Granit Pireci

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Granit Pireci

Qantas setzt ersten umgebauten A321-Frachter ein

Die Corona-Krise legte die Luftfahrtbranche lahm und so mussten viele Fluggesellschaften gucken, wo sie bleiben. Während die einen Insolvenzanträge ausfüllen mussten, fanden andere Unternehmen eine kreativere Lösung: Sie bauten Passagierflugzeuge zu Frachtern um. So auch Qantas Airways. Die australische Fluglinie hat eine Airbus A321-Maschine umbauen lassen. Das Flugzeug startet nun eine Zweitkarriere als Frachtflugzeug. Umgebaut wurde der Flieger vom Flugzeug-Recycling-Unternehmen EFW in Zusammenarbeit mit ST Engineering. Es würde sich dabei um das erste zum Frachter umgebaute Exemplar dieses Typs handeln, wie man mitteilt. Und die A321P2F (Passenger to Freighter) soll nicht die letzte Maschine dieser Art bleiben. Vallair, ein Leasingunternehmen, welches den Deal mit Qantas einfädelte, hat auch schon Vereinbarungen mit Smartlynx und GlobalX geschlossen. Allgemein sei dies ein lukrativer Markt für die Zukunft, weshalb man forciere, bis zu 1.500 umgebaute Frachter anzubieten, so der Konzern.

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DER: Kunden können Corona-Selbsttest zur Buchung dazu kaufen

DER greift in die Trickkiste, um das Reisen in Corona-Zeiten attraktiver zu machen: Der deutsche Reiseveranstalter bietet künftig zusätzlich zur Buchung einen Covid-19-Selbsttest an. Damit soll nationalen Einreisebestimmungen entsprochen werden, wie reisevor9.de berichtet. Denn aufgrund steigender Infektionszahlen verlangen immer mehr Länder einen negativen Corona-Test. Nach selbstständiger Abnahme des Testabstrichs wandert die Probe ins Labor, das Ergebnis wird nach spätestens 48 Stunden online zugeschickt. Die Standardvariante des Gurgeltests kostet 129 Euro. Wer es eilig hat, nimmt die Expressvariante für 24 Euro extra. Dann liegt das Ergebnis innerhalb eines Tages vor. Das Pilotprojekt beginnt am 2. November zunächst in drei ausgewählten Filialen, eine bundesweite Ausdehnung des Service ist geplant.

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AUA und Flughafen Wien starten Schnelltest-Probephase

Am Freitag starteten der Flughafen Wien und Austrian Airlines die vor einigen Tagen angekündigten Corona-Schnelltests. Die Passagiere des Mittagsflugs konnten freiwillig und kostenfrei daran teilnehmen. In der Testphase, die nun angelaufen ist, können Passagiere ausgewählter AUA-Flüge teilnehmen. Eine Verpflichtung dazu gibt es nicht. Besonders deutlich weisen der Airport und die österreichische Lufthansa-Tochter darauf hin, dass ein negatives Schnelltest-Ergebnis derzeit noch nicht als „Ersatz“ für einen negativen PCR-Befund, der in vielen Ländern bei der Einreise vorgelegt werden muss, ist. Diesbezüglich ist die Politik am Zug, die dafür noch Genehmigungen, Verordnungen und Abkommen erstellen muss. Innerhalb der Europäischen Union wäre eine Einigung auf EU-Ebene äußerst hilfreich. Doch es wird noch einige Zeit dauern, denn die Debatte steckt noch in den Kinderschuhen. Sobald es grünes Licht von den Behörden gibt, können auch Passagiere anderer Fluggesellschaften die Schnelltestung in Anspruch nehmen. Zu den möglichen Kosten äußerte man sich bislang noch nicht, da es auch in diesem Zusammenhang noch eine politische Diskussion, sowohl in Österreich als auch auf EU-Ebene, gibt. Allerdings sind die Stückkosten beträchtlich niedriger als beim klassischen PCR-Test. „Das Flugzeug ist schon jetzt das sicherste Transportmittel im öffentlichen Verkehr. Dennoch wollen wir mit diesem Testprojekt noch einen Schritt weiter gehen und Flugreisen noch sicherer machen“, erklärt Austrian COO Jens Ritter das Ziel des Projektes. Viele Passagiere beschäftigt womöglich die Frage was passiert, wenn beim Schnelltest vor dem Abflug ein positives Ergebnis herauskommt? Austrian Airlines als Pilotpartner des neuen Verfahrens erklärte, dass eventuelle Kosten für die Umbuchung auf eine spätere Verbindung von der Airline

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London-Heathrow bekommt Corona-Schnelltests

