Granit Pireci

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Granit Pireci

Klagenfurt: Kontrollausschuss untersucht Flughafen-Teilprivatisierung

Im Jahr 2018 wurde der Flughafen Klagenfurt teilprivatisiert. Heute fand im Zuge dessen die Sitzung des Kontrollausschusses des Landtages statt. Thema war der Bericht des Landesrechnungshofes zur Flughafen-Teilprivatisierung. Ein Investor erhöhte das Kapital der Flughafen Betriebsgesellschaft und erhielt dadurch 74,9 Prozent der Anteile. Der Landesrechnungshof untersuchte diese Vorgänge und übermittelte Ende September seine Ergebnisse an die Landesregierung. Ein paar Tage später tagte der Kontrollausschuss und untersuchte diese, wie 5min.at berichtet. Im Zuge dessen wurde die Ladung zahlreicher Auskunftspersonen einstimmig beschlossen – darunter der bekannte Kärntner Steuerberater und Flughafen-Deal-Kritiker Johann Neuner. „Wir werden weiter Licht ins Dunkel der Flughafen-Causa bringen“, so Team Kärnten-Chef und Landtags-Kontrollausschuss-Mitglied Gerhard Köfer. „Heute wurde dafür gesorgt, dass eine Vielzahl an Auskunftspersonen vor dem Ausschuss erscheinen muss. Mir ist es wichtig, dass wir die Angelegenheit lückenlos aufarbeiten, deshalb werden neben den wichtigsten Proponten des Landes auch Vertreter der Kärntner Beteiligungsverwaltung, der Landeshauptstadt Klagenfurt und des Flughafens als Auskunftspersonen zur Ausschusssitzung geladen.“  „Im Bericht des Landesrechnungshofes zur Teilprivatisierung des Flughafens werden höchst fragwürdige Vorgänge aufgezeigt. Es ist erschreckend, wie in Kärnten Aufträge durch die öffentliche Hand an Anwälte vergeben werden. Ebenso muss aufgeklärt werden, was mit den rund 13 Millionen Euro an Marketingbeiträgen passiert, die seitens des Landes an den Flughafen gegangen sind und die nun aus beihilferechtlichen Gründen von den Fluglinien zurückgezahlt wurden und auf einem Treuhandkonto liegen. Hier sieht der Rechnungshof massive Versäumnisse “, meldet sich auch der Kontrollausschuss-Vorsitzender und FPÖ-Obmann Gernot Darmann zu Wort.  

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Am Klagenfurter Flughafen: Bau des neuen Gefängnisses beschlossen

Nicht nur die Corona-Krise hat das Land Kärnten in den letzten Monaten beschäftigt: Seit langem ist auch der Neubau der Justizanstalt Klagenfurt im Gespräch. Die jahrelange Suche nach der passenden Lage gehört nun der Vergangenheit an. Denn: Als Standort wurde der Flughafen Klagenfurt festgelegt. Schon in diesem Monat soll das große Projekt öffentlich vorgestellt werden, wie 5min.at berichtet. Doch die Standortwahl trifft auf Kritik. „Rund um den Flughafen hätte es eigentlich eine neue Messe, wichtige Betriebe und ein Hotel geben sollen. Jetzt dürfte das Gefängnis die neue Attraktion im Bereich des Flughafens schlechthin werden?“, so Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer. „Dass es sich beim aktuell größten öffentlichen Bauvorhaben in Kärnten ausgerechnet um ein Gefängnis handelt, muss vielen Kärntnerinnen und Kärntner sowie insbesondere unserer Jugend zu denken geben“, findet Köfer. Er hinterfragt zudem die europaweite Suche nach einem Architekten und fordert die Offenlegung aller sechs Projekte, die in die engere Auswahl gekommen sind: „Hier ist umfassende Transparenz gefragt, die ich im Sinne der Bevölkerung und der Steuerzahler auch einmahne.“ Team Klagenfurt-Chef Klaus-Jürgen Jandl sieht den Standort der neuen Justizhaftanstalt hingegen positiv. In einer aktuellen Aussendung erklärt er: „Die Entscheidung, den Neubau der Justizhaftanstalt Klagenfurt nahe dem Flughafen Klagenfurt zu errichten, ist eine wichtige und absolut richtige Entscheidung für die Landeshauptstadt. Nicht nur, dass eine Haftanstalt im Zentrum einer Stadt nichts zu suchen hat und damit der Standort an der Peripherie richtig gewählt wurde, besteht nunmehr auch die Möglichkeit, die dringend notwendige räumliche Erweiterung für Landesgericht und Staatsanwaltschaft zu gewährleisten. Das mit der zu erwartenden Investition

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Ab 2021: Boeing schließt „Dreamliner“-Produktion in Seattle

