Granit Pireci

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Granit Pireci

SAS: Nur 600.000 Fluggäste im September

SAS Scandinavian Airlines gewährt Einblicke in die Verkehrszahlen: Gerade einmal 600.000 Passagiere beförderte die Fluggesellschaft im Monat September – 2,3 Millionen Menschen weniger als noch im Vorjahresmonat. Es fehle einfach das Auslandsgeschäft. Denn im Zuge der Corona-Krise sei die Nachfrage nach inländischen Reisen deutlich höher, wie die Airline in einem Rundschrieben mitteilt.    „Seit März, als fast der gesamte Flugverkehr zum Erliegen kam, haben wir langsam begonnen, unser Netzwerk wieder aufzubauen. Die Gesamtnachfrage hängt stark von den auferlegten Reisebeschränkungen ab. Im September wurden leider mehr Länder als „Rot“ eingestuft, was die Zahl der Passagiere gegenüber August etwas verringerte“, so Rickard Gustafson, CEO von SAS.

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Easyjet erwartet Mega-Verlust

Infolge der Coronavirus-Krise brach das Luftfahrtgeschäft wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Auch den Billigflieger-Riesen Easyjet hat es spürbar erwischt: Für das Geschäftsjahr ergibt sich vor Steuern ein um Sonderposten bereinigter Verlust von umgerechnet 895 bis 928 Millionen Euro. Das teilte das Unternehmen heute mit.Somit schließt Easyjet zum ersten Mal ein Finanzjahr mit einem Verlust ab, der es auch noch in sich hat.  Der Ausblick für das neue Geschäftsjahr bleibt unsicher, eine Prognose möchte Easyjet-Chef Johan Lundgren nicht abgeben. Die Lage rund um Corona sei höchst unübersichtlich. Zudem erschwere die schwache Ticketnachfrage infolge der Pandemie die Situation zusätzlich. Im laufenden Quartal bis Ende Dezember dürfte das Unternehmen deshalb auch nur rund ein Viertel seines üblichen Flugprogramms anbieten, heißt es weiter. Angesichts der angespannten Finanzlage wird eine Gewinnausschüttung an die Aktionäre für das abgelaufene Geschäftsjahr immer unwahrscheinlicher – sogar der Verwaltungsrat rät davon ab. Neben Barreserven in der Höhe von über 2,5 Milliarden Euro steht ein großer Schuldenberg: Eigenen Angaben zufolge stieg die Nettoverschuldung auf 1,2 Milliarden Euro an.

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Alltours bietet wieder Kuba-Reisen an

Karabik-Fans aufgepasst: Nach Aufhebung der Reisewarnung nimmt auch Reiseveranstalter Alltours Kubareisen wieder ins Programm. Ab dem 31. Oktober 2020 fliegt Condor drei Mal wöchentlich von den Flughäfen Düsseldorf und Frankfurt non-stop nach Varadero – Aviation.Direct berichtete. Innerdeutsche Zubringerflüge nach Düsseldorf und Frankfurt gibt es von Hamburg, Berlin, Hannover, Stuttgart und München aus. Varadero ist ein beliebtes Strandurlaubsziel auf der schmalen Halbinsel Hicacos.

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AUA-Winterflugplan: Nur ein Kurzauftritt in Zagreb

Austrian Airlines muss sich im bevorstehenden Winter noch wärmer anziehen. Aufgrund der schwachen Nachfrage musste die Lufthansa-Tochter den Winterflugplan zurechtstutzen. Direkt davon betroffen ist unter anderem der Flughafen Zagreb. Denn am 16. Oktober wird die Fluggesellschaft vorerst den letzten Flug zwischen den beiden Hauptstädten durchführen.  Nur um wenige Tage später den Staffelstab an den Star Alliance-Kollegen Croatia Airlines zu übergeben. Zwischenzeitlich musste der Flag-Carrier Kroatiens den Flugbetrieb einstellen, am 22. Oktober heben die Maschinen wieder in Richtung Alpenrepublik ab. Die AUA schaut trotz Corona dennoch kurz vorbei: Vom 18. Dezember bis zum 6. Jänner bedient man die Strecke kurzzeitig – dem Weihnachts-Geschäft zuliebe. Danach soll wirklich Schluss sein, mindestens bis März nächsten Jahres. Anders als Zagreb haben es aber andere Balkan-Staaten in den stark reduzierten Winterflugplan geschafft. Darunter Belgrad, Podgorica, Pristina und Skopje.

