sich. Denn wer auf Staatshilfe angewiesen ist, der ist auch an beihilferechtliche Auflagen gebunden. So auch die Lufthansa, die bis zur Rückzahlung von Übernahmen absehen muss. Doch die AUA-Mutter will trotzdem nicht auf Zusammenarbeiten verzichten. “Mittel- bis langfristig wollen wir auch weiterhin aktiver Treiber der Konsolidierung sein”, so Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister in einem Interview mit Reuters. Der Zukauf von Geschäften sei hier nicht der einzige Weg. “Ich denke zum Beispiel an Partnerschaften und Joint Ventures im Vertrieb und bei den Airlines. Das Thema bleibt weiter auf der Agenda – trotz der Krise”, ergänzte der für das Geschäft der Netzwerk-Airlines Lufthansa, Swiss, Brussels und Austrian Airlines verantwortliche Manager.  Noch im Frühjahr wurde über einen Einstieg bei der portugiesischen TAP diskutiert. Doch das wurde wegen der Krise auf Eis gelegt. Der Lufthansa sind sowieso bis zur Rückzahlung die Hände gebunden. Bis dahin hätte die Konkurrenz Zeit, um ungehindert auf „Shopping-Tour“ zu gehen. Kleinere Airlines, die diese Krise relativ hart getroffen hat, könnten dabei Objekt der Begierde sein. 

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BER: Mit der S-Bahn direkt zum neuen Airport

Der neue Berliner Flughafen bekommt seine erste reguläre S-Bahn-Verbindung. Seit Montag fahren die Züge direkt zum Airport. Jeweils zu den Hauptverkehrszeiten am Morgen und am späten Nachmittag fährt ab sofort die S-Bahn-Linie S9 im 20-Minutentakt bis zu den Terminals 1 und 2, wie das Luftfahrtmagazin Aero berichtet. Ab Donnerstag fährt die Linie dann tagsüber durchgehend im selben Rhythmus, gleichzeitig nimmt dann auch die S45 den Verkehr zum BER auf. Auch der bisherige Flughafen Schönefeld bleibt als Terminal 5 des BER ebenfalls als Station erhalten. Am 31. Oktober eröffnet der Flughafen.

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ACI Europe: Nahezu 200 Airports insolvenzgefährdet

Der internationale Flughafenrat ACI Europe warnt: Der „totale Zusammenbruch wesentlicher Teile des Luftfahrtsystems“ droht. Fast 200 europäische Flughäfen könnten in den nächsten Monaten vor der Insolvenz stehen. Besonders regionale Airports habe es hart erwischt, denn diese würden bei Hilfsausschüttungen oft übersprungen werden. Alleine im letzten Monat lag der Passagierverkehr um 75 Prozent unter dem Vorjahreswert – ein deutlicher Abwärtstrend. Doch eine Besserung sei kaum in Sichtweite.  Ganz im Gegenteil: Die strengen Einreisebeschränkungen vieler Länder haben die Verkehrsaussichten erheblich verschlechtert, freies Reisen sei de facto unmöglich. Und das spüren auch die Reisenden, die den Weg ins Flugzeug eher meiden. Deswegen seien jetzt die Regierungen gefragt. Neben der Bereitstellung zusätzlicher Finanzmittel fordert ACI Europe einheitliche Reise-Regeln. Ansonsten könnte für viele Flughäfen die letzte Stunde schlagen.

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