Auch Boeing muss – wie die gesamte Branche – seine Kostenstruktur niedrig halten. Deswegen verlagert der US-Flugzeugbauer ab 2021 die Fertigung des Modells 787 „Dreamliner“. Und das vom Werk in Everett bei Seattle ins südliche North Charleston in South Carolina. Dieser Standort kam 2010 hinzu und gehöre jenen US-Staaten an, die Konzerne mit Niedriglöhnen und geringem Gewerkschaftseinfluss locken, wie das Nachrichtenblatt Spiegel berichtet. Außerdem würde die Produktionsrate im nächsten Jahr auf sechs Jets pro Monat sinken.  Diese Spar-Maßnahme würde knapp 900 Mitarbeiter betreffen: Diese könnten nun ihren Arbeitsplatz verlieren. In einem Rundschreiben an die betroffene Belegschaft sprach Boeing-Manager Stan Deal von einer „schwierigen Entscheidung“, die nötig sei, damit der Konzern die Belastungen durch die Pandemie bewältigen könne. Im Werk in Everett sollen weiterhin die Modellserien 737, 747 sowie 767 und 777 vom Band laufen.

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Ryanair: Weniger Flüge am Flughafen Hahn

Schlechte Nachrichten für den Flughafen Hahn: Billig-Flieger Ryanair streicht sein ohnehin schon mageres Flugangebot am ehemaligen Militärstandort weiter zusammen. Wie am Donnerstag aus der Ryanair-Buchungsseite im Internet hervorging, kürzt die irische Airline im kommenden Winter ihr Angebot. Sei das Unternehmen im vergangenen Winter noch zu 17 Flugzielen von dem Airport aus gestartet, sind es nun nur noch zehn Verbindungen – vier davon mit zwei Flügen und sechs mit lediglich einem Flug pro Woche. Generell herrsche im Terminal ungewohnte Stille, wie t-online.de berichtet. Denn aktuell würden nur noch zwei Passagier-Airlines den Flughafen anfliegen: Ryanair und Wizzair.

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In eigener Sache: Willkommen bei Aviation.Direct!

Am Sonntagnachmittag wurde Aviation.Direct nach einer Beta-Testphase, an der rund 250 Nutzer teilgenommen haben und uns wertvolles Feedback gegeben haben, online. Ganz ohne begleitendes Blabla. Wozu denn auch? Niemanden interessieren irgendwelche selbstbeweihräuchernden Texte wie toll man denn ist oder wie viele Likes man hat. Wir bedanken uns aber für die vielen, vielen E-Mails, WhatsApp-Nachrichten und Anrufe, die wir in den letzten Tagen bekommen haben. Insbesondere über die Glückwünsche und das Lob haben wir uns gefreut, aber auch konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge sind für uns wichtig. Wir freuen uns immer darüber. Die täglichen Zugriffszahlen haben uns massiv positiv überrascht. Wir haben gar nicht damit gerechnet, dass die Nachfrage nach einem neuen, innovativen Fachportal dermaßen groß ist. Auch erreichten uns zahlreiche Fragen, die wir im Sinne der Transparenz sehr gerne öffentlich beantworten. Wir haben nichts zu verbergen. Ist Aviation.Direct österreichisch oder maltesisch? Beides. Die Homebases von Aviation.Direct sind Wien und Qawra. Die Redaktion ist in Österreich tätig, während Aufgaben wie Kundenservice, Support, Anzeigenmarketing und Lizenzierung von Texten und sonstigen Inhalten von unseren charmanten Kolleginnen in Malta erledigt werden. Warum ist etwas in Malta, wenn der Fokus auf der D-A-CH-Region liegt? Der Aufbau eines neuen Fachmediums inklusive der entsprechenden Infrastruktur, die im Hintergrund benötigt wird, kostet viel Geld. Dankenswerterweise unterstützen uns drei Investoren, zwei deutsche Staatsbürger und eine maltesische Großbank, die auf Gozo und Malta omnipräsent ist, mit Initialinvestments. Das renommierte Finanzinstitut stellt uns wichtige Dienstleistungen wie Servicecenter zur Verfügung. Weiters werden typische Verlagstätigkeiten, die man vereinfacht als täglichen Papierkram beschreiben kann, von

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Brussels legt den Schwerpunkt im Winter auf Afrika

Auch die Lufthansa-Tochter stellt ihren Winter-Flugplan vor. Die belgische Airline wird ihr Langstrecken-Angebot um 14 Destinationen erweitern – und ausschließlich nach Afrika fliegen. Der Carrier teilt mit, in der Winter-Saison täglich nach Abidjan zu fliegen. Zudem werden während der Winterferien zusätzliche Frequenzen nach Banjul, Bujumbura, Dakar, Douala, Entebbe, Freetown, Kigali, Kinshasa, Monrovia und Yaoundé angeboten. Unter dem Strich wird die Fluggesellschaft 40 Prozent mehr Flüge anbieten als im September und Oktober. Auch für Amerika-Liebhaber ist etwas dabei: Für Februar 2021 ist geplant, auch Luanda und New York JFK wieder in das Netz aufzunehmen. Darüber hinaus wird die Fluglinie auf der Kurzstrecke zusätzliche Flüge zu den europäischen Urlaubszielen Alicante, Gran Canaria, Faro, Malaga, Lissabon und Teneriffa anbieten. Neben diesen beliebtesten Reisezielen bietet die Fluggesellschaft eine Vielzahl von Winterzielen an, darunter Catania und Lanzarote, aber auch Krakau und Oslo.

