Granit Pireci

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Granit Pireci

Air Cairo holt sich drei Airbus-Maschinen

Bereits in trockenen Tüchern: Die ägyptische Fluggesellschaft Air Cairo verstärkt sich mit drei Airbus A320neo. Die erste Auslieferung soll bereits in diesem Monat stattfinden, während die restlichen zwei Maschinen im Laufe des nächsten Jahres hinzustoßen sollen. Wie das Nachrichtenmagazin CH-Aviation berichtet, habe man sich die Tochtergesellschaft der Egypt Air auf eine Dry-Lease-Vereinbarung mit einer Laufzeit von sechs Jahren geeinigt. Damit sieht sich der Carrier gut gerüstet für die Zukunft nach Corona und hofft, dass die Nachfrage bald wieder steigt. Aktuell besteht die Flotte der Air Cairo aus sieben Airbus A320-Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 12 Jahren.

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VfGH lehnt Klima-Klage ab

Der österreichische Verfassungsgerichtshof entschied in der vergangenen Session in insgesamt 700 Fällen. Auch über die eingebrachte Klima-Klage der Umweltorganisation Greenpeace: Sie wurde zurückgewiesen. Die Antragsteller riefen den VfGH im Februar an, um gegen die „unfaire Bevorteilung“ des klimaschädlichen Flugverkehrs gegenüber der Bahn vorzugehen. Doch der Gerichtshof stellt klar: Die NGO ist nicht unmittelbar in ihren Rechten verletzt. Somit sei eine Voraussetzung für die Zulässigkeit eines Antrags nicht gegeben. Außerdem sei nicht begründet worden, weshalb Teile der Regelungen als verfassungswidrig erachtet werden. „Dies darf jedoch nicht offen bleiben, zumal es sich um Bestimmungen handelt, die mit den kritisierten Steuerbefreiungen nicht untrennbar zusammenhängen“, argumentierte der Gerichtshof. Die Sammelklage der Umweltorganisation beinhaltete vor allem eine Bevorzugung des klimaschädlichen Flugverkehrs gegenüber der Bahn. Kerosinsteuerbefreiung auf innerstaatliche Flüge und Umsatzsteuerbefreiung von internationalen Flügen wären mit ein Grund, dass Flüge gegenüber der Bahn billigere Preise anbieten können. 

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Vida-Liebhart: „Lauda tritt österreichisches Recht mit Füßen“

Die Verlegung der Lauda-Basis von Wien nach Malta sorgt immer noch für Gesprächsstoff. Die Gewerkschaft Vida sieht nun die österreichische Regierung in der Pflicht. „Flucht vor der österreichischen Rechtsprechung und vor geregelten Arbeitsbedingungen, um den österreichischen Markt weiterhin mit Dumpingpreis-Tickets auf Kosten des Personals überschwemmen zu können“, reagiert Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt, auf den Rückzug von Laudamotion aus Wien. Generell sei dies absehbar gewesen. Denn schon im Sommer 2019 habe das Unternehmen begonnen, „österreichisches Recht mit Füßen zu treten und seine eigene Rechtsordnung in Österreich zu etablieren“, so Liebhart weiter. Die Politik müsse einem solchen Vorgehen in der Branche einen Riegel vorschieben – „auffällige“ Fluggesellschaften sollten in Zukunft behördlich kontrolliert werden. Und Strafzahlungen leisten, wenn sie sich nicht an die allgemeinen Spielregeln halten. Darüber hinaus fordert der Gewerkschaftler zwei weitere Maßnahmen gegen Lohn- und Sozialdumping: Die Umsetzung eines fairen Branchenkollektivvertrags oder Ermöglichung der KV-Satzung bei Airlines sowie ausreichend hohe Gebühren am Flughafen Wien und bei der Flugsicherung. „Die Billigpreispolitik bei den Flughafengebühren wirkt wie ein Magnet auf Billigairlines und Dumpingpreise“, so Liebhart. Sollten die zuständigen Behörden nicht rasch die Initiative ergreifen, so könnte die Corona-Pandemie nur eines von vielen Problemen am Flughafen Wien werden. „Wir sehen, dass jene Airlines, die versuchen, fair mit ihren Beschäftigten umzugehen und aktiv an der Sozialpartnerschaft mitwirken, mehr und mehr durch die Preistreiber unter Druck geraten. Es besteht daher die berechtigte Sorge, sollten nicht in den kommenden Wochen die ersten Maßnahmen dagegen ergriffen werden, dass nur die Dumping-Airlines als einzige das viel zitierte

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Frankfurt: Lufthansa ersetzt Boeing durch Airbus

