Granit Pireci

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Granit Pireci

IAG macht Milliardenverlust und kürzt das Flugangebot

Das Management muss den Rotstift ansetzen: Der britisch-spanische Luftfahrtkonzern IAG streicht im dritten Quartal einen Verlust in Milliardenhöhe ein. Die Airline-Gruppe schreibt infolge der Corona-Pandemie dunkelrote Zahlen. Die vorübergehende Erholung der Branche im Sommer bekam die British Airways-Mutter wohl gar nicht zu spüren. Zumindest hat sich der kurze Aufschwung nicht in Zahlen ausgedrückt. So steht im dritten Quartal unter dem Strich ein Betriebsverlust von 1,3 Milliarden Euro – damit hat sich dieser Wert seit der letzten Veröffentlichung kaum verändert. Jetzt reagiert das Management auf die horrenden Zahlen. Und streicht das Flugangebot bis Ende des Jahres zusammen: Im vierten Quartal soll das Flugprogramm der IAG-Gesellschaften höchstens 30 Prozent des Vorjahreszeitraums erreichen. Bisher hatte die Konzernspitze noch eine Kapazität von 40 bis 54 Prozent angepeilt. Die Gründe für die Kürzungen sind naheliegend: die zweite Infektionswelle und die damit verbundenen Reise-Restriktionen. Somit erwarte sich das Unternehmen auch in Zukunft ähnliche Horror-Zahlen, wie die IAG am Donnerstag mitteilt.

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Italien streikt: Niemand bleibt verschont

Reisende sollten am Freitag von Trips nach Italien absehen. Denn ein geplanter Streik legt den ganzen öffentlichen Verkehr lahm. Am 23.10. sind allesamt betroffen: Flug-, Bahn-, sowie Fährverkehr direkt. Auch Autofahrer bleiben nicht verschont, Tankstellen und Mautstationen werden sich an der Protestaktion beteiligen. Zudem könnten auch Sehenswürdigkeiten geschlossen sein. Der ADAC rät, Reisepläne nach Italien zu überdenken, und hat die möglichen Auswirkungen in einer Übersicht zusammengestellt: Flüge: Ausfälle und Verspätungen ganztägig: unter anderem an den Airports Verona und Mailand, Streiks bei Alitalia  Bahn: Ausfälle und Verspätungen auch bei internationalen Verbindungen (laut Deutscher Bahn auch die EC-Züge München – Kufstein – Innsbruck – Verona betroffen). Streikbeginn: Donnerstag, 22. Oktober, 21 Uhr. Dauer: 24 Stunden  Öffentliche Verkehrsmittel: Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen mit eingeschränktem Fahrplan (Beteiligung wahrscheinlich unter anderem in Rom,Turin, Bologna, Bari und Catania) Fähren: Besonders betroffen sind die Verbindungen zu und von den großen Inseln. Ob auch die Fähren mit Ziel Griechenland im Hafen bleiben, ist bisher nicht bekannt Autobahnen: Beginn Donnerstag, 22. Oktober, ab 22 Uhr, für 24 Stunden. Nach Medienberichten werden Mautstationen nur nachts bestreikt. Nicht ausgeschlossen ist, dass Tankstellen geschlossen sind sowie Abschleppunternehmen und Autobahnmeistereien ihren Betrieb einschränken

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Stuttgart stimmt auf den Winter ein