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Bozen verschiebt Sky-Alps-Start erneut

Das Comeback des Südtiroler Flughafens im Linienverkehr verzögert sich weiter. Eigentlich wurde der Dezember als Starttermin festgelegt. Im Zuge der Coronavirus-Pandemie konnte man jedoch – wenig überraschend – nicht planmäßig abheben. Deswegen müsse das Start-Up-Unternehmen den Termin erneut verschieben. Diesmal auf den Monat April des nächsten Jahres. Unter der Marke „Sky Alps“ will der privatisierte Flughafen Bozen Linienflüge nach Rom und zu weiteren Destinationen anbieten. Als Fluggerät soll ein Turbopropflugzeug des Typs DHC Dash 8-400 eingesetzt werden. Die operative Durchführung wird durch die maltesische Luxwing erfolgen. Zuvor war der Carrier primär im Business-Jet-Geschäft tätig.

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Bundeswehr: Neue Transporthubschrauber verzögern sich

Die Bundeswehr-Soldaten müssen weiterhin auf einen neuen Transporthubschrauber warten. Große Hoffnung auf eine sehr baldige Beschaffung sollten sie sich aber nicht machen. Denn das Vergabeverfahren für den Auftrag des Transporthubschrauber sei aufgehoben worden, wie das Bundesverteidigungsministerium am Dienstag mitgeteilt hat. “Im Rahmen der laufenden Vergabe wurde erkannt, dass eine Realisierung des Projektes im geplanten Finanzrahmen bei gleichzeitiger Erfüllung aller Forderungen unwahrscheinlich ist.” Das Beschaffungsamt der Bundeswehr habe die vorliegenden Angebote als unwirtschaftlich bewertet und das Vergabeverfahren daher aufgehoben. Diese ungeplanten Vorkommnisse werden sich auch auf den bisherigen Zeitplan auswirken. Und das wohl länger, als gedacht, wie reuters.com berichtet. Denn unter derzeitigen Umständen könne 2021 definitiv kein Vertragsabschluss erwartet werden. Ziel bleibe aber weiterhin, den alten schweren Transporthubschrauber CH-53G zeitgerecht zu ersetzen. Im Rennen für den Nachfolger sind die US-Konzerne Boeing mit der Chinook und Lockheed Martin mit der CH-53K.

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Boeing-Subventionen: WTO-Schlichter haben wohl entschieden

Der jahrelange Streit zwischen der EU und den Vereinigten Staaten um Subventionen für den US-Flugzeugbauer Boeing könnte bald zu Ende sein.  Allem Anschein nach haben Schlichter der Welthandelsorganisation (WTO) die Höhe der möglichen Strafmaßnahme, welche die EU verhängen darf, festgelegt und den beteiligten Parteien zukommen lassen. So hört man es zumindest aus „vertrauten Kreisen“, wie das Nachrichtenmedium Reuters berichtet. Demnach dürfte die EU jährlich Strafzölle auf US-Exporte im Umfang von vier Milliarden Dollar erheben. Und das würde nur einem Drittel dessen entsprechen, was die Europäische Union geltend gemacht hatte. Die WTO machte keinerlei Angaben zu dieser Angelegenheit. Öffentlich gemacht werden soll die Entscheidung womöglich erst Mitte Oktober.  

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Boeing 737 MAX: FAA-Chef absolviert einen Testflug

Boeing kommt der Wiederzulassung des Flugzeugmodells 737 MAX wieder einen Schritt näher. Wie vorher angekündigt machte sich Steve Dickson, der Chef der US-Luftfahrtbehörde FAA, selbst ein Bild und absolvierte einen Testflug mit dem Krisenjet. Der frühere Pilot legte eine saubere Landung in Seattle hin. Für ihn sei es wichtig, sich selbst von der Sicherheit der Maschine zu überzeugen zu lassen, wie orf.at berichtet. „Wir sind auf der Zielgeraden“, so Dickson bei der anschließenden Pressekonferenz. Somit haben die Boeing-Verantwortlichen nun eine wichtige Hürde in Richtung Wiederzulassung genommen. In Euphorie dürfe man jetzt allerdings nicht verfallen. Der FAA-Chef betont, dass noch einige weitere Schritte nötig seien, bevor die 737 Max wieder in Betrieb genommen werden könne. Dennoch: „Mir hat gefallen, was ich gesehen habe.“

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