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Evelop und Orbest bieten künftig auch Linienflüge an

Die zwei Fluggesellschaften Evelop Airlines und Orbest waren bis dato nur als Charter-Flieger bekannt. Nun gehen beide auf die Linie. „Wir haben mit dem Umbau unserer Fluggesellschaften in Spanien und Portugal begonnen, um in naher Zukunft neben Charter- auch Liniendienste anzubieten“, wird Manager Vicente Fenollar vom Nachrichtenmagazin Preferente zitiert. Die beiden Carrier machen da wohl keine halben Sachen: Erst vor kurzem bauten sie ihre Flotten aus. Während Orbest einen A330 Neo einflottete, verstärkte sich Evelop Airlines mit einem A350. Den Anfang machen möchte man mit regelmäßigen Flügen nach Südamerika.

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IATA: Airlines verlieren 250 000 Euro im Minutentakt

Mit den erlassenen Reisebeschränkungen wächst auch die Unsicherheit in der Luftfahrtbranche. Der Dachverband der Fluggesellschaften (IATA) warnt nun vor den Folgen und fordert mehr Unterstützung. Rot. An diese Farbe müssten sich die Fluggesellschaften gewöhnen. Denn laut einer Prognose der IATA schreiben die Luftfahrtunternehmen rote Zahlen und verbrennen 250 000 Euro – und dass pro Minute. Hochgerechnet auf sechs Monate wären das rund 65 Milliarden Euro, wie finanzen.at berichtet.  „Die Krise ist tiefer und dauert länger, als wir uns vorstellen konnten“, so IATA-Chef Alexandre de Juniac. „Wir müssen heute erneut Alarm schlagen.“ Konkret fordere man weitere staatliche Unterstützungen für die Branche. Denn die Hilfsprogramme würden bald auslaufen, gleichzeitig sei ein Ende der Krise nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil: Frühestens 2022 könne man erst wieder mit Gewinnen rechnen. Außerdem bekräftigt der Verband wiederholt den Einsatz von Corona-Schnelltestungen an Flughäfen, damit Quarantäne-Maßnahmen in Zielländern überflüssig werden.

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Beim Düsseldorfer Flughafen ist Sparen angesagt

Die zweite Corona-Welle bahnt sich an und Reisebeschränkungen nehmen zu. Leidtragende sind unter anderem die Flughäfen. Auch den Airport Düsseldorf hat es kalt erwischt. Dieser setzt nun alle Hebel in Bewegung und muss vor allem eines: Sparen. Nach einem leichten Anstieg der Passagierzahlen in den Sommermonaten folgte ein neuerlicher Rückschlag. Mitte September informierte Flughafen-Chef Thomas Schnalke über den Buchungseinbruch im Herbst. Auch während der Schulferien sei die Passagierzahl „nie über 30 Prozent des sonst üblichen Volumens“ hinausgegangen. Grund genug, um eine Sanierungsstrategie zu entwickeln. Dazu schloss man sich einer neuen Beraterfirma an. Mithilfe dieser wolle sich der Flughafen neue Einnahmequellen suchen und die aktuell zu hohe Kostenstruktur senken.  Und wie so oft in dieser Krise ist es die eigene Belegschaft, die zuerst dran glauben muss. Denn wie das Nachrichtenmagazin RP-Online berichtet, müssen mindestens 600 der insgesamt 2400 Mitarbeiter die Koffer packen und das Unternehmen verlassen. Diesem Vorhaben lehnt sich die Gewerkschaft entgegen und fordert eine arbeitnehmerfreundlichere Lösung. Einig sei man sich hingegen beim sogenannten „Freiwilligenprogramm“, frei nach dem Motto: wer mag, kann gehen. Jenen Angestellten soll dann auch eine angemessene Abfindung winken. Darüber hinaus wolle Flughafen-Chef Schnalke auch auf Frühpensionen setzen. Genaueres soll zu einem späteren Zeitpunkt publik gemacht werden.  Über Einnahmen kann sich der Airport dennoch freuen: Die NRW-Bank genehmigte erst kürzlich ein Darlehen in der Höhe von 250 Millionen Euro, wie das Nachrichtenblatt WDR berichtet.