Einige bislang geparkte Flugzeuge können sich auf einen Einsatz freuen, auch wenn er vorerst zeitlich begrenzt ist: Lufthansa setzt für die Dauer des Winterflugplans vier Airbus A350-Maschinen am Drehkreuz Frankfurt ein. Vom größten deutschen Verkehrsflughafen aus fliegt das sparsame Langstreckenflugzeug in den kommenden Monaten Chicago und Los Angeles an – und löst somit die Boeing 747-8 ab. Ab Dezember sollen auch die Airbus A340 das gleiche Schicksal ereilen. Zumindest die Flugzeuge, die auf der Strecke nach Tokio-Haneda eingesetzt werden.  16 Flugzeuge des Typs A350-900 seien derzeit am Lufthansa-Drehkreuz München stationiert. „Aufgrund des durch die Corona-Pandemie stark reduzierten Flugangebots kommen im diesjährigen Winterflugplan dort vorerst nur sieben A350-900 auf Routen nach Nordamerika und Asien zum Einsatz“, heißt es in einer Aussendung.

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September: 82,9 Prozent weniger Fluggäste am Frankfurter Flughafen

Dem Airport Frankfurt macht die Corona-Pandemie weiterhin zu schaffen: Im September zählte der größte deutsche Verkehrsflughafen gut 1,1 Millionen Passagiere – ein Rückgang um 82,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.  Kumuliert über die ersten neun Monate des Jahres sank damit das Fluggastaufkommen um 70,2 Prozent, wie der Flughafenbetreiber Fraport mitteilte. Die weiterhin geltenden Reisebeschränkungen und die Unsicherheit bei der Reiseplanung infolge der COVID-19-Pandemie dämpfen seit Monaten die Nachfrage. Mit 16.940 Starts und Landungen ging die Zahl der Flugbewegungen um 63,7 Prozent zurück. Das Fracht-Aufkommen sank im vergangenen Monat um 5 Prozent auf 165.967 Tonnen, im Zeitraum Januar bis September gar um 12,7 Prozent. Die Flughäfen des internationalen Portfolios waren im September in unterschiedlichem Ausmaß von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie betroffen. An einigen Standorten zeigten sich positive Effekte durch eine leichte Belebung des Urlaubsreiseverkehrs. In anderen Ländern galten weiterhin teils umfassende Reiserestriktionen.  

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Easyjet-Partner wird Teil eines E-Flugzeug-Förderprogramms

Der Easyjet-Partner Wright Electric wurde vom U.S. Department of Energy für ein Förderprogramm ausgewählt, dass die Entwicklung innovativer und ultraeffizienter elektrischer Antriebssysteme zur Verwendung in kommerziellen Flugzeugen unterstützt. Die britische Fluggesellschaft arbeitet mit Wright Electric zusammen, um die Entwicklung eines vollelektrischen Flugzeugprogramms umzusetzen. Anfang des Jahres hat Wright Electric ein Entwicklungsprogramm für ein Antriebssystem eines 186-sitzigen Elektroflugzeuges mit dem Namen „Wright 1“ präsentiert. Das Flugzeug mit einem Mittelgang ist für Flugstrecken von bis zu 1.300 Kilometer konzipiert. Diese Streckenlänge würde in etwa 50 % des aktuellen Easyjet-Netzwerks abdecken. “Wir sind hocherfreut über diese Nachrichten, denn Fördermittel sind essenziell, wenn das Potenzial neuer Technologien ausgeschöpft werden soll. Dies ist ein weiterer Schritt auf Wrights Weg zur Entwicklung des vollelektrischen Flugzeugs. Easyjet bleibt dem nachhaltigeren Fliegen absolut verpflichtet, denn wir wissen, dass die Antworten auf die Zukunftsfragen der Luftfahrtindustrie in technologischem Fortschritt liegen“, so David Morgan, Director of Flight Operations bei Easyjet.

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Lufthansa-Vorstände sollen sich vor Gericht verantworten

Einem Berliner Rechtsanwalt gefällt das Corona-Management der Lufthansa so ganz und gar nicht. Er hat alle fünf Konzernvorstände wegen Betrugsverdachts angezeigt. Fast tagtäglich regnete es, vor allem in der Lockdown-Phase, Flugstreichungen. Niemand konnte sich sicher sein, dass sein geplanter Flug auch wirklich stattfindet. Geschweige denn, ob und wann das bereits gezahlte Ticket rückvergütet wird. Nun soll die AUA-Mutter nach einer Abmahnung eine Unterlassungserklärung abgegeben haben. Dabei würde es um Falschinformationen für Kunden und um gesetzwidrig verringerte Erstattungen gehen, wie die Stuttgarter Zeitung berichtet.

