Granit Pireci

Weitere Artikel aus der Rubrik

Granit Pireci

Flugverkehr im Dezember: Brunner stellt sich auf einen Rückgang von 50 Prozent ein

Im Nationalrat wurde über das Mobilitätsbudget für 2021 beraten. Zu Wort kam auch ÖVP-Abgeordneter Andreas Ottenschläger, der sich über die „coronabedingt schwer gebeutelte Luftfahrt“ besorgt zeigte. Auch Staatssekretär Magnus Brunner teilte diese Sorge: Die Zahl der Flugverbindungen sei massiv eingebrochen, für Dezember 2020 würde immer noch mit einem Rückgang von 50 Prozent des Flugverkehrs gerechnet werden. Es gebe laut Brunner verschiedene Szenarien für die zukünftige Entwicklung, je nach dem, wann ein Corona-Impfstoff zur Verfügung stehen würde. Für die Austro Control bedeute dies einen Umsatzeinbruch von 72 Millionen Euro, der durch Restrukturierungen und Kurzarbeitsprogramme abgefedert werden solle. Das Management sei jetzt gefordert, zusätzliche Einsparungsmaßnahmen zu setzen. Auch die aktuelle Lage bei den Austrian Airlines war ein Thema. Johannes Margreiter (NEOS) fragte, in wie weit das Unternehmen „den anstehenden Winter überleben“ könnte, wenn es zu keiner Erholung im Flugverkehr kommen würde. Eindeutige Worte konnte Staatssekretär Brunner nicht finden, mit einer zuverlässigen Einschätzung wurde man sich schwer tun. Es würde alles darauf ankommen, wie sich die Lage in Sachen Corona weiterentwickeln würde. 

weiterlesen »

Dubai – Tel Aviv: Erste Nonstop-Verbindungen zeichnen sich ab

Ein weiterer Meilenstein: Nach dem Friedensabkommen der Vereinigten Arabischen Emirate mit Israel wollen mehrere Airlines bald erstmals Nonstopflüge zwischen den beiden Ländern anbieten.  Im August gab das Königreich Saudi-Arabien seinen Luftraum zur uneingeschränkten Nutzung frei. Das erleichterte auch die Luftverbindungen nach Israel. Denn vor der Erlaubnis musste noch ein Umweg mit mehreren Stunden Verzögerung geflogen werden. Das wollen sich jetzt Fluggesellschaften zunutze machen. Und das noch in diesem Jahr: Die israelischen Fluglinien El Al und Arkia wollen Dubai täglich ansteuern, die ebenfalls israelische Airline Israir mehrmals pro Woche, wie der ORF berichtet. Auch die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Flydubai möchte Tel Aviv in das Flugprogramm aufnehmen.

weiterlesen »

AUA: Ex-Vorstände machen Probleme

In diesen Krisenzeiten ziehen bei der AUA alle an einem Strang. Fast alle. Denn während ehemaligen Flugbegleitern und Piloten der Pensionsanspruch ab Anfang 2021 um 15 Prozent gekürzt wird, stellen sich frühere Vorstände und Manager quer. Sie wollen keine Kürzungen über sich ergehen lassen. Aufgrund der Staatshilfe und des Sparpakets für die aktive Belegschaft, welches eine Gehaltsreduktion von bis zu 20 Prozent vorsieht, müssen auch ehemalige Mitarbeiter verzichten. Da diese Pensionen auf einem alten Kollektivvertrag basieren, konnten die Sozialpartner mühelos hier eingreifen und die Abstriche festschreiben. Bei den Ex-Vorständen sieht die Sache ganz anders aus. Diese haben allesamt Einzelverträge, eine einseitige Änderung ohne Zutun des Vertragspartners scheint nahezu unmöglich. Und so ist es auch: Die AUA kann in diesem Fall nur zuschauen, wie trotz Corona-Krise mehrere Tausend Euro im Monat in die Kassen der ehemaligen Führungskräfte fließen. Im Hintergrund arbeite man deshalb „an einer juristischen Lösung, die freilich nicht einfach ist“, so Alexis von Hoensbroech bei einer Pressekonferenz. Und die Austrian Airlines kommen mit diesem Problem nicht alleine klar. Gegenüber dem Kurier bestätigt Magnus Brunner, im Verkehrs- und Klimaministerium für Luftfahrt zuständiger ÖVP-Staatssekretär: „Das Unternehmen ist auf die Regierung zugekommen mit der Bitte um Unterstützung.“ Auch dem Gesetzgeber wird es ein Anliegen sein, dieses Problem zu lösen. Denn ansonsten fließt ein erheblicher Teil der Staatshilfe in die Auszahlung der strittigen Leistungspensionen.

