Granit Pireci

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Granit Pireci

Mehrere Bundesländer setzen Beherbergungsverbot außer Kraft

Geteilte Meinungen zum Beherbergungsverbot in Deutschland, dennoch deutlicher Trend erkennbar – zumindest vor Gericht. Während die richterlichen Instanzen in den Bundesländern Sachsen, Baden-Württemberg sowie Niedersachsen die umstrittene Regelung mit sofortiger Wirkung außer Kraft setzten, hält Schleswig-Holstein an das Verbot fest. Die Einschränkung werde für innerdeutsche Urlauber aus Corona-Risikogebieten am Samstag aufgehoben, teilte die sächsische Landesgesundheitsministerin Petra Köpping mit. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer begründete die Aufhebung des Beherbergungsverbots damit, dass sie Menschen treffe, „die nichts mit der Krankheit zu tun haben“. Die Art der Ausgestaltung sei „nicht verhältnismäßig“, kritisierte er. Zuvor hielt die Maßnahme auch in Baden-Württemberg und Niedersachsen nicht stand, beide Gerichtsinstitute hegen ebenso Bedenken bezüglich der Verhältnismäßigkeit der Regelung.  In Schleswig-Holstein hat das Verwaltungsgericht einen Eilantrag gegen das Beherbergungsverbot hingegen abgelehnt. Und das noch am selben Tag. Angesichts der rasant steigenden Covid-19-Zahlen könne eine Aussetzung des Beherbergungsverbots zu einer Gefährdung des öffentlichen Gesundheitswesen führen, zitiert das Nachrichtenportal Reisevor9 die entscheidende Instanz. Auch der vorgeschriebene Test sei finanziell zumutbar. Doch alle sind sich in einem Punkt sicher: Dieses Thema wird die Gerichte noch einige Zeit verfolgen.

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Deutschland verschärft künftig Reise-Regeln für Covid-19-Risikogebiete

Das deutsche Gesundheitsministerium drängt auf aufgrund immer weiter steigender Infektionszahlen auf strengere Einreise-Regeln. Dies geht aus einem Gesetzesentwurf hervor. So sollen die Regelungen für Einreisende aus Covid-19-Risikogebieten verschärft werden. Demnach treffe Reisende, Airlines, Bus- oder Bahn-Unternehmen künftig eine erhöhte Informationspflicht. Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland reisen möchte, kann infolgedessen verpflichtet werden, gegenüber dem Robert Koch-Institut (RKI) Angaben zur Person sowie zu Aufenthaltsorten zehn Tage vor und zehn Tage nach der Einreise zu machen. Zu diesem Zweck wäre auch die zeitnahe Einführung einer digitale Einreiseanmeldung denkbar. Zudem sollen Reise-Unternehmen dazu verpflichtet werden, passagierbezogene Daten an die Behörden weiterzuleiten. Auch mit Veränderungen bei der Lohnfortzahlung nach dem Infektionsschutzgesetz könne man rechnen, wie aero.de berichtet. Laut Entwurf soll eine Entschädigung ausgeschlossen sein, „wenn der Quarantäne eine vermeidbare Reise in ein 48 Stunden vor Reiseantritt ausgewiesenes Risikogebiet zugrunde liegt“.

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Condor stattet Kabinencrews mit Tablets aus

Condor setzt einen Schritt Richtung Digitalisierung: Die Kabinencrews sind ab sofort mit ihrem eigenen Tablet, dem Sky Tab, unterwegs. Durch dieses Tool sollen Bordverkauf und Kommunikation optimiert werden. Wer in Zukunft von einem Condor-Mitarbeiter namentlich angesprochen wird, muss sich nicht gleich fürchten. Denn das Sky Tab ermöglicht es, datenschutzkonform Informationen zu den Reisenden zu erhalten. Das soll das Borderlebnis für die Kunden noch persönlicher machen. Durch die Bereitstellung aller flugrelevanten Unterlagen für die Kabinencrews in digitaler Form spart Condor künftig Papier und damit auch Gewicht. „Das SkyTab verfügt über eine Bordverkaufssoftware, die eigens auf die Bedürfnisse von Condor abgestimmt ist. Gäste können bargeldlos mit allen gängigen Kredit- und Girokarten überwiegend kontaktlos und zügig bezahlen und erhalten ihren Beleg auf Wunsch digital. Darüber hinaus ist dabei auch der Bezahlvorgang mit Apple sowie Google Pay möglich. Durch ein Livetracking des Verkaufs auf jedem Flug werden die Verfügbarkeiten der Produkte in Echtzeit angezeigt. Zudem optimiert die Software die Kommunikation mit allen Schnittstellen im Zuliefererprozess für eine effiziente Logistik“, heißt es in der Aussendung.