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Air Hamburg: Juli und August besser als im Vorjahr

Während nahezu jede Airline in diesem Jahr von dem Schreckgespenst Corona-Virus heimgesucht wurde, wird die private Charterfluggesellschaft Air Hamburg 2020 schwarze Zahlen schreiben. „Wir haben Glück im Unglück gehabt“, beschreibt der Gründer und Geschäftsführer Floris Helmers die Situation der Privatjet-Anbieter. Tatsächlich ist der Einbruch im Premium-Geschäft glimpflicher ausgefallen als bei den großen, aufs Massengeschäft ausgerichteten Fluggesellschaften. Menschen, die tiefer in die Tasche greifen können, bevorzugten das private Reisen. Denn die Fluggäste würden so Menschenmassen, sowohl auf den Flughäfen, wo sie getrennte private Flughafenterminals benutzen, als auch an Bord vermeiden, wie abendblatt.de berichtet. Eine Übertragung des neuartigen Virus durch die Kabinenluft sei damit nahezu ausgeschlossen. Dies ließ die Nachfrage steigen – in den Monaten Juli und August gab es sogar mehr Flüge als im Vorjahr.  „Allerdings auch bei einer von 29 auf 35 Maschinen vergrößerten Flotte“, so Helmers. Dennoch: In der letzten März-Woche brach auch beim Premiumprovider das Geschäft nahezu ein. Statt wie üblich täglich 70 Umläufe waren es an den schwächsten Tagen nur drei bis vier. Dies führte dazu, dass der Großteil der Belegschaft in Kurzarbeit geschickt werden musste. Doch die Talfahrt hielt nicht lange, es ging rasch wieder nach oben. Wie die Wintermonate verlaufen würden, hänge massiv von den Reisebeschränkungen der einzelnen Staaten ab. Nichtsdestotrotz blickt Air Hamburg auf ein turbulentes, aber dennoch stabiles Jahr zurück. Stabil sieht auch die Finanzprognose aus: Der Carrier rechne mit etwa 180 Millionen Euro Umsatz. Ungefähr so viel wie im Vorjahr.

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Neue Stelle für Swiss-CCO

Goudarzi Pour wird nicht der Nachfolger des scheidenden Swiss-Chefs Thomas Klühr. Denn nun übernimmt der CCO eine zusätzliche Funktion innerhalb der Lufthansa-Gruppe. Pour wird mit Jahresbeginn 2021 die neu ins Leben gerufene Einheit „Channel Management“ im Vorstandsressort von Ex-Swiss-CEO Harry Hohmeister übernehmen, wie das Nachrichtenmagazin About Travel berichtet. Dort werde er die Verantwortung für die Vetriebskanäle aller Airlines tragen. Der Schweizer Fluggesellschaft bleibt er weiterhin als CCO erhalten, auch sein Arbeitsort werde in der Schweiz bleiben.

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United Airlines fährt das Angebot hoch

Entgegen des aktuellen Trends reduziert United Airlines sein Flugangebot in den Wintermonaten nicht. Ganz im Gegenteil: Der US-Carrier fliegt im November 44 Prozent des Vorjahresniveaus. Im nächsten Monat nimmt das Star-Alliance-Gründungsmitglied wieder die Flugverbindung nach Frankfurt auf – dreimal in der Woche hebt eine Maschine nach Denver ab. Zudem werden die Frequenzen ab FRA nach Houston auf fünf Flüge pro Woche aufgestockt. Insgesamt kommt die Fluggesellschaft somit auf über 50 wöchentliche Direkt-Verbindungen ab Frankfurt, München und Zürich zu den großen US-Drehkreuzen Newark, Chicago, Denver, Houston, San Francisco und Washington DC. Auf diesen Strecken würden besonders „Dreamliner“(Boeing 787-9 und 787-10) zum Einsatz kommen, wie fvw.de berichtet.  Das interkontinentale Fluggeschäft wird darüber hinaus durch die Wiederaufnahme der Strecken San Francisco-Taipeh, Houston-Santiago de Chile sowie Houston-Rio de Janeiro wiederbelebt. Noch im Oktober startet die Route San Francisco–Schanghai und im Dezember kommt auch Chicago–Neu Delhi hinzu. Auf Inlandsflügen baut der US-Mega-Carrier im November insbesondere das Angebot in Richtung Florida mit zusätzlichen Frequenzen etwa nach Miami, Tampa und Key West aus.

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