Granit Pireci

Weitere Artikel aus der Rubrik

Granit Pireci

Frankfurt öffnet das Terminal 3 nicht wie geplant

Der zweite landesweite Lockdown brachte schon Konsequenzen für einige Flughäfen mit sich. Nun trifft es auch den größten Verkehrsflughafen Deutschlands:  Der Flughafen Frankfurt wird wohl das gesamte Terminal 3 erst im Jahr 2025 in Betrieb nehmen. Damit verschiebt sich auch die Inbetriebnahme des geplanten Flugsteigs G, der vornehmlich von Billig-Fliegern genutzt werden sollte. Grund dafür seien die Einbrüche im Luftverkehr durch Covid-19. „Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, dass wir Terminal 3 einschließlich Pier G 2025 in Betrieb nehmen“, so Fraport-Vorstandsvorsitzende Stefan Schulte gegenüber der FAZ.  Das dürfte besonders Michael O’Leary nicht schmecken. Denn der Flugsteig G wäre hauptsächlich von der irischen Fluggesellschaft Ryanair genutzt worden. Und eine neuerliche Verschiebung über 2025 hinaus könne vonseiten des Flughafens nicht ausgeschlossen werden. Noch hat sich der Ryanair-Chef noch nicht zu Wort gemeldet.

weiterlesen »

Hamburg schließt ein Terminal

Deutschland befindet sich mitten im zweiten Lockdown. Reisen an sich ist dabei nicht grundsätzlich verboten, faktisch sinken aber die Passagierzahlen deutlich. Das spürt auch der Flughafen Hamburg und schließt bis auf Weiteres das Terminal 2 und die Pier Süd. Aufgrund der derzeitigen Fluggastzahlen sei ein weiterer Betrieb nicht tragbar. Doch das ist auch nur Schadensbegrenzung, denn die Verluste sind ohnehin schon seit Monaten da. War man am Anfang noch optimistisch und prognostizierte für dieses Jahr 17 Millionen Reisende, korrigierte Flughafen-Chef Michael Eggenschwiler diesen Wert auf schlappe fünf Millionen. Deswegen müsse man den Rotstift ansetzen, der Airport würde mittlerweile mit einem Minus von rund 130 Millionen Euro rechnen, wie das Nachrichtenblatt NDR berichtet.

weiterlesen »

Finanzielle Unterstützung für HAJ und Deutsche Messe AG

Dem Flughafen Hannover und der Deutschen Messe AG droht die Insolvenz: eine Geldspritze soll das jetzt verhindern. Aus eigener Kraft kann sich kaum ein Unternehmen aus der Coronavirus-Krise retten. Demnach sollen die Messe AG rund 100 Millionen, der Flughafen in Langenhagen (Region Hannover) rund 60 Millionen Euro Corona-Hilfen erhalten – und die Anteilseigner bürgen. Dies soll zunächst Abhilfe schaffen. Und die niedersächsischen Unternehmerverbände begrüßen den Plan: „Ohne diese Unterstützung, in diesem Fall einer Bürgschaft, wäre das Überleben einfach nicht möglich. Aus meiner Sicht sind in beiden Fällen diese Bürgschaften tragbar, weil sie eine Überbrückung darstellen“, so Hauptgeschäftsführer Volker Müller gegenüber dem NDR.  

weiterlesen »

Italienische Airlines schließen sich zusammen und fordern Staatshilfe

Bei Air Dolomiti, Blue Panorama Airlines und Neos brennt es: Die drei italienischen Fluggesellschaften fordern nun Hilfe von der Regierung. Und zwar in Form von Geldspritzen. Der Staat müsse „so schnell wie nur möglich handeln“, aus eigener Kraft seien die Folgen der Pandemie nicht tragbar. Bis dato seien die versprochenen Hilfsgelder nicht ausbezahlt worden, während bei der staatlichen Alitalia die Kassen klingelten. Dabei habe nur noch die Zustimmung der Europäischen Kommission gefehlt – auf diese warte man aber vergeblich bis heute. Gefordert wird eine Entschädigung in Höhe von insgesamt 130 Millionen Euro. Damit sollen die Corona-bedingten Einbuße wett gemacht werden, wie das Nachrichtenportal CH-Aviation berichtet

weiterlesen »

