Granit Pireci

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Granit Pireci

NRW: Gratis Corona-Test für Deutschland-Reisende

Um die Herbstferien für Deutschland-Reisende angenehmer zu gestalten, möchte das Land Nordrhein-Westfalen für diese Zeit kostenfreie Corona-Tests anbieten. Das Gesundheitsministerium habe diesbezüglich bereits einen entsprechenden Erlass an die Kommunen versendet, wie das Nachrichtenblatt FVW berichtet. Wer aus einer Region komme, in der der Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche erreicht oder überschritten sei und für eine innerdeutsche Reise einen negativen Test brauche, solle sich kostenfrei testen lassen können. Sämtliche Kosten würden aus dem Gesundheitsfonds des Bundes übernommen.  Im Zuge der Ferien haben sämtliche Bundesländer verschärfte Regelungen eingeführt.

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AUA-Chef verlängert vorzeitig bis 2026

Angesichts der Corona-Pandemie stehen viele Fluggesellschaften vor einer ungewissen Zukunft. Austrian Airlines kann sich aber eines sicher sein: Vorstandsvorsitzender Alexis von Hoensbroech wird den Carrier noch mindestens fünf Jahre durch diese schwere Zeit begleiten. Er verlängert sein Arbeitspapier bis 2026.   Sein bisheriger Vertrag läuft noch bis Juli 2021. Der promovierte Physiker stieg 2005 in den Lufthansa-Konzern ein, von 2014 bis 2018 führte er die Frachttochter Lufthansa Cargo. Im August 2018 wurde er zum Vorstandsvorsitzenden der AUA bestellt. Sein bisheriger Vertrag läuft noch bis Juli 2021. Neben Alexis von Hoensbroech gehören Andreas Otto und Jens Ritter dem erweiterten Vorstandsteam von Austrian Airlines an. „Alexis von Hoensbroech hat Austrian Airlines gemeinsam mit seinem Management-Team mit sicherer Hand durch die Corona Krise gesteuert, in der Politik und vor allem bei den Mitarbeitern viel Vertrauen aufbauen können und die Weichen für einen guten Neustart gelegt“, kommentiert Christina Förster, Aufsichtsratsvorsitzende der Austrian Airlines AG die Wiederbestellung.

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60 Flugschüler können Ausbildung bei FlyBy fortsetzen

Für 120 Auszubildende einer britischen Flugschule schien der Traum vom Fliegen zu enden. Denn die Academy musste aufgrund der prekären finanziellen Lage, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, schließen. Etwa die Hälfte der Flugbegeisterten bekommen jetzt doch noch einen Ausbildungsplatz: Die spanische Flugschule FlyBy nimmt sie auf. Die Corona-Krise wütet über die Luftfahrtbranche. An eine Ausbildung zum Piloten denken zurzeit nur wenige. Denn das letzte, was eine Airline jetzt braucht, sind zusätzliche Piloten. FlyBy scheint dies gar nicht zu stören: Die spanische Academy eröffnet eine zweite Basis im Norden Spaniens – und nimmt erst einmal 30 der entlassenen Kadetten auf. Weitere 30 sollen im nächsten Monat dazu stoßen.  Der neue Standort verfügt über zwei Start- und Landebahnen mit einer Länge von jeweils 1,4 Kilometer und 500 Meter und befindet sich in der Autonomen Region Kastilien-Léon. 

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Middle East Airlines rüstet Flugzeuge mit Recaro-Sitzen auf

Für 11 Airbus-Flugzeuge bestellte die libanesische Fluggesellschaft Middle East Airlines Business-Class-Sitze CL5710 sowie Economy-Class-Sitze CL3710 bei Recaro Aircraft Seating. Zuletzt erhielt die Airline einen neu ausgestatteten A321. Der neue Business-Class-Sitz soll den Passagieren dank der Lendenwirbelstütze, der ausziehbaren Beinauflage und verschiedener vordefinierter Sitzpositionen höchsten Komfort während des Fluges bieten. Die Economy-Class-Variante ist das leichteste Produkt seiner Klasse. Auch auf der Langstrecke können die Fluggäste genügend Beinfreiheit erwarten. Middle East Airlines bedient insgesamt 33 Ziele im Nahen Osten, Europa und Afrika.