London-Heathrow macht den Anfang und führt als erster Flughafen Covid-19-Schnelltests ein. Passagiere würden die Möglichkeit haben, sich testen zu lassen, bevor es an Bord geht. Ein solcher Test würde umgerechnet 89 Euro kosten und über die Terminals 2 und 5 abgewickelt werden, wie das Nachrichtenblatt GTP berichtet. Ein Ergebnis soll dabei schon nach einer Stunde vorliegen. Und den Weg in den Innenraum des Flugzeugs damit ebnen. Erste Nutznießer dieses Angebots sollen die britischen Airlines British Airways, Virgin Atlantic und Cathay Pacific sein. Diesen Fluggesellschaften sollen vorab Test-Kapazitäten bereitgestellt werden. Währenddessen gibt es auch erste Reaktionen aus dem Ausland. So erklärte die italienische Regierung dieses Test-Verfahren für unzulässig. Demnach erfüllen die Covid-19-Schnelltests nicht die dort geltenden Anforderungen, Passagieren ist daher die Einreise zu verweigern. Der britische Verkehrsminister Grant Shapps hingegen hofft, dieses Test-System für internationale Ankünfte in Großbritannien einführen zu können. 

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Trotz Corona: ACM Aerospace steuert auf Rekordgewinn zu

Seit der Corona-Pandemie befindet sich die Luftfahrt am Boden – nicht nur die Airlines sind davon betroffen, sondern auch die gesamten Zulieferketten. Der internationale Luftfahrt-Zulieferer ACM Aerospace, spezialisiert auf die Produktion und Überholung des Kabinen-Interieurs, verzeichnet aber dank einem Plan B gerade jetzt das beste Geschäftsjahr der 50-jährigen Firmengeschichte.  Denn ACM Aerospace hat innerhalb kürzester Zeit eine radikale Produktionsumstellung umgesetzt: Produziert werden nun zertifizierte OP-Schutzkittel zur Pandemiebekämpfung, statt Helikopter- oder Flugzeugteile. Dank dieser Flexibilität verfügt die Firma nicht nur über ein neues Standbein, sondern konnte damit trotz der momentan schwierigen Zeit über 50 neue Arbeitsplätze schaffen. Mitten in der Krise. „Schon Anfang des Jahres haben wir mit Sorge auf die Pandemie-Entwicklung geschaut und waren uns sicher, das wird auch nach Europa überschwappen. Deswegen wurden alle Register gezogen und in Betracht gezogen, mit welchen Fachkompetenzen die ACM Aerospace mit einem Plan B in der Pandemie erfolgreich sein könnte“, so Roger Hohl, Geschäftsführer der ACM Aerospace. Das Unternehmen beschäftigt Menschen quer durch die Firma, die zum Beispiel textile Fachkompetenz in den unterschiedlichsten Bereichen mitbringen. So konnte die Produktion dank Synergienutzung sehr schnell auf medizinisch voll zertifizierte Schutzkleidung umgestellt werden.  Trotz dem Erfolg mit Schutzausrüstung forscht und entwickelt die ACM Aerospace derzeit auf Hochtouren an antiviralen und antibakteriellen Produkten für die Flugzeug-Kabine, darunter der erste antivirale Sitzbezug und auch Sitzgurt. „Gerade jetzt in der bisher größten Krise der Luftfahrt ist es wichtig deutlich in Forschung & Entwicklung zu investieren, anstatt stehen zu bleiben! Denn die Zeit kann hervorragend genutzt werden, um weiter Innovative

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Alltours: Kanaren-Inseln wieder im Programm

Gute Nachrichten für alle Sonnenhungrigen: Die Bundesregierung hat angekündigt, die Reisewarnung für die Kanarischen Inseln ab dem 24. Oktober aufzuheben. Deswegen nimmt Reiseveranstalter Alltours die spanische Inselgruppe wieder in das Programm auf.  Der Inzidenz-Wert würde unter 35 liegen und sei damit deutlich niedriger als in den meisten deutschen Gebieten, so das Auswärtige Amt in einer Stellungnahme. Reisende können also wieder ungehindert auf Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma oder La Gomera Urlaub machen. Und dass, ohne böses Erwachen in Form einer Quarantänepflicht bei der Rückreise.  Dass das weiterhin auch so bleibt, führen die Veranstalter einige Sicherheits-Konzepte ein. So wurden nahezu alle Freizeitaktivitäten nach draußen verlegt, auch touristische Ausflüge finden in kleineren Gruppen statt. Dabei werde viel Wert auf die gängigen Präventionsmaßnahmen gelegt, allen voran das Tragen von Mundschutzmasken und das Einhalten der Sicherheitsabstände. „Eine Woche all inklusive auf Fuerteventura mit Traumblick auf den Atlantik und Sandstrand gibt es schon für 516 Euro pro Person“, so der Reiseveranstalter. 