Mit der Zeitumstellung am Wochenende wechselt auch das Angebot der Airlines zum Winterflugplan. Nach jetzigem Stand bieten die Fluggesellschaften ab Stuttgart 61 Ziele in 24 Länder an. „Berlin und Hamburg sind unverändert die meistbedienten innerdeutschen Strecken, Antalya und Thessaloniki zählen zu den stärksten Zielen im Ausland“, heißt es am Donnerstag. Auch Drehkreuze wie Amsterdam, Frankfurt, Istanbul, London, Paris oder Wien bleiben weiterhin an Stuttgart angebunden. „Wir haben weniger Direktziele im Plan als sonst, die Region bleibt aber auch im Winter an die Welt angebunden. Wegen Quarantäneregelungen und Warnungen verzichten derzeit viele aufs Reisen. Bis die Nachfrage wieder anzieht wird es noch dauern. Wir hoffen, dass der Luftverkehrsgipfel Anfang November in Berlin Wege aufzeigt, wie die Branche diese Durststrecke überstehen kann“, so Arina Freitag, die Geschäftsführerin der Flughafens Stuttgart GmbH. Ob die Nachfrage tatsächlich das gesamte Angebot abdecken wird, bleibt offen. Denn ab dem 8. November treten neue Reise-Regeln für Reisende in Kraft. Danach endet die Quarantäne für Rückkehrer aus Risikogebieten frühestens fünf Tage nach Einreise, sofern ein negatives Testergebnis vorliegt. Diese umstrittene Regelung könnte womöglich Reisende abschrecken.

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Insolvente Flybe vor Comeback

Rund sieben Monate nach dem letzten Flug gibt der eigentlich insolvente Regional-Airline erste Lebenszeichen von sich. Schon im nächsten Jahr könnte der Carrier wieder abheben. Die Covid-19-Pandemie gab der britischen Flybe den Rest, am 4. März 2020 musste der Flugbetrieb eingestellt werden. Nun soll das Unternehmen von Virgin-Atlantic-Anteilseigner Thyme Opco reanimiert werden, wie airlines.de berichtet. Eine Summe für die Übernahme wurde nicht genannt. Ziel sei ein Comeback der Fluggesellschaft im kommenden Jahr. Damit würden „Arbeitsplätze, die regionale Anbindung und die lokale Wirtschaft gestützt“, heißt es in der Mitteilung der Abwickler von der Unternehmensberatung EY. Ein Sprecher von Thyme Opco sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Neustart werde „in kleinerem Maßstab“ erfolgen. Genauere Angaben etwa zur Personalstärke machte er nicht. Flybe zählte zuletzt mit mehr als 2000 Mitarbeitern zu einer der größten Regional-Airlines Europa. 

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Neuer BA-Chef: Corona-Tests vor Abflug müssen her

Sean Doyle, der neue Chef von British Airways, kritisiert schon nach wenigen Tagen im Amt die Maßnahmen der Regierung. Eine Quarantäne-Pflicht sei keine langfristige Lösung. Stattdessen fordert der Neu-Ceo wie viele Branchenkollegen zuvor die Einführung schneller und zuverlässiger Covid-19-Tests vor dem Abflug. Dies sei der beste Weg, um die Menschen zu beruhigen und ihre Reiselust wieder zu wecken, wie die britische Daily Mail berichtet. Ohnehin sei das Ansteckungsrisiko an Bord nach wie vor gering. „Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, um British Airways aus dieser Krise zu bringen“, versichert Doyle.

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Covid-19-Studie zeigt: Reisebeschränkungen sind durchaus sinnvoll

Reisebeschränkungen. Oftmals als Branchen-Killer abgestempelt, ergab nun eine Untersuchung in 181 Ländern, dass solche Maßnahmen durchaus wirksam gegen eine Corona-Ausbreitung sind. Demnach hatten Länder, die bereits im Februar oder Anfang März Einreisebeschränkungen verhängten, bis zur Jahresmitte deutlich weniger Corona-Tote zu beklagen, wie im Handelsblatt zu lesen ist. Bis zu 60 Prozent mehr Todesfälle weisen jene Länder auf, die Reisebeschränkungen erst später oder gar nicht einführten.  Damit werden die Behauptungen der Weltgesundheitsorganisation und der EU, wonach sich das Virus „nicht durch Grenzschließungen aufhalten lasse“ haltlos und in Luft aufgelöst. Das Gegenteil sei der Fall. „Reisebeschränkungen sollte ein viel größeres Gewicht beigemessen werden. Das gilt für die Eindämmung bevorstehender Wellen der aktuellen Pandemie, aber auch für ähnliche Pandemien in Zukunft“, so Ruud Koopmans, Direktor am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. 