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Die Flughafen Zürich AG investiert in Indien

Die Tinte ist trocken: Der Flughafen Zürich hat den Vertrag für den Bau und Betrieb des Hauptstadtflughafens Delhi unterschrieben. Noch vor Corona einigte man sich mit der indischen Regierungsbehörde, nun ist alles in trockenen Tüchern. Der neue Airport soll 80 Kilometer südlich des Stadtzentrums entstehen. Schon im nächsten Jahr beginnen die ersten Bauarbeiten – und werden voraussichtlich bis 2024 andauern. In einem ersten Schritt werde man laut eigenen Angaben 650 Millionen Franken investieren. Zudem habe man sich dazu verpflichtet, den Airport mindestens 40 Jahre zu betreiben.  Neben dem Projekt in Indien ist die Flughafen Zürich AG derzeit an acht Flughäfen in Südamerika beteiligt.

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Lufthansa verliert pro Monat eine halbe Milliarde Euro

Lufthansa-Chef Carsten Spohr sprüht angesprochen auf den Winter-Flugplan nicht gerade vor Optimismus. Das Gegenteil ist der Fall. „Wir sind froh, wenn wir im Winter auf 20 Prozent Auslastung kommen“, zitiert das Nachrichtenblatt Manager Magazin den Konzern-Chef am Tag der Deutschen Industrie.  Besorgniserregend sei auch der enorme Geldabfluss. Denn derzeit würde der mit staatlichen Milliardenhilfen am Leben gehaltene Luftfahrtkonzern noch immer eine ganze Million Euro verlieren. Und das alle 90 Minuten. Hochgerechnet verbrennt die Kranich-Airline eine halbe Milliarde Euro – pro Monat. Trotz der finanziellen Notlage: die Hoffnung stirbt zuletzt. So findet auch Spohr. Es sei „absolut“ sicher, dass die Lufthansa die Corona-Krise überstehen werde. 

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Finnair passt den Winterflugplan an die Nachfrage an

Auch die Lounge im Schengen-Bereich muss schließen. Finnair reagiert vorsichtig auf die sich fast tagtäglich ändernden Reisebestimmungen. Der Carrier wird vom 25. Oktober 2020 bis zum 31. März 2021 insgesamt 45 inländische und europäische Ziele mit reduzierten wöchentlichen Frequenzen auf fast allen Strecken bedienen. Waren es im letzten Jahr noch 350 Flüge pro Tag, stehen im Corona-Winter knapp 75 Flüge täglich auf dem Programm. Das Langstreckenangebot werde sich auf Tokio, Seoul, Hongkong, Shanghai, Nanjing und Bangkok beschränken, die auch wichtige Frachtziele sind. Passagiere werden nur auf der Strecke BKK-HEL geflogen. Die Flughäfen Singapur und New York sollen nur Fracht-Flieger anfliegen, wie es in einem Rundschreiben der finnischen Airline heißt. Darüber hinaus wird die Fluglinie aufgrund der geringeren Nachfrage ihre Lounge im Schengen-Bereich des Flughafens Helsinki vorübergehend schließen. Die Lounges auf der Non-Schengen-Seite sind bereits seit März geschlossen.

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