Ryanair fliegt nur noch ab Dublin

Irland verschärft die Maßnahmen. Das bekommt auch Ryanair zu spüren. Denn der Low-Coster stellt für einen Monat den Betrieb an vier irischen Flughäfen ein – Cork, Kerry, Knock Country und Shannon werden nicht mehr bedient. Damit bleibt Dublin vorerst der einzige Airport, von dem aus Irland geflogen wird. Die Einstellung sei zunächst bis zum 12. Dezember beschränkt, die anderen Standorte sollen vor Weihnachten wieder aufgenommen werden, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Ob dieser Termin eingehalten werden kann, bleibt aber aufgrund der unberechenbaren Lage fraglich. „Aufgrund des anhaltenden Missmanagements der Regierung und eines vollständigen Einbruchs der Nachfrage mussten leider zusätzliche Kürzungen auf unseren irischen Flughäfen vorgenommen werden“, heißt es in der Erklärung von Ryanair. Die irische Regierung rät bis mindestens Anfang Dezember von „unnötigen Reisen“ ab, wer Freunde treffen möchte, darf das in maximal 5 Kilometern Entfernung zum eigenen Haushalt.

weiterlesen »

DUS: Terminal B muss schließen

Nicht nur Deutschland schließt aufgrund Corona: Der Düsseldorfer Flughafen macht ab dem 3. November den Terminal B wieder dicht. Alle Passagiere werden künftig über die Flugsteige A und C abgefertigt, wie der Airport mitteilt. Der Flugverkehr sei drastisch gesunken, das Betreiben aller Terminals mache daher keinen Sinn. In den kommenden Wochen rechnet der größte Airport Nordrhein-Westfalens mit insgesamt 100 bis 150 Starts und Landungen pro Tag – an normalen Tagen gäbe es täglich rund 600 Flugbewegungen. Ob und wann wieder alle drei Terminals in Betrieb genommen werden, ist noch unklar.

weiterlesen »

Fotoreportage: Der BER ist eröffnet!

Alle Augen auf Berlin: Das neue Terminal 1 des Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) ist heute eröffnet. Planung und der BER, das ist so eine Sache. Denn während der Hauptstadtflughafen ganze neun Jahre zu spät eröffnet wurde, lief auch am Tag der Inbetriebnahme nicht alles nach Plan. Eigentlich sollte die Landung der beiden ersten Flugzeuge von Lufthansa und Easyjet parallel erfolgen. Auf der nördlichen Bahn ein Easyjet-Flieger mit der Sonderflugnummer EJU 3110, aus Berlin-Tegel kommen und damit nur einen Katzensprung entfernt. Und auf der Südbahn Lufthansa 2020 mit der Speziallackierung „Hauptstadtflieger“, von München aus gestartet. Doch das Wetter machte einen Strich durch die Rechnung: Regnerisch, die Wolkenunterdecke liegt bei 1.000 Fuß – und damit unter den erforderlichen 3.000. So ging die Sicherheit vor. Zuerst wurde der Easyjet-Maschine die Landeerlaubnis erteilt, danach durfte die AUA-Mutter landen. Das BER-Terminal 1 in der Slideshow: Von fehlender Aufmerksamkeit kann hier nicht die Rede sein. Denn der BER, der sich nicht mit der allseits bekannten deutschen Pünktlichkeit rühmen kann, öffnet genau dann, wenn die Bundesrepublik schließt. Daher halten sich auch die Erwartungen der Airport-Verantwortlichen in Grenzen. Den Fokus setzt man auf die Zukunft: „Endlich bekommt die Hauptstadt einen modernen Flughafen, der die Reiselust der Menschen auch widerspiegelt“, so Airport-Chef Engelbert Lütke Daldrup. Nicht alle sind davon begeistert: Mehrere Klima-Aktivisten äußert lautstark ihren Unmut über die Eröffnung. Polizeibeamte mussten ausrücken und die Demonstranten mäßigen. Darüber hinaus streikten auch Berlins Taxi-Fahrer.  Die BER-Demo in der Slideshow: Nichtsdestotrotz war den Beteiligten große Erleichterung anzusehen, die (voraussichtlich) letzte größere Veranstaltung

weiterlesen »