weiterlesen »

AUA schließt auch die Wartung in Graz

Auch die Wartung in Graz bleibt nicht von den AUA-Sparmaßnahmen verschont: Nach der Crew-Basis soll auch die Technik-Station geschlossen werden. „Wir werden die Kapazitäten anpassen müssen“, so Vorstandsmitlied Jens Ritter gegenüber der Kleinen Zeitung. Aktuell könne man keine genaueren Angaben bezüglich personeller Konsequenzen machen, so Ritter weiter. Ob das eine tiefgreifende Umstrukturierung werde, sei noch nicht entschieden. Alle Flugzeuge der heimischen Airline sollen laut Aussendung zukünftig in Wien stationiert werden. Dabei kommt es auch zu einer Zentralisierung der Flugzeugwartung, die auch zu einem Standort-Wechsel der Graz-Mitarbeiter führt. Entsprechende Angebote seitens der AUA sollen schon auf dem Tisch liegen, vielen wird ein Umzug jedoch nicht zuzumuten sein.

weiterlesen »

Salzburg: Nur noch Düsseldorf im Programm

Den Salzburger Flughafen trifft die Coronavirus-Krise besonders hart: Nur noch Eurowings-Maschinen setzen zur Landung an. „Viele Fluglinien fliegen keine Regionen mehr an, die auf der EU-Coronaampel nun in Rot leuchten. Fast alle Flüge wurden gestrichen“, so der Flughafen gegenüber der Krone. Einzig und allein die Destination Düsseldorf würde der Landeshauptstadt erhalten bleiben. Denn: „Düsseldorf ist bei Geschäftsreisenden sehr gefragt, deshalb fliegt Eurowings die Strecke trotz der roten Ampelfarbe weiter.“ Allerdings: Bis zum 13. November landen nur vier Airbus-Maschinen der Lufthansa-Tochtergesellschaft am Flughafen. Bitter für den Airport, der jetzt auch seine Betriebszeiten dementsprechend anpassen muss. Vorerst kann der Airport zwischen sieben und 19 Uhr angesteuert werden. Die rund 370 Mitarbeiter bleiben dabei weiterhin in Kurzarbeit.

weiterlesen »

Singapore Airlines sortiert A380 aus

Singapore Airline mustert kräftig aus: Die Fluggesellschaft nimmt sieben Airbus A380 aus dem Programm.  Übrig bleiben vorerst 12 Exemplare dieses Flugzeugtyps. Künftig möchte das Unternehmen auf treibstoffeffizientere Flugzeuge setzen, wie das Nachrichtenmagazin Nau berichtet. Dank weniger Triebwerken sind diese Typen einfacher zu warten und verfügen über geringere Betriebskosten. Dies stellt vor allem in Zeiten von Corona eine geeignete Maßnahme dar, um die Kostenstruktur zu senken. Nicht nur Singapore Airlines, sondern auch Airbus selbst setzt nicht mehr auf das vierstrahlige Großraumflugzeug. Der Flugzeugbauer gab schon im Jahr 2019 bekannt, die Produktion einzustellen.

weiterlesen »

Verbraucherschützer: Airlines dürfen Verbraucher nicht wieder enttäuschen

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat die deutschen Fluggesellschaften aufgerufen, gegenüber den Fluggästen auf vetrauensbildende Maßnahmen zu setzen. Die Luftfahrtbranche leidet mit am meisten unter den Corona-Folgen. Doch auch die Fluggesellschaften sind es, die in diesen Zeiten negative Schlagzeilen machen, nicht zuletzt aufgrund der Nichteinhaltung der gesetzlichen Ticketrückerstattungs-Frist. Dies verärgert nicht nur Betroffene, besonders der Verbraucherzentrale Bundesverband appelliert an die Airlines: „Die Luftverkehrsbranche darf nicht nur auf Rettung durch den Staat hoffen, sondern muss auch selbst das Vertrauen der Passagiere mit kundenorientierten Maßnahmen wiederherstellen“, so vzbv-Chef Klaus Müller. Der Verband kritisierte, dass die Branche, „allen voran die Fluggesellschaften mit ihren gesetzeswidrigen Rückzahlungsverzögerungen und -verweigerungen“, viel Vertrauen bei Verbrauchern „zerstört“ habe. Vor allem im Sommer haben die finanziell belasteten Carrier gesetzliche Fristen verstreichen lassen und teilweise automatisierte Erstattungssysteme abgestellt, wie das Nachrichtenportal Airliners berichtet. Deswegen müssen betroffene Konsumenten teilweise sogar bis heute auf die Rückerstattung ihrer Kosten für in der Corona-Krise ausgefallene Flüge warten. Dies dürfe in Zukunft nicht mehr geschehen.