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ANA muss Langstrecken-Flotte halbieren

Vor der Corona-Krise investierte All Nippon Airways in neue Flieger und wollte mehr Langstrecken bedienen. Nun braucht die japanische Fluglinie nicht mehr so viele Fluggeräte – und halbiert wohl die Langstrecken-Flotte. Die Corona-Pandemie sorgte dafür, dass die Luftfahrtbranche zum Erliegen kam. So sei die Nachfrage nach Langstreckenflügen bei ANA teilweise um bis zu 96 Prozent eingebrochen, wie aero.de berichtet. Demzufolge müssen einige Boeing 777 und auch andere Großraum-Flugzeuge das Zeitliche segnen. Sie sollen entweder an den Leasinggeber zurückgegeben, verkauft oder geparkt werden. Derzeit zählt ANA eine Kapazität von 59 Flugzeugen auf der Langstrecke.

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Lufthansa darf wieder nach Indien fliegen

Die deutsche AUA-Mutter und Indien finden einen Kompromiss: Lufthansa darf wieder Flüge nach Indien durchführen, dafür fliegt Air India öfter nach Deutschland. Ende September musste die Kranich-Airline ihr Indien-Angebot auf null setzen. Denn mitten in der Corona-Krise entzog die indische Regierung der Lufthansa jegliche Start- und Landerechte. Bis jetzt. „Lufthansa wird an vier Tagen nach Delhi, an drei Tagen nach Mumbai und an drei Tagen nach Bengaluru fliegen. Air India wird fünfmal pro Woche von Delhi und zweimal pro Woche von Bengaluru nach Frankfurt fliegen“, wird der Indiens Luftfahrtminister Hardeep Singh Puri von aero.de zitiert. Zuvor hatte Indien den deutschen Vertretern vorgeworfen, entgegen des beidseitigen Korridorabkommens zu wenig Flüge von Air India zu genehmigen. Die Lufthansa sei hingegen verhältnismäßig oft auf indischem Boden gelandet. Nach dem indischen Flugverbot für Lufthansa hatte die deutsche Regierung während der Verhandlungen auch Air India für Flüge nach Deutschland gesperrt.

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Easyjet fixiert Bedingungen für Teilrückzug aus Berlin

Die Entscheidung steht: Easyjet einigt sich mit den Mitarbeitern und Gewerkschaften über die angekündigte Verkleinerung in Berlin. Dabei gibt es gute Nachrichten für die Belegschaft: Der Jobabbau fällt geringer aus als befürchtet. Seit fast vier Monaten ziehen sich die Verhandlungen über die Berliner Basis. Easyjet wollte sich aufgrund der Corona-Pandemie zurückziehen und das Angebot verkleinern, lediglich das Ausmaß und die Bedingungen mussten festgelegt werden. Dies ist nun geschehen: Die Berliner Flotte wird ab Dezember nahezu halbiert – von 34 auf 18 Maschinen aus der A320-Familie. Bei den Arbeitsplätzen sei der ursprünglich vorgesehene Abbau von 738 der aktuell 1.500 Berliner Stellen auf 418 begrenzt worden, wie airliners.de berichtet. Zunächst einmal würden diejenigen, die freiwillig das Unternehmen verlassen wollen, berücksichtigt werden. Nur wenn nötig, sollen betriebsbedingte Kündigungen zum Einsatz kommen. Für diejenigen, die doch nicht gehen müssen, heißt es zunächst einmal: aufatmen. Sie dürfen nun über die laufende Kurzarbeit bis mindestens Juni 2021 bleiben. Danach werde man noch einmal zusammenkommen, um zu entscheiden, ob diese Angestellten darüber hinaus behalten werden können. 

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Japan lässt Touristen wohl bis zum Frühjahr nicht einreisen

Japan-Fans müssen sich wohl noch gedulden: Das Land lässt ausländische Touristen offenbar bis zum Frühjahr nicht einreisen. Diese Behauptung würden lokale Medien in den letzten Tagen aufstellen. Hintergrund seien offenbar die Olympischen Spiele in Tokio, die wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben wurden. Diese sollen nun nicht gefährdet werden, wie das Nachrichtenportal Reisevor9 berichtet. Bereits seit Ende März haben die Japaner die Inselnation ganz für sich alleine. Infolge der Corona-Pandemie machte die Regierung die Grenzen dicht. Darüber hinaus würde die Regierung derzeit neue Sicherheits-Maßnahmen ausarbeiten. Diese sollen aber erst im Jänner endgültig beschlossen werden. Neben zwei verpflichtenden Covid-19-Tests – einer vor und ein weiterer bei der Einreise – soll auch eine Corona-Versicherung eingeführt werden, die mögliche Corona-Behandlungen abdeckt. Auch eine generelle Obergrenze für ausländische Touristen würde im Raum stehen.

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