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TUI fliegt wieder auf die Malediven

TUI reagiert prompt auf die steigende Nachfrage nach Malediven-Reisen und nimmt den Inselstaat ab dem 27. Oktober wieder in sein Angebot auf.  Nicht nur online, sondern auch aus den Reisebüros hätten das Unternehmen viele Anfragen zu Malediven-Reisen erreicht. „Die weitläufigen Resorts bieten mit freistehenden Bungalows viel Privatsphäre und die Möglichkeit Abstandsregeln einzuhalten“, so TUI-Deutschland-Chef Marek Andryszak. Durchgeführt werden die Flugpauschalreisen mit Lufthansa-Direktflügen ab Frankfurt, jeweils dienstags und samstags, wie das Nachrichtenmagazin Reisevor9 berichtet. Zubringerflüge gibt es von Düsseldorf, München, Hamburg und Berlin. Der Reiseveranstalter prüfe zudem „kurzfristige Möglichkeiten, weitere Fernreiseziele wieder ins Programm aufzunehmen, um den Urlaubern in den Wintermonaten weitere Optionen zu bieten“, so Andryszak weiter.

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BMK: 9,9 Millionen für nachhaltige Innovation in der Luftfahrt

Die österreichische Luftfahrtforschungs-Community kam diese Woche virtuell zusammen, um über die strategische Ausrichtung von Forschung, Technologie & Innovation in der Luftfahrt zu diskutieren. In Rahmen des virtuellen Forums wurden die neuen Schwerpunkte der Take-Off-Herbstausschreibung von BMK und FFG vorgestellt. Bis 24.02.2021 haben heimische Unternehmen die Möglichkeit, ihre Vorhaben für nachhaltige Innovation in der Luftfahrt einzureichen. Die Ausschreibung ist mit einer Höhe von 9,9 Millionen Euro dotiert und hat nicht zuletzt Emissionsreduktion in der Luftfahrt für ein klimafaires Wachstum zum Ziel.  „Im Regierungsprogramm haben wir uns ein großes Ziel gesetzt: Klimaneutralität 2040. Der Weg zu einer klimafreundlicheren Luftfahrt ist ein klarer Auftrag an Forschung- und Innovation, vor allem aber eine Chance für die heimische Luftfahrt sich mit grünen Technologien neu zu positionieren und eine Vorreiterrolle einzunehmen“, so Klimaschutzministerin Leonore Gewessler. Die diesjährige Ausschreibung legt das Augenmerk schwerpunktmäßig auf umweltfreundliche und nachhaltige innovative Lösungen, darunter auch an Vorhaben, die das Anwendungspotential von Wasserstoff für die österreichische Luftfahrt erforschen. Ein weiterer Fokus liegt in der automatisierten beziehungsweise autonomen Luftfahrt sowie in Innovationen, die den Faktor Mensch im Gesamtsystem Luftfahrt einbeziehen. „Die Reduktion von Emissionen in der Luftfahrt ist nicht nur vor dem Hintergrund eines nachhaltigen Umweltschutzes essentiell, sondern hat auch einen wirtschaftlichen Aspekt. Denn bei steigenden Kosten für Treibstoff und Emissionssaustoß ist ein effizienter Klimaschutz auch ein klarer Wettbewerbsfaktor. Neue Antriebsformen und alternative Treibstoffe sind dabei ein zentrales Thema. Großer Hoffnungsträger in diesem Bereich sind alternative Treibstoffe, wie auch erneuerbarer Wasserstoff. Neuste Schätzungen gehen davon aus, dass Wasserstoff die Klimaauswirkungen eines Fluges um

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Übersicht: Welche Airline die Tickets wirklich rückerstattet