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2021: In Norwegen entsteht eine neue Airline

Inmitten der größten Krise der Luftfahrtgeschichte soll eine neue Fluggesellschaft entstehen: Eine Gruppe von sieben norwegischen Geschäftsmännern wolle bis zum Sommer 2021 das Projekt auf die Beine stellen.  Das Team – unter ihnen ein ehemaliger Norwegian-Geschäftsführer – glaube nicht daran, dass die Luftfahrtbranche zu alter Stärke zurückfindet. Dennoch sei man zurzeit auf der Suche nach Kapitalgebern. Das neue Unternehmen soll einerseits mit privaten Mitteln finanziert werden. Aber auch eine staatliche Beteiligung sei denkbar, wie das Nachrichtenportal CH-Aviation berichtet.  Zunächst sei geplant, fünf Flugzeuge einzuflotten – ob es am Ende Flugzeuge des Herstellers Airbus oder doch Boeing-Modelle werden, stehe noch in den Sternen. Schon jetzt zeigt man sich zuversichtlich: „Wir werden in der Lage sein, moderne Flugzeuge zu einem vernünftigen Preis zu leasen, erstklassige Mitarbeiter einzustellen und ein Unternehmen aufzubauen, dass mit wenig Flugzeugen rentabel ist“, so der ehemalige SAS Braathens Geschäftsführer Erik Gunnar Braathen. Zurzeit seien rund 40 Mitarbeiter rund um die Uhr mit der Realisierung des Projekts beschäftigt.

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Luxair muss 600 Stellen abbauen

Im Zuge der Corona-Pandemie stehen auch für Luxair turbulente Zeiten an. Lösungen müssen her. Eine sieht vor, nahezu 600 Arbeitsplätze abzubauen. Der Carrier würde sich in einer finanziell angespannten Lage befinden – unter anderem habe die Nachfrage stärker abgenommen als ursprünglich gedacht. Dieser Umstand zwinge das Unternehmen zum Handeln. In einer Sitzung, an der neben den Gewerkschaften OGBL und LCGB auch Regierungsmitglieder teilnahmen, sei dabei ein grundsätzliches Abkommen geschlossen worden: Stellenabbau ja, Entlassungen nein. Die Mitwirkung und Hilfe des Staates würden bei dieser sozialverträglichen Lösung eine wichtige Rolle spielen, wie tagesblatt.lu berichtet. Einerseits werde man Geld zuschießen – bis 2023 sollen etwa 50 Millionen Euro fließen. Andererseits seien auch Gesetzesänderungen nötig. Denn rund 300 Mitarbeiter sollen umgegliedert werden, mehr als zurzeit erlaubt. So könnten die Luxair-Piloten bei Frachtunternehmen, die wirtschaftlich sogar von der Krise profitiert haben, eingesetzt werden. Und würden nur einen anderen Arbeitgeber bekommen, nicht aber ganz ohne Job dastehen. Die andere Hälfte soll in den vorzeitigen Ruhestand gehen können. Auch dafür werde man die nötigen Schritte einleiten. Die Arbeiternehmervertretung bedauere den massiven Abbau, befürwortet aber auf der anderen Seite die Tatsache, dass es faktisch zu keinen Kündigungen kommt. Der am Ende des Jahres auslaufende Kollektivvertrag – auch dies ist ein Teil des beschlossenen Gesamtpakets – wird um drei Jahre verlängert, allerdings ohne Lohnerhöhungen für das Personal, bis sich die wirtschaftliche Lage des Unternehmens normalisiert hat. Der Erhalt der Arbeitsplätze habe in diesem Fall Priorität gehabt.

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Flughafen Stuttgart tritt Klimabündnis bei

Der Airport bekräftigt seine Klimaziele. Die Flughafen Stuttgart GmbH hat im neuen Klimabündnis Baden-Württemberg mit dem Land eine Partnerschaft für engagierten Klimaschutz geschlossen. Der Landesairport gehört zu den ersten Unternehmen, die der Allianz beigetreten sind. In einer gemeinsamen Klimaschutzvereinbarung erklären Land und Flughafen, sich gegenseitig beim Erreichen ihrer CO2-Minderungsziele zu unterstützen. Die FSG verpflichtet sich darin, die durch den Flughafenbetrieb verursachten Emissionen kontinuierlich zu reduzieren, bis dieser spätestens 2050 CO2-neutral ist. „Mit unserem Beitritt zum Klimabündnis Baden-Württemberg bekräftigen wir unsere Klimaziele für den Flughafen Stuttgart. Unsere Emissionen auf null zu bringen, ist eine gewaltige Aufgabe – insbesondere angesichts der Folgen der Corona-Krise. Der Rückhalt der Politik ist dabei ebenso erforderlich wie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen“, so Walter Schoefer, Sprecher der FSG-Geschäftsführung. Der Flughafengesellschaft ist es bis dato gelungen, die Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 um über ein Drittel zu senken. Indem der Airport seinen Masterplan Energie und Klima 2050 verfolgt, kann er die Emissionen bis 2030 um 50 Prozent und bis spätestens Mitte des Jahrhunderts nahezu komplett abbauen. Dafür soll unter anderem der Ertrag aus Fotovoltaik am STR um das Zehnfache steigen und die Vorfeldflotte für die Flugzeugabfertigung bis 2030 ohne Emissionen unterwegs sein. Der Flughafen Stuttgart hat sich mit seiner fairport-Strategie zum Auftrag gemacht, dauerhaft einer der leistungsstärksten und nachhaltigsten Flughäfen in Europa zu werden.