Condor stationiert zwei Airbus A320 in Zürich

Condor stationiert zur Sommersaison 2021 zwei Airbus A320 in Zürich und steuert dann von dort mehrfach wöchentlich neun Urlaubsziele rund ums Mittelmeer an. Zunächst startet der Ferienflieger mit 28 Flügen nach Palma de Mallorca, Teneriffa, Gran Canaria, sowie nach Griechenland (Kreta, Kos, Rhodos), Zypern (Larnaca), Sardinien (Olbia) und Split in Kroatien. „Als Ferienflieger sind wir seit fast 65 Jahren spezialisiert auf das touristische Segment und arbeiten eng mit Veranstaltern und Reisebüros zusammen. Ich freue mich, dass wir mit einem vielfältigen Destinationsportfolio nun auch in Zürich an den Start gehen und gemeinsam mit unseren langjährigen Partnern vor Ort im Sommer 2021 attraktive Angebote für Sonnenhungrige anbieten werden“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. Flüge sind entweder als Teil einer Pauschalreise bei allen Schweizer Reiseveranstaltern, im Reisebüro oder als Nur-Flug-Ticket online verfügbar, so der deutsche Carrier. Übersicht der Condor-Flüge ab Zürich in der Sommersaison 2021:  Palma de Mallorca (Spanien) – täglich Teneriffa (Spanien) – Montag, Freitag Gran Canaria (Spanien) – Mittwoch, Samstag Heraklion (Kreta) – Montag, Mittwoch, Samstag Kos – Dienstag, Freitag Rhodos – Donnerstag, Sonntag Olbia (Sardinien) – Montag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag Split (Kroatien) – Dienstag, Freitag, Sonntag Larnaca (Zypern) – Dienstag, Donnerstag, Sonntag

weiterlesen »

Kanaren: Einreise künftig nur mit negativem Testergebnis möglich

Wer künftig den Kanaren einen Besuch abstatten möchte, der sollte auch einen negativen Covid-19-Test mitführen. Denn das regionale Parlament verlangt ein negatives Testergebnis bei der Einreise. So soll verhindert werden, dass die Tourismusbranche durch unkontrolliertes Einreisen wieder zusammenbricht. Laut dem eingebrachten Gesetzesentwurf sollen ankommende Gäste einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. In der derzeitigen Fassung sei die Rede davon, dass einfache Antigen-Tests ausreichen, wie reisevor9.de berichtet. Außerdem soll auch die Nutzung der spanischen Corona-Warn-App verpflichtend werden. Damit können mögliche Infektionsketten leichter verfolgt werden.

weiterlesen »

Deutschland verbietet Urlaube im November

Die Diskussionen rund um das deutsche Beherbergungsverbot dürften ein für alle Mal der Geschichte angehören, denn die Deutschen machen dicht. Ab dem 2. November gelten bundesweit lockdownähnliche Zustände, Gastronomiebetriebe müssen schließen und ein Verbot für inländische Reiseaktivitäten wird ausgerufen. Das Infektionsgeschehen nimmt im Eiltempo zu, am heutigen Tag meldet das Robert-Koch-Institut 16.774 Neuinfektionen – ein neuer Höchstwert. Deswegen zieht Bundeskanzlerin Angela Merkel die Notbremse und verkündet drastische Maßnahmen, um die Kehrtwende einzuleiten. Die Maßnahmen sollen bis zum Ende des Monats gelten, wie reisevor9.de berichtet. Vor allem die Reisebranche trifft es hart: „Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt“, heißt es in dem Beschluss. Damit müssen die Herbstferien definitiv zuhause verbracht werden. Denn auch sämtliche Gastronomiebetriebe sowie „Veranstaltungen, die der Unterhaltung angehören“ müssen schließen. 

weiterlesen »