Die Rückerstattung von gebuchten Flugtickets bleibt in Zeiten von Corona eine sensible Angelegenheit. Denn noch immer schaffen es die meisten Airlines nicht, fristgerecht zurückzuzahlen. Fair Plane – ein Portal für Fluggastrechte mit Sitz in Wien – gibt Aufschluss darüber, bei welchen Fluglinien man sich berechtigte Hoffnungen machen kann, das Geld auch wirklich bald wiederzusehen. Bis Ende September 2020 seien mehr als 72.000 Anfragen über den auf Flug- und Pauschalreise-Stornierungen spezialisierten Anbieter eingegangen. Das Gesamtvolumen der Anfragen zu Ticketrückerstattungen beläuft sich dabei auf knapp 39 Millionen Euro. Easyjet mit bester Zahlungsmoral, deutsche Airlines nur im Mittelfeld Wie bereits in den Monaten zuvor weist Easyjet eine Rückzahlungsquote von 96 Prozent auf. Und liefert dabei mit Abstand den besten Wert.  Österreichs Flag-Carrier schlägt sich zunehmend tapferer und hält im Ranking Platz zwei – Austrian Airlines zahlt inzwischen 62 Prozent der Forderungen zurück und steigerte ihre Quote damit um vier Prozent im Vergleich zu Juni und Juli. Eurowings zahlt immer noch weniger als die Hälfte der Forderungen zurück, Lag die Rückzahlungsquote beim letzten Ranking noch bei traurigen vier Prozent, sind es nun schlappe 46 Prozent. Auch Condor verbessert sich: Die Airline steigert ihre Rückzahlungsquote von sieben auf 39 Prozent. Die Lufthansa verbessert sich zwar um 13 Prozent auf 32 Prozent, aus dem Mittelfeld kommt sie dabei aber trotz eines gigantischen Rettungspakets nicht heraus. Iberia hat erst ein Prozent Rückzahlungen geleistet und belegt damit den letzten Platz im Ranking. Den vorletzten Platz teilen sich Wizz und AirFrance mit jeweils mageren zwei Prozent. TuiFly kann im aktuellen Ranking nur eine Rückzahlungsquote von drei Prozent vorweisen. Die Tochtergesellschaft des Touristikkonzerns bildet damit das Schlusslicht unter

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London-Luton: Passagierzahlen brechen im September um mehr als zwei Drittel ein

Der Abwärtstrend setzt sich auch in London-Luton fort: Im September reisten nur 575.000 Passagiere über Airport – ein Rückgang von 66 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. „Ich bin sehr stolz auf all unsere Mitarbeiter, die auch in diesen herausfordernden Zeiten konzentriert ihrer Arbeit nachgehen. Obwohl sich die Passagierzahlen in den Sommermonaten etwas erholten, war dies nur von kurzer Dauer und die Zahlen begannen erneut zu fallen. Ich begrüße die neue Reise-Taskforce der Regierung, fordere sie jedoch dringend auf, eng mit der Industrie zusammenzuarbeiten, um über die Notwendigkeit der Quarantäne-Pflicht zu beraten. Das Augenmerk muss auf Covid-19-Schnelltests gelegt werden,“ so Alberto Martin, CEO von LLA.

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Nach 12 Jahren: Air Canada-Chef verabschiedet sich in den Ruhestand

Calin Rovinescu geht in den Ruhestand: Der Vertrag des langjährigen Air Canada-Chefs läuft am 15. Februar 2021 aus und wird nicht verlängert. Damit endet eine Ära bei der größten Fluggesellschaft Kanadas, Rovinescu führte das Unternehmen fast 12 Jahre lang. Sein Nachfolger steht auch schon fest: Michael Rousseau, aktuell noch stellvertretender Geschäftsführer und Finanzvorstand, wird in seine Fußstapfen treten.  „Ich habe seit über drei Jahrzehnten eine einzigartige und ganz besondere Beziehung zu Air Canada und unseren herausragenden Mitarbeitern. Vor allem aber bin ich in meiner Karriere besonders stolz auf die Entwicklung des Unternehmens in den letzten zwölf Jahren. Wir haben Air Canada zu einer der weltweit führenden Fluggesellschaften und zu einem globalen Champion für Kanada gemacht, internationale Kunden- und Mitarbeiterpreise gewonnen, unser globales Netzwerk auf alle sechs bewohnten Kontinente ausgebaut, Tausende von Arbeitsplätzen geschaffen und Renten geschützt sowie Rekordergebnisse erzielt. Der Dank gilt allen Menschen, die die diese mehrjährigen Weg mit Innovation, harter Arbeit und großer Hingabe unterstützt haben „, so Calin Rovinescu.