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Spice Jet fliegt nach London

Der indische Billig-Flieger Spice Jet steigt ins internationale Geschäft ein: Der Low Cost Carrier führt ab dem 4. Dezember 2020 Linienflüge von den Flughäfen Mumbai und Delhi nach London-Heathrow aus. Insgesamt dreimal wöchentlich soll eine Maschine Richtung England starten – zweimal von Delhi und einmal von Mumbai. Wie das Nachrichtenblatt CH-Aviation berichtet, werde die Fluggesellschaft die Strecke mit einem Airbus A330-900 betreiben. Das Großraumflugzeug bietet Platz für 353 Economy-Class und 18 Business Class-Sitze. Damit ist Spice Jet neben Air India und Vistara die dritte indische Fluggesellschaft, die London bedient. 

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Wegen Abfindungen: Lufthansa und Gewerkschaft uneinig

Der Lufthansa-Konzern macht sich mit ihren Abfindungsangeboten für Flugbegleiter wenig Freunde. Eine Annahme kommt für Ufo-Geschäftsführer Nicoley Baublies nicht in Frage. Inmitten der Coronavirus-Krise muss die AUA-Mutter auch noch einen Streit mit der Arbeitnehmervertretung beilegen. Die Offerten zum freiwilligen Ausscheiden würden den Beschäftigten unter hohem Zeitdruck und ohne ausreichende Beratungsangebote übermittelt. Zudem sei die angebotene Summe zu niedrig, da das Personal schon infolge der Sparmaßnahmen auf Geld verzichten musste, kritisiert die Gewerkschaft. Flugbegleiter unter 55 Jahren sollen laut Ufo das 0,75-fache Monatsgehalt pro Beschäftigungsjahr erhalten. Die Verträge seien mit den Personalvertretungen ausgehandelt worden, wie handelsblatt.com berichtet. „Wir hätten das Doppelte erwartet“, so Baublies. Die Kranich-Airline hingegen bekräftigt die eigene Entscheidung weiterhin. Andere Unternehmen würden es nicht anders handhaben, so ein Lufthansa-Sprecher.  Auf der anderen Seite müssen die über 55 Jahre alten Flugbegleiter laut Baublies entscheiden, ob sie mit Abschlägen frühzeitig in den Vorruhestand gehen. Der Gewerkschafter kritisiert auch hier den hohen Zeitdruck, der seitens des Unternehmens aufgebaut werde. „Die Leute sollen innerhalb von vier Wochen entscheiden, ob sie zum November gehen.“ Dieses Spiele würde man nicht mitspielen. Nach seiner Einschätzung würden von den rund 2800 Kandidaten keine 100 das Angebot annehmen. 

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Gericht weist Antrag gegen Quarantäne-Regeln ab

Der deutsche Reiseveranstalter Bentour brach beim Verwaltungsgericht Schleswig einen Eilantrag ein – Aviation.Direct berichtete. Doch das Gericht schmetterte den Antrag ab – und das noch am Tag des Eingangs.  Die Geschäftsleitung wollte der deutschlandweit geplanten Quarantänepflicht für alle Einreisenden aus Corona-Risikogebieten einen Riegel vorschieben. Gemäß einer derzeit geltenden Regelung in Schleswig-Holstein müssen Türkei-Rückkehrer fünf Tage lang in Selbstisolation verharren, auch nach Vorzeigen eines negativen PCR-Tests. Dies sei unverhältnismäßig, bekräftigt Veranstalterchef Deniz Ugur.  Das Gericht lieferte noch keine Begründung für die Ablehnung. Diese soll in den nächsten Tagen nachgereicht werden, wie reisevor9.de berichtet. Dann wolle man noch einmal über das weitere Vorgehen beraten. „Die fehlende Begründung lässt alles noch offen. Wir sehen mit der Quarantäneregelung des Landes Schleswig-Holstein nach wie vor die Grundrechte unserer Gäste als unangemessen beeinträchtigt an“, so der Bentour-Chef.

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