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BER: Überschaubare Auslastung zu Beginn

In wenigen Tagen ist es soweit. Dann öffnet der langersehnte Flughafen seine Pforten. Der neue Hauptstadt-Airport will es aber zunächst langsam angehen lassen. Engelbert Lütke Daldrup, der Chef des BER rechnet am ersten Betriebstag mit rund 5000 Fluggästen am Hauptterminal T1. Wenn der Flughafen Tegel eine Woche später schließt, würden im T1 rund 16.000 Passagiere abgefertigt, so Lütke Daldrup weiter. Weitere 8.000 Passagiere würden dann über den Flughafen Schönefeld fliegen, der als Terminal 5 des neuen Flughafens dient. Insgesamt liege die Auslastung in den ersten beiden Monaten des Flugbetriebs nur bei rund 20 Prozent des üblichen Niveaus. Lediglich an den Wochenenden würden mehr Passagiere erwartet, wie sueddeutsche.de berichtet.

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Griechenland: Fast 70 Prozent weniger Passagiere

Die Corona-Krise lässt die Passagierzahlen in ungeahnte Tiefen fallen. So ging der Passagierverkehr an den griechischen Flughäfen in den ersten neun Monaten des Jahres um 68,9 Prozent zurück. Im Zeitraum Januar bis September wurden nur 16,6 Millionen Fluggäste an den Flughäfen Griechenlands abgefertigt, ein Jahr davor waren es noch 53,4 Millionen. Insgesamt zählten die Airports 195.762 Flüge, was einem Rückgang von 54,8 Prozent entspricht. Auch der Monat September ist von der Pandemie gezeichnet. Nicht einmal 40 Prozent des Vorjahres-Niveaus konnten erreicht werden, wie das Nachrichtenmagazin GTP berichtet. Fatale Zahlen, die eindrucksvoll zeigen, wie hart die Branche von der Coronavirus-Krise getroffen wurde. 

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Emirates öffnet Bars und Duschen im A380 wieder

Nach der Wiederaufnahme der Flüge nahm die Golf-Airlines die Bar nicht wieder in Betrieb. Dies ändert sich jetzt. Die ikonische A380 Bord-Lounge für First-Class- und Business-Class-Gäste wird wiederbelebt. Und angepasst an die derzeitigen Corona-Maßnahmen. So bietet die Fluggesellschaft einen Takeaway-Service mit reduzierter Sitzplatzkapazität an. An der Bar werden weiterhin Weine, Spirituosen, Erfrischungsgetränke und vorverpackte Lounge-Snacks serviert, die Kunden auch an ihren eigenen Sitzen konsumieren können. Die sogenannten Social Areas der Business Class an Bord ausgewählter Boeing 777-Jets sowie der A380-First Class sind ebenfalls wieder geöffnet. Zudem öffnet der Carrier wieder die Duschen für First-Class-Passagiere an Bord der A380-Flotte.

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Wizz Air Abu Dhabi erhält AOC

Wizz Air Abu Dhabi, die neue nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, hat offiziell das Air Operator Certificate (AOC) von der Nationalen Luftfahrtbehörde erhalten. Das teilte die Behörde am Sonntag via Facebook mit. Damit ist der Low-Coster startklar, dem Start am 16. November würde nun nichts mehr im Wege stehen. Zuvor musste der Carrier die Aufnahme der Flüge aufgrund der vielen Reisebeschränkungen verschieben. Und der Low Cost Carrier startet durchaus optimistisch: „Wir haben 40 potenzielle Strecken, die von Wizz Air Abu Dhabi innerhalb der ersten vier Jahre angeflogen werden könnten“, so Khalil Lamrabet, zuständig für die Luftfahrtentwicklung am Abu Dhabi Airport, angesprochen auf die die Anzahl der möglichen Routen. Die veränderte Marktlage aufgrund der Corona-Pandemie habe man mitberücksichtigen, wie anna.aero berichtet.

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