weiterlesen »

Luxair schickt 265 Angestellte in Frühpension

Luxair bringt das Spar-Programm unter Dach und Fach. Dieser Plan sieht unter anderem vor, dass 265 Mitarbeiter das Unternehmen in den nächsten drei Jahren verlassen: Sie sollen in Frühpension gehen. Zwischen der Luxair-Direktion, den Personalvertretern und dem Staat ist am Montagmittag das vor einem Monat angekündigte Luftverkehrs-Übereinkommen unterzeichnet worden. Die darin getroffenen Maßnahmen sollen die Existenz der Fluggesellschaft nach Corona sichern. Auch alle Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben, versichern die Beteiligten. Neben den geplanten Frühpensionen würden etwa 300 weitere Mitarbeiter der Luxair-Gruppe zeitweise in Kurzarbeit oder in Weiterbildung geschickt, wie wort.lu berichtet.

weiterlesen »

DFS schließt Drohnen-Detektionstests an Flughäfen ab

Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH hat zusammen mit den Projektpartnern Fraport AG und der Flughafen München GmbH einen groß angelegten Test zur Erprobung von Drohnen-Detektionssystemen an den beiden verkehrsreichsten Flughäfen Deutschlands erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurde getestet, ob Drohnen unter anderem in einer Entfernung von zehn nautischen Meilen (18 Kilometer) entlang der An- und Abflugrouten der Flugzeuge detektiert werden können. Denn für herkömmliche Radaranlagen sind Drohnen aufgrund ihrer geringen Größe kaum erkennbar. Um unbemannte Luftfahrzeugsysteme (UAS) sicher in den Luftraum zu integrieren, müssen nicht nur autorisierte Drohnen erkannt werden, sondern auch sogenannte „unkooperative“ Drohnen, die für die Flugsicherung nicht sichtbar oder identifizierbar sind und eine Bedrohung für den Flugverkehr an und um Flughäfen darstellen. „Eine funktionierende Drohnen-Detektion ist Grundlage für die DFS, um die Sicherheit im Flugbetrieb aufrecht zu erhalten und für die Polizeibehörden, um effektive Abwehrmaßnahmen einleiten zu können“, heißt es in der Aussendung. „Unterschiedliche Start- und Landebahn Layouts, Topografien, Gebäudestrukturen und die Vegetation in der Umgebung machen jeden Flughafen einzigartig“, so Angela Kies, Leiterin der Abteilung unbemannte Luftfahrzeugsysteme bei der DFS und DDS-Projektleiterin. Darüber hinaus müssen die Detektionssysteme Drohnen von anderen beweglichen Objekten wie Fahrzeugen, Vögeln oder Hubschraubern unterscheiden können, die an Flughäfen unterwegs sind. Und die Systeme müssen eine Vielzahl von Drohnen unterscheiden können, die in verschiedensten Größen und Formen auf dem Markt verfügbar sind. Bei den Testflügen kamen daher Drohnen unterschiedlicher Bauarten zum Einsatz: Von agilen Kleinstdrohnen über größere Multirotor-Systeme mit höherer Tragkraft bis hin zu Starrflügel-Drohnen, die Geschwindigkeiten von mehr als 140 Stundenkilometern erreichen. Ein wesentliches

weiterlesen »

Air Dolomiti verschiebt den Start der München-Flüge

Angesichts der jüngsten Bestimmungen der Institutionen zur Eindämmung des CoV-Erregers muss Air Dolomiti den Abflug der für den 1. Dezember 2020 geplanten Flüge vom Flughafen Luigi Ridolfi nach München verschieben. „Die Entscheidung erfolgt nach sorgfältiger Evaluierung und ist auf die Verschärfung der Reisebeschränkungen auf globaler Ebene zurückzuführen, die höchste Vorsicht bei Reisen erfordert und nur dann erlaubt ist, wenn es unbedingt notwendig ist“, so die italienische Fluggesellschaft des Lufthansa-Konzerns in einem Statement. Wann die Flüge durchgeführt werden können, stehe derzeit noch in den Sternen. Eine Prognose könne man derzeit nicht abgeben. Die Fluglinie strebe jedoch einen möglichst baldigen Termin an.

weiterlesen »