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Flughafen Memmingen: Mit 29 Zielen in den Winter

Mit 29 Zielen startet der Flughafen Memmingen am Sonntag in die Wintersaison. Der aktuelle Winterflugplan bietet zwei neue Strecken, muss aber auch Reduzierungen im Angebot hinnehmen. So startet am 28. Oktober Wizz Air mit ihrer neuen Verbindung von Memmingen nach Catania auf Sizilien. Vier Tage später geht es erstmals nach Bacău. Die Stadt im Nordosten Rumäniens ist das sechste Ziel des Landes, das ab Memmingen nonstop erreicht werden kann. Daneben finden sich viele Destinationen wie London, Porto, Malaga oder Teneriffa sowie Larnaca auf Zypern. Die russische Fluggesellschaft Pobeda plant zudem wieder einmal pro Woche die Verbindung Memmingen-Moskau aufzunehmen. Vorerst ausgesetzt werden Dublin, Tel Aviv, Amman, Faro, Marrakesch sowie Kutaissi, Banja Luka, Lviv und Ohrid. Nachdem Ryanair angekündigt hat, in diesem Winter nur 40 Prozent des Vorjahres-Angebots zu bedienen, fällt die Quote in Memmingen mit knapp 50 Prozent wesentlich positiver aus. Dennoch werden auch die neu geplanten Strecken nach Gyumri in Armenien und ins finnische Lappeenranta vorerst nicht ins Streckennetz aufgenommen. Wizz Air plant hingegen, 80 Prozent der Flüge des Vorjahres-Winter durchzuführen. Die Ausweisung weiterer Risikogebiete und die aktuelle Pandemie-Entwicklung können dennoch kurzfristig zu Änderungen führen. „Nach dem aktuellen Flugplan rechnen wir in diesem Winter mit rund 375.000 Passagieren“, so Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid. Im Vergleich zum Vorjahr mit rund 550.000 Fluggästen sei das ein erwartetes Minus von 32 Prozent. Obwohl die Bilanz des Sommers einen Rückgang um 70 Prozent verzeichnet, sei der Flughafen Memmingen, so sein Geschäftsführer, „mit einem großen blauen Auge“ davongekommen. 41 Ziele seien bedient worden. Memmingen verzeichne

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EASA: 737 Max-Comeback noch in diesem Jahr

Das turbulente Jahr könnte für Boeing doch noch ein gutes Ende nehmen: Der Krisenjet des US-Flugzeugbauers soll aus Sicht der europäischen Luftfahrtbehörde EASA noch in diesem Jahr wieder abheben dürfen. „Unsere Untersuchungen zeigen, dass die 737 Max sicher ist. Das erreichte Sicherheitsniveau ist hoch genug für uns“, so EASA-Chef Patrick Ky in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. Damit stehen die Aussichten auf eine Wiederzulassung besser denn je. Trotzdem muss sich das Unternehmen noch in Geduld üben. Denn aktuell würden noch einige Unterlagen geprüft. Dach folgt eine vierwöchige Einreichefrist für externe Experten, die sich eventuell noch einbringen könnten. Doch das sei erst der Anfang. Und nur der aktuelle Stand der Dinge. Denn die EASA fordere laufend die Verbesserung und Fortentwicklung der 737-Reihe. So soll ein zusätzlicher Redundanz-Sensor das Sicherheitsniveau weiter anheben. Die Entwicklung dieses Tools würde 20 bis 24 Monate in Anspruch nehmen. Ältere Masschinen sollen entsprechend nachgerüstet werden , für die Zulassung des größeren 737-Modells Max 10, das voraussichtlich 2022 auf den Markt kommt, werde der Sensor vorausgesetzt. Die FAA hingegen hatte ihre heiße Testphase zur Wiederzulassung des Jets bereits Anfang Juli abgeschlossen. Die Behörde steht wegen der Unglücke selbst heftig unter Druck. Kritiker werfen ihr vor, sie habe bei der ursprünglichen Zertifizierung die Augen zugedrückt und sich von Boeing an der Nase herumführen lassen. Luftfahrtbehörden aus aller Welt hatten dem Boeing-Jet nach zwei Abstürzen mit 346 Toten vergangenes Jahr die Zulassung entzogen. Als Hauptursache der 737-Max-Abstürze vom Oktober 2018 und März 2019 gilt eine fehlerhafte Steuerungssoftware.

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